Alle Artikel in: Bergneustadt

Sie werden so schnell groß – unsere Katzen sind erwachsen

Seit mein Eddy vor fast 15 Jahren gestorben ist, hab ich mir immer gewünscht, wieder Katzen zu haben. Als wir aus Bayern wieder da waren, verheiratet und somit gewillt den Rest unseres Lebens miteinander zu verbringen, sprach auch nichts weiter dagegen, sich von nun an gemeinsam um ein Lebewesen zu kümmern. Oder zwei. Verliebt in große Ohren Zufällig sahen wir eines Tages in Facebook ein Bild derselben Katze. Mila, eine grau getigerte Schönheit, suchte ein neues Zuhause. Doch kaum war der Aufruf gestartet, war sie auch schon vermittelt. Das war schon ein bisschen traurig, aber da wir eh noch nicht sicher waren, letztendlich auch nicht so schlimm. Der Kontakt zur Vermittlung war aber nun da und auf einer weiteren Pflegestelle waren auch noch die Brüder von Mila untergekommen: Bailey und Mo. Mo hatte ebenfalls schon ein neues Heim in Aussicht, aber für Bailey fand sich nichts. Dabei hatte ich mich gleich in ihn, vor allem in sein schönes Gesicht und seine riesigen Ohren verliebt. Da wir uns aber eigentlich doch gegen Katzen entschieden hatten, schmachtete …

… und jährlich grüßt täglich das Murmeltier!

Okay Leute, raus aus den Federn! Und nicht die warmen Schühchen vergessen, denn es ist saukalt da draußen! Es ist jeden Tag saukalt, wo sind wir hier, Miami Beach? Wohl kaum! Traditionen wollen gepflegt werden. Und manchmal müssen auch neue entstehen. Jedes Jahr am 2. Februar ist Murmeltiertag. Und das schon seit den 1880er-Jahren. Bei uns ist der Murmeltiertag gestern im vierten Jahr gewesen – zelebriert wie auch schon in den Jahren davor mit dem Film „… und täglich grüßt das Murmeltier“ und Pizza. *   Dieses Jahr stand die Tradition zunächst unter keinem guten Stern. Donnerstags abends ist Martin normalerweise gar nicht zu Hause, aber zum Glück ist der Termin dann doch ausgefallen, alleine wäre es nämlich nur halb so schön gewesen. Nur leider war die DVD (wie auch in den Jahren davor) unauffindbar. Und leider leider hatte auch keiner der gängigen Streaming-Dienste den Film im Angebot. Shame on you, Netflix, Amazon Prime und wie ihr alle heißt! Aber zum Glück hatte ich Besuch von Nicole und die fährt den Film seit Jahren in …

Bucheckern-Plätzchen selbstgemacht [einfaches Rezept]

Am Tag der Deutschen Einheit, genauer am 03.10.2016, war Max mal wieder bei uns in der Casa d’Ahman. Im Rahmen eines kleinen Ausfluges zum Friedhof Bergneustadt mit dem Kettcar wurde relativ spontan entschieden: hier gibt es Unmengen an Bucheckern – die sammeln wir! Aber geht da auch mehr? Kurz Google bemüht und auf Chefkoch ein kleines, einfaches Rezept gefunden. Das bekommt man doch bestimmt bei den Schwiegereltern gewuppt? Also: alle Taschen vollgestopft und ab zu Ingrid und Manni zum Spontanüberfall! Anbei auch noch das Rezept, an welches wir uns auch ganz grob gehalten haben ^^ Buchecker-Cookies mit frischen Bucheckern aus dem Wald, von Chefkoch-Mitglied „isabell129“. 180 g Mehl 100 g Bucheckern, gemahlen 80 g Butter, weich 2 Eier 70 g Zucker 1/2 Pck. Backpulver Jetzt muss man dazu sagen, dass Martin ja nicht der größte Backmeister auf diesem Planeten ist. Und die Kekse am Ende vom Lied durch zu hohe Temperatur und 2 Minuten zu lange Backzeit sehr trocken waren. Aber im Geschmack wirklich unglaublich lecker! Deshalb heisst es für uns jetzt: weitersammeln und ein eigenes Rezept ersinnen! Verfeinerung à …

Bergneustädter Geschichte: Zum Krug

Ich habe meine Kindheit „Am Wäcker“ verbracht. Dieser komische Straßenname war immer schon zu buchstabieren, genauso wie der Nachname Ahman. Nach einigen Umzügen bin ich nun wieder da. Und auch glücklich da 🙂 Am Wochenende letztens war Maximilian mit seiner Kindergang am Wäcker unterwegs. War so ein bisschen wie bei Daniel und mir früher! Hab mich sauwohl gefühlt da oben, auch mit den anderen Papas. Haben ein wenig gequatscht und eigentlich auch die ersten Bande mit den „neuen“ Nachbarn geknüpft. Besonders spannend fand ich die Begegnung mit dem Kollegen, der das Wohnhaus und die ehemalige Kneipe „Zum Krug“ gekauft hat. Ein super netter Typ türkischer Abstammung, der mehr und besser oberbergisch spricht als alle (leicht) rechts angehauchten Mitbewohner um und am Wäcker. Immer wieder witzig, sowas. Wie auch immer: er zeigte mir seine neuen Projekte, die er mit dem Umbau der Immobilie so vorhat. Und so betrat ich nach guten 30 Jahren zum ersten Mal wieder den Krug. Ein komisches Gefühl. Aber auch irgendwie cool. Das Ding kam mir mit 5 so viel größer vor! …

Maximilian übernimmt die Yamaha Electone HS5

Meine erste (und einzige) Orgel. Damals mit 8 Jahren bekommen. Und es war Liebe auf den ersten Ton! Ich habe das Ding komplett auswendig gelernt und alle Funktionen, die irgendwie möglich waren, genutzt. Sounds und Rhythmen gebaut, Songs recorded, viel live gespielt. Damals, 1988, war das Biest ganze 7500 DM wert. Und wie ich finde – jeden Pfennig wert! Und nach den ersten Keyboards im Haushalt wurde das Ding dann 10 Jahre später umfunktioniert zu Flurdeko. Knapp 20 Jahre weiter ist der neue Platz bei Max in seinem Zimmer gefunden. Erstmal etwas auf Abstand, dann aber: „Das macht voll Spaß, Papa!“ Das Ding muss etwas entstaubt und gewartet werden, ist aber zu 80 % direkt einsatzbereit. Dank der Midischnittstelle und der Audioin- und outputs ist nun der Gedanke gereift, das Ding 100 % fit zu machen, einen kleinen Laptop dran zu bügeln und einen Expander. Dann ist das wirklich der genialste Midicontroller zum Einspielen, den ich mir gerade denken kann 😀 Ich denke, da wirds noch den einen oder anderen Bericht hier auf ahman.de geben…!

[Bergneustadt] Blumen vorziehen im Frühling

Das sonntägliche Frühstück mit Maximilian bei den Eltern von Miriam ergibt immer die wildesten Aktionen! Die Neuste ist Maxis Liebe zur Natur zuzuschreiben. Er hat bei Ingrid auf der Fensterbank gesehen, wie die Stockrosen so langsam das Licht der Welt erblicken. Faszinierend! Und dementsprechend hat er gefragt, ob er auch eigene Pflanzen setzen dürfte. Also schnell etwas Eierkarton und Erde organisiert und schon wurden Samen von Schmuckkörbchen, Zinnien und Kornblumen in kleine Töpfchen sortiert, beschriftet und dann eingesetzt. Ich meinerseits konnte mit ungeahnter Textsicherheit eines bekannten deutschen Schunkelschlagers über letztere Blumensorte auffallen 😀 Manchmal bringt die Alleinunterhalterkarriere aus frühester Jugend den einen oder anderen witzigen Moment ins Leben. Werden nach und nach die Ergebnisse fotografieren und hier einstellen. Also Max, dann schau mal zu, wie deine Pflanzen auch in der Ferne wachsen!

Frühlingsbegrünung in Bergneustadt

Der Frühling hat auch in Bergneustadt Einzug gehalten. Mit etwas (zwar ungefragter, davon aber von Herzen kommender) Hilfe der Nachbarin sind in unseren beiden grünen Blumenkästen vor der Haustür die schönsten Frühlingsgestecke entstanden. Das Küchenfenster zum Hof raus war aber nach wie vor nackt. Da wir anscheinend doch so etwas wie ein Farbkonzept haben ließen wir uns nicht lumpen und besorgten beim letzten Kremer-Besuch mit Mama Ingrid einen hübschen, gelben Blumenkasten. Dieser wurde ratzfatz mit den 4 lecker riechenden Kräutern bestückt und schmückt nun das Fensterbrett. Die Kräuter können übrigens nicht nur ganz toll riechen. Sondern vor allem toll schmecken! Wir haben nun Zitronenmelisse, Salbei, Basilikum und Schnittlauch. Eine recht solide Mischung 🙂 Aus der Zitronenmelisse hat Miriam bereits einen hervorragenden Tee gebrüht, Basilikum veredelte die letzte Spaghetti Bolognese und das Schnittlauch ist Maximilians neue Spaßmaschine. Ganz viel davon in den Mund, lange kauen, und dann schön ins Gesicht von fremden Leuten atmen. 😀 Salbei werden wir hoffentlich nicht so schnell brauchen. Dieser ist ein wenig für Erkältungen gedacht. Da gibts von Oma noch ein tolles Rezept. …