Alle Artikel in: Katertheater

Katertheater bei den Ahmans

Hier in die­ser Kate­go­rie gibt es alle Bei­trä­ge zu dem Kater­thea­ter, das unse­re drei Rabau­ken Bai­ley (*2016), Toni (*2017) und Kowal­ski (*2016;✝2017) ver­an­stal­ten bzw. ver­an­stal­tet haben.

Wie das Katertheater begann

Im Herbst/Winter 2016 hielt das Kater­thea­ter Ein­zug in den Haus­halt der Fami­lie Ahman. Wir adop­tier­ten aus dem Tier­heim bzw. über den Tier­schutz zwei lie­bens­wer­te und gleich­zei­tig gestör­te Kater. Seit­dem ist nichts mehr wie es war, denn die Kater haben unser Leben ganz schön auf den Kopf gestellt. Miri­am hat sich den rot geti­ger­ten Bai­ley aus­ge­sucht und Mar­tin hat sei­nen grau geti­ger­ten Kater Kowal­ski getauft. Die Jungs haben sich das jedoch anders über­legt und getauscht. Bai­ley war ein­fach zu ver­liebt in Mar­tin und Kowal­ski hat am liebs­ten mit Miri geku­schelt.

Zu kurze Zeit mit Kowalski

Lei­der ist Kowal­ski nach nur 7 Mona­ten bei uns über­fah­ren wor­den. Die Trau­er war groß und nichts schien die Lücke fül­len zu kön­nen. Doch weil Bai­ley nicht als Ein­zel­kind groß wer­den soll­te (art­ge­rech­te Hal­tung und so), haben wir kur­ze Zeit spä­ter den klei­nen Toni adop­tiert.

Lass das mal den Toni machen!

Jetzt ist unser jüngs­tes Fami­li­en­mit­glied Toni schon 150 Tage bei uns und ist auf dem Blog irgend­wie noch gar nicht rich­tig auf­ge­taucht. Zeit, das zu ändern. Als Kowal­ski starb, konn­te ich mir nicht vor­stel­len, dass irgend­et­was oder irgend­wer die Lücke schlie­ßen könn­te, die sein Tod in unse­rem Leben hin­ter­las­sen hat. Das klingt sicher­lich ein wenig melo­dra­ma­tisch, aber er war nun ein­mal Teil unse­res Haus­halts, unse­rer Fami­lie, und sein Tod kam so uner­war­tet und plötz­lich, dass wir (und beson­ders ich) sehr dar­an zu knab­bern hat­ten. (K)Ein Ersatz für Kowal­ski Als Mar­tin nur weni­ge Tage nach der Bei­set­zung davon sprach, dass wir im Tier­heim nach einem „Ersatz” schau­en soll­ten, war das für mich viel zu früh. Noch voll in Trau­er war ich eigent­lich abso­lut dage­gen, einen Nach­fol­ger zu adop­tie­ren. Obwohl ich weiß, dass es nicht art­ge­recht ist, war mir in der Situa­ti­on scheiß­egal, ob Bai­ley als „Ein­zel­kind” groß wird, oder nicht. Aber „gucken kann man ja mal”. Im Tier­heim dann krab­bel­te ein Baby­ka­ter sofort auf uns zu und auf mei­nen Arm und mein gefro­re­nes Herz zer­schmolz. — …

Bailey schläft auf Martin

Katzenmusik: Bailey macht Musik für die Katz

Habe heu­te etwas Kla­vier­mu­sik für die lie­be Anna­bel Ander­son ein­ge­spielt, nach­dem wir hier einen Abend ein paar Din­ge vor­be­rei­tet haben. Soweit so gut. Wäh­rend des Spie­lens aller­dings kam der lie­be Bai­ley die Trep­pe ins Stu­dio run­ter gestie­felt. Ich weiß nicht, ob mei­ne Musik für ihn auch Kat­zen­mu­sik ist. Und wie es hier so der Brauch ist, woll­te sich der Kater bei mir auf Brust und Bauch legen — wäh­rend ich musi­zie­re. Dafür muss­te er aller­dings das Mas­ter­key­board über­win­den, wel­ches hier mit­ten im Raum steht. Geis­tes­ge­gen­wär­tig habe ich sofort auf­ge­hört zu spie­len, so dass das fol­gen­de Mach­werk ent­ste­hen konn­te und direkt auf­ge­nom­men wur­de: Für die Cuba­­se-User unter euch Hasen­bä­ren hier noch das Pia­no­Roll. Sehr infor­ma­tiv, damit man mal die gra­zi­le Anschlag­ar­beit der Kat­zen­pfo­ten erle­ben kann: Kat­zen­mu­sik — die neue, moder­ne Klas­sik? Das „Stück” wäre jetzt nichts für mich bei der Auto­fahrt. Aber. Ich erin­ne­re mich an eini­ge musi­ka­li­sche Exkur­se in der Ober­stu­fe, damals, auf dem Wüllen­we­ber Gym­na­si­um in Berg­neu­stadt. Da waren Künst­ler aus Engels­kir­chen, die haben ein­fach mal ihre Instru­men­te ver­ge­wal­tigt und haben behaup­tet, das wäre hohe …

Kowalski — Ein Nachruf

Nach­dem er Frei­tag und Sams­tag nicht nach Hau­se gekom­men ist, haben wir uns wahn­sin­nig gesorgt. Kowal­ski, der ver­fres­se­ne klei­ne Kerl, der mor­gens an der Ter­ras­sen­tür klopft und maunzt, weil er Hun­ger hat. Eine für Face­book ver­fass­te Such­mel­dung wur­de fast 150 Mal geteilt, jedoch führ­ten die ers­ten hoff­nungs­vol­len Nach­rich­ten lei­der zu nichts. Nach­dem wir zwei Tage lang die Hoff­nung hat­ten, dass er nur irgend­wo ein­ge­sperrt ist, kam dann der Hin­weis, dass an der Stra­ße eine geti­ger­te tote Kat­ze liegt. Es soll­te sich lei­der her­aus­stel­len, dass es unser Kowal­ski war. Zunächst waren wir bei­de nicht sicher, ob er es wirk­lich ist, da sich sein Haupt­merk­mal lei­der nicht mehr erken­nen ließ. Aber die Sta­tur und auch die beson­de­re Fell­zeich­nung lie­ßen am Ende lei­der kei­nen Zwei­fel übrig. Wir haben unse­ren Stin­ki mit nach Hau­se genom­men und bei uns im Gar­ten beer­digt. Wir sind bei­de am Boden zer­stört und Bai­ley kommt damit irgend­wie auch nicht so rich­tig klar. Ich kann nicht auf­hö­ren zu wei­nen und ver­mis­se mei­nen klei­nen Plüsch­ball so sehr. Obwohl es Quatsch ist, wün­sche ich mir die gan­ze …

Sie werden so schnell groß — unsere Katzen sind erwachsen

Seit mein Eddy vor fast 15 Jah­ren gestor­ben ist, hab ich mir immer gewünscht, wie­der Kat­zen zu haben. Als wir aus Bay­ern wie­der da waren, ver­hei­ra­tet und somit gewillt den Rest unse­res Lebens mit­ein­an­der zu ver­brin­gen, sprach auch nichts wei­ter dage­gen, sich von nun an gemein­sam um ein Lebe­we­sen zu küm­mern. Oder zwei. Ver­liebt in gro­ße Ohren Zufäl­lig sahen wir eines Tages in Face­book ein Bild der­sel­ben Kat­ze. Mila, eine grau geti­ger­te Schön­heit, such­te ein neu­es Zuhau­se. Doch kaum war der Auf­ruf gestar­tet, war sie auch schon ver­mit­telt. Das war schon ein biss­chen trau­rig, aber da wir eh noch nicht sicher waren, letzt­end­lich auch nicht so schlimm. Der Kon­takt zur Ver­mitt­lung war aber nun da und auf einer wei­te­ren Pfle­ge­stel­le waren auch noch die Brü­der von Mila unter­ge­kom­men: Bai­ley und Mo. Mo hat­te eben­falls schon ein neu­es Heim in Aus­sicht, aber für Bai­ley fand sich nichts. Dabei hat­te ich mich gleich in ihn, vor allem in sein schö­nes Gesicht und sei­ne rie­si­gen Ohren ver­liebt. Da wir uns aber eigent­lich doch gegen Kat­zen ent­schie­den hat­ten, schmach­te­te …