Autor: Martin

[SingleSonntag 011] O.K. — Okay!

The pres­i­dent of the Unit­ed States. Das war 1988 Ronald Rea­gan. Wie der so war, das kann ich nicht sagen. Aber höchst­wahrschein­lich bess­er in jed­er Beziehung als die orangene Katas­tro­phe im weißen Haus. Und Ker­mit, der alte Fußfetis­chist, war auf der ganzen Welt zu hören. Sam­pling war das Zauber­wort. Schön dig­i­tal, schön alles aus dem Zeit­geschehen in den Song rein­drück­en. Das war wohl die Idee 🙂 Damals, in den wilden 80ern, war das Sam­meln von Sam­ples halt nicht so eine easy-peasy Num­mer wie heute. Für die Sin­gle hat­te die Band 2 (!) Jahre nach Sprach­schnippseln gesucht und gesam­pled. Ver­rückt.… Aber es traf mehr als den Zeit­geist. Denn laut Wikipedia heißt es: Okay! war fünf Wochen lang auf Platz 2, neun Wochen in den Top 10, und 22 Wochen in den Top 100. Und hat so illus­tre Mit­stre­it­er wie Mil­li Vanil­li und Ofra Haza auf Abstand gehal­ten! Gold hat die Scheibe auch noch bekom­men, was damals wohl sowas wie über 250.000 verkaufte Sin­gles hiess. Zahlen, wovon wir Elek­tron­ikmusik­er heute nicht zu träu­men wagen! Die B-Seite ist eine …

[SingleSonntag 010] A Flock of Seagulls — I Ran

Immenser Ohrwurm voraus! Aber aus der Sicht von Mar­tin war das nicht immer so. Aber fan­gen wir vorne an: vor eini­gen Jahren gab es bei Ebay ein sehr sexy Ange­bot für einige Sin­gles. Es gab eine aus­führliche Excel-Liste. Miri­am und ich einigten uns auf 30 Sin­gles, und jed­er machte eine Auswahl. Miri­am entsch­ied sich unter anderem für diese Sin­gle. Und diese sagte mir nichts. Wed­er vom Namen, noch von sonst­was. Als ich sie hörte kam es mir “irgend­wie bekan­nt vor”. Aber so richtig wurde ich aus der Num­mer nicht schlau. Fragte mich ern­sthaft, wer sowas hört. Frei­willig. Ein­fach so. Aber während ich diese Zeilen schreibe fällt es mir wie Schup­pen von den Augen: GTA 3 — Vice City. Da gab es ja so Radio­Sta­tio­nen, und in ein­er kam dieser Song als sehr gelun­ge­nes Cov­er. Top! Und eigentlich ist das wirk­lich eine 80er Num­mer, wie sie in der “how to 80er” Bibel ste­ht. Also die Brötchen aufgeschnit­ten und zum erquick­enden Son­ntagfrüh­stück eine Herde Möwen! Seite A: A Flock of Seag­ulls — I Ran Mar­tin sagt: Dig­i­tal­drums, Delay-Gitar­ren, …

[SingleSonntag 009] Santa Esmeralda — Don’t Let Me Be Misunderstood

Immer wieder Son­ntags! Endlich mal wieder was bekan­nteres! Wir freuen uns zwar immer gerne etwas neues zu ent­deck­en. Aber in dem Fall eine Num­mer, die bei­den gefällt. Max war zu dem Zeit­punkt zwar auch da. Der war aber eher mit Minecraft beschäftigt und hat somit auch keinen Platz für einen Gastkom­men­tar bekom­men. Begrüsst wird man mit einem feucht­fröh­lich friv­o­lem Cov­er, mit viel Zige­uner-Haut. Darf man vielle­icht so nicht sagen, gehört aber zu der Geschichte der Kapelle. Ste­ht zumin­d­est auf dem Klap­pen­text hin­ten drauf. Aber was erzäh­le ich, das kann man ja auf den Fotos unten sehen! Und der Rest erk­lärt sich auch in den weit­eren Bew­er­tun­gen. Also los geht’s! Seite A: San­ta Esmer­al­da — Don’t Let Me Be Mis­un­der­stood Mar­tin sagt: Das ist eine Num­mer, die habe ich wenn dann nur unbe­wusst gehört. Da ich ja bekan­ntlich so gut wie gar nie Radio höre. Dann aber hört ich ein Cov­er davon, und zwar von der sagenum­wobe­nen Band Dis­core meines Balkan-Buben-Bud­dys Senad. Und DANN erst hörte ich die Num­mer auf dem Kill Bill 2 Sound­track. Natür­lich von …

[SingleSonntag 008] Barry White — Never, Never Gonna Giva Ya Up

Immer wieder Son­ntags! Keine Ahnung, wie wir nun an DIESE Num­mer ger­at­en sind, ger­ade nach dem Mar­i­anne Rosen­berg uns die Sinne mit 70er Charme vernebelt hat. Es geht also weit­er mit einem sehr poten­ten Her­rn (höhö). Bar­ry White, beson­der bekan­nt durch seine Hits wie “You’re the first, the last, my every­thing” und eine Stimme hat die dafür sorgt, das Kon­ti­nen­tal gese­hen die Eier­stöcke sämtlich­er Zuhörerin­nen in Wal­lun­gen ger­at­en. Genau diese Stimme waberte also Son­ntags zum Früh­stück durch die Bude. Lei­der ist er 2003 schon ver­stor­ben, son­st hätte man den mal ein­laden kön­nen, zu Kaf­fee und Kuchen, vielle­icht auch ber­gis­chen Waf­feln (jet­zt habe ich beim Schreiben auf ein­mal Hunger.….) Aber mal hören, was diese kleine 7″ Sin­gle so zu bieten hat: Seite A: Bar­ry White — Nev­er, nev­er gonna give ya up Mar­tin sagt: Ich habe diesen Song erst­mal nicht erkan­nt. Beim Refrain hat es dann aber Ping gemacht. Muss zugeben, dass an dem Tag die Musik für mich ehrlich gesagt nicht gepasst hat. War ein­fach nicht in Bar­ry White Stim­mung. Hab dann einen Tag später nochmal …

[SingleSonntag 002] Genesis — Land of Confusion

Immer wieder Son­ntags! Dies­mal was aus den Charts der 80er, was ja auch mal gut ist. Ein Zufalls­griff in die Plat­tenkisten ergab: Gen­e­sis ist die Vinyl Sin­gle der Woche. Vielle­icht hier mal ein wenig vor­weg: ohne das er es wusste, war und ist Mar­tin ein echter Phil Collins Fan! Das kam allerd­ings erst nach und nach beim zufäl­li­gen Sin­gle­hören zu Tage. Denn sobald Herr Collins aus den Rillen schmettert (oder auf sein Schlag­w­erk ein­prügelt) war direkt ein gutes Gefühl im Raum. So soll es sein! Bei der vor­liegen­den Scheibe han­delt es sich um einen Charthit von 1986. Das Video ist sehr dem Zeit­geist von damals gewid­met: die Haupt­fig­uren (also die Reck­en von Gen­e­sis) wer­den von den damals sehr pop­ulären Spit­ting Images Pup­pets dargestellt — die waren auch hier in Deutsch­land bei der Serie “Hur­ra Deutsch­land” zu sehen. Und bei der hier vor­liegen­den Pres­sung von Vir­gin Records sieht man die Pup­pen auch als Cov­er. Zu der Scheibe muss man lei­der sagen, dass die Vinyls­in­gle schon ganz schön “durchge­rockt” ist, spricht viel gespielt und eiert auch leicht …

[SingleSonntag 001] Plastic Bertrand — Ça plane pour moi

Sonnta­gnach­mit­tag. Was gibt es da Schöneres, als bei oder nach einem schö­nen späten Früh­stück im Wohnz­im­mer abzuhän­gen und ein biss­chen Musik “von Plat­te” zu hören? Schon länger gab es die Idee, in unserem großen Fun­dus von Sin­gles zu wühlen und mal genauer zu schauen, was wir da eigentlich haben. Und im Blog sollte dieses Jahr auch endlich mehr passieren. So war dann der Sin­gleSon­ntag geboren. Das war im Jan­u­ar. Und dann wurde erst­mal Franziska geboren. Und dann war plöt­zlich Sep­tem­ber. Das mit dem “regelmäßig bloggen” ver­suchen wir jet­zt mal wieder. Denn Bock haben wir bei­de. Daher ver­suchen wir jet­zt jeden Son­ntag jew­eils die A- und die B-Seite ein­er willkür­lich aus­gewählten Sin­gle kurz zu kom­men­tieren. Dafür haben wir die Lieder durchge­hört und unab­hängig voneinan­der kurze Noti­zen und erste Ein­drücke in unsere Handys gesprochen und anschließend jew­eils daraus einen Kom­men­tar ver­schriftlicht. Heute geht es um den New Wave-Kulth­it “Ça plane pour moi” von Plas­tic Bertrand. Die B-Seite heißt “Pogo Pogo”. To pro­tect your per­son­al data, your con­nec­tion to YouTube has been blocked.Click on Load video to unblock …

Herr Luke Gehirn gibt sich die Ehre in einer Spam Email!

Email Spam — Herr Luke Gehirn gibt sich die Ehre

Ich weiß ehrlich nicht genau, warum ich mir ger­ade die Zeit nehme, um die fol­gen­den Zeilen zu schreiben. Es ist ja nicht so, als wenn ich wenig zu tun hätte. Oder das es so viele offene Baustellen gibt. Aber eine kleine Spam Email hat irgend­wie meine Aufmerk­samkeit auf sich gezo­gen. Irgend­wie. Und eigentlich bin ich auch sehr froh drüber. Es hat mir näm­lich ein wenig den Tag ver­süßt. Aber fan­gen wir vorne an. Nach­dem ich nochmal das Wort geschrieben habe: Email Spam. Email Spam, der auf­fällt Mein 4nation.de Post­fach ist eigentlich mit­tler­weile gar nicht mehr aktiv. Die Adresse wird noch als Pay­pal Adresse genutzt und um ggf. mit alten Studi­um­skol­le­gen in Kon­takt zu bleiben. Ab und an muss ich da doch sehr stark aus­mis­ten, weil es trotz Nicht-Nutzung nach und nach zumüllt. Eigentlich kann ich ohne weit­eres hin­se­hen fast alle Mails im Online-Web­­mail­er von Stra­to markieren und löschen. Aber kurz drüber­huschen ist dann schon gut, denn manch­mal ver­gisst man ja auch die Absender­adressen sein­er alten Kumpa­nen. Zum Glück gibt es ja auch die Vorschau­funk­tion. Und …

Martins Remixe von Andy Ztoned — Oh Carol

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Thomas Reinhard — Gib mir mein Herz zurück (Bordeaux Dub Mix)

Und weit­er geht’s mit einem neuen Remix aus dem Hause Ahman! Auch wenn Schlager bish­er nicht das präferierte Genre war. Das ändert sich aber ger­ade. Vor allem, da die neuen Schlager­sänger sich auf aktuellen Pop­sound ein­lassen. Ich will jet­zt noch gar nicht zu sehr in die Zukun­ft schweifen, aber da wer­den noch einige Dinge das heimis­che Stu­dio ver­lassen. Wenn es soweit ist, werdet ihr das schon hören 🙂 Deshalb war ich sehr froh über die Anfrage des Labels lac­cor­dia, wo Thomas Rein­hard nun durch­startet. Als die Vocals hier ein­trafen war sofort klar: da geht was in Rich­tung aktuellem Kon­tor Sound! Also musste ein Bor­deaux Dub Mix her. Gesagt — getan. Und das Ergeb­nis ist wirk­lich sehr nice gewor­den! Den kom­plet­ten Bor­deaux Dub Mix sowie den Orig­i­nal Radio Mix hören kön­nt ihr auf Spo­ti­fy: Click on the but­ton below to load the con­tent of open.spotify.com. Load con­tent Das Musikvideo auf YouTube mit dem Orig­i­nal Mix gibt es hier: To pro­tect your per­son­al data, your con­nec­tion to YouTube has been blocked.Click on Load video to unblock YouTube.By …

Bailey schläft auf Martin

Katzenmusik: Bailey macht Musik für die Katz

Habe heute etwas Klavier­musik für die liebe Annabel Ander­son einge­spielt, nach­dem wir hier einen Abend ein paar Dinge vor­bere­it­et haben. Soweit so gut. Während des Spie­lens allerd­ings kam der liebe Bai­ley die Treppe ins Stu­dio runter gestiefelt. Ich weiß nicht, ob meine Musik für ihn auch Katzen­musik ist. Und wie es hier so der Brauch ist, wollte sich der Kater bei mir auf Brust und Bauch leg­en — während ich musiziere. Dafür musste er allerd­ings das Mas­terkey­board über­winden, welch­es hier mit­ten im Raum ste­ht. Geis­tes­ge­gen­wär­tig habe ich sofort aufge­hört zu spie­len, so dass das fol­gende Mach­w­erk entste­hen kon­nte und direkt aufgenom­men wurde: Für die Cubase-User unter euch Hasen­bären hier noch das PianoRoll. Sehr infor­ma­tiv, damit man mal die grazile Anschla­gar­beit der Katzenpfoten erleben kann: Katzen­musik — die neue, mod­erne Klas­sik? Das “Stück” wäre jet­zt nichts für mich bei der Aut­o­fahrt. Aber. Ich erin­nere mich an einige musikalis­che Exkurse in der Ober­stufe, damals, auf dem Wül­len­we­ber Gym­na­si­um in Bergneustadt. Da waren Kün­stler aus Engel­skirchen, die haben ein­fach mal ihre Instru­mente verge­waltigt und haben behauptet, das wäre hohe …