Monate: September 2015

Touch of evil | Laserdisc / LD

Pas­send zum Grund des Besuchs in der Hei­mat die­se LD raus­ge­kramt. Sie war ein Zufalls­kauf durch ein Sam­mel­su­ri­um, des­sen ich hab­haft wur­de. Es han­delt sich hier um den in Deutsch­land als „Im Zei­chen des Bösen” bekannt­ge­wor­de­nen Film von Orson Wel­les. LD betrach­tet, nie etwas von gehört. Ist laut Wiki­pe­dia der letz­te Kino­film von Wel­les und ist des­halb allein schon einen Blick wert. Dazu kommt, dass die­ses Mach­werk auch in Miri­ams und mei­ner per­sön­li­chen „Pro­jekt Top250”-Liste vor­han­den ist. Also durch Zufall Pflicht­pro­gramm erstan­den. So weit, so gut! Beim anschau­en der Hül­le wird mir aber wie­der bewusst, war­um Laser­disc so ein ver­dammt tol­les For­mat mit Herz ist! Die Auf­ma­chung ist wirk­lich mehr als ordent­lich. Dazu gibt es ein mehr­sei­ti­ges Inlay mit vie­len Infor­ma­tio­nen zum Film, tol­len Fotos. Apro­pos: dazu gibt es noch 2 auf Pap­pe gedruck­te Fotos. Eigent­lich schon das, was heut­zu­ta­ge eine „kras­se Samm­ler­edi­ti­on” wäre 🙂 Es han­delt sich hier um ein Mach­werk des Gen­res „Film noir” und hat — selbst für mich als Lai­en — eini­ge abge­fah­re­ne Sachen intus. Wie zum Bei­spiel die Eröff­nungs­sze­ne am Anfang. Knap­pe 4 Minuten …

Hurra hurra, der Herbst ist da!

So lang­sam geht´s hier in Bay­ern los. Die Trau­ben wer­den reif und in der gan­zen Gegend duf­tet es wun­der­bar nach dem Obst. An einem son­ni­gen Tag fah­ren wir eine Arbeits­kol­le­gin zu Ihrer Unter­kunft und da pas­siert es: ein klei­nes, schät­zungs­wei­se 4 jäh­ri­ges, blon­des Mäd­chen brüllt über die Stra­ße: „Kau­fens Trau­ben!” Und was soll ich da noch lan­ge über­le­gen? Links ran und mei­ne Fra­ge: „Wie­viel Trau­ben bekomm ich denn für einen Euro?” Und sie, ganz kauf­män­nisch, macht einen klei­nen Strunk aus der gro­ßen Schüs­sel ab und sagt: „Des is füa zwoa Euro!” Muss lachen, aber da springt schon der Vater auf uns zu und ermahnt sei­ne Toch­ter, nicht unver­schämt zu sein. Ich gebe ihr den Euro und bekom­me einen gro­ßen Busch grü­ner Wein­trau­ben. Im Auto lie­gen noch dun­kel­ro­te, die ich vom Seni­or vom Chef geschenkt bekom­men habe. Na, das gibt ein tol­les Abend­essen. „Saf­tig sans a!” brüllt das klei­ne Mächen noch fröh­lich hin­ter­her. Ein schö­ner Fei­er­abend ist eingeläutet 🙂

TranceElements #031 by Martin Drake online!

Uiui­ui! Mit der Tran­ce­Ele­ments TE#031 mal wie­der eine heis­se Mischung aus Pro­gres­si­ve Tran­ce und Uplif­ting für die Ohren. Ger­ne hier in dem Play­er, auf Mart​inD​ra​ke​.net oder auf Mix­cloud. Wer­de aber glaub ich wie­der mal auf mei­ne 134 BPM zurück­kom­men. Ist auf Dau­er dann doch etwas stress­frei­er zu hören 😀 Viel Freude!

Ich habe ein wenig Platz für den Käse gelassen

Ja rich­tig. Ich habe gera­de etwas aus Buf­fy zitiert. Dank Miri­am habe ich mich doch mal durch die ers­ten paar Fol­gen gehan­gelt. Aber gehan­gelt ist nicht ganz rich­tig aus­ge­drückt. Mit die­sem Zitat zeigt sich: ich bin am Ende der vier­ten Staf­fel ange­kom­men. Womit das Berg­fest nun unum­stöß­lich „über­wun­den“ ist. Und es macht ver­dammt Spass. Und wie das so ist in die­sen 90er Seri­en wach­sen einem die Prot­ago­nis­ten doch sehr ans Herz. Selbst die Böse­wich­ter. Das war bei Fri­ends genau­so wie jetzt bei Buf­fy. Ers­te­res habe ich dann auch zum ers­ten Mal gese­hen in 2014. Gute 20 Jah­re spä­ter als man es hät­te tun sol­len. Bei Buf­fy sinds glau­be ich 19 Jah­re spä­ter. Natür­lich ist der Humor ein ande­rer, das look & feel umso mehr. Aber zeit­lo­se The­men in net­ten, schmack­haf­ten (Et)Happen. Man könn­te sagen: ich bin Fan! Beson­ders von Spike. Ich tra­ge den Käse – er trägt nicht mich! Wir sind in der Hälf­te der letz­ten Fol­ge der 4. Staf­fel. Ein gelun­ge­ner Abschluss wie mir scheint. Und Giles ist ein Top Sän­ger – fra­ge mich schon seit ein …

Tittenkofen

Bay­ern. Genau­er: Ober­bay­ern. Gemein­de Fraun­berg im Land­kreis Erding. Auf dem Weg zum schwe­di­schen Möbel­haus mit den 4 Buch­sta­ben in Mün­chen. Alles ist ruhig, alles ist schön. Die Land­schaft beschliesst den Herbst ein­zu­läu­ten. Ein Pracht­bild, was sich dem geneig­ten Auge dar­bie­tet. Vie­le Mais­fel­der, vie­le schö­ne klei­ne Dörf­chen. Die Stim­mung ist gut. Und dann?  Kommt Tit­tenkofen. Was sich zuerst wie eine ber­li­ne­ri­sche Anma­che mit Impe­ra­tiv auf Schwei­ner­ein ankün­digt ist am Ende dann auch nur eine Bana­li­tät: der Orts­na­me eines klei­nen Ortes. Was soll ich jetzt dazu noch sagen? In die­sem Bay­ern wer­den wir wohl noch auf die ein oder ande­re erwäh­nens­wer­te Dorf­be­zeich­nung stoßen!