Alle Artikel mit dem Schlagwort: Film

3 Top250-Filme an 3 Tagen

Ich hab am Son­ntag hier zum ersten Mal darüber berichtet, wie bei uns das #projekttop250 läuft. Ich weiß nicht, ob das alleine auss­chlaggebend war, oder ob es die net­ten Respons­es bei Face­book waren, aber irgend­wie hat uns das wieder etwas mehr ange­fixt. Erle­ichternd kam hinzu, dass gle­ich zwei Top250-Filme im Fernse­hen ohne Wer­bung (!) auf Arte liefen, die wir nicht in unser­er Samm­lung und auch nicht unbe­d­ingt auf dem Wun­schzettel haben. Am Son­ntag gle­ich nach dem Post­ing ging es los mit “Ver­ti­go — Aus dem Reich der Toten”. Aktuell Platz #74, bei uns noch #54. Dieser Hitch­­cock-Film war 1958 nicht ger­ade das, was man einen Kassen­schlager nen­nt und ist auch bei den Kri­tik­ern nicht beson­ders gut angekom­men. Der Film kam eigentlich erst sehr spät zu Ruhm und Ehre und wurde 2012 gar von ein­er Jury zum besten Film aller Zeit­en gewählt. Der Platz in der Top250 ist auf jeden Fall ver­di­ent, sowohl tech­nisch als auch dra­matur­gisch ist er — vor allem in Anbe­tra­cht seines Alters — wirk­lich über­raschend und hochw­er­tig. Den­noch muss ich zugeben, dass er mich nicht wahnsin­nig gepackt hat …

Zurück in die Zukunft Trilogie — im Kino!

Hach, das ist ein Fest! Zurück in die Zukun­ft. Eine der besten Trilo­gien der Men­schheit. Und das dann auf der großen Lein­wand, obwohl bere­its der aktuelleste Teil (und zwar der im Gesamtkon­text als Wild­West-Schmonzette zu beze­ich­nende dritte Teil) schon 25 Jahre alt ist! Natür­lich gibt es, trotz aller Liebe zum Detail, den einen oder anderen kleinen Fehler. Was ziem­lich egal ist. Aber schon schade, dass die im Film die ganze Zeit von Dien­stag, dem 21.10.2015 reden. Obwohl doch heute Mittwoch ist 😀 Und Miri­am und ich sitzen in einem riesi­gen Kino im tief­sten Bay­ern und feiern ger­ade unsere 80er Jugend auf der großen Lein­wand! Und selb­st hier haben es der ein oder andere Nerd hingeschafft. Das Kino ist grund­sät­zlich nicht schlecht. Die Sitze sind nur für einen Film­marathon von geplant 6 Stun­den aber nicht wirk­lich opti­mal. Etwas enger für beleibtere Per­so­n­en und nicht wirk­lich dick gepol­stert ist es aber auch fast egal, denn die Filme sind her­rlich erfrischend in diesem For­mat. Kleinigkeit­en kom­men bess­er zur Gel­tung, man achtet ganz anders auf viele Dinge. Und es …

Touch of evil | Laserdisc / LD

Passend zum Grund des Besuchs in der Heimat diese LD raus­gekramt. Sie war ein Zufall­skauf durch ein Sam­mel­suri­um, dessen ich hab­haft wurde. Es han­delt sich hier um den in Deutsch­land als “Im Zeichen des Bösen” bekan­nt­ge­wor­de­nen Film von Orson Welles. LD betra­chtet, nie etwas von gehört. Ist laut Wikipedia der let­zte Kinofilm von Welles und ist deshalb allein schon einen Blick wert. Dazu kommt, dass dieses Mach­w­erk auch in Miri­ams und mein­er per­sön­lichen “Pro­jekt Top250”-Liste vorhan­den ist. Also durch Zufall Pflicht­pro­gramm erstanden. So weit, so gut! Beim anschauen der Hülle wird mir aber wieder bewusst, warum Laserdisc so ein ver­dammt tolles For­mat mit Herz ist! Die Auf­machung ist wirk­lich mehr als ordentlich. Dazu gibt es ein mehr­seit­iges Inlay mit vie­len Infor­ma­tio­nen zum Film, tollen Fotos. Apro­pos: dazu gibt es noch 2 auf Pappe gedruck­te Fotos. Eigentlich schon das, was heutzu­tage eine “krasse Samm­lered­i­tion” wäre 🙂 Es han­delt sich hier um ein Mach­w­erk des Gen­res “Film noir” und hat — selb­st für mich als Laien — einige abge­fahrene Sachen intus. Wie zum Beispiel die Eröff­nungsszene am Anfang. …