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[SingleSonntag 007] Marianne Rosenberg — Herz aus Glas

Zugegeben. Heute ist nicht Son­ntag. Das Woch­enende bestand aus Früh­stück­en und Brunchs. Am Sam­stag bei der lieben Birthe mit den Besten und am Son­ntag bei meinen Eltern (eben­falls die besten). Und nach­mit­tags war dann noch etwas Fam­i­ly Time ange­sagt mit Baby lüften und Poké­mon jagen. Daher hier ein seeeehr ver­späteter Sin­gleSon­ntag.

Heute etwas Beson­deres — schon wieder. Denn es wird deutsch. Und ein Cov­er ist es noch dazu. Wir wid­men uns heute Mar­i­anne Rosen­berg. Wohl am bekan­ntesten ist ihr Hit “Er gehört zu mir” (1975 der erste Song, mit dem sie beim Vorentscheid zum ESC, damals noch Grand Prix d’Eurovision de la Chan­son, teil­nahm). Und Mar­i­anne war nicht nur über all die Jahre aktiv und erfol­gre­ich, auch heute noch ist sie groß im Geschäft. Erst vor zwei Wochen veröf­fentlichte sie ein Duett mit Eloy de Jong. Der macht nach sein­er Kar­riere bei Caught in the Act (meine große Liebe zu Grund­schulzeit­en) näm­lich jet­zt auch Schlager.

Seite A: Marianne Rosenberg — Herz aus Glas

Mar­tin sagt: Ach ja, Mar­i­anne. Auf so vie­len Par­ties hast Du mich begleit­et, meine Mut­ter war beken­nen­der Fan. Und “Er gehört zu mir” gehört halt zum Deutschen Kul­turgut. Hier haben wir also eine Cov­erver­sion, auf Deutsch natür­lich, von Blondies Klas­sik­er “Heart of Glass”. Dieses Stück finde ich nicht so verkehrt, aber auch nicht über­lebenswichtig. Dazu kommt noch, auch wenn ich mich nicht um Texte schere, dass der Text des Orig­i­nals irgend­wie selt­sam ist. War näm­lich ein Song bei “Lips” auf der Xbox360. Und da hab ich den Text zum ersten Mal bewusst wahrgenom­men. Hier bei Mar­i­anne fällt es mir ähn­lich schw­er. Inter­es­sante Har­monien, cool­er Dis­co Sound. Aber kommt mir nicht nochmal auf den Teller, schätze ich.

★★★☆☆

Miri­am sagt: Um es mit Guil­do Horns Worten zu sagen: “Ich find Schlager toll”. Aber. Mit großen Ein­schränkun­gen. Und eigentlich nur alte Schlager und vor allem kein Mal­lor­ca-Utz-Utz-Gröhl. Außer Mick­ie Krause. Aber ich schweife ab. Mar­i­anne ist cool. “Er gehört zu mir” war schon ein großer Karaoke-Spaß auf der Klassen­fahrt nach Hol­land im Jahr 2001 oder so. Hier also ein Cov­er von Blondie. Das Orig­i­nal mag ich einiger­maßen gern, abge­se­hen vom bescheuerten Text. In der deutschen Fas­sung kann der auch nicht wirk­lich etwas reißen. Macht Spaß, aber für mich kein Hit.

★★★☆☆

Seite B: Marianne Rosenberg — Vorbei, vergessen und verzieh’n

Mar­tin sagt: Tja. Dem Stück kann man nicht eine Art… naive Komik absprechen. Und genau deshalb gibt es 2 Sterne. Son­st wäre es nur ein­er gewe­sen.

★★☆☆☆

Miri­am sagt: Klingt jet­zt vielle­icht komisch, aber irgend­wie ein Grow­er in meinen Ohren. Ja, kitschig, ja, klis­chee­be­laden, aber gehört doch zum Schlager irgend­wie dazu. Man bemitlei­det die Erzäh­lerin, weil sie dem Typen noch ne Chance gibt, aber irgend­wie ver­ste­ht man es doch auch, weil man sel­ber irgen­deinem Pen­ner im Leben auch mal eine Chance zu viel gegeben hat. In meinem Ohr blieb es kleben, also: Mis­sion erfüllt. So gut, dass ich es wieder hören muss, ist es allerd­ings noch lange nicht.

★★★☆☆

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