Monate: September 2018

[SingleSonntag 004] Huey Lewis and the News — The Power of Love

Huey Lewis and the News — da ken­nt jed­er den Song, aber nicht so viele den Namen. Kommt wieder aus dem Plat­ten­schrank von Miri­am und ist der Titel­song aus dem Steven Spiel­berg Film “Zurück in die Zukun­ft”! Die Num­mer ist einen Tag nach Mar­tins 5. Geburt­stag erschienen und war ein richtiger Hit! Er ist 1986 sog­ar mit dem Amer­i­can Music Award bedacht wor­den. Im ersten Teil von “Zurück in die Zukun­ft” ist er mehrmals zu hören. Direkt in der ersten Szene, wo Mar­ty mit dem Skate­board durch die Gegend fährt. Am Meis­ten ist mir aber hän­gen geblieben, als die Schul­band von Mar­ty das Vor­spiel hat und etwas unwirsch abgelehnt wird. Seite A: Huey Lewis and the News — The pow­er of love Mar­tin sagt: Bekan­nt aus “Zurück in die Zukun­ft” ist das ein Song, den man auch ken­nen kann, wenn man Radio Berg (oder ähn­lich gener­ische Radiosender) hört. Die Num­mer ist so richtig 80er Mukke, keine Num­mer, die ich mir frei­willig anmachen würde. ABER wenn sie dann läuft, dann will ich sie auch hören. Dementsprechend runde …

[SingleSonntag 003] The Cure — Lullaby

Heute kommt der Sin­gleSon­ntag ein biss­chen später. Viel war los diese Woche und auch das Woch­enende war vollgestopft. Außer­dem mussten noch andere Blog­beiträge geschrieben und über­ar­beit­et wer­den. Dazu später mehr. Jet­zt aber geht es weit­er mit Musik. Düster wirds an diesem düsteren Tag! Hur­ra, endlich Herb­st! The Cure, die Gothic-(New-)Wave-Ikonen aus Eng­land beehren uns heute mit “Lul­la­by”.  Für Mar­tin eher alles Neu­land, für Miri­am eine der absoluten Lieblings­bands. Seite A: The Cure — Lul­la­by Mar­tin sagt: Es reg­net. Es wird nicht richtig hell. Und dann kommt dieser Song. Und nein, es geht nicht die Sonne auf. Es bleibt so. Was ich mag: es ist sehr instru­men­tal und ist in meinen Ohren ein grow­er. Ich hab die Num­mer damals vor unserem gemein­samen The Cure Konz­ert in München das erste mal so richtig gehört. Aufge­fall­en sind mir da schon die melan­cholis­chen Synth-Strings. Die tra­gen zusam­men mit dem Gitar­ren­Riffs durch den Song. Haben eine sehr eigene Atmo­sphäre. Nicht 100% ein Hit für mich, aber ich denke, die Num­mer kann iwie was. Ganz eigene Stim­mung. Von daher eigentlich 3,5 Sterne, …

Toni — schon wieder ein verdammter Nachruf

Niemals — und ich meine niemals! — hätte ich erwartet, dass ich nur 14 Monate nach dem let­zten Nachruf schon wieder einen schreiben muss. Unser Babykater, der kleine Toni, kommt nicht mehr nach Hause. Ich hat­te den ersten guten Tag seit Langem, Mar­tin und Franziska waren schon im Bett, als es sehr spät noch klin­gelte. Im ersten Moment war ich nur sauer, weil Franziska dadurch wach wurde und geschrien hat. Aber als die Nach­barin mit ver­stein­ert­er Miene vor mir stand, war gle­ich klar, dass etwas Schlimmes passiert sein musste. “Ich hab ger­ade einen Anruf bekom­men — eure Katze …” — “Welche?” — “Toni.” Zu dem Zeit­punkt hat­ten wir ihn noch gar nicht wirk­lich ver­misst. Er war zwar immer noch mehr zu Hause als unter­wegs, aber seine Aus­flüge dauerten inzwis­chen auch schon mal über Nacht. Er wurde ein­fach immer mutiger und offen­er. Die Haupt­straße hätte er aber wohl bess­er aus­lassen sollen. Mar­tin hat ihn nahezu an der­sel­ben Stelle gebor­gen wie Kowal­s­ki — nur an der gegenüber­liegen­den Straßen­seite. Als Toni damals zu uns kam, so kurz nach …

[SingleSonntag 002] Genesis — Land of Confusion

Immer wieder Son­ntags! Dies­mal was aus den Charts der 80er, was ja auch mal gut ist. Ein Zufalls­griff in die Plat­tenkisten ergab: Gen­e­sis ist die Vinyl Sin­gle der Woche. Vielle­icht hier mal ein wenig vor­weg: ohne das er es wusste, war und ist Mar­tin ein echter Phil Collins Fan! Das kam allerd­ings erst nach und nach beim zufäl­li­gen Sin­gle­hören zu Tage. Denn sobald Herr Collins aus den Rillen schmettert (oder auf sein Schlag­w­erk ein­prügelt) war direkt ein gutes Gefühl im Raum. So soll es sein! Bei der vor­liegen­den Scheibe han­delt es sich um einen Charthit von 1986. Das Video ist sehr dem Zeit­geist von damals gewid­met: die Haupt­fig­uren (also die Reck­en von Gen­e­sis) wer­den von den damals sehr pop­ulären Spit­ting Images Pup­pets dargestellt — die waren auch hier in Deutsch­land bei der Serie “Hur­ra Deutsch­land” zu sehen. Und bei der hier vor­liegen­den Pres­sung von Vir­gin Records sieht man die Pup­pen auch als Cov­er. Zu der Scheibe muss man lei­der sagen, dass die Vinyls­in­gle schon ganz schön “durchge­rockt” ist, spricht viel gespielt und eiert auch leicht …

[SingleSonntag 001] Plastic Bertrand — Ça plane pour moi

Sonnta­gnach­mit­tag. Was gibt es da Schöneres, als bei oder nach einem schö­nen späten Früh­stück im Wohnz­im­mer abzuhän­gen und ein biss­chen Musik “von Plat­te” zu hören? Schon länger gab es die Idee, in unserem großen Fun­dus von Sin­gles zu wühlen und mal genauer zu schauen, was wir da eigentlich haben. Und im Blog sollte dieses Jahr auch endlich mehr passieren. So war dann der Sin­gleSon­ntag geboren. Das war im Jan­u­ar. Und dann wurde erst­mal Franziska geboren. Und dann war plöt­zlich Sep­tem­ber. Das mit dem “regelmäßig bloggen” ver­suchen wir jet­zt mal wieder. Denn Bock haben wir bei­de. Daher ver­suchen wir jet­zt jeden Son­ntag jew­eils die A- und die B-Seite ein­er willkür­lich aus­gewählten Sin­gle kurz zu kom­men­tieren. Dafür haben wir die Lieder durchge­hört und unab­hängig voneinan­der kurze Noti­zen und erste Ein­drücke in unsere Handys gesprochen und anschließend jew­eils daraus einen Kom­men­tar ver­schriftlicht. Heute geht es um den New Wave-Kulth­it “Ça plane pour moi” von Plas­tic Bertrand. Die B-Seite heißt “Pogo Pogo”. To pro­tect your per­son­al data, your con­nec­tion to YouTube has been blocked.Click on Load video to unblock …

Ausgepackt: “Ready Player One” in der VHS-Edition

Auf­grund unglück­lich­er Umstände habe ich “Ready Play­er One” im Kino lei­der ver­passt. Das Baby war schon da und lei­der lief er nicht lange im Autoki­no. Daher fieberte ich der Blu-Ray-Veröf­fentlichung monate­lang ent­ge­gen. Vor­freude auf die Ver­fil­mung von “Ready Play­er One” Obwohl, nicht so ganz. Ich habe “Ready Play­er One” zwei Mal gele­sen und auch als Hör­buch. Trotz aller mir dur­chaus bewussten Schwächen, mag ich das Buch ein­fach sehr gerne. Nos­tal­gie und dem 80s-Feel­ing sei Dank. Als ich hörte, dass das Buch ver­filmt wird, war das wie immer, wenn Herzbüch­er ver­filmt wer­den. Man freut sich, obwohl man weiß, dass es sowieso am Ende nicht aussieht, wie man es sich vorgestellt hat. Und so war auch die Ent­täuschung groß, als ich die Darsteller der Haupt­fig­uren in den Vorankündi­gun­gen und Trail­ern sah. Daher: gebrem­ste Vor­freude. Aber Vor­freude. Vor allem, als ich zufäl­lig ent­deck­te, dass es eine hüb­sche Aus­gabe im VHS-Look geben wird. Und diese Edi­tion liegt nun neben mir.   Blu-Ray im VHS-Look und süße Gim­micks Sagt man heutzu­tage über­haupt noch Gim­micks? In den 80er und frühen 90ern …