Monate: Mai 2017

[Trance] Allen Watts & Katty Heath — Break Without The Pain

Guten Abend, mei­ne Damen und Her­ren. Vie­le wer­den das hier ja wahr­schein­lich nicht lesen, denn Tran­ce ist nicht mehr en vogue. Vor allem nicht mehr die­ser „sau­be­re, geleck­te, ein­fach gestrick­te, vom Ablauf logi­sche, ach so gayes­que, über­me­lo­di­sche 138 BPM Tran­ce”, wie er mal vor vie­len Jah­ren cool war. Zwar sind seit 1,5 — 2 Jah­ren durch Labels wie „Who’s afraid of 138?!” vie­le Impul­se in die Rich­tung gegan­gen. Was ich teil­wei­se gut, teil­wei­se recht unin­spi­riert fand. Oft hat ja Musik in unse­rer schnell­le­bi­gen Zeit flott das Ver­falls­da­tum erreicht. Trotz­dem packt es mich dann doch ab und zu. Dann höre ich bei Beat­port auf der Suche nach dem „very best in Tran­ce & Pro­gres­si­ve” für die Rei­he Tran­ce­Ele­ments mei­nes Alter Egos Mar­tin Dra­ke nach Musik, die mich berührt. Im Gegen­satz zu eini­gen mei­ner Kol­le­gen mache ich das weder vom Tem­po, noch von Namen und schon gar nicht von fes­ten Struk­tu­ren abhän­gig. Was für eine Mar­ken­bil­dung viel­leicht der total fal­sche Weg ist. Aber es gibt allen mei­nen Sets einen typi­schen Mar­­tin-vibe. Dazu noch fast 3 Mona­te Pau­se im …

Trash Yard Trio Boom Boom

Trash Yard Trio — Boom Boom

Das Musik­ma­chen ist ja schon sowas wie ein gro­ßes Hob­by von mir. Man könn­te auch von Pas­si­on spre­chen. In mei­ner bis­he­ri­gen Funk­ti­on als Tas­ten­hans und Ghost­pro­du­cer habe ich auch schon den ein oder ande­ren Musi­kus ken­nen­ge­lernt. Zwei beson­ders wacke­re Exem­pla­re haben sich im nah gele­ge­nen Köln zusam­men­ge­tan mit wei­te­ren Men­schen und haben da das „Trash Yard Trio” gegrün­det. Kennt ihr nicht? Soll­tet ihr! 90er kön­nen so viel bes­ser sein: Trash Yard Trio Laut der offi­zi­el­len Face­book-Fan­­pa­ge (Link ist unten) kön­nen wir uns freu­en auf Blue Grass meets 90s meets deut­schen 60/70er Schla­ger. Aha! Und das trifft es auch schon sehr genau! Gute Lau­ne und ‚né gesun­de Pri­se Hur­ra­tü­te gepaart mit ein­wand­frei­em Gesang bei sta­bi­lem Instru­men­ten­spiel. Gefällt mir sehr! Die neus­te Reinkar­na­ti­on eines bekann­ten 90er Hits im tra­shi­gen Gewand kam mir heu­te auf die Ohren. Es han­delt sich dabei um den Super­hit „Boom Boom” der Ven­ga­boys. Die­se Kapel­le aus mei­ner Sturm und Drang­zeit hat mich damals in den Anfän­gen mei­ner Fahr­küns­te beglei­tet. Deren Debut­al­bum war näm­lich so viel mehr als die bekann­ten Sin­g­le-Aus­­­kop­p­­lun­­gen. Aber bevor ich mich …

#projekttop250 — aktueller Stand im Mai 2017

Nach­dem wir an den letz­ten Tagen vor Jah­res­wech­sel rich­tig Knall­gas gege­ben haben, ist das #projekttop250 lei­der wie­der ein wenig ein­ge­schla­fen. Vor Ende des Jah­res woll­ten wir die Top 50 kna­cken und das hat auch ziem­lich gut geklappt (Mar­tin berich­te­te). Ers­tes Zwi­schen­ziel erreicht: blaue Häk­chen ein­ge­holt Seit­dem ist aller­dings lei­der nicht mehr viel dazu gekom­men. Ein klei­nes Zwi­schen­ziel ist jedoch auch wie­der erreicht: Mar­tin ist mir nicht mehr vor­aus. Anfangs war es näm­lich so, dass es Fil­me auf der Lis­te gab, die jeweils nur einer von uns gese­hen hat­te. Es gab also blaue Häk­chen für Mar­tin, (deut­lich mehr) grü­ne Häk­chen für mich und wenn wir bei­de einen Film gese­hen hat­ten, wur­de er aus­ge­graut. Nun gibt es also kei­ne blau­en Häk­chen mehr. Der letz­te Film, den Mar­tin mir vor­aus hat­te, war „Ip Man” und den habe ich kürz­lich nach­ge­holt. Und der war so ganz anders als ich ihn mir vor­ge­stellt hat­te. Der Film ist erst ab 18 Jah­ren frei­ge­ge­ben und so erwar­te­te ich ent­spre­chend viel Bru­ta­li­tät. Die kam auch irgend­wann, aber weni­ger schlimm, als ich sie mir …

Sie werden so schnell groß — unsere Katzen sind erwachsen

Seit mein Eddy vor fast 15 Jah­ren gestor­ben ist, hab ich mir immer gewünscht, wie­der Kat­zen zu haben. Als wir aus Bay­ern wie­der da waren, ver­hei­ra­tet und somit gewillt den Rest unse­res Lebens mit­ein­an­der zu ver­brin­gen, sprach auch nichts wei­ter dage­gen, sich von nun an gemein­sam um ein Lebe­we­sen zu küm­mern. Oder zwei. Ver­liebt in gro­ße Ohren Zufäl­lig sahen wir eines Tages in Face­book ein Bild der­sel­ben Kat­ze. Mila, eine grau geti­ger­te Schön­heit, such­te ein neu­es Zuhau­se. Doch kaum war der Auf­ruf gestar­tet, war sie auch schon ver­mit­telt. Das war schon ein biss­chen trau­rig, aber da wir eh noch nicht sicher waren, letzt­end­lich auch nicht so schlimm. Der Kon­takt zur Ver­mitt­lung war aber nun da und auf einer wei­te­ren Pfle­ge­stel­le waren auch noch die Brü­der von Mila unter­ge­kom­men: Bai­ley und Mo. Mo hat­te eben­falls schon ein neu­es Heim in Aus­sicht, aber für Bai­ley fand sich nichts. Dabei hat­te ich mich gleich in ihn, vor allem in sein schö­nes Gesicht und sei­ne rie­si­gen Ohren ver­liebt. Da wir uns aber eigent­lich doch gegen Kat­zen ent­schie­den hat­ten, schmach­te­te …

Happy „Revenge of the Fifth”

In Anleh­nung an „May the forth be with you” gibt es natür­lich auch noch „Reven­ge of the Fifth” am 5. Mai bezie­hungs­wei­se „Reven­ge of the Sixth” am 6. Mai. Bei­de bezie­hen sich auf „Epi­so­de III — Reven­ge of the Sith”. Und dann ists auch gut mit Star-Wars-Fei­er­­ta­gen. Der klei­ne Kerl auf dem Titel­bild ist übri­gens mein klei­ner Blech-R2D2* von Fascinations/Metal Earth. Den hab ich bei uns im Mül­ler ent­deckt und von Mar­tin zu Weih­nach­ten geschenkt bekom­men, War ganz schön fum­me­lig im Zusam­men­bau, auch weil das rich­ti­ge Werk­zeug gefehlt hat, aber hat auch mega Spaß gemacht. Ich mag eigent­lich kei­ne Figu­ren und ande­ren Tin­nef her­um­ste­hen haben, aber Erz­wo steht natür­lich in Schreib­tisch­nä­he. Und ich den­ke so mit und mit wer­de ich mir auch noch ande­re Model­le zule­gen bzw. schen­ken las­sen. Die Ster­ne dahin­ter kom­men aus der NASA Image and Video Libra­ry, die seit Neus­tem frei­ge­ge­ben ist.

May the fourth be with you — happy Star Wars Day!

Anfang Mai ist immer eine gute Zeit für Nerds, denn nicht nur jährt sich am 2. Mai die Schlacht von Hog­warts (Rai­se your wands! /*), nein, am 4. Mai ist auch noch Star-Wars-Tag. Mei­ne Time­li­nes bei Face­book und Twit­ter sind voll mit „May the fourth be with you” wün­schen, alle tra­gen Star Wars-Mer­chan­­di­­se, hören den Sound­track. Und nicht nur die „Pri­vat­leu­te”, auch die Unter­neh­men nut­zen die Gele­gen­heit auf der Wel­le mit­zu­rei­ten. In mei­ner Face­book-Time­­li­­ne am heu­ti­gen Mor­gen schon IKEA oder auch die DKMS. „Am vier­ten Mai sind wir bei Ihnen!” Ich hab natür­lich ein biss­chen her­um­ge­g­oogelt, wäh­rend ich das hier schrei­be. Ich war bis­lang näm­lich der irri­gen Mei­nung, dass es den Star-Wars-Tag noch gar nicht so lan­ge gibt. Vor eini­gen Jah­ren gab es bei NTV näm­lich ein Inter­view mit Geor­ge Lucas. Die­ses wur­de simul­tan auf Deutsch über­setzt. Dabei wur­de aus dem bekann­ten Spruch „May the Force be with you!” („Möge die Macht mit dir sein!”) dann eben „Am vier­ten Mai sind wir bei Ihnen.” Wie das pas­sie­ren konn­te? Dem Über­set­zer war die Catch­phra­se offen­sicht­lich nicht …

Es kann nicht immer Retro sein — „Heavy Rain” auf der Playstation 3

Wer Mar­tin und mich kennt, weiß, dass wir irgend­wie zwi­schen den 80ern und 00ern hän­gen geblie­ben sind. Für mich gibt es nichts Schö­ne­res, als SNES zu spie­len. (Genau genom­men über­for­dert mich eigent­lich fast alles, was drei­di­men­sio­nal ist.) Mar­tin führt nach wie vor die längs­te Bezie­hung mit sei­nem Ami­ga. Vor eini­gen Mona­ten begab es sich aber, dass wir sehr güns­tig eine gebrauch­te Play­sta­ti­on 3* erwor­ben haben, die seit­dem aber nahe­zu unge­nutzt im Wohn­zim­mer her­um stand. Ledig­lich als Stre­a­­ming-Kis­­te hat­te sie den ein oder ande­ren Ein­satz. Das änder­te sich mit „Hea­vy Rain”. „Neue” Kon­so­le, neu­es Glück. Im Jahr 2010 erschien das Spiel „Hea­vy Rain”* für die PS 3. Das ist inzwi­schen auch schon wie­der 7 Jah­re her, was es doch wie­der ziem­lich retro macht … Jeden­falls hat mich das Spiel in der dama­li­gen Bericht­erstat­tung ziem­lich fas­zi­niert. Die beson­de­re Steue­rung, der nicht fest vor­ge­ge­be­ne Hand­lungs­strang … das war alles neu und span­nend. In „Hea­vy Rain” beein­flusst das Han­deln den Spiel­ver­lauf und zwar in einem grö­ße­ren Aus­maß, als es das Aus­wäh­len der Ant­wor­ten bei „Mon­key Island” tut. Dafür extra eine …