Autor: Miriam

Spiceworld — der #schlefaz

Völ­lig unver­mit­telt platz­te es aus Mar­tin her­aus: „Es gibt einen Spi­ce Girls-Film?!” — mei­ne Ant­wort: „Ja!”. Das Kurio­se an die­sem klei­nen Zwi­schen­fall: Ich hat­te die DVD von Spi­ce­world*  erst weni­ge Tage vor­her auf mei­nen Ama­zon-Wunsch­ze­t­­tel gesetzt. Fast hät­te ich den Film sogar damals im Kino gese­hen. Ich woll­te mit mei­ner Freun­din Tita­nic anse­hen, wahr­schein­lich zum wie­der­hol­ten Male, und die Leu­te stan­den bis raus in der Schlan­ge, als es plötz­lich hieß, die Vor­füh­rung sei aus­ver­kauft. Ich über­re­de­te mei­ne Freun­din in der Schlan­ge zu blei­ben, da ich mich schon aufs Kino gefreut hat­te und woll­te statt­des­sen eben ein­fach den Spi­ce Girls-Film anse­hen. Es begab sich aber, dass zwei reser­vier­te Tickets nicht abge­holt wur­den, und wir dann doch noch Leo anschmach­ten konn­ten. Auch jetzt im Nach­hin­ein noch das Bes­te, was uns pas­sie­ren konn­te. Spi­ce­world ver­eint (Pseudo-)Doku und Elton John und Ali­ens Spi­ce­world sah ich dann zum ers­ten Mal auf Pre­miè­re und hab ihn mir auch daher auf Kas­set­te auf­ge­nom­men. Denn im Grun­de ist der Film zwar echt mies, aber er hat mich damals den­noch wahn­sin­nig unter­hal­ten. Ich glau­be aller­dings nicht, …

… und jährlich grüßt täglich das Murmeltier!

Okay Leu­te, raus aus den Federn! Und nicht die war­men Schüh­chen ver­ges­sen, denn es ist sau­kalt da drau­ßen! Es ist jeden Tag sau­kalt, wo sind wir hier, Mia­mi Beach? Wohl kaum! Tra­di­tio­nen wol­len gepflegt wer­den. Und manch­mal müs­sen auch neue ent­ste­hen. Jedes Jahr am 2. Febru­ar ist Mur­mel­tier­tag. Und das schon seit den 1880er-Jah­­ren. Bei uns ist der Mur­mel­tier­tag ges­tern im vier­ten Jahr gewe­sen — zele­briert wie auch schon in den Jah­ren davor mit dem Film „… und täg­lich grüßt das Mur­mel­tier” und Piz­za. *   Die­ses Jahr stand die Tra­di­ti­on zunächst unter kei­nem guten Stern. Don­ners­tags abends ist Mar­tin nor­ma­ler­wei­se gar nicht zu Hau­se, aber zum Glück ist der Ter­min dann doch aus­ge­fal­len, allei­ne wäre es näm­lich nur halb so schön gewe­sen. Nur lei­der war die DVD (wie auch in den Jah­ren davor) unauf­find­bar. Und lei­der lei­der hat­te auch kei­ner der gän­gi­gen Stre­a­­ming-Diens­­te den Film im Ange­bot. Shame on you, Net­flix, Ama­zon Prime und wie ihr alle heißt! Aber zum Glück hat­te ich Besuch von Nico­le und die fährt den Film seit Jah­ren in ihrem Auto …

Prisma — Selfies im Stil großer Künstler endlich auch für Android

Wer kennt sie nicht, die künst­le­risch anmu­ten­den Bil­der, die in der letz­ten Zeit ver­mehrt in den Sozia­len Medi­en auf­tau­chen? Ver­ant­wort­lich dafür, dass Sel­fies und ande­re Han­dy­fo­tos jetzt aus­se­hen, als hät­te Roy Lich­ten­stein sie selbst gezeich­net, ist die App „Pris­ma”. Pris­ma gab es jedoch bis­lang nur für iOS. Seit heu­te gibt es die App auch für die Andro­id-Nut­­zer bei Goog­le Play. Ein­fach dem Link fol­gen, wenn man im Store „Pris­ma” ein­gibt, kommt näm­lich alles ande­re aber irgend­wie nicht das ori­gi­nal. Bit­te, gern gesche­hen. Pris­ma funk­tio­niert ganz ein­fach: Foto machen oder aus der Gale­rie aus­wäh­len, einen der 36 Fil­ter wäh­len und fer­tig ist das Kunst­werk. Die Fil­ter haben so bedeu­tungs­schwan­ge­re Namen wie „The Scream” (der Fil­ter basiert auf Edvard Munchs Gemäl­de „Der Schrei”), „Mon­dri­an” (erstellt ein Bild ange­lehnt an den Stil von Piet Mon­dri­an) oder eben „Roy”, der die Bil­der vom oben genann­ten Roy Lich­ten­stein nach­be­ar­bei­tet. Zur Ori­en­tie­rung ist die ent­spre­chen­de Stil­rich­tung aber auch als Thumb­nail im But­ton hin­ter­legt. Die Ergeb­nis­se sind wirk­lich beein­dru­ckend und die App macht schon Spaß. Zudem kos­tet sie nichts. Ein­zi­ges Man­ko: Der …

Nintendo legt den NES neu auf!

Ges­tern wur­de die Neu­ig­keit bekannt gege­ben: Im Novem­ber bringt Nin­ten­do den guten alten NES in einer Mini-Ver­­­si­on her­aus. Auf der offi­zi­el­len Nin­­­ten­­to-Web­­si­te ist nach­zu­le­sen, dass das klei­ne Gerät (bei mir müss­ten es wahr­schein­lich zwei Hän­de voll sein) per HDMI direkt auch an hoch­auf­lö­sen­de Fern­se­her anzu­schlie­ßen ist. Ein gewal­ti­ger Vor­teil! Zumin­dest wenn ich mei­nen Super Nin­ten­do an den gro­ßen Fern­se­her anschlie­ßen will, ist das Spie­len wegen vor­han­de­ner Laten­zen nahe­zu unmög­lich. Auf dem NES sind 30 Spie­le bereits vor­in­stal­liert, dar­un­ter natür­lich auch Klas­si­ker wie Super Mario Bros., Don­key Kong und The Legend of Zel­da. Den Preis konn­te ich ges­tern nicht fin­den, auf Twit­ter kur­sier­te aber der US-Preis von 60 $. Dank der Face­book-Sei­­te von den Jungs und Mädels bei Zock­work Oran­ge hab ich aber auch den Nin­ten­do Clas­sic Mini end­lich bei Ama­zon gefun­den. Dort kann man das gute Stück für 69,99 € vor­be­stel­len.   Ich bin auf jeden Fall sehr stark dar­an inter­es­siert. Der Preis ist mei­ner Mei­nung nach völ­lig okay und ehr­lich gesagt habe ich nie NES gespielt, weil ich erst beim SNES in die Kon­so­len­welt ein­ge­stie­gen bin. Ich freu mich drauf! Komplette …

Der beste Junggesellinnenabschied aller Zeiten

Mei­ner! Am letz­ten Sams­tag! Es geht in gro­ßen Schrit­ten auf unse­re Hoch­zeit zu und obwohl ich kein Fan vom übli­chen Klim­bim rund um Hoch­zei­ten heut­zu­ta­ge bin, woll­te ich schon ger­ne zum Abschied vom Jung­ge­sel­li­nen­da­sein eine schö­ne Zeit mit mei­nen Liebs­ten ver­brin­gen. Von mir aus hät­ten wir ein­fach nur zusam­men ein Stück Tor­te essen kön­nen, oder ins Kino gehen aber mei­ne Trau­zeu­gin Bir­t­he nimmt ihren Job sehr ernst und so bekam ich eines Tages einen Anruf der mit den Wor­ten begann: „Du, ich hab mir da mal eine Lis­te gemacht…” Zum Glück muss­te ich nicht lan­ge bit­ten und bet­teln, dass auf das Pro­ze­de­re, mit Krön­chen und Bauch­la­den durch die Stra­ßen zu zie­hen, um Penis­lut­scher und Schnäp­se zu ver­kau­fen, ver­zich­tet wird. Und wegen der unter­schied­li­chen Wohn­or­te der Teil­neh­mer und des des­we­gen noch grö­ße­ren Ter­min­fin­dungs­pro­blems wur­de mir zum Glück auch ver­ra­ten, wann es denn so weit ist. So wur­den dann Bir­t­he, Nico­le und ich von mei­nem liebs­ten Mann in spe am Sams­tag Vor­mit­tag nach Köln gebracht. Der Tag hat schon merk­wür­dig ange­fan­gen, weil ich viel zu spät im Bett …

Ich bin eine neue Zielgruppe

Ich mag Face­book. Vor allem beruf­lich bedingt mag ich auch Face­book-Mar­ke­­ting. Als Online-Redak­­teu­­rin und Soci­al-Media-Mana­ge­­rin habe ich sehr zu schät­zen gelernt, dass es bei der Erstel­lung einer Face­book-Wer­be­­kam­pa­g­ne tau­sen­de Mög­lich­kei­ten gibt, um die rich­ti­ge Ziel­grup­pe zu errei­chen. Auch bin ich per­sön­lich ein Freund von per­so­na­li­sier­ter Wer­bung. Ja, man ist ein “glä­ser­ner Mensch” und hui, Face­book kennt mei­ne Inter­es­sen bes­ser als man­che mei­ner Freun­de. Aber für mich hat das mehr Vor- als Nach­tei­le. Wie­so soll­te mich zum Bei­spiel Wer­bung für Pfer­de­de­cken inter­es­sie­ren? Oder für Schuss­waf­fen? Face­book weiß, dass ich eine pazi­fis­ti­sche Pfer­de­fein­din* bin und zeigt mir sowas des­halb gar nicht erst. Face­book weiß aber, dass ich selbst­stän­dig bin, mich für Medi­en­ge­stal­tung und Retro-Video­­spie­­le inter­es­sie­re. Des­halb ent­de­cke ich dank Face­book z. B. stän­dig neue Tools, die mir die Arbeit erleich­tern wie Buch­hal­tungs­pro­gram­me oder neue Gim­micks für die Gestal­tungs­bi­blio­thek. Im Febru­ar aber, kurz vor unse­rem Jah­res­tag, hat Mar­tin mich gefragt, ob ich ihn hei­ra­ten will. Ich woll­te natür­lich und weil wir sozu­sa­gen im Inter­net woh­nen, haben wir auch ganz kit­schig und albern bei Face­book unse­ren gemein­sa­men Bezie­hungs­sta­tus auf …

3 Top250-Filme an 3 Tagen

Ich hab am Sonn­tag hier zum ers­ten Mal dar­über berich­tet, wie bei uns das #projekttop250 läuft. Ich weiß nicht, ob das allei­ne aus­schlag­ge­bend war, oder ob es die net­ten Respon­ses bei Face­book waren, aber irgend­wie hat uns das wie­der etwas mehr ange­fixt. Erleich­ternd kam hin­zu, dass gleich zwei Top250-Fil­­me im Fern­se­hen ohne Wer­bung (!) auf Arte lie­fen, die wir nicht in unse­rer Samm­lung und auch nicht unbe­dingt auf dem Wunsch­zet­tel haben. Am Sonn­tag gleich nach dem Pos­ting ging es los mit „Ver­ti­go — Aus dem Reich der Toten”. Aktu­ell Platz #74, bei uns noch #54. Die­ser Hit­ch­­cock-Film war 1958 nicht gera­de das, was man einen Kas­sen­schla­ger nennt und ist auch bei den Kri­ti­kern nicht beson­ders gut ange­kom­men. Der Film kam eigent­lich erst sehr spät zu Ruhm und Ehre und wur­de 2012 gar von einer Jury zum bes­ten Film aller Zei­ten gewählt. Der Platz in der Top250 ist auf jeden Fall ver­dient, sowohl tech­nisch als auch dra­ma­tur­gisch ist er — vor allem in Anbe­tracht sei­nes Alters — wirk­lich über­ra­schend und hoch­wer­tig. Den­noch muss ich zuge­ben, dass er mich nicht wahn­sin­nig gepackt hat und …

#projekttop250 — Aktueller Stand

Mar­tin und mich ver­bin­det unter ande­rem, dass wir ger­ne Fil­me anschau­en. Nicht umsonst hat er eine wahn­sin­nig gro­ße Laser­­disc- und ich eine gro­ße DVD-Sam­m­­lung. Irgend­wann hab ich mir dann mal über­legt, dass ich ger­ne die laut der Inter­net Movie Data­ba­se 250 bes­ten Fil­me aller Zei­ten anse­hen möch­te. Und der Mar­tin macht mit. Die Top250 schwankt, da sie aus den User-Bewer­­tun­­gen gebil­det wird; also hab ich vor eini­ger Zeit mal einen Stand fest gemacht, den wir seit­dem „abar­bei­ten” — wenn wir gera­de Zeit und Lust dazu haben. Es gibt ein Goog­le Doc, auf dem wir fest­hal­ten, wer wel­chen Film gese­hen hat und wo wir die Fil­me, die noch offen sind anschau­en kön­nen. Eini­ges haben wir näm­lich auf Laser­disc, DVD oder Video zu Hau­se oder kön­nen es uns auf Net­flix oder Ama­zon anse­hen. Ob die Stre­a­­ming-Diens­­te aktu­ell sind, kann ich aller­dings nicht garan­tie­ren, da das Pro­gramm hier häu­fi­ger mal wech­selt. Wer mal rein­schau­en will, wel­che Klas­si­ker wir noch so vor uns haben, kann das Goog­le Doc auf­ru­fen. https://​docs​.goog​le​.com/​d​o​c​u​m​e​n​t​/​d​/​1​X​p​y​s​_​F​w​h​R​O​—​B​f​B​g​I​4​J​T​q​q​M​M​n​O​x​h​—​2​o​k​v​Z​I​E​k​o​v​f​b​6​o​s​/​e​d​i​t​?​u​s​p​=​s​h​a​r​ing Eine Zeit lang im Win­ter haben wir eigent­lich nur Top250-Fil­­me und #schle­FaZ …