Autor: Miriam

Ich bin gerne in diesem Internet unterwegs, spiele gerne Super Nintendo und Filme und Serien und den Martin schau ich mir auch gerne an. Affiliate-Links kennzeichne ich mit einem *.

#horrorctober 2018

Da es hier zum #horrorc­to­ber in die­sem Jahr rein gar nichts zu lesen gab, könn­te man mei­nen, dass wir gar nicht mit­ge­macht haben. Stimmt aber nicht so ganz. Als frisch­ge­ba­cke­ne Eltern und selbst und stän­dig und dau­er­ge­stresst ist es in die­sem Jahr aller­dings eine deut­lich abge­speck­te Light-Ver­si­on des #horrorc­to­ber geworden.

Keine Zeit für 13 Filme

So sehr wir auch als Nicht-Hor­ror-Fans Spaß im letz­ten Jahr hat­ten: Für 13 Fil­me hat es ein­fach nicht gereicht. Ich habe zwar auch noch zusätz­lich einen wei­te­ren Hor­ror­film auf dem Han­dy wäh­rend des Stillens/der Schlaf­be­glei­tung geschaut, aber das rich­ti­ge Fee­ling kommt dabei ein­fach nicht auf. Des­we­gen haben wir die Regeln kur­zer­hand auf unse­re Lebens­um­stän­de ange­passt. Daher wur­den aus 13 Fil­men kur­zer­hand 1 + 3 Fil­me. Und zwar ein­mal modern und wirk­lich gru­se­lig und drei­mal super old­school Retro­zeug – und größ­ten­teils so gar nicht gru­se­lig. Viel­leicht klappt es nächs­tes Jahr besser.

Unsere Filme im #horrorctober 2018

Da es in die­sem Jahr nicht so viel war, kom­men daher jetzt alle unse­re Kom­men­ta­re zu den Fil­men in einem Post. Wie gewohnt wie­der kein Anspruch an Objek­ti­vi­tät und Rezen­sio­nen kann man das auch nicht nen­nen. Stern­chen gibt es zwi­schen einem und fünf.

Angriff der Killertomaten (1978)

Die aku­te Bedro­hung: Toma­ten. Sie rol­len über die Stra­ße und fal­len die Men­schen an.

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Mar­tin sagt: Tjaaa. Was soll ich hier­zu sagen? Ehr­lich gesagt: ich ken­ne „Angriff der Kil­ler­to­ma­ten” aus den Fern­seh­zei­tun­gen der frü­hen 90er. Man ris­kier­te zum ers­ten Mal den Blick in das Nacht­pro­gramm von RTL eins. Und woll­te natür­lich schau­en, wann denn Ema­nu­el­le wie­der kommt. Oft aber gab es halt die­ses Mach­werk. Und EIGENTLICH müss­te ich ihn lie­ben. Ein­fach der sel­be Humor wie „Die nack­te Kano­ne” sowie „Ken­tu­cky Fried Movie” und Kon­sor­ten. Mega flach, mega ulk­nu­de­lig. Mei­ne Lieb­lings­sze­ne: als die Bespre­chung aller Betei­lig­ten anbe­raumt wird. Ganz, ganz gro­ßes Kino! Der von Miri­am ange­deu­te­te Hit­ler­witz ist auch mega, genau wie das Vor­ge­hen des Ver­klei­dungs­ex­per­ten bei den Kil­ler­to­ma­ten sel­ber. Sound­tech­nisch bie­tet der Film halt zu erwar­ten­de Kost für die­se Zeit 🙂
Trotz­dem: in der Rei­he des Hor­rok­to­bers kann hier nur nach unten abrun­den und gebe:

★★★☆☆

Miri­am sagt: Star­ten wir doch mal leicht mit einer Hor­ror­ko­mö­die. Ich woll­te den Film schon ewig sehen. Bis­her kann­te ich nur den Titel­song, und der kann was. Als Fan von Hits wie „Die nack­te Kano­ne” und „Top Secret” war ich auch, was den Humor angeht, auf das Schlimms­te gefasst – und wur­de nicht ent­täuscht. Klar, mit Hor­ror hat das Gan­ze wirk­lich wenig zu tun. Aber ich habe mich köst­lich amü­siert. Am meis­ten gelacht habe ich sogar über den Hit­ler-Witz, obwohl ich da eigent­lich nicht wirk­lich Spaß ver­ste­he. Ganz gro­ßer Quatsch mit Tomatensoße! 

★★★★☆  

 


 

Das Relikt (1997)

Ein Anthro­po­lo­ge wird auf einer Dschun­gel-Expe­di­ti­on Zeu­ge einer Dämo­nen-Beschwö­rung. Das Schiff, auf dem Fund­stü­cke die­ser Expe­di­ti­on ans Muse­um in Chi­ca­go ver­schifft wur­den, ist über­säht von Lei­chen. Und auch im Muse­um selbst fin­det ein Mord statt. Der aber­gläu­bi­sche (!) FBI-Agent und die Evo­lu­ti­ons­bio­lo­gin tun sich zusam­men und sind da einer gro­ßen, fie­sen Sache auf der Spur.

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Mar­tin sagt: Ich bin schuld. Habe ein paar LDs raus­ge­sucht für die Hor­ror­run­de. Und hat­te né Men­ge Zom­bie-Krem­pel gefun­den. Aber dann auch die­ses Hor­ror-Thril­ler. Vom Cover her hab ich gedacht: joa, könn­te was sein. Dann kurz den Cover­text über­flo­gen: joa, klingt sogar gut!
Aber dann begann „der Hor­ror”. Das „Grau­en”. Und zwar: die Sto­ry­line in einer plum­pen Aus­ar­bei­tung, die im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes zum Schrei­en ist. Maaa­an ey. Als die Hälf­te rum war dach­te ich: scha­de um ver­schwen­de­te Zeit. Und es wur­de auch nicht bes­ser. Ist so däm­lich wenn man ALLES schon von Anfang an weiss. Eine LD, die NIE WIEDER den Weg in den Play­er fin­den wird. Lei­der taugt „Das Relikt” noch nicht mal zum Schle­faz 🙁 Da stösst selbst Alko­hol an sei­ne Grenzen. 

★☆☆☆☆

Miri­am sagt: Wenn ich mir so die Bewer­tun­gen ande­rer Men­schen anschaue, fra­ge ich mich wirk­lich, ob wir den sel­ben Film gese­hen haben. Ich ken­ne die Roman­vor­la­ge nicht und hat­te eigent­lich auch kei­ne Vor­be­hal­te, obwohl ich dun­kel in Erin­ne­rung hat­te, dass „Das Relikt” frü­her dau­ernd nachts auf RTL2 lief. Was mich am Anfang am meis­ten stör­te, war die plum­pe Ein­füh­rung der Haupt­per­so­nen. „Oh, hof­fent­lich war das kei­ne schwar­ze Kat­ze!” Aha, der FBI-Agent ist also aber­gläu­bisch. „Schö­nen guten Tag, ich bin hier die Evo­lu­ti­ons­bio­lo­gin!” Aha, das ist also die Evo­lu­ti­ons­bio­lo­gin. Was dann folgt, ist in mei­nen Augen auch kein biss­chen span­nend gewe­sen. Viel­leicht hat der Film mich auf dem fal­schen Fuß erwischt, aber ich war froh, als er vor­bei war. Sicher nicht so schlimm wie „Woo­doo” im letz­ten Jahr, aber defi­ni­tiv die Gur­ke der Saison.

★☆☆☆☆


 

Dracula (1931)

Graf Dra­cu­la erwirbt mit­hil­fe des Immo­bi­li­en­mak­lers Ren­field ein Anwe­sen in Lon­don. Bevor er mit ihm dort­hin auf­bricht, ver­wan­delt er ihn noch schnell in einen Vam­pir. In Lon­don ange­kom­men, beißt er sich dort durch die High Socie­ty und trifft schließ­lich auf Dr. Van Helsing.

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Mar­tin sagt: Ich mag schwarz-weiss Fil­me. Sehr sogar. Die­se eher naï­ve Art hat was. Und dann ist das hier noch ein Klas­si­ker! Aber ich sel­ber war nicht so ganz über­zeugt. Als Adap­ti­on des Thea­ter­stücks (beson­ders wohl dem Pro­duk­ti­ons­jahr geschul­det) funk­tio­niert es schon. Alles etwas höl­zern (beson­ders der Pflock) ist mir beson­ders die beschei­de­ne Beto­nung des Wor­tes VAM­pir hän­gen geblie­ben. Aaaargh!
Muss­te Miri­am mehr­mals fra­gen was die lan­gen Tota­len von Lugo­si soll­ten. Es scheint ein biss­chen das rum­hyp­no­ti­sie­ren des Herrn Gra­fen zu sein. Naja. Abge­hakt, zum Glück recht kurz. Des­halb eher aufgerundete: 

★★★☆☆

Miri­am sagt: Hm. Das ist also die­ser berühm­te Bela Lugo­si in sei­ner Para­de­rol­le. Ich ken­ne ihn bis­her eigent­lich nur aus „Plan 9 from Outer Space” – also aus den Sze­nen, in denen er nicht von dem Chi­ro­prak­ti­ker von Ed Woods Frau gedou­belt wird. Ja, wir haben hier einen Kult­strei­fen vor uns. Aber – auch ja – sein Alter merkt man ihm deut­lich an. Gru­se­lig ist das Gan­ze lei­der über­haupt nicht und an vie­len Stel­len lei­der auch unfrei­wil­lig komisch. 

★★★☆☆

 


 

Verónica (2017)

Wäh­rend einer Son­nen­fins­ter­nis führt die 15-jäh­ri­ge Ver­ó­ni­ca mit zwei Freun­din­nen eine Séan­ce durch, weil sie mit ihrem kürz­lich ver­stor­be­nen Vater spre­chen möch­te. Doch der Geist, den sie ange­ru­fen haben, lässt nicht von Ver­ó­ni­ca ab und hat kei­ne guten Absichten.

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Mar­tin sagt: Gepfleg­ter Hor­ror, der viel im Kopf statt­fin­det, aber auch lecke­re Effek­te zeigt. Über­sinn­li­che Phä­no­me­ne, jugend­li­che, die sich mit dem Über­na­tür­li­chen ein­las­sen. Eigent­lioch müss­te man da gäh­nen. Aber! Es sind nicht die­se typi­schen, ame­ri­ka­ni­schen Knö­del­tee­nies. Die hier ner­ven nicht. Ver­ó­ni­ca ist eine her­an­wach­sen­de, die ihren Vater ver­lo­ren hat und sich die gan­ze Zeit haupt­säch­lich um ihre klei­nen Geschwis­ter küm­mern muss, da die Mut­ter allei­ne für das Geld auf­kom­men muss. Und sie ist erstaun­lich erwach­sen. Sie ist eben NICHT besof­fen und ver­sucht mit ihren Freun­den quatsch zu machen. Und umso mehr beängs­ti­gend ist, wie sie lang­sam in den Stru­del der Ereig­nis­se gezo­gen wird. Beson­ders gru­se­lig: die blin­de Non­ne aus der Schu­le! Schon ganz ordent­lich, die­ser Film!

★★★★☆

Miri­am sagt: Auf „Ver­ó­ni­ca” hab ich mich schon gefreut, als er auf Net­flix raus­ge­kom­men ist und der Hype laut wur­de, dass es sich dabei um den gru­se­ligs­ten Hor­ror­film aller Zei­ten han­deln soll. So viel vor­weg: Ist er nicht. Aber: „Véro­ni­ca” ist so ein Gru­sel­film, wie ich ihn mag. Über­sinn­lich, ein paar Schock­mo­men­te, aber nicht über­mä­ßig eke­lig. Ein mikro­sko­pisch klei­nes Detail, das mich sehr geär­gert hat: Das Gan­ze spielt 1991, aber die Mut­ter gibt den Kin­dern ein paar Euro zum Ein­kau­fen. Wer hat denn da nicht auf­ge­passt? Trotz allem mein Favo­rit der dies­jäh­ri­gen Run­de und daher mit einem zuge­knif­fe­nen Auge: 

★★★★★

Winzigkleine Statistik zum #horrorctober 2018

Ins­ge­samt hat Mar­tin 11 und ich habe 13 Ster­ne ver­ge­ben. Das ent­spricht einer durch­schnitt­li­chen Bewer­tung von 3 Ster­nen. Damit lie­gen wir 0,5 Ster­ne unter dem Schnitt vom letz­ten Jahr (und das obwohl ich so extrem nett bewer­tet hab). Am bes­ten abge­schnit­ten hat „Ver­ó­ni­ca” (mit 4,5 Ster­nen). Ein­stim­mig am schlech­tes­ten bewer­tet haben wir „Das Relikt” mit einem Stern.

Der ältes­te Film den wir sahen, war von 1931 („Dra­cu­la”) und der jüngs­te von 2017 („Ver­ó­ni­ca”).

30er
70er
90er
10er

Die meis­ten Fil­me haben wir auf DVD (2 Stück) ange­schaut. Die ande­ren kamen von LD bzw. Netflix.

Ausblick aufs nächste Jahr

Wird es einen #horrorc­to­ber 2019 geben? Ich den­ke ja. Ob es wie­der die Light-Ver­si­on wird, oder ob wir doch noch ein­mal all in gehen, wird sich dann zei­gen. Aber eigent­lich macht es zu viel Spaß, als das wir es blei­ben las­sen soll­ten. Außer­dem sind die Rega­le noch voll von unge­se­he­nen Hor­ror-Fil­men, vor allem auf Laserdisc.

[SingleSonntag 007] Marianne Rosenberg – Herz aus Glas

Zuge­ge­ben. Heu­te ist nicht Sonn­tag. Das Wochen­en­de bestand aus Früh­stü­cken und Brunchs. Am Sams­tag bei der lie­ben Bir­t­he mit den Bes­ten und am Sonn­tag bei mei­nen Eltern (eben­falls die bes­ten). Und nach­mit­tags war dann noch etwas Fami­ly Time ange­sagt mit Baby lüf­ten und Poké­mon jagen. Daher hier ein seeeehr ver­spä­te­ter SingleSonntag.

Heu­te etwas Beson­de­res – schon wie­der. Denn es wird deutsch. Und ein Cover ist es noch dazu. Wir wid­men uns heu­te Mari­an­ne Rosen­berg. Wohl am bekann­tes­ten ist ihr Hit „Er gehört zu mir” (1975 der ers­te Song, mit dem sie beim Vor­ent­scheid zum ESC, damals noch Grand Prix d’Eu­ro­vi­si­on de la Chan­son, teil­nahm). Und Mari­an­ne war nicht nur über all die Jah­re aktiv und erfolg­reich, auch heu­te noch ist sie groß im Geschäft. Erst vor zwei Wochen ver­öf­fent­lich­te sie ein Duett mit Eloy de Jong. Der macht nach sei­ner Kar­rie­re bei Caught in the Act (mei­ne gro­ße Lie­be zu Grund­schul­zei­ten) näm­lich jetzt auch Schlager.

Seite A: Marianne Rosenberg – Herz aus Glas

Mar­tin sagt: Ach ja, Mari­an­ne. Auf so vie­len Par­ties hast Du mich beglei­tet, mei­ne Mut­ter war beken­nen­der Fan. Und „Er gehört zu mir” gehört halt zum Deut­schen Kul­tur­gut. Hier haben wir also eine Cover­ver­si­on, auf Deutsch natür­lich, von Blon­dies Klas­si­ker „Heart of Glass”. Die­ses Stück fin­de ich nicht so ver­kehrt, aber auch nicht über­le­bens­wich­tig. Dazu kommt noch, auch wenn ich mich nicht um Tex­te sche­re, dass der Text des Ori­gi­nals irgend­wie selt­sam ist. War näm­lich ein Song bei „Lips” auf der Xbox360. Und da hab ich den Text zum ers­ten Mal bewusst wahr­ge­nom­men. Hier bei Mari­an­ne fällt es mir ähn­lich schwer. Inter­es­san­te Har­mo­nien, coo­ler Dis­co Sound. Aber kommt mir nicht noch­mal auf den Tel­ler, schät­ze ich.

★★★☆☆

Miri­am sagt: Um es mit Guil­do Horns Wor­ten zu sagen: „Ich find Schla­ger toll”. Aber. Mit gro­ßen Ein­schrän­kun­gen. Und eigent­lich nur alte Schla­ger und vor allem kein Mal­lor­ca-Utz-Utz-Gröhl. Außer Mickie Krau­se. Aber ich schwei­fe ab. Mari­an­ne ist cool. „Er gehört zu mir” war schon ein gro­ßer Karaō­ke-Spaß auf der Klas­sen­fahrt nach Hol­land im Jahr 2001 oder so. Hier also ein Cover von Blon­die. Das Ori­gi­nal mag ich eini­ger­ma­ßen gern, abge­se­hen vom bescheu­er­ten Text. In der deut­schen Fas­sung kann der auch nicht wirk­lich etwas rei­ßen. Macht Spaß, aber für mich kein Hit.

★★★☆☆

Seite B: Marianne Rosenberg – Vorbei, vergessen und verzieh’n

Mar­tin sagt: Tja. Dem Stück kann man nicht eine Art… naï­ve Komik abspre­chen. Und genau des­halb gibt es 2 Ster­ne. Sonst wäre es nur einer gewesen.

★★☆☆☆

Miri­am sagt: Klingt jetzt viel­leicht komisch, aber irgend­wie ein Grower in mei­nen Ohren. Ja, kit­schig, ja, kli­schee­be­la­den, aber gehört doch zum Schla­ger irgend­wie dazu. Man bemit­lei­det die Erzäh­le­rin, weil sie dem Typen noch né Chan­ce gibt, aber irgend­wie ver­steht man es doch auch, weil man sel­ber irgend­ei­nem Pen­ner im Leben auch mal eine Chan­ce zu viel gege­ben hat. In mei­nem Ohr blieb es kle­ben, also: Mis­si­on erfüllt. So gut, dass ich es wie­der hören muss, ist es aller­dings noch lan­ge nicht.

★★★☆☆

[SingleSonntag 006] Mike Berry – Tribute to Buddy Holly

Spätes Früh­stück mit Gast. Daher auch heu­te wie­der ein Gast­kom­men­tar. Mar­tin und Alex­an­der haben ges­tern und bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den noch gemein­sam musi­ziert. Heu­te Mit­tag saßen wir daher zu viert am Früh­stücks­tisch. Wir haben Alex­an­der kei­ne Wahl gelas­sen, er war aber von unse­rem Pro­jekt auch recht ange­tan. So griff er blind in die Sin­gle­kis­te und was soll ich sagen? Es gibt eine klei­ne Première.

Wie­der sagen Inter­pret und Titel spon­tan nie­man­dem etwas. Mike Ber­ry – weder ver­wandt mit Dave Ber­ry noch mit Chuck oder Mar­vin Ber­ry. Dabei passt die Musik rela­tiv gut in die Schie­ne. Der Song ist eigent­lich von 1960, ein Hit wur­de aber das eige­ne Remake des Songs im Jah­re 1975. Der Mann ist inzwi­schen übri­gens 76 Jah­re alt, hat aber laut sei­ner Web­site letz­te Woche noch einen Auf­tritt gehabt.

Seite A: Mike Berry – A Tribute to Buddy Holly

Alex­an­der sagt: Kommt locker flo­ckig und ohne viel Dra­ma und Spek­ta­kel daher. Gelun­ge­ner Zwi­schen­part mit Coolness-Faktor.

★★★☆☆

Mar­tin sagt: Hat­te zu beginn etwas Sor­ge. Eine Sin­gle von einem Künst­ler, den ich nicht ken­ne, mit einem nicht wirk­lich ver­trau­ens­er­we­cken­den Cover. Und das ist noch eine vom Gast per Zufall gepick­te Num­mer. Scha­de. Weil die Num­mer ist viel­leicht nicht schlecht, aber bleibt gar nicht in mei­nem Ohr. So né Art Rock n Roll / Twist. Aber da gibt es ein sehr coo­les Tom-Break, wel­ches 2 oder 3 Mal kommt. Die­ses klei­ne Break macht für mich den Song von einem 2‑S­ter­ne-Kan­di­da­ten einen 3‑S­ter­ne-Kan­di­da­ten.

★★★☆☆

Miri­am sagt: Rock’n’Roll mag ich. Bud­dy Hol­ly auch. Da kann ein Tri­bu­te to Bud­dy Hol­ly ja eigent­lich nicht schlecht sein. Ist es auch nicht. Aber auch nicht so riiiich­tig gut.

★★★☆☆

 

Seite B: Mike Berry – Dial my Number

Alex­an­der sagt: Fun­kig, groo­vig, läs­sig lecker ;). Die Auf­nah­me macht tie­risch Lau­ne und ver­setzt einen ins New York der 70er. Stark arran­giert, gut gemixt und lädt zum Wie­der­hö­ren ein.

★★★★★

Mar­tin sagt: Was für né ker­ni­ge B‑Seite! So rich­tig geil, Kopf­ni­cken, Kör­per­tei­le schüt­teln, kna­cki­ger Funk delu­xe! What? Und das nach die­ser Kata­stro­phe auf der A‑Seite? Direkt noch­mal ange­macht! Weil: das ist auch ein sehr kur­zer Spass: 1:59 min für die B‑Seite. Kurz und sehr gut!

★★★★★

Miri­am sagt: Und jetzt die Pre­miè­re: Eine B‑Seite, die die A‑Seite (um Län­gen!) über­trifft! Fun­ky shit, die­se B‑Seite! Erwar­tet man nach der durch­schnitt­li­chen A‑Seite gar nicht. Dial my Num­ber kann hier ger­ne häu­fi­ger laufen!

★★★★★

 

[SingleSonntag 005] The Other Ones – Holiday

Nein, wir haben ihn nicht ver­ges­sen. Gehört haben wir unse­re Sonn­tags­Sin­gle schon heu­te mor­gen beim Früh­stück. Aber dann war der Tag bestimmt von Sky­pe-Ses­si­ons nach Slo­we­ni­en, Poké­mon­jagd und Eis essen bei Oma und Opa Mül­ler. Jetzt ist alles unter 1,50 m im Bett, nur die „Gro­ßen” sind noch auf.

Max, machst du heu­te mit?” „Na klar, ich greif mal blind rein. Was ist denn eine Sin­gle?” „Na, eine von den Klei­nen. Von den KLEINEN!” So unge­fähr trug es sich zu. Und das Cover und der Titel sag­ten zunächst nie­man­dem etwas. The Other Ones mit dem Titel Holi­day also. Die ers­ten Tak­te erklin­gen und es wird sofort wie­der klar: Ah, 80er! Wiki­pe­dia sagt, dass The Other Ones  eine Ber­li­ner Band sei­en und der Song war sogar ein Hit im Jahr 1987. Mar­tin erin­nert sich beim Refrain auch, dass er das Lied kennt. Dann die B‑Seite: Ano­t­her Holi­day – ein Remix. Ganz ehr­lich, wir haben spon­tan kei­nen Unter­schied zum Ori­gi­nal gehört, des­we­gen äußern wir uns auch nur zur A‑Seite.

Seite A: The Other Ones – Holiday

Max sagt: Das ist alt. Das ist doof! Das wür­de doch heu­te nie­mals in die Charts kom­men! Wie vie­le Ster­ne muss ich min­des­tens geben? Null? Null!

☆☆☆☆☆

Mar­tin sagt: Nach­dem ich die Num­mer dann erkannt habe ging sie mir noch bes­ser ins Ohr. Typi­scher Track der mal im Radio lief, aber nicht hän­gen blieb. Aber doch wie­der erkannt, also kann er ja sooo beschi**en nicht sein. Und ganz ehr­lich: beim 2. Durch­gang (ja, der Remix war ein­fach der­sel­be Song noch­mal) ist die Num­mer wirk­lich sehr unter­halt­sam! Kommt noch­mal auf den Teller!

★★★★☆

Miri­am sagt: Yay! Klingt wie Oin­go Boin­go. Was wie Oin­go Boin­go klingt, ist gut. Ich mag die Blä­ser. Der Refrain ist ein Ohr­wurm. Da krie­ge ich gute Lau­ne. Klar, ist typisch 80er, eigent­lich in dem Sin­ne „nix Dol­les”. Aber man muss ja auch nicht immer das Rad neu erfin­den. Mir gefällt’s! Wird zwar lang­sam etwas lang­wei­lig, dass ich immer so vie­le Ster­ne ver­ge­be, aber ich kann ja auch nix dafür, wenn Max zufäl­lig so einen Hit aus der Kis­te zieht!

★★★★☆

[SingleSonntag 004] Huey Lewis and the News – The Power of Love

Huey Lewis and the News – da kennt jeder den Song, aber nicht so vie­le den Namen. Kommt wie­der aus dem Plat­ten­schrank von Miri­am und ist der Titel­song aus dem Ste­ven Spiel­berg Film „Zurück in die Zukunft”!

Die Num­mer ist einen Tag nach Mar­tins 5. Geburts­tag erschie­nen und war ein rich­ti­ger Hit! Er ist 1986 sogar mit dem Ame­ri­can Music Award bedacht worden.

Im ers­ten Teil von „Zurück in die Zukunft” ist er mehr­mals zu hören. Direkt in der ers­ten Sze­ne, wo Mar­ty mit dem Skate­board durch die Gegend fährt. Am Meis­ten ist mir aber hän­gen geblie­ben, als die Schul­band von Mar­ty das Vor­spiel hat und etwas unwirsch abge­lehnt wird.

Seite A: Huey Lewis and the News – The power of love

Mar­tin sagt: Bekannt aus „Zurück in die Zukunft” ist das ein Song, den man auch ken­nen kann, wenn man Radio Berg (oder ähn­lich gene­ri­sche Radio­sen­der) hört. Die Num­mer ist so rich­tig 80er Muk­ke, kei­ne Num­mer, die ich mir frei­wil­lig anma­chen wür­de. ABER wenn sie dann läuft, dann will ich sie auch hören. Dem­entspre­chend run­de 4 Sterne!

★★★★☆

Miri­am sagt: Wie­der mei­ne Plat­te, wie­der abso­lu­ter Favo­rit, was soll es da ande­res geben als 5 Ster­ne (wie lang­wei­lig!). Micha­el J. Fox war mei­ne ers­te Lie­be und natür­lich sieht man gedank­lich sofort Mar­ty McFly auf sei­nem Skate­board flit­zen, sobald der Song ertönt. Aber auch unab­hän­gig von einem mei­ner Lieb­lings­fil­me, ist das né saustar­ke Num­mer! Jesus! Übri­gens, klei­ne Tri­via: Der Mann aus der Jury, der die Pin­heads (Mar­tys Band) beim Vor­spie­len unter­bricht, ist nie­mand gerin­ge­res als Huey Lewis persönlich.

★★★★★

 

Seite B: Huey Lewis and the News – Finally found a home

Mar­tin sagt: Eine B‑Seite, die locker mit der A Sei­te kon­kur­rie­ren kann! Über­haupt kein Ohr­wurm­cha­rak­ter wie „The power of love” – aber ein Gitar­ren­riff, wel­ches so rich­tig geil ist. Ein­fach und unkom­pli­ziert, run­de Num­mer! Wür­de ich mir sogar öfter auf den Tel­ler legen! Lei­der wäh­rend ich die Zei­len schrei­be kei­ne Erin­ne­rung an den Refrain mehr… Trotz­dem gute 4 Sterne!

★★★★☆

Miri­am sagt: Soli­de! Gutes Riff! Refrain knallt nicht ganz so ins Ohr wie bei der A‑Seite, aber immer noch bes­ser als viiieee­le ande­re Songs.

★★★★☆