Autor: Miriam

#horrorctober 2018

Da es hier zum #hor­rorc­to­ber in diesem Jahr rein gar nichts zu lesen gab, kön­nte man meinen, dass wir gar nicht mit­gemacht haben. Stimmt aber nicht so ganz. Als frischge­back­ene Eltern und selb­st und ständig und dauergestresst ist es in diesem Jahr allerd­ings eine deut­lich abge­speck­te Light-Ver­­sion des #hor­rorc­to­ber gewor­den. Keine Zeit für 13 Filme So sehr wir auch als Nicht-Hor­ror-Fans Spaß im let­zten Jahr hat­ten: Für 13 Filme hat es ein­fach nicht gere­icht. Ich habe zwar auch noch zusät­zlich einen weit­eren Hor­ror­film auf dem Handy während des Stillens/der Schlaf­be­gleitung geschaut, aber das richtige Feel­ing kommt dabei ein­fach nicht auf. Deswe­gen haben wir die Regeln kurz­er­hand auf unsere Leben­sum­stände angepasst. Daher wur­den aus 13 Fil­men kurz­er­hand 1 + 3 Filme. Und zwar ein­mal mod­ern und wirk­lich gruselig und dreimal super old­school Retrozeug — und größ­ten­teils so gar nicht gruselig. Vielle­icht klappt es näch­stes Jahr bess­er. Unsere Filme im #hor­rorc­to­ber 2018 Da es in diesem Jahr nicht so viel war, kom­men daher jet­zt alle unsere Kom­mentare zu den Fil­men in einem Post. Wie gewohnt wieder kein Anspruch an Objek­tiv­ität …

[SingleSonntag 007] Marianne Rosenberg — Herz aus Glas

Zugegeben. Heute ist nicht Son­ntag. Das Woch­enende bestand aus Früh­stück­en und Brunchs. Am Sam­stag bei der lieben Birthe mit den Besten und am Son­ntag bei meinen Eltern (eben­falls die besten). Und nach­mit­tags war dann noch etwas Fam­i­ly Time ange­sagt mit Baby lüften und Poké­mon jagen. Daher hier ein seeeehr ver­späteter Sin­gleSon­ntag. Heute etwas Beson­deres — schon wieder. Denn es wird deutsch. Und ein Cov­er ist es noch dazu. Wir wid­men uns heute Mar­i­anne Rosen­berg. Wohl am bekan­ntesten ist ihr Hit “Er gehört zu mir” (1975 der erste Song, mit dem sie beim Vorentscheid zum ESC, damals noch Grand Prix d’Eurovision de la Chan­son, teil­nahm). Und Mar­i­anne war nicht nur über all die Jahre aktiv und erfol­gre­ich, auch heute noch ist sie groß im Geschäft. Erst vor zwei Wochen veröf­fentlichte sie ein Duett mit Eloy de Jong. Der macht nach sein­er Kar­riere bei Caught in the Act (meine große Liebe zu Grund­schulzeit­en) näm­lich jet­zt auch Schlager. Seite A: Mar­i­anne Rosen­berg — Herz aus Glas Mar­tin sagt: Ach ja, Mar­i­anne. Auf so vie­len Par­ties hast Du mich begleit­et, …

[SingleSonntag 006] Mike Berry — Tribute to Buddy Holly

Spätes Früh­stück mit Gast. Daher auch heute wieder ein Gastkom­men­tar. Mar­tin und Alexan­der haben gestern und bis in die frühen Mor­gen­stun­den noch gemein­sam musiziert. Heute Mit­tag saßen wir daher zu viert am Früh­stück­stisch. Wir haben Alexan­der keine Wahl gelassen, er war aber von unserem Pro­jekt auch recht ange­tan. So griff er blind in die Sin­glek­iste und was soll ich sagen? Es gibt eine kleine Pre­miere. Wieder sagen Inter­pret und Titel spon­tan nie­man­dem etwas. Mike Berry — wed­er ver­wandt mit Dave Berry noch mit Chuck oder Mar­vin Berry. Dabei passt die Musik rel­a­tiv gut in die Schiene. Der Song ist eigentlich von 1960, ein Hit wurde aber das eigene Remake des Songs im Jahre 1975. Der Mann ist inzwis­chen übri­gens 76 Jahre alt, hat aber laut sein­er Web­site let­zte Woche noch einen Auftritt gehabt. Seite A: Mike Berry — A Trib­ute to Bud­dy Hol­ly Alexan­der sagt: Kommt lock­er flock­ig und ohne viel Dra­ma und Spek­takel daher. Gelun­gener Zwis­chen­part mit Cool­­ness-Fak­­tor. ★★★☆☆ Mar­tin sagt: Hat­te zu beginn etwas Sorge. Eine Sin­gle von einem Kün­stler, den ich nicht kenne, mit einem …

[SingleSonntag 005] The Other Ones — Holiday

Nein, wir haben ihn nicht vergessen. Gehört haben wir unsere Son­ntagsS­in­gle schon heute mor­gen beim Früh­stück. Aber dann war der Tag bes­timmt von Skype-Ses­­sions nach Slowe­nien, Poké­mon­jagd und Eis essen bei Oma und Opa Müller. Jet­zt ist alles unter 1,50 m im Bett, nur die “Großen” sind noch auf. “Max, machst du heute mit?” “Na klar, ich greif mal blind rein. Was ist denn eine Sin­gle?” “Na, eine von den Kleinen. Von den KLEINEN!” So unge­fähr trug es sich zu. Und das Cov­er und der Titel sagten zunächst nie­man­dem etwas. The Oth­er Ones mit dem Titel Hol­i­day also. Die ersten Tak­te erklin­gen und es wird sofort wieder klar: Ah, 80er! Wikipedia sagt, dass The Oth­er Ones  eine Berlin­er Band seien und der Song war sog­ar ein Hit im Jahr 1987. Mar­tin erin­nert sich beim Refrain auch, dass er das Lied ken­nt. Dann die B-Seite: Anoth­er Hol­i­day — ein Remix. Ganz ehrlich, wir haben spon­tan keinen Unter­schied zum Orig­i­nal gehört, deswe­gen äußern wir uns auch nur zur A-Seite. Seite A: The Oth­er Ones — Hol­i­day Max …

[SingleSonntag 004] Huey Lewis and the News — The Power of Love

Huey Lewis and the News — da ken­nt jed­er den Song, aber nicht so viele den Namen. Kommt wieder aus dem Plat­ten­schrank von Miri­am und ist der Titel­song aus dem Steven Spiel­berg Film “Zurück in die Zukun­ft”! Die Num­mer ist einen Tag nach Mar­tins 5. Geburt­stag erschienen und war ein richtiger Hit! Er ist 1986 sog­ar mit dem Amer­i­can Music Award bedacht wor­den. Im ersten Teil von “Zurück in die Zukun­ft” ist er mehrmals zu hören. Direkt in der ersten Szene, wo Mar­ty mit dem Skate­board durch die Gegend fährt. Am Meis­ten ist mir aber hän­gen geblieben, als die Schul­band von Mar­ty das Vor­spiel hat und etwas unwirsch abgelehnt wird. Seite A: Huey Lewis and the News — The pow­er of love Mar­tin sagt: Bekan­nt aus “Zurück in die Zukun­ft” ist das ein Song, den man auch ken­nen kann, wenn man Radio Berg (oder ähn­lich gener­ische Radiosender) hört. Die Num­mer ist so richtig 80er Mukke, keine Num­mer, die ich mir frei­willig anmachen würde. ABER wenn sie dann läuft, dann will ich sie auch hören. Dementsprechend runde …

[SingleSonntag 003] The Cure — Lullaby

Heute kommt der Sin­gleSon­ntag ein biss­chen später. Viel war los diese Woche und auch das Woch­enende war vollgestopft. Außer­dem mussten noch andere Blog­beiträge geschrieben und über­ar­beit­et wer­den. Dazu später mehr. Jet­zt aber geht es weit­er mit Musik. Düster wirds an diesem düsteren Tag! Hur­ra, endlich Herb­st! The Cure, die Gothic-(New-)Wave-Ikonen aus Eng­land beehren uns heute mit “Lul­la­by”.  Für Mar­tin eher alles Neu­land, für Miri­am eine der absoluten Lieblings­bands. Seite A: The Cure — Lul­la­by Mar­tin sagt: Es reg­net. Es wird nicht richtig hell. Und dann kommt dieser Song. Und nein, es geht nicht die Sonne auf. Es bleibt so. Was ich mag: es ist sehr instru­men­tal und ist in meinen Ohren ein grow­er. Ich hab die Num­mer damals vor unserem gemein­samen The Cure Konz­ert in München das erste mal so richtig gehört. Aufge­fall­en sind mir da schon die melan­cholis­chen Synth-Strings. Die tra­gen zusam­men mit dem Gitar­ren­Riffs durch den Song. Haben eine sehr eigene Atmo­sphäre. Nicht 100% ein Hit für mich, aber ich denke, die Num­mer kann iwie was. Ganz eigene Stim­mung. Von daher eigentlich 3,5 Sterne, …

Toni — schon wieder ein verdammter Nachruf

Niemals — und ich meine niemals! — hätte ich erwartet, dass ich nur 14 Monate nach dem let­zten Nachruf schon wieder einen schreiben muss. Unser Babykater, der kleine Toni, kommt nicht mehr nach Hause. Ich hat­te den ersten guten Tag seit Langem, Mar­tin und Franziska waren schon im Bett, als es sehr spät noch klin­gelte. Im ersten Moment war ich nur sauer, weil Franziska dadurch wach wurde und geschrien hat. Aber als die Nach­barin mit ver­stein­ert­er Miene vor mir stand, war gle­ich klar, dass etwas Schlimmes passiert sein musste. “Ich hab ger­ade einen Anruf bekom­men — eure Katze …” — “Welche?” — “Toni.” Zu dem Zeit­punkt hat­ten wir ihn noch gar nicht wirk­lich ver­misst. Er war zwar immer noch mehr zu Hause als unter­wegs, aber seine Aus­flüge dauerten inzwis­chen auch schon mal über Nacht. Er wurde ein­fach immer mutiger und offen­er. Die Haupt­straße hätte er aber wohl bess­er aus­lassen sollen. Mar­tin hat ihn nahezu an der­sel­ben Stelle gebor­gen wie Kowal­s­ki — nur an der gegenüber­liegen­den Straßen­seite. Als Toni damals zu uns kam, so kurz nach …

Ausgepackt: “Ready Player One” in der VHS-Edition

Auf­grund unglück­lich­er Umstände habe ich “Ready Play­er One” im Kino lei­der ver­passt. Das Baby war schon da und lei­der lief er nicht lange im Autoki­no. Daher fieberte ich der Blu-Ray-Veröf­fentlichung monate­lang ent­ge­gen. Vor­freude auf die Ver­fil­mung von “Ready Play­er One” Obwohl, nicht so ganz. Ich habe “Ready Play­er One” zwei Mal gele­sen und auch als Hör­buch. Trotz aller mir dur­chaus bewussten Schwächen, mag ich das Buch ein­fach sehr gerne. Nos­tal­gie und dem 80s-Feel­ing sei Dank. Als ich hörte, dass das Buch ver­filmt wird, war das wie immer, wenn Herzbüch­er ver­filmt wer­den. Man freut sich, obwohl man weiß, dass es sowieso am Ende nicht aussieht, wie man es sich vorgestellt hat. Und so war auch die Ent­täuschung groß, als ich die Darsteller der Haupt­fig­uren in den Vorankündi­gun­gen und Trail­ern sah. Daher: gebrem­ste Vor­freude. Aber Vor­freude. Vor allem, als ich zufäl­lig ent­deck­te, dass es eine hüb­sche Aus­gabe im VHS-Look geben wird. Und diese Edi­tion liegt nun neben mir.   Blu-Ray im VHS-Look und süße Gim­micks Sagt man heutzu­tage über­haupt noch Gim­micks? In den 80er und frühen 90ern …

#japanuary 2018

Zur Zeit des #hor­rorc­to­ber geis­terte plöt­zlich auch irgend­wann das Schlag­wort #japan­uary durch die sozialen Medi­en. Ich bin grund­sät­zlich Fan von Film­chal­lenges, auch wenn ich die wenig­sten durchziehe. Deshalb wurde ich natür­lich neugierig. Was bedeutet #japan­uary? Irgend­wie liegt es auf der Hand: Es ist ein Wort­spiel aus Japan und Jan­u­ary, also Jan­u­ar. Ziel dieser Chal­lenge ist es, im Jan­u­ar acht japanis­che Filme anzuse­hen. Aus­gerech­net acht Filme sind es, weil die 8 in Japan als Glück­szahl gilt. Ich weiß nicht, wessen Idee es ursprünglich war, aber die gesam­melte #japan­uary-Pow­er gibt es bei schoener-denken.de. Hier ist auch noch ein­mal die Auf­gaben­stel­lung aus­for­muliert und alle “angemelde­ten” Chal­lenge-Teil­nehmer aufge­lis­tet. Die meis­ten Teil­nehmer haben bei Let­ter­boxd entsprechende Lis­ten aufgestellt. Entwed­er lis­ten sie genau die acht Filme auf, die sie anse­hen wollen. Oder sie machen es so wie ich und stellen eine Auswahl auf, aus der dann eben im Laufe des Monats die acht Filme aus­gewählt wer­den. Meine #japan­uary-Filme Ursprünglich habe ich mich gefragt, ob ich über­haupt ver­suchen soll, an der Chal­lenge teilzunehmen. Schließlich wird unsere Tochter im Laufe der näch­sten Tage auf …

Überraschungspost von Dominik

Ein Unbox­ing auf Ahman.de — wer­den wir jet­zt auch noch YouTube-Stars? Auf gar keinen Fall, das will doch nie­mand sehen. Aber! Eines Tages erre­ichte uns mys­ter­iöse Post. Zum Glück war diese vorher angekündigt, denn aktuell soll man ja keine Päckchen ominös­er Herkun­ft öff­nen. Dominik von Dominiks Aller­lei, wert­geschätzter Fre­und und Sch­aber­nack­er, hat uns eine kleine Über­raschung zukom­men lassen. Also hab ich mir Mar­tins Handy geschnappt und drauf gehal­ten, während er das Päckchen öffnete. Das Ergeb­nis ist sehr schmuck.