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[Laserdisc] Junior – oder zarte Aufklärung für 8-Jährige

Film aus den 90ern, Medium aus den 70ern, Papa und Sohn krank. Alles so Dinge, da können wiederum andere Dinge passieren. Als dann das WLan irgendwann etwas instabil den Netflix-Stream via Wii-Konsole zum stottern brachte kam mir die Idee, den Laserdisc-Player im Schlafzimmer zu aktivieren und mit dem Filius einen lustigen, unverfänglichen Streifen ohne große Bösewichte zu schauen. Die mag der nämlich nicht. Kurzer Blick auf das FSK Logo. Ab 6. Kurz nachgedacht: kein wirklicher Bösewicht drin. Na dann, ab dafür! Kurz das Cover Richtung Max gehalten. „Junior? Was soll das heißen?“ „Na, werden wir ja dann wohl sehen, wa?“ „Aha. Aber die Leute darauf kenne ich nicht.“ Arnold Schwarzenegger, Danny DeVito. So langsam gehört ihr dann wohl doch zum alten Eisen. Wie auch immer. Die LD elegant aus dem Sleeve geholt, die erste Frage: „Ehm, wie willst Du denn die Schallplatte hier oben abspielen?“ … Als wenn der das erste Mal hier in dem Haus wäre 😀 Schnell Disc rein, staunen auf der anderen Bettseite. Ja, mein Sohn. Film. Bewegte Bilder von einer großen …

Touch of evil | Laserdisc / LD

Passend zum Grund des Besuchs in der Heimat diese LD rausgekramt. Sie war ein Zufallskauf durch ein Sammelsurium, dessen ich habhaft wurde. Es handelt sich hier um den in Deutschland als „Im Zeichen des Bösen“ bekanntgewordenen Film von Orson Welles. LD betrachtet, nie etwas von gehört. Ist laut Wikipedia der letzte Kinofilm von Welles und ist deshalb allein schon einen Blick wert. Dazu kommt, dass dieses Machwerk auch in Miriams und meiner persönlichen „Projekt Top250“-Liste vorhanden ist. Also durch Zufall Pflichtprogramm erstanden. So weit, so gut! Beim anschauen der Hülle wird mir aber wieder bewusst, warum Laserdisc so ein verdammt tolles Format mit Herz ist! Die Aufmachung ist wirklich mehr als ordentlich. Dazu gibt es ein mehrseitiges Inlay mit vielen Informationen zum Film, tollen Fotos. Apropos: dazu gibt es noch 2 auf Pappe gedruckte Fotos. Eigentlich schon das, was heutzutage eine „krasse Sammleredition“ wäre 🙂 Es handelt sich hier um ein Machwerk des Genres „Film noir“ und hat – selbst für mich als Laien – einige abgefahrene Sachen intus. Wie zum Beispiel die Eröffnungsszene am Anfang. …