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[SingleSonntag 002] Genesis — Land of Confusion

Immer wie­der Sonn­tags! Dies­mal was aus den Charts der 80er, was ja auch mal gut ist. Ein Zufalls­griff in die Plat­ten­kis­ten ergab: Gene­sis ist die Vinyl Sin­gle der Woche. Viel­leicht hier mal ein wenig vor­weg: ohne das er es wuss­te, war und ist Mar­tin ein ech­ter Phil Col­lins Fan! Das kam aller­dings erst nach und nach beim zufäl­li­gen Sin­gle­hö­ren zu Tage. Denn sobald Herr Col­lins aus den Ril­len schmet­tert (oder auf sein Schlag­werk ein­prü­gelt) war direkt ein gutes Gefühl im Raum. So soll es sein!

Bei der vor­lie­gen­den Schei­be han­delt es sich um einen Chart­hit von 1986. Das Video ist sehr dem Zeit­geist von damals gewid­met: die Haupt­fi­gu­ren (also die Recken von Gene­sis) wer­den von den damals sehr popu­lä­ren Spit­ting Images Pup­pets dar­ge­stellt — die waren auch hier in Deutsch­land bei der Serie „Hur­ra Deutsch­land” zu sehen. Und bei der hier vor­lie­gen­den Pres­sung von Vir­gin Records sieht man die Pup­pen auch als Cover. Zu der Schei­be muss man lei­der sagen, dass die Vinyl­sin­gle schon ganz schön „durch­ge­rockt” ist, spricht viel gespielt und eiert auch leicht vor sich hin.

Mar­tin ach­te­te bis­her ja auch nie wirk­lich auf Tex­te in Lie­dern. Sei­ne Wor­te bis­her waren ja immer: „es heisst ja Musik, und nicht Gedicht mit musi­ka­li­scher Beglei­tung”. Aber beim heu­ti­gen gemein­sa­men Hören fiel ihm gera­de der Refrain auf. Und dass die­ser nun 32 Jah­re alte Text aktu­el­ler und bri­san­ter ist als je zuvor.  Genau­so wie der Text der B-Sei­te, die hier kei­nem bekannt war.

Also, mei­ne Damen und Her­ren, Her­ren und Damen: heu­te geht es um den Pophit “Land of Con­fu­si­on” von Gene­sis Die B-Sei­te heißt “Fee­ding the Fire”.

Seite A: Genesis — Land of Confusion

Mar­tin sagt: Ich habe lei­der die 80er wirk­lich sehr ver­schla­fen. Wie heu­te habe ich schon damals höchst ungern Radio gehört. Wie sich aber jetzt im Nach­hin­ein raus­stellt, hät­te ich selbst mit Radio mei­ne Jugend scha­den­frei über­stan­den. Die Musik ist trotz Syn­thies so viel mehr hand­ge­macht und ehr­li­cher als alles heu­te. Der Song war mir „durch Zufall” bekannt, sprich: ich habe ihn bevor er hier als Vinyl ankam nie aktiv von sel­ber gehört. Immer nur wenn er mal irgend­wo im Hin­ter­grund lief. Jetzt muss ich sagen: was für eine gei­le Schei­be! Schö­ne Spie­le­rei mit Dur und Moll, geht ins Ohr, guter Text, typi­sche Col­lins Drums: ein­fach rund!

★★★★★

Miri­am sagt: Oh, ein Dis­tur­bed-Cover! 😀 Nein, Quatsch. Phil und sei­ne Gang sind natür­lich das Ori­gi­nal. 1986, hmmm, ein guter Jahr­gang. Bes­ter, möch­te man sagen. Song ist auch top notch! Ent­ge­gen mei­ner bes­se­ren (? hm, nja) Hälf­te bin ich ja sehr text­af­fin (ist das ein Wort, ich glau­be nicht). Also anders: Tex­te spie­len für mich eine gro­ße Rol­le. Als klei­nes Mäd­chen schon hab ich mir vie­le Song­tex­te mit Wör­ter­buch bewaff­net über­setzt. Ein­fach, weil ich wis­sen woll­te, was ich da mit­sin­ge, und das soll­te natür­lich kein Quatsch sein. Bei „Land of Con­fu­si­on” passt bei­des. Musik: gut. Text: gut.

★★★★★

 

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Seite B: Genesis — Feeding the Fire

Mar­tin sagt: Die B-Sei­te ist in dem Fall wirk­lich eine berech­tig­te B-Sei­te. Sprich: das Ding hät­te sich wirk­lich nie rich­tig durch­ge­setzt. Aber: wir haben die 2 mal gehört, weil eben beim ers­ten Hören wirk­lich kaum was hän­gen geblie­ben ist. Aber schon beim Re-Hear stell­te sich für mich raus, dass die­ser Song iwie iwas hat. Ich könn­te jetzt beim nächs­ten Hören nach wie vor nicht mit­sin­gen, aber iwie… Ich wer­de die­se Sei­te defi­nitv noch­mal auf den Tel­ler brin­gen!  Ein ech­ter Gro­wer für Zei­ten, wo man eben nicht die typi­schen Hits hören mag!

★★★★☆

Miri­am sagt: Posi­tiv her­vor­zu­he­ben ist: Im Gegen­satz zum Song von letz­ter Woche ist die­ses Mal die B-Sei­te nicht ein­fach die A-Sei­te in lang­wei­li­ger. Nach­sin­gen könn­te ich es aber auch nicht. Er ist ruhi­ger … und … den Rest hab ich ver­ges­sen, trotz zwei­ma­li­gem Hören. Bleibt nicht im Ohr, ist aber auch nicht schei­ße, daher bewer­te ich auf die gol­de­ne Mit­te. ¯\_(ツ)_/¯

★★★☆☆

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[SingleSonntag 001] Plastic Bertrand — Ça plane pour moi

Sonn­tag­nach­mit­tag. Was gibt es da Schö­ne­res, als bei oder nach einem schö­nen spä­ten Früh­stück im Wohn­zim­mer abzu­hän­gen und ein biss­chen Musik “von Plat­te” zu hören? Schon län­ger gab es die Idee, in unse­rem gro­ßen Fun­dus von Sin­gles zu wüh­len und mal genau­er zu schau­en, was wir da eigent­lich haben.

Und im Blog soll­te die­ses Jahr auch end­lich mehr pas­sie­ren. So war dann der Sin­gle­Sonn­tag gebo­ren. Das war im Janu­ar. Und dann wur­de erst­mal Fran­zis­ka gebo­ren. Und dann war plötz­lich Sep­tem­ber. Das mit dem “regel­mä­ßig blog­gen” ver­su­chen wir jetzt mal wie­der. Denn Bock haben wir bei­de. Daher ver­su­chen wir jetzt jeden Sonn­tag jeweils die A- und die B-Sei­te einer will­kür­lich aus­ge­wähl­ten Sin­gle kurz zu kom­men­tie­ren.
Dafür haben wir die Lie­der durch­ge­hört und unab­hän­gig von­ein­an­der kur­ze Noti­zen und ers­te Ein­drü­cke in unse­re Han­dys gespro­chen und anschlie­ßend jeweils dar­aus einen Kom­men­tar ver­schrift­licht.

Heu­te geht es um den New Wave-Kult­hit “Ça pla­ne pour moi” von Plastic Bert­rand. Die B-Sei­te heißt “Pogo Pogo”.

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Seite A: Plastic Bertrand — Ça plane pour moi

Mar­tin sagt: Was für ein Klas­si­ker, den ich nie als Klas­si­ker wahr­ge­nom­men habe. Mein Bru­der kam in den Nul­lern irgend­wann und woll­te den Song „Ca pla­ne pur moi” haben — auf Vinyl — aber Lei­la K. War nie so mein Fall. Weder der Song, noch die Künst­le­rin.
Auf der Revi­si­on 2017 dann stand ich eines Abends vor dem Crê­pe Stand und da bal­ler­te das Lied hier aus den Boxen. Und instant war gute Lau­ne vor­han­den. Umso mehr freu­te ich mich, dass Kom­mis­sar Zufall gera­de die­se Sin­gle als ers­te unser lan­gen Rei­he „Sin­gle­Sonn­tag” aus­er­ko­ren hat! Strai­gh­ter Beat, Pun­k­al­lü­ren, Voll­gas und „uuhu­uuh­uhu­uuu”. Alles drin, was man braucht 🙂

★★★★★

Miri­am sagt: Ver­dammt. Ich hab seit Juli ein neu­es Han­dy. Aber ich erin­ne­re mich! Die ers­ten Tak­te gehen gut ab. Und dann: Fran­zö­sisch! Das war auf­grund des Titels vor­her­zu­se­hen. Passt aber erstaun­lich gut. Nun bin ich auch eher fran­ko­phil und ver­ste­he nicht, dass vie­le die­ser Spra­che nichts abzu­ge­win­nen haben. Die Über­set­zung ist ein Knal­ler, kann ich nur emp­feh­len! Die Melo­die ist ein biss­chen mono­ton, aber ins­ge­samt geht der Song gut ins Ohr und bleibt auch da. Für mich, trotz eines schon guten Starts ein ech­ter Gro­wer. In den letz­ten Mona­ten haben wir den Song näm­lich öfter gehört, um uns gegen­sei­tig an unser Vor­ha­ben zu erin­nern.

★★★★★

 

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Seite B: Plastic Bertrand — Pogo Pogo

Mar­tin sagt: Uh, das mag ich aber gar nicht. Die ers­ten 20 Sekun­den hab ich gedacht: geht ab. Aber dann.… Nix gut.

★★☆☆☆

Miri­am sagt: Das­sel­be Lied noch­mal? Ach nee, klingt nur sehr ähn­lich. Ist aber lang­wei­li­ger. Wenigs­tens ist es nach zwei­ein­halb Minu­ten schnell vor­bei.

★★☆☆☆

Ausgepackt: „Ready Player One” in der VHS-Edition

Aufgrund unglück­li­cher Umstän­de habe ich „Ready Play­er One” im Kino lei­der ver­passt. Das Baby war schon da und lei­der lief er nicht lan­ge im Auto­ki­no. Daher fie­ber­te ich der Blu-Ray-Ver­öf­fent­li­chung mona­te­lang ent­ge­gen.

Vorfreude auf die Verfilmung von „Ready Player One”

Obwohl, nicht so ganz. Ich habe „Ready Play­er One” zwei Mal gele­sen und auch als Hör­buch. Trotz aller mir durch­aus bewuss­ten Schwä­chen, mag ich das Buch ein­fach sehr ger­ne. Nost­al­gie und dem 80s-Fee­ling sei Dank. Als ich hör­te, dass das Buch ver­filmt wird, war das wie immer, wenn Herz­bü­cher ver­filmt wer­den. Man freut sich, obwohl man weiß, dass es sowie­so am Ende nicht aus­sieht, wie man es sich vor­ge­stellt hat. Und so war auch die Ent­täu­schung groß, als ich die Dar­stel­ler der Haupt­fi­gu­ren in den Vor­ankün­di­gun­gen und Trai­lern sah. Daher: gebrems­te Vor­freu­de. Aber Vor­freu­de. Vor allem, als ich zufäl­lig ent­deck­te, dass es eine hüb­sche Aus­ga­be im VHS-Look geben wird. Und die­se Edi­ti­on liegt nun neben mir.

 

Blu-Ray im VHS-Look und süße Gimmicks

Sagt man heut­zu­ta­ge über­haupt noch Gim­micks? In den 80er und frü­hen 90ern auf jeden Fall schon. Ich ken­ne das Wort jeden­falls aus dem YPS-Heft. Nach­dem die „Kas­set­te” aus dem Schu­ber gezo­gen ist, kommt als ers­tes ein Code für eine Digi­tal Copy des Films zuta­ge. Außer­dem liegt dem Film noch ein zwei­sei­ti­ges Pos­ter bei. Eine Sei­te davon ist ein 3D-Pos­ter. Die pas­sen­de 3D-Bril­le liegt eben­falls bei. Der Effekt funk­tio­niert und erin­nert mich dar­an, dass ich mal eine Micky-Maus-Heft­bei­la­ge hat­te. Die­se Bei­la­ge war ein eige­nes klei­nes Comic­heft kom­plett in (Rot-Grün-)3D. Das habe ich geliebt. Fra­ge mich, ob das noch bei mei­nen Eltern her­um­fliegt. Eigent­lich schmei­ße ich ja nichts weg.

Außer­dem in der Kas­set­te: klei­ne But­tons. Ein paar mit Bezug auf den Titel, aber auch z. B. ein Grem­lins-But­ton und einer von Taz, dem tas­ma­ni­schen Teu­fel der Loo­ney Tunes.

Und wie ist der Film so?

Kann ich noch nicht sagen. Mar­tin möch­te näm­lich mit gucken, und da müs­sen wir erst noch einen gemein­sa­men Ter­min fin­den. Aber natür­lich hab ich es mir nicht neh­men las­sen, den Film wenigs­tens mal ein­zu­wer­fen. Als Extras auf der Disk gibt es, soweit ich gese­hen hab, nur ein paar Vide­os.

Film gestar­tet und … Lens­fla­re-Action all over. Voll­ge­packt mit tol­len Sachen, die das Nerd-Leben schö­ner machen. Als ich das Buch las, dach­te ich, dass es wohl nie ver­filmt wer­den könn­te, weil es viel zu vie­le Rech­te zu klä­ren gäbe. Aber wenn Ste­ven Spiel­berg auf dem Regie­stuhl sitzt, geht wahr­schein­lich alles. Viel­leicht haben die Rech­te­inha­ber auch das gan­ze als Wer­be­flä­che ver­stan­den. Oder es ist ein­fach jede Men­ge Geld geflos­sen.

Ich muss zuge­ben, dass ich eher ungern gestoppt habe, als der Titel erschien (unmit­tel­bar nach Ano­raks Video zur Eröff­nung der Eas­ter-Egg-Suche). Aber ich hof­fe ein­fach mal, dass wir gemein­sam schnell wei­ter­schau­en kön­nen.

Lohnt sich die Collector’s Edition?

Na ja. Jein. Für die Bei­la­gen wür­de ich sagen eher nö. Aber die Box ist schon hübsch, wenn man 80er-Kram mag. Die Ver­ar­bei­tung ist nicht tip­pi top­pi aber allei­ne fürs Fee­ling bin ich ganz froh, die­se Aus­ga­be gewählt zu haben. Und letzt­end­lich ist sie auch nur 5 Euro teu­rer gewe­sen als die nor­ma­le Aus­ga­be.

Zur VHS-Ver­si­on bei Saturn geht es hier: VHS Collector’s Edi­ti­on

Die­se Edi­ti­on gibt es zwar nicht bei Ama­zon, aber wer die Blu-Ray (oder eine ande­re Aus­ga­be) über unse­ren Affi­lia­te-Link kau­fen mag, bit­te­s­ehr: nor­ma­le Blu-Ray von „Ready Play­er One”*. Bei Ama­zon ist der Spaß auch noch eini­ges güns­ti­ger, die 5 Euro zwei Absät­ze hier drü­ber bezie­hen sich auf die Saturn-Disks.

#japanuary 2018

Zur Zeit des #horrorc­to­ber geis­ter­te plötz­lich auch irgend­wann das Schlag­wort #japa­nu­ary durch die sozia­len Medi­en. Ich bin grund­sätz­lich Fan von Film­chal­len­ges, auch wenn ich die wenigs­ten durch­zie­he. Des­halb wur­de ich natür­lich neu­gie­rig.

Was bedeutet #japanuary?

Irgend­wie liegt es auf der Hand: Es ist ein Wort­spiel aus Japan und Janu­ary, also Janu­ar. Ziel die­ser Chal­len­ge ist es, im Janu­ar acht japa­ni­sche Fil­me anzu­se­hen. Aus­ge­rech­net acht Fil­me sind es, weil die 8 in Japan als Glücks­zahl gilt. Ich weiß nicht, wes­sen Idee es ursprüng­lich war, aber die gesam­mel­te #japa­nu­ary-Power gibt es bei schoe​ner​-den​ken​.de. Hier ist auch noch ein­mal die Auf­ga­ben­stel­lung aus­for­mu­liert und alle „ange­mel­de­ten” Chal­len­ge-Teil­neh­mer auf­ge­lis­tet. Die meis­ten Teil­neh­mer haben bei Let­ter­boxd ent­spre­chen­de Lis­ten auf­ge­stellt. Ent­we­der lis­ten sie genau die acht Fil­me auf, die sie anse­hen wol­len. Oder sie machen es so wie ich und stel­len eine Aus­wahl auf, aus der dann eben im Lau­fe des Monats die acht Fil­me aus­ge­wählt wer­den.

Meine #japanuary-Filme

Ursprüng­lich habe ich mich gefragt, ob ich über­haupt ver­su­chen soll, an der Chal­len­ge teil­zu­neh­men. Schließ­lich wird unse­re Toch­ter im Lau­fe der nächs­ten Tage auf die Welt kom­men. Ande­rer­seits kann ich gera­de auch nicht viel mehr machen, als her­um­zu­lie­gen, da bie­tet es sich durch­aus an, auch noch den ein oder ande­ren Film zu sna­cken — auf jeden Fall bes­ser und anspre­chen­der als das all­täg­li­che Fern­seh­pro­gramm.

Alles Ghibli, oder was?

Ich hat­te anfangs erwägt, für den #japa­nu­ary aus­schließ­lich mei­nen Sta­pel unge­se­he­ner Stu­dio Ghi­b­li-Fil­me abzu­bau­en. Die Samm­lung ist näm­lich inzwi­schen nahe­zu voll­stän­dig, aber ich habe erst eine klei­ne Hand­voll Fil­me davon ange­se­hen. Als ich die­se dann in mei­ne Let­ter­boxd-Lis­te über­trug, fie­len mir noch zwei, drei Fil­me ein, die ich dazu schrei­ben könn­te.

Mit SchleFaZ in den #japanuary

Ange­fan­gen habe ich dann auch mit etwas ganz ande­rem, näm­lich „Hen­tai Kamen”. Und zwar aus dem ein­fa­chen Grund, weil ich gera­de so bequem am Schreib­tisch saß und es den Film bei Ama­zon Prime gab. Ich hat­te den Film län­ger auf mei­ner Watch­list, seit ich den Trai­ler auf einer DVD sah. Letz­tes Jahr lief „Hen­tai Kamen” dann in der Rei­he Schle­FaZ, da habe ich ihn aber nur auf­ge­nom­men und nicht mit­ver­folgt. Ehr­lich gesagt bin ich auch nicht der größ­te Fan der Ein­blen­dun­gen wäh­rend Schle­FaZ und da ich im Moment eh kei­nen Alko­hol trin­ke, konn­te ich auch auf das betreu­te Trin­ken gut ver­zich­ten.

Wie werde ich berichten?

Ehr­lich gesagt weiß ich sel­ber noch nicht genau, wie ich den #japa­nu­ary ver­ar­bei­ten wer­de. Bis­lang habe ich nur bei let­ter­boxd geloggt und jetzt eben hier die­sen Ein­stiegs­post gemacht. Ob ich jetzt noch­mal zu jedem Film mei­nen Senf dazu gebe, wie wir es beim #horrorc­to­ber gemacht haben, oder ob ich nur ein paar Stern­chen auf Let­ter­boxd selbst ver­ge­be … das kommt auf mei­ne Zeit und mei­ne Lust an und letzt­end­lich natür­lich auf Töch­ter­chen. Man darf gespannt sein! またすぐに来ますよ。*

*Kei­ne Garan­tie, hab ich nur erg­oogelt.

 

Überraschungspost von Dominik

Ein Unbo­xing auf Ahman​.de — wer­den wir jetzt auch noch You­Tube-Stars? Auf gar kei­nen Fall, das will doch nie­mand sehen. Aber! Eines Tages erreich­te uns mys­te­riö­se Post. Zum Glück war die­se vor­her ange­kün­digt, denn aktu­ell soll man ja kei­ne Päck­chen omi­nö­ser Her­kunft öff­nen. Domi­nik von Domi­niks Aller­lei, wert­ge­schätz­ter Freund und Scha­ber­na­cker, hat uns eine klei­ne Über­ra­schung zukom­men las­sen. Also hab ich mir Mar­tins Han­dy geschnappt und drauf gehal­ten, wäh­rend er das Päck­chen öff­ne­te. Das Ergeb­nis ist sehr schmuck.

Spoi­ler!: “Ergeb­nis“ Zei­gen

 

Lass das mal den Toni machen!

Jetzt ist unser jüngs­tes Fami­li­en­mit­glied Toni schon 150 Tage bei uns und ist auf dem Blog irgend­wie noch gar nicht rich­tig auf­ge­taucht. Zeit, das zu ändern. Als Kowal­ski starb, konn­te ich mir nicht vor­stel­len, dass irgend­et­was oder irgend­wer die Lücke schlie­ßen könn­te, die sein Tod in unse­rem Leben hin­ter­las­sen hat. Das klingt sicher­lich ein wenig melo­dra­ma­tisch, aber er war nun ein­mal Teil unse­res Haus­halts, unse­rer Fami­lie, und sein Tod kam so uner­war­tet und plötz­lich, dass wir (und beson­ders ich) sehr dar­an zu knab­bern hat­ten.

(K)Ein Ersatz für Kowalski

Als Mar­tin nur weni­ge Tage nach der Bei­set­zung davon sprach, dass wir im Tier­heim nach einem „Ersatz” schau­en soll­ten, war das für mich viel zu früh. Noch voll in Trau­er war ich eigent­lich abso­lut dage­gen, einen Nach­fol­ger zu adop­tie­ren. Obwohl ich weiß, dass es nicht art­ge­recht ist, war mir in der Situa­ti­on scheiß­egal, ob Bai­ley als „Ein­zel­kind” groß wird, oder nicht. Aber „gucken kann man ja mal”. Im Tier­heim dann krab­bel­te ein Baby­ka­ter sofort auf uns zu und auf mei­nen Arm und mein gefro­re­nes Herz zer­schmolz. — Und wenn die­ser zau­ber­haf­te Kater nicht schon reser­viert und 10 Minu­ten spä­ter abge­holt wor­den wäre, wäre ich wahr­schein­lich super glück­lich gewe­sen. Statt­des­sen waren wir dann allein in dem Räum­chen mit einem ganz zurück­hal­ten­den Baby­ka­ter­chen, dem Loui, und sei­ner Mama. Die nicht viel Bes­se­res zu tun hat­te, als uns anzu­fau­chen. Wegen Loui waren wir da. Mar­tin hat­te ihn auf der Web­site des Tier­heims gese­hen und er gefiel ihm rich­tig gut. Mir — zuge­ge­ben — über­haupt nicht. Nicht nur, dass er eigent­lich viel zu jung war, um zu Bai­ley zu pas­sen. Er war außer­dem auch stel­len­wei­se grau geti­gert wie Kowal­ski, was wir eigent­lich nicht woll­ten. Und dann hat­te er auch noch viel weiß im Fell. Und weil mein wei­ßer Eddy damals so schreck­lich gehaart hat, befürch­te­te ich auch bei Loui das Schlimms­te. Außer­dem sah er irgend­wie merk­wür­dig aus — rein von der Zeich­nung her, die asym­me­trischs­te Kat­ze, die ich je sah. Aber was soll man machen? Mar­tin war begeis­tert und so zog Loui noch am sel­ben Tag bei uns ein.

Loui wird zu Toni und findet seinen Platz in der Familie

Die Namens­fin­dung war nicht ganz so schwie­rig wie bei Kowal­ski. Eigent­lich hat­te Mar­tin schon bei ihm den Namen Toni vor­ge­schla­gen, weil er ihm so gut gefiel. Aber laut sei­ner Aus­sa­ge, sah der ein­fach nicht wie ein Toni aus. Der Baby­ka­ter, Kater Nr. 3, hin­ge­gen schon. Also. Toni dann.

Und dann pas­sier­te im Lau­fe der nächs­ten weni­gen Tage etwas Uner­war­te­tes. Toni stell­te sich her­aus als ein ganz leb­haf­tes, neu­gie­ri­ges und über­aus ver­schmus­tes Kat­zen­kind. Er hat sich wahn­sin­nig schnell ein­ge­wöhnt. War gleich am ers­ten Tag schon in allen Stock­wer­ken des Haus, hat am ers­ten Abend schon auf mei­nem Arm geschla­fen und sehr viel Scha­ber­nack getrie­ben. Vom Baby­ka­ter ist er inzwi­schen zum Mini­ka­ter her­an­ge­wach­sen und es dau­ert wahr­schein­lich nicht mehr lan­ge, bis er Bai­ley fast ein­ge­holt hat, was die Grö­ße angeht. Alles in allem ist er inzwi­schen auch ein voll­wer­ti­ges Fami­li­en­mit­glied. Und auch wenn Kowal­ski nach wie vor uner­setz­bar ist, so tut die Lücke, die er hin­ter­ließ, nun doch nicht mehr so weh.

Dauerzank zwischen Bailey und Toni

Das ein­zi­ge, was nach wie vor sehr bedau­er­lich ist: Bai­ley kann Toni über­haupt nicht lei­den. Wo er mit Kowal­ski häu­fig zusam­men­ge­le­gen oder gespielt hat, da kann Toni bei ihm über­haupt nicht lan­den. Wir hat­ten die Hoff­nung, dass es nach der Kas­tra­ti­on etwas bes­ser wird, aber bis­lang war das lei­der nicht der Fall. Bai­ley mobbt ihn zwar nicht, die meis­te Zeit gehen sie sich aus dem Weg, aber ab und zu atta­ckiert er ihn doch und er hat ihn auch schon böse gebis­sen. Ins­ge­samt habe ich aber doch schon das Gefühl, dass es ein klei­nes biss­chen bes­ser wird. Viel­leicht auch weil Toni sich nicht unter­krie­gen lässt und bald auch in der Lage sein wird, sich rich­tig zu weh­ren. Gewünscht hät­ten wir uns das natür­lich trotz­dem anders.

 

Toni: Die coole Katze

Der Toni ist bis­her auf jeden Fall die unpar­tei­ischs­te Kat­ze, die wir hier hat­ten. Bai­ley war und ist ein­deu­tig Mar­tin-Fan (obwohl er inzwi­schen ab und zu wie­der zu mir kommt), Kowal­ski und ich waren die bes­ten Kum­pel und Toni mag uns bei­de. Klar, ich bin mehr zu Hau­se, des­we­gen ver­bringt er auch mehr Zeit mit mir, aber wenn Mar­tin da ist und nicht den Bai­ley auf dem Bauch lie­gen hat, geht Toni auch ger­ne zu ihm zum Kuscheln.

Toni ist ein klei­ner Gour­met. Nicht ganz so ver­ses­sen auf Hüh­ner­herz­chen wie unser Kowal­ski, aber doch über­durch­schnitt­lich inter­es­siert an Men­schen-Essen. Wenn einer von uns Fleisch schnei­det, ist Toni da. Wenn wir am Tisch sit­zen, sitzt Toni auch mit am Tisch. Immer in der Hoff­nung, dass er ein biss­chen But­ter abbe­kommt, oder Mar­tin sein Cor­ned Beef mit ihm teilt.

Toni ist ger­ne drau­ßen, aber bleibt eigent­lich immer in unmit­tel­ba­rer Nähe ums Haus. Er kriegt ein­fach zu schnell Angst und kommt dann direkt wie­der zur Ter­ras­sen­tür gelau­fen. Inzwi­schen ist er schon muti­ger, aber anfangs wuss­te man immer direkt Bescheid, weil er wie ein Eich­hörn­chen aus­sieht, wenn sich vor Auf­re­gung sei­ne Haa­re am Schwanz auf­stel­len und der ganz buschig wird. Das wird er lei­der auch immer noch, wenn Besu­cher­hund Coo­kie da ist. Der hat zwar mehr Schiss vor Toni als umge­kehrt, aber das ver­steht Toni nicht und faucht und wird ner­vös, wenn Coo­kie da ist. Aber auch das ist schon viel bes­ser gewor­den.

Es bleibt dabei, Toni ist der asym­me­trischs­te Kater ever, ein biss­chen doof ist er auch, aber auch sehr sehr lie­bens­wert und des­halb ein sehr gelieb­tes Fami­li­en­mit­glied. Schön, dass du bei uns bist, Toni!

 

P.S.: Der Apportierkater

Nach­dem ich die­se Zei­len open getippt hat­te, bin ich zu Mar­tin auf die Couch und kurz dar­auf ist Toni auf­ge­wacht. Und hat mich dar­an erin­nert, was die­sen Kater unter ande­ren noch beson­ders macht. Tonis Lieb­lings­spiel ist näm­lich appor­tie­ren. Es fing an, als er erst weni­ge Tage hier war. Ich saß an mei­nem Schreib­tisch und hab das Bon­bon­pa­pier, das ich gera­de in der Hand hat­te, zusam­men­ge­knüd­delt und in sei­ne Rich­tung gewor­fen. Er ist natür­lich hin­ter­her­ge­fetzt, hat das Papier­chen „gefan­gen” und es mir wie­der neben die Füße gelegt. Also hab ich es wie­der gewor­fen und das Spiel ging von vor­ne los. Anfangs dach­te ich, dass das eine ein­ma­li­ge zufäl­li­ge Sache blei­ben wür­de, aber immer mal wie­der springt der Kater inzwi­schen von sel­ber auf die Couch und bringt etwas Klei­nes vor­bei, das wir wer­fen sol­len, oder wird ganz auf­ge­regt, wenn einer ein Bon­bon aus­wi­ckelt und setzt sich erwar­tungs­froh davor und war­tet dar­auf, dass das zusam­men­ge­knüd­delt und gewor­fen wird. Wenn Mar­tin und ich bei­de zufäl­lig da sind, bringt er das Appor­tier­ob­jekt mal zu ihm, mal zu mir. Nicht genau abwech­selnd, aber spie­len will er dann immer mit bei­den.

Herr Luke Gehirn gibt sich die Ehre in einer Spam Email!

Email Spam — Herr Luke Gehirn gibt sich die Ehre

Ich weiß ehr­lich nicht genau, war­um ich mir gera­de die Zeit neh­me, um die fol­gen­den Zei­len zu schrei­ben. Es ist ja nicht so, als wenn ich wenig zu tun hät­te. Oder das es so vie­le offe­ne Bau­stel­len gibt. Aber eine klei­ne Spam Email hat irgend­wie mei­ne Auf­merk­sam­keit auf sich gezo­gen. Irgend­wie. Und eigent­lich bin ich auch sehr froh drü­ber. Es hat mir näm­lich ein wenig den Tag ver­süßt. Aber fan­gen wir vor­ne an. Nach­dem ich noch­mal das Wort geschrie­ben habe: Email Spam.

Email Spam, der auffällt

Mein 4na​ti​on​.de Post­fach ist eigent­lich mitt­ler­wei­le gar nicht mehr aktiv. Die Adres­se wird noch als Paypal Adres­se genutzt und um ggf. mit alten Stu­di­ums­kol­le­gen in Kon­takt zu blei­ben. Ab und an muss ich da doch sehr stark aus­mis­ten, weil es trotz Nicht-Nut­zung nach und nach zumüllt. Eigent­lich kann ich ohne wei­te­res hin­se­hen fast alle Mails im Online-Web­mai­ler von Stra­to mar­kie­ren und löschen. Aber kurz drü­ber­huschen ist dann schon gut, denn manch­mal ver­gisst man ja auch die Absen­der­adres­sen sei­ner alten Kum­pa­nen. Zum Glück gibt es ja auch die Vor­schau­funk­ti­on. Und so sprang mir der Inhalt der nun fol­gen­den Email ins Gesicht. Wo mei­nes Erach­tens der groß­ar­tigs­te Künst­ler­na­me eines Spam-Bots zusam­men­ge­wür­felt wor­den ist, wel­chen ich je gele­sen habe!

 

Mein Name ist Herr Luke Gehirn.
Frau Pam Les­lie Hor­ton spen­det Ihnen einen Zuschuss von $ 4,8 Mil­lio­nen. Kon­tak­tie­ren Sie die­se über die­se E-Mail an (***@gmail.com) für wei­te­re Details.

Grü­ße,
Herr Luke Gehirn

 

Eines ist sicher: soll­te ich mir jemals noch einen Pro­jekt­na­men aus den Rip­pen­schnei­den müs­sen für ein avant­gar­dis­ti­sche Musik­pro­jekt, dann wird es genau das sein: Herr Luke Gehirn. Es ist nicht nur mein heu­ti­ges High­light. Das ist DER Name. Herr Luke Gehirn. Was immer ich damit machen wer­de, irgend­was wird es schon wer­den. Da kann ich das dem Absen­der „Congra­tu­la­ti­on” nur gleich­tun und dies zurück geben. Email Spam Delu­xe, der sogar Sinn gemacht hat. Das fin­de ich per­sön­lich sehr gut und recht­fer­tigt am Ende des Tages damit auch die­sen Post. In der sel­ben Zeit haben die Kol­le­gen wahr­schein­lich gera­de ihre Ziga­ret­ten auf, dem­entspre­chend wer­de ich mal sehen, ob ich auch öfter was hier „zu Papier” brin­gen kann, wäh­rend anders­wo die Lun­gen­flü­gel atta­ckiert wer­den.

Herr Luke Gehirn gibt sich die Ehre in einer Spam Email!

Herr Luke Gehirn gibt sich die Ehre in einer Spam Email!

Ansons­ten bedan­ke ich mich für den Beton und die Auf­merk­sam­keit, die Herr Luke Gehirn hier hin gebracht hat. Wenn mich jetzt ernst­haft irgend­wer auf­grund die­ser Aus­füh­run­gen anspre­chen will, so kann er/sie es über das Kon­takt­for­mu­lar tun!
Ich ver­blei­be mit einem freund­li­chen kuwa­s­hu­ku­ru, was nichts ande­res ist als Dan­ke auf Sua­he­li.

Wei­te­re Links:
Hier ein­fach ein Link zu einem Hei­se Ein­trag zu Email Spam. Den ich aber nicht mal gele­sen habe! Mal sehen, ob das irgend­wen dort inter­es­siert:
Hei­se schreibt was schlau­es über Spam

Mein erstes Mal … Thai-Massage

Ich hat­te im Juni Geburts­tag. Und weil ich da schon schwan­ger war, habe ich unter ande­rem einen Gut­schein geschenkt bekom­men. Die lie­be Ewe­li­na woll­te ger­ne, dass ich mich bei einer Thai-Mas­sa­ge, genau­er gesagt einer „Schwan­ger­schafts­mas­sa­ge” im nahe­ge­le­ge­nen „Sin­t­horn Asia Well­ness” ver­wöh­nen las­se.

Uh-oh. Nicht falsch ver­ste­hen: Mas­sa­gen sind etwas ganz Tol­les, natür­lich auch für mich. Aber ich bin so ziem­lich der unent­spann­tes­te Mensch, den ich ken­ne. Mich fal­len zu las­sen ist schwie­rig. Vor ande­ren frem­den Men­schen aus­zie­hen auch. Von frem­den Men­schen anfas­sen las­sen erst Recht. Unter ande­rem des­we­gen sind auch erst eini­ge Wochen ins Land gegan­gen, bis ich einen Ter­min ver­ein­bart hab. Außer­dem woll­te ich noch ein biss­chen abwar­ten, weil es mir im zwei­ten Tri­mes­ter eh ver­hält­nis­mä­ßig blen­dend ging, und ich eine Mas­sa­ge ein biss­chen als „Per­len vor die Säue” ein­schätz­te. Wie dem auch sei. Der 8. Monat ist ange­bro­chen, die Weh­weh­chen neh­men täg­lich zu und ich woll­te den Gut­schein natür­lich auch nicht ver­fal­len las­sen. Daher ging es dann heu­te Nach­mit­tag mit Herz­klop­fen und vie­len Beklem­mun­gen auf nach Gum­mers­bach zur Thai-Mas­sa­ge.

Aufgeregtheit vor der Thai-Massage

Ich war ein biss­chen zu früh da, weil ich nicht wuss­te, wie es mit den Park­plät­zen dort bestellt ist. Park­plät­ze gibt es übri­gens ohne Ende, also falls jemand vor­hat, dem­nächst dort ein­zu­keh­ren, ist es nicht nötig sehr viel frü­her los­zu­fah­ren.

Als ich ein­trat, hat mei­ne Mas­seu­rin mich gleich begrüßt und gebe­ten, noch einen Augen­blick Platz zu neh­men. Dann hol­te sie mich ab und brach­te mich zu einer klei­nen Empo­re, auf der Stüh­le stan­den vor denen Fuß­be­cken ein­ge­las­sen waren. Ich soll­te mei­ne Schu­he und Socken aus­zie­hen und mei­ne Füße in die­sem mit Rosen­blät­tern deko­rier­ten Becken baden. So weit, so gut. Als die Mas­seu­rin mir dann die Füße noch etwas abwusch und abtrock­ne­te, war mir das aber gleich ein biss­chen unan­ge­nehm. Ich muss­te mir im Kopf immer wie­der sagen: „Es ist eine ganz nor­ma­le Dienst­leis­tung. Kein Grund, sich dabei blö­de vor­zu­kom­men.” Mit Blick auf mei­ne in den letz­ten Tagen lei­der sehr ange­schwol­le­nen Füße frag­te sie mich, ob ich hohen Blut­druck habe. Tat­säch­lich ist er manch­mal leicht erhöht, aber kein Grund zur Sor­ge. Außer­dem frag­te sie mich, ob ich irgend­wo Schmer­zen habe, ob es mei­ne ers­te Schwan­ger­schaft sei und wie weit die fort­ge­schrit­ten ist. Und natür­lich, ob es ein Jun­ge oder Mäd­chen wird. Sie sag­te, dass sie wegen der Schwan­ger­schaft etwas sanf­ter zupa­cken wür­de.

Bevor es in die Kabi­ne ging, war ich noch schnell auf der Toi­let­te. Pri­mär, weil ich so auf­ge­regt war, aber auch weil ich nicht ein­schät­zen konn­te, ob das gut geht. Immer­hin soll­te die Mas­sa­ge gan­ze 50 Minu­ten dau­ern.

Ich soll­te mich bis auf die Unter­ho­se aus­zie­hen und mich dann seit­lich auf die Lie­ge legen. Da ich wohl etwas hek­tisch ans Werk ging (kein Wun­der, wo ich doch so auf­ge­regt war!), mein­te sie zu mir, ich sol­le ganz ruhig machen. Wie man das eben so macht, wenn man sich aus­zieht wäh­rend eine Frem­de zeit­wei­se mit im Raum ist. Augen zu und durch und ab auf die Lie­ge, wo ich dann zum Glück gut mit eini­gen Hand­tü­chern abge­deckt wur­de.

Thai-Massage — angenehmer als erwartet

Die Mas­sa­ge an sich war zum aller­größ­ten Teil sehr ange­nehm. Als ich es zwi­schen­durch schaff­te nicht dar­über nach­zu­den­ken, wie merk­wür­dig es ist, so stel­len­wei­se schon intim berührt zu wer­den, konn­te ich es sehr genie­ßen. Je nach­dem, wel­che Stel­len mei­nes Kör­pers gera­de auf­ge­deckt wur­den oder als ich mich umdre­hen soll­te, hab ich natür­lich auch wie­der viel Scham­ge­fühl gehabt, aber wahr­schein­lich hat die Mas­seu­rin auch schon Schlim­me­res gese­hen und auch das Man­tra „Es ist eine ganz nor­ma­le Dienst­leis­tung” muss­te wie­der her­hal­ten.

Als die Mas­seu­rin mei­nen rech­ten, ange­schwol­le­nen Fuß mas­siert hat, tat das schwei­ne­weh, aber unmit­tel­bar nach der Mas­sa­ge war es viel bes­ser, des­we­gen gehe ich davon aus, dass das ins­ge­samt etwas Gutes war. Der Groß­teil der Mas­sa­ge war sehr schön und ent­span­nend. Nur ganz sel­ten tat es etwas weh. Dann hab ich mich aber immer gefragt: Oha, wenn das jetzt die sanf­te Vari­an­te für Schwan­ge­re ist, dann wer­den alle ande­ren aber gefor­dert. Ich konn­te den Druck aber doch recht locker aus­hal­ten.

Die mehr als 50 Minu­ten gin­gen dann doch erstaun­lich schnell vor­bei. Nach­dem ich kurz auf der Lie­ge sit­zen geblie­ben war, zog ich mich mich wie­der an. Im Foy­er, wo ich auch vor der Mas­sa­ge gewar­tet hat­te, stand eine Tas­se Tee für mich bereit. Das fand ich einen ganz zau­ber­haf­ten Abschluss. So muss­te man nicht direkt von der Lie­ge ins Auto und somit zurück in den All­tag schwe­ben, son­dern konn­te noch ein biss­chen ver­har­ren und die Nach­be­ben genie­ßen. Nach dem Tee also Bade­lat­schen wie­der gegen Stra­ßen­schu­he getauscht, Gut­schein an der The­ke abge­ge­ben, ein biss­chen was in die Trink­geld­scha­le gelegt und dann ab nach Hau­se.

Fazit: Mir wur­den zum ers­ten Mal in mei­nem Leben die Füße geba­det und ich bin von einer Frem­den an Stel­len ange­fasst wor­den, die noch nie jemand ange­fasst hat. Wenn man das Scham­ge­fühl ablegt, ist so eine Mas­sa­ge wirk­lich ein Traum. Vor allem die Mas­sa­ge der Hän­de emp­fand ich als äußerst ange­nehm. Und auch — obwohl das anfangs beson­ders komisch war — die Mas­sa­ge der Bei­ne. Ich glau­be, dass mich das wirk­lich gut ent­krampft hat. Ob ich mir noch­mal so ein Stünd­chen gön­ne vor Ende der Schwan­ger­schaft, weiß ich aber noch nicht. Viel­leicht stat­te ich dem Sin­t­horn Asia Well­ness lie­ber noch­mal unschwan­ger einen Besuch ab. Aber das ers­te Mal Thai-Mas­sa­ge wird wohl nicht das letz­te Mal blei­ben.

Unsere #horrorctober Filme 2017 — Teil 3 — Finale!

Unglaub­lich, aber wahr! Wir haben es tat­säch­lich geschafft, den #horrorc­to­ber erfolg­reich zu been­den. Und sind dabei sogar übers Ziel hin­aus geschos­sen. Für die letz­te Woche des Monats stan­den noch 5 Fil­me an und in unse­rem Enthu­si­as­mus — und weil wir bei­de ein biss­chen blöd und ver­peilt sind — haben wir tat­säch­lich noch 6 Stück geschaut.

Ein klei­nes Fazit von mir: Hor­ror­fil­me wer­den nach wie vor nicht mein Lieb­lings­gen­re. Aber ich fin­de es erstaun­lich, was für eine Band­brei­te wir abge­deckt haben. Ein biss­chen Splat­ter, ein biss­chen Exploi­ta­ti­on und Rape-and-Reven­ge, Klas­si­ker, Fan­ta­sy, Thril­ler, ein Hor­ror-Musi­cal und sogar einen Kin­der­film, der eigent­lich nur für die ganz Klei­nen Hor­ror ist. Und ich muss sagen: Die meis­ten Fil­me haben mich posi­tiv über­rascht und waren bes­ser als erwar­tet — oder auch bes­ser als beim ers­ten Anse­hen.

Ob wir den #horrorc­to­ber nächs­tes Jahr wie­der mit­ma­chen, wis­sen wir noch nicht. Beim #japa­nu­ary sind wir wegen der Ankunft unse­rer Toch­ter wahr­schein­lich auch raus. Aber egal. Es fühlt sich ganz gut an, mal ein spa­ßi­ges Hob­by­pro­jekt zu Ende gebracht zu haben.

Wer sich nur für das Gewinn­spiel inter­es­siert, muss ganz nach unten scrol­len oder das Inhalts­ver­zeich­nis bemü­hen.

Die finalen Filme

Die Nacht der lebenden Toten (1968)

Gese­hen am 13. Okto­ber auf DVD. Par­ti­el­ler Rewatch für Mar­tin.

Im ers­ten Teil der Zom­bie-Rei­he von Geor­ge A. Rome­ro ver­bar­ri­ka­die­ren sich meh­re­re Men­schen auf der Flucht vor Unto­ten zufäl­lig im sel­ben Haus. Sie ver­su­chen zu flie­hen und sich vor den Zom­bies in Sicher­heit zu brin­gen.

Mar­tin sagt: Einer der weni­gen Hor­ror­fil­me, die ich schon mal in Ansät­zen “in mei­nem frü­he­ren Leben” gese­hen habe. Der lief mal auf Arte im Hin­ter­grund beim Musik pro­du­zie­ren. Ab einem gewis­sen Punkt hat­te er mei­ne Auf­merk­sam­keit und ich war so sehr gefes­selt, dass ich mir kurz dar­auf die DVD kau­fen muss­te. Die­ser Film hat mich aus der gan­zen Hor­rok­to­ber­rei­he am meis­ten gepackt. An dem Abend muss­te ich einen Freund vom Flug­ha­fen abho­len, und bin mit Beklem­mun­gen ins Auto gestie­gen. Natür­lich weiß ich, dass an heu­ti­gen Maß­stä­ben gemes­sen weder die schau­spie­le­ri­sche Leis­tung noch die Sto­ry irgend­wen hin­ter dem Ofen her­lo­cken. Für mich aller­dings ech­ter Hor­ror.

★★★★★  

Miri­am sagt: Der ein­zi­ge Schwarz­weiß­film in unse­rer Rei­he. Und ich den­ke, das hat ein biss­chen was für die Stim­mung getan. Über­ra­schend schnell und cle­ver waren die­se Zom­bies. Und sahen auch nicht so ver­zerrt und ver­fault aus, wie sie das heut­zu­ta­ge meis­tens tun. Ins­ge­samt war die Atmo­sphä­re des Films sehr bedrü­ckend. Am meis­ten genervt hat mich das Ende, aber eigent­lich glau­be ich fast, dass er so aus­ge­hen muss­te und auch des­halb so gut war. Das klingt ver­wir­rend, aber ich will natür­lich auch nicht spoi­len. Daher: anse­hen!

★★★★★  

 


 

Hellraiser (1987)

Gese­hen am 28. Okto­ber auf Laser­disc.

Lar­ry und sei­ne Frau Julia zie­hen in das Haus ein, in dem zuvor Lar­rys Bru­der Frank gewohnt hat. Was Lar­ry nicht weiß: Mit­tels eines mys­te­riö­sen Wür­fels ist Frank in eine ande­re, höl­li­sche Dimen­si­on gera­ten. Als Lar­ry sich ver­letzt und sein Blut auf den Dach­bo­den tropft, mate­ria­li­siert sich Frank teil­wei­se wie­der. Er ver­sucht Julia dazu zu über­re­den, ihm mehr Blut zu brin­gen, damit sein Kör­per wie­der voll­stän­dig wird. Julia, die mit Frank eine Affä­re hat­te, ist geneigt, ihm zu hel­fen.

Mar­tin sagt: Wer kennt ihn nicht? Pin­head! Auch auf­grund mei­ner Hard­core­tech­no-Affi­ni­tät ein bekann­tes Sym­bol für das Böse. Aber ich hat­te noch nicht mal die Idee, wor­um es denn da so geht. Also schnell die LD ange­schmis­sen und nach der Eröff­nungs­se­quenz in beschei­de­ner Bild­qua­li­tät einen sehr unter­halt­sa­men, stel­len­wei­se sehr lus­tig-unter­halt­sa­men aber auch 80er pla­ka­tiv ekli­gen Film bewun­dert. Auf­grund der Epo­che, wo er gemacht wur­de, emp­fin­de ich ihn auch nicht wirk­lich als gru­se­lig. Aber abso­lu­te Hoch­ach­tung an die Mas­ken­bild­ner!
Ich habe jetzt nicht wirk­lich viel erwar­tet. Aber die­ser Film hat mich erstaun­lich gut unter­hal­ten. Die nicht spär­lich ein­ge­setz­ten Effek­te sind bil­lig, aber auch irgend­wie wie­der sehr 80er und fet­zig. Genau wie die Sto­ry eigent­lich. Wer­de mir auf jeden Fall noch Teil 2 und 3 die­ser Rei­he antun — natür­lich wie­der von Laser­disc!

★★★★☆

Miri­am sagt: Mit Abstand DER Film mit dem bes­ten Alter­na­tiv­ti­tel. Zumin­dest wenn man Wiki­pe­dia Glau­ben schen­ken darf, schlug eine Mit­ar­bei­te­rin als Titel “What a Woman Will Do for a Good Fuck” vor. Hät­te auch gepasst!
Pin­head hat sicher­lich jeder schon mal gese­hen. Dass er eine ver­hält­nis­mä­ßig klei­ne Rol­le im Film hat, mei­ne ich zwar im Vor­feld schon ein­mal gehört zu haben. Dass sie dann doch SO KLEIN aus­ge­fal­len ist, hat den­noch ver­wun­dert. Der Film war über­ra­schend unter­halt­sam. Und längst nicht so bru­tal wie man es von einem ehe­mals indi­zier­ten Film erwar­ten könn­te. Das 80er-Fee­ling hat mir jeden­falls gut gefal­len. Von Regis­seur Cli­ve Bar­ker hab ich mal ver­sucht ein Buch zu lesen, aber nach weni­gen Sei­ten war mir das schon zu abar­tig und ich hab es wie­der zuge­macht. Die Angst muss man bei dem Film eher nicht haben.

★★★★☆


 

Friedhof der Kuscheltiere (1989)

Gese­hen am 28. Okto­ber auf DVD. Rewatch für Miri­am.

Die Creeds zie­hen in ein Haus, dass an einer viel­be­fah­re­nen Stra­ße liegt. Ihr Nach­bar Jud warnt davor, dass dort vie­le Tie­re über­fah­ren wer­den und zeigt ihnen den nahe­ge­le­ge­nen Tier­fried­hof. Eines Tages pas­siert es lei­der und Church, der Kater der Creeds, wird über­fah­ren. Jud zeigt Fami­li­en­va­ter Lou­is jedoch eine abge­le­ge­ne alte india­ni­sche Begräb­nis­stät­te, wo er den Kater ver­gra­ben soll. Am nächs­ten Tag steht die­ser plötz­lich wie­der putz­mun­ter vor der Haus­tür. Aller­dings hat sich sein Wesen sehr ver­än­dert, er ist aggres­siv und riecht pene­trant nach Erde.

Mar­tin sagt: Ich bin wahr­schein­lich einer der weni­gen mei­nes Jahr­gangs, die die­sen Film nicht in ihrer Jugend gese­hen haben. Fried­hof der Kuschel­tie­re — das muss­te man mit Pulp Fic­tion zusam­men gese­hen haben. Da mir ers­te­rer damals im zar­ten Alter von 13 aller­dings gar nicht gefal­len hat, hab ich auch Ste­phen Kings Gru­sel­scho­cker nicht gese­hen. Aber ähn­lich wie bei Hell­rai­ser bin ich posi­tiv über­rascht: der Film hat mich sehr gut unter­hal­ten. Eine sehr gute Balan­ce aus Sto­ry, Cha­rak­te­ren, Ver­mu­tun­gen, bissl Mys­tik und End-80er Charme. Wer­muts­trop­fen blei­ben die Sze­nen mit dem Kind sowie über­haupt die Kin­der­syn­chro. Aber da kann man drü­ber hin­weg­se­hen. Hat sich doch sehr gelohnt!

★★★★☆

Miri­am sagt: Als ich den Film vor eini­gen Jah­ren sah, war ich eine der weni­gen, die dem Film eine eher schlech­te Rezen­si­on in der ofdb ver­passt hat. Ich hat­te damals unmit­tel­bar zuvor das Buch gele­sen. Ja, man soll Buch und Film nicht all­zu sehr mit­ein­an­der ver­glei­chen. Aber zwei, drei wesent­li­che Punk­te stör­ten mich an der Ver­fil­mung so sehr, dass ich den Film ins­ge­samt als nicht gelun­gen emp­fand. Der ers­te Gang zum India­ner­fried­hof zieht sich, wäh­rend der zwei­te, inklu­si­ve der vor­he­ri­gen Aus­gra­bung, ein regel­rech­ter Spa­zier­gang bei Tages­licht ist. Der “Wen­di­go”, den ich aus dem Buch als sehr bedroh­lich in Erin­ne­rung habe, taucht im Film bes­ten­falls als Wind­hauch auf. Gage, der Sohn der Fami­lie ist lei­der völ­lig lächer­lich insze­niert, was aber vor allem an der mise­ra­blen Syn­chro liegt (und ja, auch der Anruf ist mega unpas­send).
Trotz allem Geme­cke­re, das ich nach wie vor für zutref­fend hal­te, ist der Film Jah­re spä­ter bes­ser als in mei­ner Erin­ne­rung. Mehr Ster­ne gibt es aber trotz­dem nicht.

★★★☆☆

 


 

Hexen hexen (1990)

Gese­hen am 29. Okto­ber auf DVD. Rewatch für Miri­am.

Nach­dem sei­ne Eltern bei einem Unfall ums Leben kom­men, wächst der klei­ne Luke bei sei­ner Oma auf. Die­se ist Exper­tin für Hexen und warnt Luke vor, wor­an er sie erkennt. Denn Hexen has­sen Kin­der und Luke soll sich ja vor ihnen hüten. Zufäl­lig fin­det in dem Hotel, in dem Luke und sei­ne Oma Urlaub machen, ein Hexen­kon­gress statt, auf dem die Ober­he­xe für alle ande­ren Hexen ein Mit­tel bereit­hält, mit dem Kin­der in Mäu­se ver­wan­delt wer­den kön­nen. Unglück­li­cher­wei­se ist Luke zur fal­schen Zeit am fal­schen Ort.

Mar­tin sagt: Ein Film, von dem ich nichts gehört hat­te. Eigent­lich viel­leicht nicht unbe­dingt Hor­ror. Aber nach den bei­den 80er Schin­ken zuvor und den The­men Zom­bies, Höl­len­ver­tre­ter und Psy­cho­pa­ten war das The­ma Hexen doch eine gelun­ge­ne Abwechs­lung. Also “ech­te Hexen”. Nicht so wie die Fake-Hexen aus “Mark of the devil” :p
Und hier kommt der Aspekt Hor­ror dann doch ein wenig durch. Als ich die Hexen gese­hen hat­te bei der ers­ten Ver­samm­lung ver­schlug es mir die Spra­che. Die Mas­ken­bild­ner von Jim Hen­son haben wirk­lich einen mehr als fan­tas­ti­schen Job hin­ge­legt! Alle Hexen sehen aus wie die letz­ten Krea­tu­ren. Schreck­lich, authen­tisch, mit einer hef­ti­gen Geschich­te ver­se­hen. Natür­lich ist es ein Kin­der­film. Aber als Kind hät­te ich mich wahr­schein­lich ver­krü­melt bei eini­gen Sze­nen. Sehr beein­druckt hat mich die Trick­pup­pen­tech­nik der Mäu­se. Schö­ne Geschich­te und beein­dru­cken­de Kulis­sen und Mas­ke­ra­de. Sehr sehens­wert!

★★★★☆

Miri­am sagt: Ein Film aus der Kate­go­rie “Trau­ma­ti­sie­ren­de Kin­der­fil­me”. Denn “Hexen hexen” ist ab 6 Jah­ren frei­ge­ge­ben und als ich ihn zum ers­ten Mal sah, war ich wahr­schein­lich auch nicht viel älter. Und was hat­te ich für Angst vor der fie­sen Ober­he­xe, als die­se ihre Mas­ke ablegt! Doch was will man erwar­ten von einer Roald Dahl-Ver­fil­mung? Das ist halt kein abge­schmir­gel­ter Hei­ti­t­ei­ti-Kram. Als Erwach­se­ne hielt sich das Trau­ma jetzt in Gren­zen, es ist viel­mehr eine fan­tas­ti­sche Mär­chen­ge­schich­te, die vor allem ein paar Bonus­punk­te für die tol­len Mas­ken bekommt.

★★★★☆  

 


 

The Cell (2000)

Gese­hen am 31. Okto­ber auf DVD. Rewatch für Miri­am.

Ein Seri­en­mör­der geht um. Bis er nicht mehr geht. Er fällt ins Koma und das FBI weiß nicht, wie es an Infor­ma­tio­nen kom­men soll, um sein letz­tes Opfer vor dem siche­ren Tod zu ret­ten. Da kommt die Psy­cho­lo­gin Cathe­ri­ne ins Spiel. Sie ist an einer expe­ri­men­tel­len The­ra­pie­form betei­ligt, bei der sie mit dem Unter­be­wusst­sein ihres Pati­en­ten ver­netzt wird und die­sen so in des­sen Gedan­ken­welt “besu­chen” und mit ihm kom­mu­ni­zie­ren kann. Cathe­ri­ne erklärt sich dazu bereit, in die Gedan­ken­welt des per­ver­sen Psy­cho­pa­then ein­zu­drin­gen um ihm zu ent­lo­cken, wo er sein Opfer ver­steckt hält.

Mar­tin sagt: Die­ser Film schafft das, was Silent Hill trotz bes­se­rer CGI nicht schafft. Skur­ri­le Wel­ten, mensch­li­che Abgrün­de, ver­dreh­te Wahr­neh­mung, gro­ße Bil­der — aber auch eine kna­cki­ge Sto­ry. Kei­ne wirk­li­chen Län­gen, aber quä­len­de Zeit­lu­pe in den ver­wir­ren­den Träu­men und Wahr­neh­mun­gen eines Psy­cho­pa­then. Wie immer hab ich den Film nicht gese­hen, als er gehy­ped war. Aber ich emp­fin­de ihn trotz der mitt­ler­wei­le ver­al­te­ten Ani­ma­ti­ons­tech­nik als sehr gut geal­tert. Auch sehr gute Hor­ro­ras­pek­te, obwohl sich das gan­ze eher nach einem Psy­cho-Thril­ler anfühlt. Sehr unter­halt­sam — aber nicht unbe­dingt ein Film, den ich noch­mal sehen muss. Wür­de ihm eigent­lich nur 3 Ster­ne geben wol­len, weil ich ein­fach nicht noch­mal Lust drauf habe. Aber das wür­de dem Gan­zen ein­fach nicht gerecht wer­den. Des­halb:

★★★★☆

Miri­am sagt: Auch “The Cell” ist kein klas­si­scher Hor­ror, son­dern eher ein Thril­ler. Und den­noch ist die Gedan­ken­welt des Psy­cho­pa­then extrem gespickt mit gru­se­li­gen, ver­stö­ren­den Bil­dern. Ich hab den Film jetzt zum 2. oder 3. Mal gese­hen und ich fand ihn wie­der wirk­lich gut, aber irgend­et­was fehlt mir, um den Film rich­tig gut bewer­ten zu kön­nen. Am meis­ten nervt mich wahr­schein­lich, dass es nicht Cathe­ri­ne ist, die den Fall letzt­end­lich löst, obwohl sie die gan­ze “Arbeit” macht. Das ist letzt­end­lich aber jam­mern auf hohem Niveau. Der Film lohnt sich trotz­dem.

★★★☆☆

 


 

Nackt und zerfleischt / Cannibal Holocaust (1980)

Gese­hen am 31. Okto­ber auf Laser­disc. Par­ti­el­ler Rewatch für Miri­am.

Im Ama­zo­nas ist eine Grup­pe von Doku­men­tar­fil­mern ver­schol­len. Der Anthro­po­lo­ge Harold Mon­roe reist ihnen hin­ter­her und ver­sucht sie wie­der­zu­fin­den. Dort ange­kom­men trifft er auf ver­schie­de­ne Ein­ge­bo­re­nen­völ­ker, die auch Men­schen­fleisch essen, sowie die Über­res­te der Film­crew. Der wah­re Hor­ror tut sich jedoch erst auf, als er wie­der zu Hau­se ange­kom­men das Film­ma­te­ri­al sich­tet.  

{Klei­ner Hin­weis: Wir spre­chen in unse­ren Kom­men­ta­ren bei­de von Tiers­nuff. Damit nie­mand googeln muss: In dem Film wer­den vor lau­fen­der Kame­ra Tie­re getö­tet.}

Mar­tin sagt: Vie­le Mythen ran­ken sich um die­ses Mach­werk. Die Laser­disc ist schon lan­ge in mei­nem Besitz und ist auch beim Label Astro in der soge­nann­ten “Schwar­zen Serie” erschie­nen. Miri­am erzähl­te mir sogar, dass sie beim ers­ten Anschau­en vor Jah­ren sogar abge­bro­chen hat­te. Dazu kam noch die eher maue Erfah­rung mit Woo­doo und eigent­lich die Ansa­ge, dass wir kei­nen wei­te­ren Zom­bie­film auf einer Tro­pen­in­sel schau­en woll­ten. Auch nicht unbe­dingt einen die­ser für die­se Ära bezeich­nen­den Ita­lo­scho­cker. Also schob ich die LD mit einem mul­mi­gen Gefühl in den Play­er.

Doch jetzt ist alles anders. Je län­ger ich drü­ber nach­den­ke, des­to mehr hat mich die­ser Film begeis­tert. Natür­lich ist die Ana­lo­gie der moder­nen, zivi­li­sier­ten Welt zu den pri­mi­ti­ven Urvöl­kern recht “ein­fach”. Der Ver­gleich der Unmensch­lich­keit der Sen­sa­ti­ons­lust im Ver­gleich zur angeb­li­chen Unmensch­lich­kei­ten der Busch­be­völ­ke­rung etwas platt gera­ten. Aber die Mach­art des Fil­mes ist sen­sa­tio­nell unkon­ven­tio­nell. Man erlebt die Grau­sam­kei­ten qua­si als Doku­men­ta­ti­on, schön zeit­ver­setzt. Der Hor­ror sind nicht die men­schen­fres­sen­den Kan­ni­ba­len. Son­dern die Ein­dring­lin­ge aus der Zivi­li­sa­ti­on. Den Tiers­nuff in dem Film brau­che ich nicht unbe­dingt. Vor allem die Schild­krö­ten­sze­ne fin­de ich mehr als eine Spur zu lang. Aber kein Grund, den Film nicht noch­mal zu sehen. Ich bin wirk­lich posi­tiv über­rascht.

★★★★☆

Miri­am sagt: “Nackt und zer­hackt”, wie wir ihn ger­ne scherz­haft nen­nen, ist bis dato der ers­te Film gewe­sen, den ich abge­bro­chen habe, weil er mir zu abar­tig war. Ich bin damals, vor über 10 Jah­ren nicht über die “Schild­krö­ten­sze­ne” hin­aus gekom­men. Und auch jetzt beim Rewatch war ich nicht sicher, ob ich den Film auf Teu­fel komm raus zu Ende sehen wol­len wür­de. Jeden­falls stand mei­ne Mei­nung von vorn­her­ein fest: Ein Film, in dem ech­te Tiers­nuff-Sze­nen ver­wen­det wer­den, kann nicht mehr als einen Stern bekom­men.

Lei­der, lei­der, wie das so ist mit vor­ge­fer­tig­ten Mei­nun­gen: Ich muss das Gan­ze revi­die­ren. Kei­ne Fra­ge: Tiers­nuff gene­rell ist über­flüs­sig und gera­de wie das in dem Film teil­wei­se zele­briert wird, ist das ekel­er­re­gend und abar­tig. Und den­noch war der Film in sei­ner Gesamt­heit kein Schlacht­spek­ta­kel, son­dern über­ra­schend gesell­schafts­kri­tisch. Ich gebe zu, dass ich ihn völ­lig unter­schätzt habe. Wahr­schein­lich war damals noch nicht die rich­ti­ge Zeit oder es lag ein­fach an der bes­se­ren Gesell­schaft, aber im Grun­de kann ich den Film durch­aus wei­ter­emp­feh­len. Bis ich ihn mir noch ein­mal anse­he, dür­fen aber ruhig wie­der 10 Jah­re ver­ge­hen.

★★★☆☆

Kleine Statistik zum #horrorctober 2017

Ins­ge­samt haben sowohl Mar­tin als auch ich 49 Ster­ne ver­ge­ben. Das ent­spricht einer durch­schnitt­li­chen Bewer­tung von 3,5 Ster­nen. Am bes­ten abge­schnit­ten hat „Die Nacht der leben­den Toten” (glat­te 5 Ster­ne) dicht gefolgt vom „Baba­dook” (4,5 Ster­ne). Am schlech­tes­ten bewer­tet haben wir „Woo­doo” und „Silent Hill” mit durch­schnitt­lich 2 Ster­nen. Aller­dings ist Mar­tin im Nach­hin­ein immer begeis­ter­ter von „Woo­doo”.

Der ältes­te Film den wir sahen, war von 1968 („Die Nacht der leben­den Toten”) und der jüngs­te von 2014 („Der Baba­dook”). Erstaun­li­cher­wei­se die am bes­ten bewer­te­ten.

2 * 60er
3 * 70er
4 * 80er
2 * 90er
2 * 00er
1 * 10er

Die meis­ten Fil­me haben wir auf DVD (6 Stück) und auf Laser­disc (5 Stück) ange­schaut.

Gewinnspiel!

Da wir unse­ren „Test­sie­ger” „Die Nacht der leben­den Toten” dop­pelt auf DVD haben, möch­ten wir einen ver­schen­ken. Viel­leicht für euren nächs­ten #horrorc­to­ber? Dafür ein­fach hier oder bei Face­book einen Kom­men­tar hin­ter­las­sen, was euer Lieb­lings­hor­ror­film ist. Viel­leicht ist das eine Inspi­ra­ti­on für uns für nächs­tes Jahr.

 

Unsere #horrorctober Filme 2017 — Teil 2

Der #horrorc­to­ber 2017 ist fast vor­bei, und wie es zu erwar­ten war, kom­men wir nicht mehr so rich­tig gut hin­ter­her. Gemein­sam haben wir noch vier wei­te­re Fil­me geschaut und ich habe zusätz­lich noch den Film “Der Hexen­club” von 1996 noch­mal ange­se­hen. Da schrei­be ich dann aber nur etwas drü­ber, wenn wir die 13 sonst nicht mehr voll bekom­men (wo im Moment lei­der noch von aus­zu­ge­hen ist).

Wir sind uns die­ses Mal nicht mehr ganz so einig, wie in Teil 1, aber das ist natür­lich kein Grund für Zank. Gera­de wenn es um Musi­cals geht, ist ja klar, dass wir uns alles ande­re als einig sind, wo ich sie doch lie­be und Mar­tin … eher nicht so. 😀

 

Der Babadook (2014)

Gese­hen am 13. Okto­ber vom Fest­plat­ten-Recei­ver.

Eine allein­er­zie­hen­de Mut­ter und ihr wun­der­li­cher Sohn haben eine schwie­ri­ge Bezie­hung, denn der Vater des Jun­gen starb am Tag des­sen Geburt. Eines Tages fin­den sie das ang­st­ein­flö­ßen­de Bil­der­buch “Mis­ter Baba­dook”. Von da an wird die Bezie­hung noch schwie­ri­ger und sowohl Mut­ter als auch Sohn immer ängst­li­cher.

Mar­tin sagt:  Die­ser Film war in der Tat eine rich­ti­ge Über­ra­schung! Ich habe weder was gehört oder gese­hen davon. Und war direkt von der schau­spie­le­ri­schen Leis­tung über­zeugt. Die­ses Kind hab ich direkt gehasst. Ich habe mit­füh­len kön­nen, wie die Mut­ter es mit der Hass-Lie­be ertra­gen hat. Aber auch der Zer­fall der Mut­ter ist unglaub­lich gut umge­setzt! Hin­ter­her war das Ende dann schon ein wenig “so naja”. Aber ein rund­um unter­hal­ten­der Film.

★★★★☆

Miri­am sagt: Der Film hat mir rich­tig gut gefal­len! Anfangs war das Kind gru­se­lig, dann die Mut­ter und dann der Baba­dook. Obwohl ich zwi­schen­durch dank Twit­ter den Baba­dook als LGBTQ*-Ikone vor mei­nem inne­ren Auge hat­te, habe ich mich qua­si durch­weg gegru­selt. Hier gab es kei­ne Ekel­sze­nen und kei­ne groß­ar­ti­gen CGI-Spe­cial-Effects, statt­des­sen haut­na­hes, atmo­sphä­risch dich­tes durch­gän­gi­ges Unwohl­sein.

★★★★★  

 


 

Der kleine Horrorladen (1986)

Gese­hen am 15. Okto­ber im Free-TV. Rewatch für Miri­am.

Der Blu­men­la­den von Mr. Mush­nik läuft nur so mit­tel­präch­tig. Bis sein Ange­stell­ter Sey­mour eine merk­wür­di­ge Pflan­ze ins Schau­fens­ter stellt, die er einem chi­ne­si­schen Blu­men­händ­ler nach einer Son­nen­fins­ter­nis abge­kauft hat. Audrey II, die Sey­mour nach sei­ner Kol­le­gin und heim­li­chen gro­ßen Lie­be benannt hat, braucht zum Über­le­ben Sey­mours Blut, das sie schön wach­sen und gedei­hen lässt. Doch je grö­ßer sie wird, umso mehr muss sie auch gefüt­tert wer­den …

Mar­tin sagt: Ich has­se Musi­cals. Ich weiß nicht war­um. Aber sie ner­ven mich schon im Vor­feld. Wenn sie dann lau­fen, dann geht das schon irgend­wie klar. Wenn man die Musik nicht mag isses schon grund­le­gend schwie­rig. Wenn man alber­nes Over­ac­ting auch nicht wit­zig fin­det… Ste­ve Mar­tin ganz schön krass, Bill Mur­ray mega ner­vig obwohl ich den Mann mag. Die weib­li­che Haupt­rol­le lis­pelt und die fres­sen­de Pflan­ze ist qua­si ein über­dreh­ter Chef­koch von South­park auf Speed. Aber in dem Fall war es irgend­wie wit­zig. Für ein Musi­cal gut gemein­te:

★★★☆☆

Miri­am sagt: Ich lie­be ihn! Es ist kein Geheim­nis, dass ich total auf Musi­cals ste­he und “Der klei­ne Hor­ror­la­den” hat nun ein­mal die nahe­zu mit­rei­ßends­te Musik über­haupt. Nicht umsonst hab ich den Film auf DVD hier ste­hen, außer­dem die Sound­track-CD und das Song­book. Rick Mora­nis (“Ghost­bus­ters”) und Ellen Gree­ne (“Pushing Dai­sies”) sind groß­ar­tig, die Gast­rol­len von Ste­ve Mar­tin, John Can­dy und Bill Mur­ray eben­falls. Es fällt schwer, nicht stän­dig wäh­rend des Anschau­ens in die Songs ein­zu­stim­men und laut­hals mit­zu­sin­gen.

★★★★★

 


 

Woodoo — Die Schreckensinsel der Zombies (1979)

Gese­hen am 20. Okto­ber auf Laser­disc.

In New York liegt ein ver­meint­lich lee­res Boot im Hafen. Als Poli­zis­ten nach dem Rech­ten sehen, wird einer von ihnen von einer „ent­stell­ten Per­son” ange­grif­fen und getö­tet. Die Toch­ter des Boots­be­sit­zers macht sich mit einem Jour­na­lis­ten auf den Weg zu einer Tro­pen­in­sel, um dort ihren Vater zu suchen. Wie der Titel bereits ver­rät, ist die­se Insel vol­ler Zom­bies.

Mar­tin sagt:

Ich lie­be Laser­discs. Ich mag eigent­lich nicht unbe­dingt Zom­bie-Fil­me. Vie­le Vor­schuss­lor­bee­ren bei dem Film, da er ein Klas­si­ker ist und in diver­sen Laser­disc-Bör­sen für über­trie­be­ne Prei­se gehan­delt wird. Was mich hier bei dem Film wirk­lich mit­ge­nom­men hat, ist die unglaub­lich atmo­sphä­ri­sche Musik. Und eigent­lich dann doch die aus­weg­lo­se Sto­ry (was ich ja eigent­lich nicht unbe­dingt mag). Und hät­te ich das Ding am sel­ben Abend bewer­ten sol­len, wären es 1–2 Ster­ne gewor­den. Je län­ger das Ding nach­wirkt, des­to bes­ser hab ich es in Erin­ne­rung.

★★★☆☆

Miri­am sagt:

Ich kann durch­aus aner­ken­nen, dass der Film eine gewis­se Vor­rei­ter­rol­le in sei­nem Gen­re hat­te und ja, der Unter­was­ser­kampf zwi­schen dem Zom­bie und dem Hai ist mal was ande­res. Mehr aber auch nicht. Und ich habe mich lei­der durch­weg töd­lich gelang­weilt. Die Per­so­nen waren mir egal, die Zom­bies waren mir egal. Ein­zig die letz­te Ein­stel­lung, die ein apo­ka­lyp­ti­sches Ende andeu­tet, fand ich gelun­gen. “Woo­doo” war für mich ein Film, der mir wahr­schein­lich bes­ser gefal­len hät­te, wenn ich zwi­schen­durch ein­ge­schla­fen wäre.

★☆☆☆☆

 


 

Silent Hill (2006)

Gese­hen am 24. Okto­ber auf DVD, Miri­am den ver­schla­fe­nen Rest am 25. Okto­ber auf Ama­zon Prime.

Rose’ Adop­tiv­toch­ter Sharon schlaf­wan­delt, malt und über­malt merk­wür­di­ge Bil­der, ohne sich danach zu erin­nern und spricht immer wie­der davon, dass sie zurück nach Hau­se muss, zurück nach Silent Hill. Ent­ge­gen dem Wil­len ihres Man­nes bringt Rose Sharon nach Silent Hill, eine Geis­ter­stadt wie sie im Buche steht. Rose ver­ur­sacht einen Unfall, als sie einer Gestalt aus­weicht, die Sharon ähnelt. Als sie wie­der zu Bewusst­sein kommt, ist Sharon ver­schwun­den. Auf der Suche nach Sharon ergrün­det sie das Geheim­nis von Silent Hill.

Mar­tin sagt: Sharon! Sharon! Sharon! Sharon? Sharon! Sharon. Sharon?!

Eigent­lich woll­te ich mein Review so ste­hen las­sen. Aber man muss schon sagen: Grund­sto­ry ist eigent­lich cool. Die Optik ist mega! Sehr stim­mungs­vol­le End­zeit­land­schaf­ten. Irres Sound­de­sign (und ja, mei­ne Nacken­haa­re stan­den direkt bei der Musik, wel­che aus der PS1 Ver­si­on kam). Mich stö­ren vor allem die Län­gen in dem Ding. Ja, ist ähn­lich dem Spiel. Aber.

★★☆☆☆

Miri­am sagt: Ich hät­te den Film so wahn­sin­nig ger­ne gemocht! Ich ken­ne das Com­pu­ter­spiel nicht, des­we­gen kann ich da nicht ver­glei­chen. Aber dass die Musik wohl 1:1 aus dem Spiel stammt, ist ein wahn­sin­ni­ger Plus­punkt! Die­se ist näm­lich geni­al. Auch optisch hat der Film eini­ge Lecker­bis­sen zu bie­ten. Ich kann nicht ein­mal in Wor­te fas­sen, was genau mich gestört hat, denn eigent­lich hät­te der Film total mein Ding sein müs­sen. Aber er hat mich über­haupt nicht abge­holt. Irgend­wann wer­de ich den Film noch ein­mal anse­hen, in der Hoff­nung, dass er mir dann bes­ser gefällt. 🙁

★★☆☆☆