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… und jährlich grüßt täglich das Murmeltier!

Okay Leu­te, raus aus den Federn! Und nicht die war­men Schüh­chen ver­ges­sen, denn es ist sau­kalt da drau­ßen! Es ist jeden Tag sau­kalt, wo sind wir hier, Mia­mi Beach? Wohl kaum! Tra­di­tio­nen wol­len gepflegt wer­den. Und manch­mal müs­sen auch neue ent­ste­hen. Jedes Jahr am 2. Febru­ar ist Mur­mel­tier­tag. Und das schon seit den 1880er-Jah­­ren. Bei uns ist der Mur­mel­tier­tag ges­tern im vier­ten Jahr gewe­sen — zele­briert wie auch schon in den Jah­ren davor mit dem Film „… und täg­lich grüßt das Mur­mel­tier” und Piz­za. *   Die­ses Jahr stand die Tra­di­ti­on zunächst unter kei­nem guten Stern. Don­ners­tags abends ist Mar­tin nor­ma­ler­wei­se gar nicht zu Hau­se, aber zum Glück ist der Ter­min dann doch aus­ge­fal­len, allei­ne wäre es näm­lich nur halb so schön gewe­sen. Nur lei­der war die DVD (wie auch in den Jah­ren davor) unauf­find­bar. Und lei­der lei­der hat­te auch kei­ner der gän­gi­gen Stre­a­­ming-Diens­­te den Film im Ange­bot. Shame on you, Net­flix, Ama­zon Prime und wie ihr alle heißt! Aber zum Glück hat­te ich Besuch von Nico­le und die fährt den Film seit Jah­ren in …

Bucheckern-Plätzchen selbstgemacht [einfaches Rezept]

Am Tag der Deut­schen Ein­heit, genau­er am 03.10.2016, war Max mal wie­der bei uns in der Casa d’Ahman. Im Rah­men eines klei­nen Aus­flu­ges zum Fried­hof Berg­neu­stadt mit dem Kett­car wur­de rela­tiv spon­tan ent­schie­den: hier gibt es Unmen­gen an Buch­eckern — die sam­meln wir! Aber geht da auch mehr? Kurz Goog­le bemüht und auf Chef­koch ein klei­nes, ein­fa­ches Rezept gefun­den. Das bekommt man doch bestimmt bei den Schwie­ger­el­tern gewuppt? Also: alle Taschen voll­ge­stopft und ab zu Ingrid und Man­ni zum Spon­tan­über­fall! Anbei auch noch das Rezept, an wel­ches wir uns auch ganz grob gehal­ten haben ^^ Buch­ecker-Coo­kies mit fri­schen Buch­eckern aus dem Wald, von Che­f­­koch-Mit­­glied „isabell129”. 180 g Mehl 100 g Buch­eckern, gemah­len 80 g But­ter, weich 2 Eier 70 g Zucker 1/2 Pck. Back­pul­ver Jetzt muss man dazu sagen, dass Mar­tin ja nicht der größ­te Back­meis­ter auf die­sem Pla­ne­ten ist. Und die Kek­se am Ende vom Lied durch zu hohe Tem­pe­ra­tur und 2 Minu­ten zu lan­ge Back­zeit sehr tro­cken waren. Aber im Geschmack wirk­lich unglaub­lich lecker! Des­halb heisst es für uns jetzt: wei­ter­sam­meln und ein eige­nes Rezept ersin­nen! Ver­fei­ne­rung à …

Hurra hurra, der Herbst ist da!

So lang­sam geht´s hier in Bay­ern los. Die Trau­ben wer­den reif und in der gan­zen Gegend duf­tet es wun­der­bar nach dem Obst. An einem son­ni­gen Tag fah­ren wir eine Arbeits­kol­le­gin zu Ihrer Unter­kunft und da pas­siert es: ein klei­nes, schät­zungs­wei­se 4 jäh­ri­ges, blon­des Mäd­chen brüllt über die Stra­ße: „Kau­fens Trau­ben!” Und was soll ich da noch lan­ge über­le­gen? Links ran und mei­ne Fra­ge: „Wie­viel Trau­ben bekomm ich denn für einen Euro?” Und sie, ganz kauf­män­nisch, macht einen klei­nen Strunk aus der gro­ßen Schüs­sel ab und sagt: „Des is füa zwoa Euro!” Muss lachen, aber da springt schon der Vater auf uns zu und ermahnt sei­ne Toch­ter, nicht unver­schämt zu sein. Ich gebe ihr den Euro und bekom­me einen gro­ßen Busch grü­ner Wein­trau­ben. Im Auto lie­gen noch dun­kel­ro­te, die ich vom Seni­or vom Chef geschenkt bekom­men habe. Na, das gibt ein tol­les Abend­essen. „Saf­tig sans a!” brüllt das klei­ne Mächen noch fröh­lich hin­ter­her. Ein schö­ner Fei­er­abend ist ein­ge­läu­tet 🙂