Kreatives
Schreibe einen Kommentar

Nähen fürs Baby und T-Shirt Upcycling

Auch wenn wir es noch nicht von allen Däch­ern geschrien haben, so ist es doch auch kein Geheim­nis mehr. Es befind­et sich ein neuer Ahman in Pro­duk­tion. Genau genom­men EINE neue Ahman.

Ich freue mich wahnsin­nig darauf, zum ersten Mal “richtig” Mama zu wer­den und hab mir schon recht zu Beginn der Schwanger­schaft vorgenom­men, etwas zu nähen fürs Baby. Seit ich vor fast 2 Jahren einen Näh­work­shop in diesem Bay­ern gemacht habe, stand bei mir die Näh­mas­chine still. Das ist schade, denn obwohl ich nicht beson­ders gut bin, macht mir Nähen wirk­lich Spaß und es ist eigentlich ein sehr schönes Hob­by, das ich schon länger wieder aufnehmen wollte.

Ein Basic-Shirt nähen fürs Baby

Jet­zt, wo der Nach­wuchs sich angekündigt hat, war das also die passende Gele­gen­heit, meine Singer vorzukra­men, die Stof­freste vom Work­shop zusam­men­zuk­lauben und nach einem passenden Schnittmuster zu suchen. Fündig gewor­den bin ich bei Kid5, wo ich mir diesen Schnitt für ein Basic-Shirt aus­ge­sucht habe. Da ich noch nicht beson­ders näher­fahren bin, fand ich es prak­tisch, dass es passend zu diesem Schnitt ein Anleitungsvideo bei YouTube gibt. Das hat mir sehr geholfen. Ich glaube, die schriftliche Anleitung alleine hätte noch ein paar Frageze­ichen offen gelassen. So war es also wirk­lich ein­fach­er.

Ich hab mir in der Vor­bere­itung auch noch etwas Bünd­chen-Stoff* bei Ama­zon bestellt. Zur Zeit ist der nicht mehr bei Ama­zon ver­füg­bar, stammt aber laut Beipackzettel von einem kleinen Shop, wo ich bei Gele­gen­heit sich­er nachordern kann und werde. Der Name des Shops ist naeh-doch-selber.de. Ich hat­te gar nicht erwartet, dass der Bünd­chen-Stoff, den ich noch vom Work­shop übrig hat­te, aus­re­ichen würde, aber tat­säch­lich beste­ht der erste Pul­li, den ich genäht habe exakt aus densel­ben “Zutat­en” wie der Hood­ie, den ich mir damals genäht habe. Das heißt, dass Mini und ich näch­stes Jahr throretisch im Part­ner­look gehen kön­nten.

Und plötzlich bin ich im Nähwahn

Ich muss zugeben: Einen Großteil der Pro­duk­tion­szeit habe ich darauf ver­wen­det, Nähte aufzutren­nen. Wieder und wieder. Dabei ist das wirk­lich ein sehr ein­fach­er Pul­li. Aber wenn man ver­wirrt ist, was den Faden­lauf ange­ht und wo genau bei diesem grauen Jer­seystoff, der auf bei­den Seit­en nahezu gle­ich aussieht, die “schöne” Seite sein soll, dann macht man eben Fehler. Aber was lange währte, wurde let­z­tendlich gut, und ich bin auch ein biss­chen stolz darauf, dass ich es dies­mal geschafft habe, ohne dass ein Profi dabei über meine Schul­tern sah und mir auf die Fin­ger klopfte, wenn ich einen Fehler gemacht habe.

Von dem grauen Stoff waren noch einige Stücke übrig, so dass ich davon noch zwei weit­ere Pullis gemacht habe. Und auch gle­ich ein biss­chen das Impro­visieren ange­fan­gen habe. (Ja, tol­lkühn, ich weiß!) Num­mer 2, der mit den Pinken Bünd­chen hat näm­lich unten auch noch ein Bünd­chen bekom­men, obwohl da laut Schnittmuster gar keins hinge­hört. Und Num­mer 3, der mit den roten Bünd­chen, hat ver­such­sweise auch einen “schöneren” Saum bekom­men. Der ist zwar nicht wirk­lich gelun­gen, aber immer­hin hab ich es pro­biert.

Das Schöne am Kinderklei­dung nähen: Es geht dur­chaus etwas schneller und man muss nicht mit so großen Stoff­stück­en hantieren. Das macht auch die Ver­ar­beitung etwas leichter. Was bleibt: Es ist nach wie vor teur­er, als die Stücke ein­fach im Geschäft zu kaufen. Nun hab ich da auch sehr hochw­er­ti­gen Stoff gehabt, der jew­eils um die 20 Euro/m gekostet hat und da kann man sich­er auch gün­stigeren Stoff nehmen. Aber die Arbeit­szeit muss man the­o­retisch noch dazu rech­nen. Also: Nähen ist ein spaßiges Hob­by, aber Geld spart man dadurch keines.

T-Shirt Upcycling: T-Shirt zu Baby-Pulli

Zu guter let­zt habe ich, zum einen weil mir der Stoff aus­ge­gan­gen ist, zum anderen, weil ich es ein­fach mal testen wollte, ein altes T-Shirt von mir recy­clet. Das habe ich mir mal vor ein paar Jahren gekauft, aber inzwis­chen einge­se­hen, dass ich wohl nicht mehr rein­passen werde. Daher habe ich es in seine Einzel­teile zer­legt. Vielle­icht ein biss­chen zu sorgfältig, aber das weiß man ja immer erst hin­ter­her. So lagen dann vor mir die Vorder- und Rück­seite des Shirts, die Ärmel, die Ärmel­bünd­chen und das Hals­bünd­chen.

Klar, das Vorderteil wurde wieder zum Vorderteil und das Rück- zum Rück­teil. Aus dem Ärmel­bünd­chen habe ich die Hals­bünd­chen gemacht und das ehe­ma­lige Hals­bünd­chen unten an den Saum geset­zt. Die Ärmel hab ich so zugeschnit­ten, dass der untere Saum des T-Shirts zu den neuen Ärmel­säu­men wird. Et voilà: Ich finde, es ist ganz gut gewor­den, auch wenn das Motiv lei­der ein biss­chen schief sitzt. Der Nachteil gegenüber den anderen Pullis: Man merkt, dass der Stoff schon ein biss­chen was hin­ter sich hat und auch die Bünd­chen sind nicht so elastisch wie die neu gekauften. Aber mal sehen, ob es später getra­gen wer­den kann.

The sew must go on!

Nähen ist ein tolles Hob­by. Ich werde auf jeden Fall weit­er machen. Dem­nächst dann vielle­icht mal Hosen oder einen Body. Oder vielle­icht doch was für uns Große. Ich war mir früher jeden­falls immer sich­er, dass ich keine Over­look* brauche. Jet­zt hätte ich aber doch gerne irgend­wann eine. Damit wer­den die Nähte ein­fach viel schön­er. Mal sehen, ob ich mir dem­nächst mal eine gönne.

 

 

Kategorie: Kreatives

von

Miriam

Ich bin gerne in diesem Internet unterwegs, spiele gerne Super Nintendo und Filme und Serien und den Martin schau ich mir auch gerne an. Affiliate-Links kennzeichne ich mit einem *.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei