Autor: Martin

Guten Tag. Ich bin gerne im Internet. Und teile da gerne die Dinge die mich interessieren, die ich mache und was ich gut finde. Da Facebook nicht jedermanns Sache ist nun auch auf der eigenen Webseite. Danke, Miri!

TranceElements TE#053

Nach lan­ger Zeit ist nun die neus­te Tran­ce­Ele­ments, und zwar TE#053 online. Das ist auch gut so, denn im Sko­da braucht es neue Tran­ce-Musik. Und damit es nicht zu sehr ein­tö­nig wird eine gute hal­be Stun­de Pro­gres­si­ve Tran­ce, von ent­spannt bis knüp­pel­hart. Und dann eine gute hal­be Stun­de Uplif­ting Tran­ce, von kit­schig bis hin zu… naja… Uplifting 🙂

Wei­ter­le­sen

It’s a wonderful life – Geocaching und mehr im Sauerland

Sonn­tag. Nach einer har­ten Woche lie­ge ich im Bett und schla­fe das ers­te Mal mit einem Wecker nach 8 Uhr. Aber der kommt gar nicht erst zum Ein­satz, denn als ich mei­ne Augen auf­ma­che ste­hen Max und Miri­am neben mir am Bett und ich bekom­me einen Tel­ler Rühr­ei gereicht, „nach Opa Man­nis Art” und eine Tas­se Kaf­fe… Mmm­mh! Lecker!

Und dann kommt es noch bes­ser: Max ist extra auf­ge­stan­den, hat sich um Din­ge geküm­mert, die für sei­ne Gesund­heit wich­tig sind, alles ande­re ist auch schon vor­be­rei­tet. Denn: heu­te geht es zu Char­lie. Und zu Stef­fi und zu Vin­cent. Die kennt Max alle zwar noch nicht, aber wir – in dem Fall Fran­zis­ka, Max und mei­ne Wenig­keit – wer­den uns heu­te zu dem gesel­li­gen Hau­fen am Ran­de des Sauer­lan­des bege­ben und eini­ge gemein­sa­me Din­ge tun. Ange­dacht sind eine schö­ne wei­te­re, gro­ße Tas­se Kaf­fee für die Gro­ßen und dann eine aus­ge­dehn­te Geo­caching-Run­de. Klingt vielversprechend!

Also, alle ins Auto, und schnell ein klei­ne Unter­wegs-Rati­on ein­ge­packt, denn ich habe so ca. 3 Stun­den ein­ge­plant. Aber ist ja klar. Wenn ich was zeit­lich plane…

Und schon geht’s los, Rich­tung Mein­erz­ha­gen, irgend­wo in den Out­back. Auf dem Weg ist die Stim­mung gut, wird kurz getrübt, als es in Wege­ring­hau­sen ein­mal kurz rot auf­blitzt. Mist. War jetzt nicht viel drü­ber, aber das Geld hät­ten wir lie­ber zusam­men im Affen- und Vogel­park in Ecken­ha­gen ausgegeben. 

Erstes Kennenlernen

Wie auch immer: gera­de ange­kom­men mit­ten irgend­wo im nir­gend­wo ist schon das Ken­nen­ler­nen im Gan­ge. Die bei­den Jungs Max und Vin­zent sind qua­si schon ver­schwun­den, beschnup­pern sich gegen­sei­tig und spie­len mit den bereit­lie­gen­den Nerf-Pis­to­len. Ich sit­ze mit Fran­zi unten bei Char­lie und Stef­fi sowie den 6 Kat­zen und genies­se die gute Stim­mung. Der Kaf­fee schmeckt her­vor­ra­gend, hat laut Her­stel­ler angeb­lich eine Man­go-Note, die ich aber nicht fest­stel­len kann. Egal. Ent­span­nung stellt sich ein! Draus­sen bol­lert der Ofen, heim­li­che Hoff­nung, dass es als Smo­ker­ein­satz geplant ist, aber es ist ein­fach nur tat­säch­lich recht frisch draus­sen. Der Duft von frisch ver­brann­ten Holz schwän­gert die Luft, ich habe das Gefühl in Ser­bi­en bei mei­nen Groß­el­tern zu sein. Urlaubs­stim­mung kommt nun hinzu! 

Die Kin­der ver­la­gern sich selbst­stän­dig von drin­nen nach draus­sen, denn da steht schon eine tol­le Rut­sche bereit. Und Max küm­mert sich wirk­lich ganz schön toll um sei­ne klei­ne Schwes­ter. Naja, ist ja auch kein Tram­po­lin, wo er auf sie beson­ders acht geben muss 🙂 Aber man merkt lang­sam, der Wunsch auf den Weg zu gehen wird immer grö­ßer. Und da Stef­fi auch irgend­wie kei­ne gro­ße Lust hat, sich die Bei­ne zu ver­tre­ten begin­nen wir nach einem gemein­sa­men Auf­wärm-Cache im Dorf Hau­stadt unse­re gro­ße Geo­cachin­grun­de. Mit der Beset­zung reicht der Lang­na­sen­hirsch als Caching­mo­bil und wir fah­ren los. Die Kin­der sit­zen hin­ten und bestau­nen die Gegend. Ja, wir hier im Zwi­schen­be­reich von Ober­berg und Sauer­land leben wirk­lich da, wo ande­re Urlaub machen! 

Zuerst heisst es noch 2 Caches mit­neh­men, die Team Mau – so der Name von den Caching­gast­ge­ber – bereits schon im Sack hat. Aber super zum Auf­wär­men. Und direkt schon etwas beson­de­res dabei: ein aus­ran­gier­ter Mini­golf­platz ver­zau­bert uns alle, und der Cache lässt nicht lan­ge auf sich war­ten. Ich stau­ne im Übri­gen, was für eine Treff­si­cher­heit Max beim heben jedes Geo­caches an den Tag legt. Bin ein klein wenig nei­disch, las­se mir aber nichts anmerken. 

Der Multicache – es geht endlich los!

Dann geht es wei­ter an die Big­ge, so wird der Big­ge­see hier lie­be­voll genannt. Das Caching­mo­bil wird geparkt, der Kin­der­wa­gen prä­pa­riert Nah­rung, Taschen­tü­chern und Jacken. Der Ruck­sack von Char­lie wird mit Geträn­ken bepackt und ab geht es in einen schon län­ger ange­dach­ten Mul­ti­cache. Es han­delt sich um fol­gen­den – und alle, die den noch machen wol­len soll­ten ggf. nicht groß wei­ter­schau­en bzw. wei­ter­le­sen, um sich nicht sel­ber groß zu spoilern!

Die ers­te Sta­ti­on ist eine klei­ne Kapel­le im Wald. Und das ist ver­rückt: anstatt ver­dreh­ter Augen bei allen Ange­hö­ri­gen inter­es­sier­tes „Oh” und „Ah” in aller Mun­de. Char­lie und ich bewun­dern die bun­ten Stei­ne am Vor­platz, die Kin­der entern die Kapel­le nach einer klei­nen Ein­wei­sung über ruhi­ges und ange­brach­tes Ver­hal­ten in sol­chen Räum­lich­kei­ten. Und das geht erstaun­lich gut. Auch klein Fran­zis­ka staunt, als es in den schö­nen Innen­raum geht. Und da fal­len uns schon die gan­zen Ker­zen auf die bren­nen. Die­se Kapel­le ist ein Wall­fahrts­ort. Und anschei­nend nicht der unbe­lieb­tes­te. Wir tref­fen eini­ge Men­schen, vie­le Kin­der, vie­le alte Men­schen. Aber alle sind beseelt, wir haben kur­ze Gesprä­che, eine gute Ein­stim­mung auf den wei­te­ren Weg! Und nach dem ers­ten mathe­ma­ti­schen Rät­sel haben wir die Koor­di­na­ten für die nächs­te Mul­ti­cache-Sta­ti­on. Am Ufer der Big­gi geht es wei­ter, und die Jungs lau­fen, ren­nen, lachen. Fran­zi bestaunt das Was­ser, und die bei­den alten Böcke unter­hal­ten sich. 

Nach dem zwei­ten Rät­sel geht es dann hoch, durch den Wald. Und da erstaunt uns alle mal wie­der die klei­ne Fran­zis­ka. Denn sie führt das Feld nach oben an, mit bestimm­ten klei­nen Schrit­ten mar­schiert sie nach oben. Man kann ein­fach nur stau­nen. Irgend­wann aber kommt sie zurück in den Kin­der­wa­gen, der nun das mobi­le Caching­mo­bil getauft wor­den ist. Und es geht immer wei­ter nach oben. Ein paar Hin­der­nis­se wer­den gemein­sam über­wun­den, sprich: der Kin­der­wa­gen wird unter ein paar umge­stürz­ten Bäu­men oder aber auch über sie hin­weg getra­gen. In dem Moment zwar etwas anstren­gend, aber ein noch stär­ke­res Gemein­schafts­ge­fühl kommt auf. Wel­ches sich noch­mal ver­stärkt, als wir alle auf ein­mal vor dem High­light der Tour ste­hen: die Burg­rui­ne Wal­den­burg ste­hen. Jetzt im Nach­hin­ein habe ich erfah­ren: „Die Burg­rui­ne Wal­den­burg ist das ältes­te nicht-sakra­le Bau­denk­mal im Kreis Olpe. Sie liegt ober­halb der Wal­den­bur­ger Kapel­le und des Big­ge­sees. Zur Burg gelangt man über die asphal­tier­te Stra­ße in Rich­tung Bür­berg. Nach etwa 300 m führt ein Wald­weg über die Burg­grä­ben zur Rui­ne.” (Quel­le: Sauerland.com, 15.7.2019)

So oder so wird das Bau­werk okku­piert, das Gelän­de erkun­det und viel gestaunt. Beson­ders die Aus­sicht auf den Big­ge­see haut alle um. Und natür­lich wird das letz­te Rät­sel gelöst. Jetzt wird es span­nend: die letz­ten Koor­di­na­ten sind nicht fest, wie bei den ande­ren Rät­seln. Es muss gepeilt wer­den, und eine Stre­cke von 160 Metern muss qua­si geschätzt und abge­gan­gen wer­den – denn da befin­det sich der hei­li­ge Gral, die (hof­fent­lich) voll­be­stück­te Dose, mit dem Log­buch, das Ziel eines jeden Geo­cachers! Man merkt, die Auf­re­gung bei den Jungs steigt. Bei mir aller­dings: naja, so ohne fes­te Koor­di­na­ten? Schät­zen? Das ist ja so, als wenn ich Zei­ten abschät­zen müsste 😀 

Aber zum Glück ist Char­lie, wie sich dann raus­stellt, gelern­ter Ver­mes­sungs­tech­ni­ker. Und etwas wei­te­res stellt sich raus: trotz unter­schied­li­cher Höhen­me­ter, Kur­ven, Wald etc. ste­hen wir dann kei­ne 5 Meter weg vom Final-Cache. Cha­peau, muss ich da noch­mals im Nach­gang sagen! Auch hier zeigt Max wie­der das Näs­chen und birgt zusam­men mit Vin­zent den Cache. Was für eine Beloh­nung nach dem gan­zen Spa­zier­gang! Wir sind bereits eine Stun­de und 45 Minu­ten unter­wegs nur für die­se Run­de.
Die Dose wird begut­ach­tet, es wird get­ra­ded, das Log­buch bestückt und über eine asphal­tier­te Stra­ße geht es wie­der zurück zum Langnasenhirsch. 

Rückweg und beseelende Ereignisse

Auf dem Weg dahin kom­men wir noch­mal an der Kapel­le vor­bei. Und irgend­wie zieht es alle wie­der dahin. Es ist bereits etwas dunk­ler gewor­den, und drin­nen sind noch mehr Ker­zen ent­zün­det wor­den. Wir gehen dies­mal alle gemein­sam in das Gebäu­de. Und irgend­wie ist allen klar, was zu tun ist. Eine Woche zuvor habe ich Char­lies Mama, Lydia, beer­digt. Das ist noch recht frisch. Und mei­ne Mama Ljil­ja­na hät­te heu­te eigent­lich ihren 70sten Geburts­tag gehabt. Und so ent­zün­den wir alle 4 Ker­zen. Char­ly und Vin­cent für Oma Lydia. Max, Fran­zis­ka und ich für Oma Lil­li. Und da erzäh­le ich der Fran­zis­ka, dass ihr Zweit­na­me zwar umge­schrie­ben, aber eine Hom­mage an ihre Oma ist. 

Wie­der erstaunt mich Max. Er hat plötz­lich das Bedürf­nis zu beten. Und das macht er. Fran­zis­ka staunt etwas, aber ok. Und dann sagt er uns, was er gebe­tet hat. Und alle sind auf ein­mal sehr gerührt. Denn es sind bewe­gen­de Wor­te. Für sei­ne Oma, die er nie ken­nen­ge­lernt hat. Wohl­be­dach­te Wor­te. Kei­ne Plat­ti­tü­den. Kei­ne „das sagt man so, weil sich das gehört”. Es kommt von ihm. Es ist wun­der­schön. Und auch Vin­zent spürt die Ver­bin­dung zu sei­ner Oma. Mensch, wer­de ich auf mei­ne alten Tage noch sen­ti­men­ta­ler, als ich es bereits schon bin? Wir ver­las­sen die Kapel­le, und es fühlt sich alles rund an. 

Nun heisst es die bei­den Gast­ge­ber nach Hau­se brin­gen. Auf dem Weg zum letz­ten soge­nann­ten Dri­ve-In Cache schläft dann Fran­zis­ka ein. Kein Wun­der, sie ist den gan­zen Tag auf den Bei­nen, ist total inte­griert mit den bei­den Jungs und die gan­ze Zeit an der fri­schen Luft. Und voll mit Tuc Kek­sen sind wir alle. Denn die haben neben den Pfir­si­chen irgend­wie am Bes­ten geschmeckt 🙂 

Heimreise und Ausklang eines runden Tages

Auf dem Rück­weg dann sitzt Fami­lie Ahman wie­der im Auto. Wir geben Miri­am Bescheid, dass wir qua­si im Anflug sind. Und hören noch­mal, genau wie auf dem Rück­weg, die See­ed Neu­in­ter­pre­ta­ti­on des Songs „Won­der­ful Life” von Black aus dem Jah­re 1986. Und Max ver­sucht den Text zu ver­ste­hen. Ich über­set­ze für ihn. Und eigent­lich ist es ja sar­kas­tisch gemeint. Wie schön das Leben allei­ne ist. Aber Max inter­pre­tiert es für sich halt so: „es lohnt sich nicht vor allem weg­zu­ren­nen und sich zu ver­ste­cken. Das Leben ist schön”. Und auf ein­mal wallt auch bei mir die­ses Gefühl auf. Ja, das Leben ist schön. Wir hören den Song noch 3 Mal und sin­gen laut mit. Aber natür­lich nicht so laut, dass Fran­zis­ka auf­wa­chen könn­te 🙂 Zu Hau­se dann wird schnell die 7″ Sin­gle Vinyl von Black – Won­der­ful Life auf­ge­legt. Max fin­det die Ver­si­on von See­ed wesent­lich bes­ser, ich aber feie­re das Ori­gi­nal- Ding hart. 

Danach wird Miri­am abge­holt und es geht auf einen lecke­ren Rin­der­bra­ten zu ihren Eltern. Und das tut gut. Im Krei­se der liebs­ten zusam­men zu essen und zu erzäh­len. Und noch­mal muss ich an Mama den­ken. Sie hat öfter mal Rin­der­bra­ten gemacht. So oft, dass es „nichts beson­de­res” war. Was gäbe ich jetzt, noch ein­mal so einen Bra­ten von ihr zu essen. Aber ich freue mich ein­fach, dass ich nach wie vor so schö­ne Asso­zia­tio­nen habe, beson­ders beim Essen 🙂

Zum Tages­ab­schluss ver­sam­meln wir uns alle im Schlaf­zim­mer und schau­en „Chi­cken Run”. Ein Fami­li­en­film, pas­send zum Grund­te­nor des Tages: it’s a won­der­ful life. Es lohnt sich dran zu bleiben! 

Sound­track des Tages:

Text „Won­der­ful Life” von Black / Seed

Here I go out to see again
The sunshi­ne fills my hair and dreams hang in the air
Gulls in the sky and in my blue eyes
You know it feels unfair, there’s magic everywhere

Look at me stan­ding here on my own again, up strai­ght in the sunshi­ne

No need to run and hide, it’s a won­der­ful, won­der­ful life
No need to laugh or cry, it’s a won­der­ful, won­der­ful life

The sun’s in your eyes, the heat is in your hair
They seem to hate you becau­se you’­re the­re
And I need a friend, oh, I need a friend
To make me hap­py, not stand the­re on my own

Look at me stan­ding here on my own again, up strai­ght in the sunshine


No need to run and hide, it’s a won­der­ful, won­der­ful life
No need to laugh or cry, it’s a won­der­ful, won­der­ful life

[SingleSonntag 011] O.K. – Okay!

The pre­si­dent of the United Sta­tes. Das war 1988 Ronald Rea­gan. Wie der so war, das kann ich nicht sagen. Aber höchst­wahr­schein­lich bes­ser in jeder Bezie­hung als die oran­ge­ne Kata­stro­phe im wei­ßen Haus. Und Ker­mit, der alte Fuß­fe­ti­schist, war auf der gan­zen Welt zu hören. Sam­pling war das Zau­ber­wort. Schön digi­tal, schön alles aus dem Zeit­ge­sche­hen in den Song rein­drü­cken. Das war wohl die Idee 🙂

Damals, in den wil­den 80ern, war das Sam­meln von Sam­ples halt nicht so eine easy-peasy Num­mer wie heu­te. Für die Sin­gle hat­te die Band 2 (!) Jah­re nach Sprach­schnipp­seln gesucht und ges­am­pled. Ver­rückt.… Aber es traf mehr als den Zeit­geist. Denn laut Wiki­pe­dia heißt es:
Okay! war fünf Wochen lang auf Platz 2, neun Wochen in den Top 10, und 22 Wochen in den Top 100. Und hat so illus­tre Mit­strei­ter wie Mil­li Vanil­li und Ofra Haza auf Abstand gehal­ten! Gold hat die Schei­be auch noch bekom­men, was damals wohl sowas wie über 250.000 ver­kauf­te Sin­gles hiess. Zah­len, wovon wir Elek­tronik­mu­si­ker heu­te nicht zu träu­men wagen!

Die B‑Seite ist eine genaue Kopie der A‑Seite, nur das 95 % der Sprach-Sam­ples feh­len. Was den Song für mich (Mar­tin) um 1000 Mal erträg­li­cher macht und dem­entspre­chend mei­ne Bewer­tung nach oben brach­te. Aber nicht einer extra Bewer­tung wert wäre. Soviel mal vor­weg: Fran­zis­ka hat ganz schön rum­ge­rührt mit den Armen ab der Sekun­de, wo der dicke Beat einsetzte!

Seite A: O.K. – Okay (Mixed Media Edit)

Max sagt: Weiß ich nicht.

★★★★☆

Mar­tin sagt: Ich mag sinn­los anein­an­der gereih­te Sam­ple­ti­ra­den ein­fach nicht. Dar­an hab ich mich 1992 satt­ge­hört, als ich den Pro­tra­cker auf dem Ami­ga für mich ent­deck­te. Da war es noch etwas beson­de­res, so ech­te Sam­ples zu haben in der Kis­te. Vor allem gab es das welt­be­kann­te Ker­mit-Sam­ple auf einer der ST-01-ST-06 Dis­ket­ten. Mega war das! Aber es nervt halt auch wirk­lich sehr, sehr schnell. Erschwe­rend hin­zu kommt noch der schlim­me Zustand, dass für die Erstel­lung die­ses Mach­werks nicht nur ein Ata­ri genutzt wur­de.… Das war wohl damals en vogue. Aber das auch noch hin­ten auf dem Cover zu bewer­ben?! Ist mir unver­ständ­lich. Amigaaaaaaaah!
Wie auch immer: der Vocal Part ist mega, eine der vie­len will­kür­li­chen Main­Mel­los ist echt fet­zig. Der Groo­ve ist mega, und so gebe ich – vor allem wegen der „Instru­men­tal” B – Sei­te gut gemein­te (denn nur für die A‑Seite gäbe es einen Stern weni­ger, locker!)

★★★☆☆

Miri­am sagt: Zuge­ge­ben: Ich fühl­te mich zunächst erin­nert an die gro­ße künst­le­ri­sche Schaf­fens­pha­se des Ross Gel­ler. Aber irgend­wie ist es dann auch wie­der fet­zig, trotz des schein­bar will­kür­li­chen Sam­ple-Gebal­lers. Der „Refrain”, wenn man ihn denn so nen­nen kann, ist toll und ich ver­ste­he, dass es damals ein Hit war, als das alles neu und beson­ders war. Heu­te klappt das aber nicht mehr so gut.

★★★☆☆

[SingleSonntag 010] A Flock of Seagulls – I Ran

Immenser Ohr­wurm vor­aus! Aber aus der Sicht von Mar­tin war das nicht immer so. Aber fan­gen wir vor­ne an: vor eini­gen Jah­ren gab es bei Ebay ein sehr sexy Ange­bot für eini­ge Sin­gles. Es gab eine aus­führ­li­che Excel-Lis­te. Miri­am und ich einig­ten uns auf 30 Sin­gles, und jeder mach­te eine Aus­wahl. Miri­am ent­schied sich unter ande­rem für die­se Sin­gle. Und die­se sag­te mir nichts. Weder vom Namen, noch von sonst­was. Als ich sie hör­te kam es mir „irgend­wie bekannt vor”. Aber so rich­tig wur­de ich aus der Num­mer nicht schlau. Frag­te mich ernst­haft, wer sowas hört. Frei­wil­lig. Ein­fach so.

Aber wäh­rend ich die­se Zei­len schrei­be fällt es mir wie Schup­pen von den Augen: GTA 3 – Vice City. Da gab es ja so Radio­Sta­tio­nen, und in einer kam die­ser Song als sehr gelun­ge­nes Cover. Top! Und eigent­lich ist das wirk­lich eine 80er Num­mer, wie sie in der „how to 80er” Bibel steht. Also die Bröt­chen auf­ge­schnit­ten und zum erqui­cken­den Sonn­tag­früh­stück eine Her­de Möwen!

Seite A: A Flock of Seagulls – I Ran

Mar­tin sagt: Digi­tal­drums, Delay-Gitar­ren, knapp-schie­fer Gesang – und je öfter man es hört wird es ein­fach immer mehr Ohr­wur­mi­ger. Was für ein gei­ler Song! Kei­ne Ahnung, wie ich den nicht mögen konn­te frü­her! Aber das ist eine Sin­gle, die immer wie­der mal auf dem Tel­ler lan­det. 80er-Galo­re Delu­xe. Schmackhafte:

★★★★★

Miri­am sagt: Eigent­lich bin ich ja „zu jung” für 80er-Musik, aber irgend­wie berüh­ren mich da vie­le Songs, obwohl ich nicht damit groß gewor­den bin. Bei die­sem Song ist es auch so. Zum ers­ten Mal bewusst gehört mit um die 20 und seit­dem heiß geliebt (da ich da so „spät” dran war, kann ich auch kei­ne ein­zi­ge Text­zei­le aus­wen­dig, obwohl ich es so gern hab). Im Gegen­satz zu Sebas­ti­an hab ich mich dem­entspre­chend auch SEHR gefreut, als Mia sich den Song im Film „La La Land” wünscht.  Auch wenn er wohl nichts für serious musi­ci­ans ist.

★★★★★

 

Seite B: A Flock of Seagulls – Pick Me Up

Mar­tin sagt: Komi­sches Intro, aber dann geht’s ähn­lich rund wie auf der A‑Seite. Und das ist alles ande­re als eine Kopie! Macht Bock, bleibt im Ohr. Nicht so sehr wie „I ran”. Aber gut. Hat mir gefal­len, von daher:

★★★★☆

Miri­am sagt: Ich kann mich da nur anschlie­ßen.  In allem.

★★★★☆

Die Fotos: