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A gscheite Brotzeit mit Therapy

Bay­ern. Sams­tag­abend. Im gefähr­li­chen Grenz­ge­biet Nie­­der­bay­­ern-Ober­bay­­ern. Der Besuch aus dem Ber­gi­schen ist mitt­ler­wei­le in Wien und macht da die Mozart-Vor­­stel­­lung unsi­cher. Tag der deut­schen Ein­heit. Und was machen wir? A geschei­te Brot­zeit mit Freun­den aus Bay­ern. Basst! Alles, was das Herz begehrt auf dem Tisch und alles nur lie­be Men­schen um den Tisch. DAS habe ich ver­misst. Sowas ken­ne ich eigent­lich nur noch aus Slo­we­ni­en. Aber nur Essen ist für den gan­zen Abend dann auch was fad. Des­halb flugs ein paar Gesell­schafts­pie­le aus­ge­packt. Und da hat der Phil sich wirk­lich was ein­fal­len las­sen! Und zwar Spie­le für zuge­reis­te mit bai­ri­schen Sprich- sowie Schimpf­wör­tern! Das wer­de ich aber noch­mal geson­dert vor­stel­len 🙂 Nach der lus­ti­gen Nach­hil­fe­stun­de gab es dann auch noch eine gro­ße Run­de The­ra­py. Was für ein Spass 😀 Selbst Sophie war sehr gut dabei. Erkennt­nis des Abends: ich ken­ne Miri­am doch schon sehr gut. Anders­rum bin ich für Phil ein beschis­se­ner The­ra­peut 😀

Hurra hurra, der Herbst ist da!

So lang­sam geht´s hier in Bay­ern los. Die Trau­ben wer­den reif und in der gan­zen Gegend duf­tet es wun­der­bar nach dem Obst. An einem son­ni­gen Tag fah­ren wir eine Arbeits­kol­le­gin zu Ihrer Unter­kunft und da pas­siert es: ein klei­nes, schät­zungs­wei­se 4 jäh­ri­ges, blon­des Mäd­chen brüllt über die Stra­ße: „Kau­fens Trau­ben!” Und was soll ich da noch lan­ge über­le­gen? Links ran und mei­ne Fra­ge: „Wie­viel Trau­ben bekomm ich denn für einen Euro?” Und sie, ganz kauf­män­nisch, macht einen klei­nen Strunk aus der gro­ßen Schüs­sel ab und sagt: „Des is füa zwoa Euro!” Muss lachen, aber da springt schon der Vater auf uns zu und ermahnt sei­ne Toch­ter, nicht unver­schämt zu sein. Ich gebe ihr den Euro und bekom­me einen gro­ßen Busch grü­ner Wein­trau­ben. Im Auto lie­gen noch dun­kel­ro­te, die ich vom Seni­or vom Chef geschenkt bekom­men habe. Na, das gibt ein tol­les Abend­essen. „Saf­tig sans a!” brüllt das klei­ne Mächen noch fröh­lich hin­ter­her. Ein schö­ner Fei­er­abend ist ein­ge­läu­tet 🙂