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Musik mit Annabel … und Martin

Wie Mar­tin bereits erwähn­te (in dem Bei­trag zu Bai­leys Kat­zen­mu­sik), hat er für die lie­be Anna­bel Ander­son ein biss­chen was am Kla­vier ein­ge­spielt. Inzwi­schen sind hier schon meh­re­re Auf­nah­me­ses­si­ons gelau­fen und das Ergeb­nis kann sich durch­aus hören (und auch sehen!) las­sen. Mar­tin ist natür­lich viel zu beschei­den, um die Vide­os hier zu pos­ten, des­we­gen über­neh­me ich das. Ins­ge­samt sind hier bis­lang drei Songs auf­ge­nom­men wor­den. Bis­lang alles Cover, aber mal sehen, was noch pas­siert. Ich bin jeden­falls der Mei­nung, dass es sehr viel­ver­spre­chend klingt. Und dass wir dem­nächst noch mehr hören können.

Los ging es mit einem Cover von „Herz­be­ben” von Hele­ne Fischer. Der Hele­ne macht so schnell natür­lich kei­ner Kon­kur­renz und das war hier auch nicht das Ansin­nen. Es han­delt sich auch um ein akus­ti­sches Cover, das mit dem Utz-Utz des Ori­gi­nals nicht mehr viel gemein­sam hat. Ich bin da natür­lich nicht beson­ders objek­tiv, aber ich fin­de das Kla­vier, das Mar­tin ein­ge­spielt hat, ganz gran­di­os. Und es gibt dem Song eine ganz beson­de­re, gefühl­vol­le Note. (Ja, Kla­vier spie­len­de Män­ner machen mich schwach. Ein wei­te­rer Grund, war­um ich den Kerl gehei­ra­tet hab!)

Als nächs­tes folg­te dann eine eige­ne Ver­si­on des Lie­des „Mein Ziel”. Ein christ­lich gepräg­ter Song von Andi Weiss. Der Text lässt sich aber auch ganz welt­lich umdeu­ten und ist daher ein fan­tas­ti­scher Song zum Bei­spiel für Hoch­zei­ten. Und — was man den moder­nen christ­li­chen Songs las­sen muss — es sind ganz häu­fig sehr geschmei­di­ge Ohr­wür­mer. Und „Mein Ziel” hat­te ich wirk­lich tage­lang im Ohr.

Heu­te gab es dann schon wie­der die nächs­te Ses­si­on. Und ich weiß gar nicht, ob ich ver­ra­ten darf, wel­cher Song als nächs­tes erscheint. Des­we­gen tu ich es nicht und ihr müsst ein­fach abwar­ten. Wer als ers­ter Bescheid wis­sen will, soll­te Anna­bels You­Tube-Kanal abon­nie­ren oder Anna­bel bei Face­book fol­gen.

Übri­gens: Wer auch so schön sin­gen kön­nen möch­te wie Anna­bel: Sie gibt unter ande­rem auch Gesangs­un­ter­richt! Bei „Musik mit Anna­bel”, ihrer neu­en Web­site, gibt es ein paar Infor­ma­tio­nen zu ihren Kur­sen. Aller­dings befin­det sich die Sei­te noch im Auf­bau — und ich muss das wis­sen, ich hab sie schließ­lich gemacht. 😉

 

Thomas Reinhard — Gib mir mein Herz zurück (Bordeaux Dub Mix)

Und wei­ter geht’s mit einem neu­en Remix aus dem Hau­se Ahman! Auch wenn Schla­ger bis­her nicht das prä­fe­rier­te Gen­re war. Das ändert sich aber gera­de. Vor allem, da die neu­en Schla­ger­sän­ger sich auf aktu­el­len Pop­sound ein­las­sen. Ich will jetzt noch gar nicht zu sehr in die Zukunft schwei­fen, aber da wer­den noch eini­ge Din­ge das hei­mi­sche Stu­dio ver­las­sen. Wenn es soweit ist, wer­det ihr das schon hören 🙂 Des­halb war ich sehr froh über die Anfra­ge des Labels lac­cor­dia, wo Tho­mas Rein­hard nun durchstartet.

Als die Vocals hier ein­tra­fen war sofort klar: da geht was in Rich­tung aktu­el­lem Kon­tor Sound! Also muss­te ein Bor­deaux Dub Mix her. Gesagt — getan. Und das Ergeb­nis ist wirk­lich sehr nice geworden!

Den kom­plet­ten Bor­deaux Dub Mix sowie den Ori­gi­nal Radio Mix hören könnt ihr auf Spotify:

Das Musik­vi­deo auf You­Tube mit dem Ori­gi­nal Mix gibt es hier:

 

Wei­te­re Links:

Web­sei­te von Tho­mas Reinhard

Face­book­sei­te vom Label laccordia

Onkel Dominiks meeega Giveaway!

Onkel Domi­nik macht auf sei­nem Kanal „Domi­niks Aller­lei” (OHNE DEPPENAPOSTROPH!) so aller­lei! Ein bun­ter Strauß aus dem Leben des Domi­nik B. und sei­ner Fami­lie, mal infor­ma­tiv, mal amü­sant, ähn­lich wie die­ser Blog hier der Fami­lie A. Und nicht nur weil Ver­peiltheit ver­bin­det, müs­sen wir hier natür­lich auch über Onkel Domi­niks neu­es­ten Genie­streich berichten.

Er hat es sich näm­lich zum Ziel gesetzt, in Kür­ze die 100 Sub­scri­ber bei You­Tube zu kna­cken. Und er steht auch ganz kurz vor sei­nem Ziel. Nur noch 2 Spots sind offen, bis die magi­sche Zahl erreicht ist.


Was es zu gewin­nen gibt unter allen, die unter dem Givea­way-Video kom­men­tie­ren? Etwas sehr Groß­ar­ti­ges! So groß­ar­tig, dass ich es nicht in Wor­te fas­sen kann. Der neu­gie­ri­ge Leser soll­te sich also auf jeden Fall das Video anse­hen und dann flugs unter dem Video kom­men­tie­ren. Die Zeit drängt!

Die Ahmans bei Facebook

Natür­lich sind wir als Soci­al-Media-Fans mit unse­ren pri­va­ten Pro­fi­len schon lan­ge (ca. 7 — 8 Jah­re) bei Face­book. Seit kur­zem gibt es aber auch eine extra Ahman-Face­book­sei­te.  Da tei­len wir dann die wich­tigs­ten Bei­trä­ge vom Blog. Und viel­leicht auch das ein oder ande­re Mal klei­ne Bei­trä­ge von unse­ren pri­va­ten Pro­fi­len. Wer nichts ver­pas­sen will, aber kei­ne Lust hat, den Blog direkt zu abon­nie­ren, kann uns also jetzt auf Face­book liken und fol­gen. Dazu ein­fach dem Link oben fol­gen und auf „Gefällt mir” drü­cken. Alter­na­tiv funk­tio­niert das auch direkt über unse­re Side­bar. Da. –>

Nähen fürs Baby und T-Shirt Upcycling

Auch wenn wir es noch nicht von allen Dächern geschrien haben, so ist es doch auch kein Geheim­nis mehr. Es befin­det sich ein neu­er Ahman in Pro­duk­ti­on. Genau genom­men EINE neue Ahman.

Ich freue mich wahn­sin­nig dar­auf, zum ers­ten Mal „rich­tig” Mama zu wer­den und hab mir schon recht zu Beginn der Schwan­ger­schaft vor­ge­nom­men, etwas zu nähen fürs Baby. Seit ich vor fast 2 Jah­ren einen Näh­work­shop in die­sem Bay­ern gemacht habe, stand bei mir die Näh­ma­schi­ne still. Das ist scha­de, denn obwohl ich nicht beson­ders gut bin, macht mir Nähen wirk­lich Spaß und es ist eigent­lich ein sehr schö­nes Hob­by, das ich schon län­ger wie­der auf­neh­men wollte.

Ein Basic-Shirt nähen fürs Baby

Jetzt, wo der Nach­wuchs sich ange­kün­digt hat, war das also die pas­sen­de Gele­gen­heit, mei­ne Sin­ger vor­zu­kra­men, die Stoff­res­te vom Work­shop zusam­men­zu­klau­ben und nach einem pas­sen­den Schnitt­mus­ter zu suchen. Fün­dig gewor­den bin ich bei Kid5, wo ich mir die­sen Schnitt für ein Basic-Shirt aus­ge­sucht habe. Da ich noch nicht beson­ders näher­fah­ren bin, fand ich es prak­tisch, dass es pas­send zu die­sem Schnitt ein Anlei­tungs­vi­deo bei You­Tube gibt. Das hat mir sehr gehol­fen. Ich glau­be, die schrift­li­che Anlei­tung allei­ne hät­te noch ein paar Fra­ge­zei­chen offen gelas­sen. So war es also wirk­lich einfacher.

Ich hab mir in der Vor­be­rei­tung auch noch etwas Bünd­chen-Stoff* bei Ama­zon bestellt. Zur Zeit ist der nicht mehr bei Ama­zon ver­füg­bar, stammt aber laut Bei­pack­zet­tel, den ich gera­de nicht fin­de, von einem klei­nen Shop, wo ich bei Gele­gen­heit sicher nach­or­dern kann und wer­de. Ich hat­te gar nicht erwar­tet, dass der Bünd­chen-Stoff, den ich noch vom Work­shop übrig hat­te, aus­rei­chen wür­de, aber tat­säch­lich besteht der ers­te Pul­li, den ich genäht habe exakt aus den­sel­ben „Zuta­ten” wie der Hoo­die, den ich mir damals genäht habe. Das heißt, dass Mini und ich nächs­tes Jahr throre­tisch im Part­ner­look gehen könnten.

Und plötzlich bin ich im Nähwahn

Ich muss zuge­ben: Einen Groß­teil der Pro­duk­ti­ons­zeit habe ich dar­auf ver­wen­det, Näh­te auf­zu­tren­nen. Wie­der und wie­der. Dabei ist das wirk­lich ein sehr ein­fa­cher Pul­li. Aber wenn man ver­wirrt ist, was den Faden­lauf angeht und wo genau bei die­sem grau­en Jer­sey­stoff, der auf bei­den Sei­ten nahe­zu gleich aus­sieht, die „schö­ne” Sei­te sein soll, dann macht man eben Feh­ler. Aber was lan­ge währ­te, wur­de letzt­end­lich gut, und ich bin auch ein biss­chen stolz dar­auf, dass ich es dies­mal geschafft habe, ohne dass ein Pro­fi dabei über mei­ne Schul­tern sah und mir auf die Fin­ger klopf­te, wenn ich einen Feh­ler gemacht habe.

Von dem grau­en Stoff waren noch eini­ge Stü­cke übrig, so dass ich davon noch zwei wei­te­re Pul­lis gemacht habe. Und auch gleich ein biss­chen das Impro­vi­sie­ren ange­fan­gen habe. (Ja, toll­kühn, ich weiß!) Num­mer 2, der mit den Pin­ken Bünd­chen hat näm­lich unten auch noch ein Bünd­chen bekom­men, obwohl da laut Schnitt­mus­ter gar keins hin­ge­hört. Und Num­mer 3, der mit den roten Bünd­chen, hat ver­suchs­wei­se auch einen „schö­ne­ren” Saum bekom­men. Der ist zwar nicht wirk­lich gelun­gen, aber immer­hin hab ich es probiert.

Das Schö­ne am Kin­der­klei­dung nähen: Es geht durch­aus etwas schnel­ler und man muss nicht mit so gro­ßen Stoff­stü­cken han­tie­ren. Das macht auch die Ver­ar­bei­tung etwas leich­ter. Was bleibt: Es ist nach wie vor teu­rer, als die Stü­cke ein­fach im Geschäft zu kau­fen. Nun hab ich da auch sehr hoch­wer­ti­gen Stoff gehabt, der jeweils um die 20 Euro/m gekos­tet hat und da kann man sicher auch güns­ti­ge­ren Stoff neh­men. Aber die Arbeits­zeit muss man theo­re­tisch noch dazu rech­nen. Also: Nähen ist ein spa­ßi­ges Hob­by, aber Geld spart man dadurch keines.

T-Shirt Upcycling: T-Shirt zu Baby-Pulli

Zu guter letzt habe ich, zum einen weil mir der Stoff aus­ge­gan­gen ist, zum ande­ren, weil ich es ein­fach mal tes­ten woll­te, ein altes T-Shirt von mir recy­clet. Das habe ich mir mal vor ein paar Jah­ren gekauft, aber inzwi­schen ein­ge­se­hen, dass ich wohl nicht mehr rein­pas­sen wer­de. Daher habe ich es in sei­ne Ein­zel­tei­le zer­legt. Viel­leicht ein biss­chen zu sorg­fäl­tig, aber das weiß man ja immer erst hin­ter­her. So lagen dann vor mir die Vor­der- und Rück­sei­te des Shirts, die Ärmel, die Ärmel­bünd­chen und das Halsbündchen.

Klar, das Vor­der­teil wur­de wie­der zum Vor­der­teil und das Rück- zum Rück­teil. Aus dem Ärmel­bünd­chen habe ich die Hals­bünd­chen gemacht und das ehe­ma­li­ge Hals­bünd­chen unten an den Saum gesetzt. Die Ärmel hab ich so zuge­schnit­ten, dass der unte­re Saum des T-Shirts zu den neu­en Ärmel­säu­men wird. Et voi­là: Ich fin­de, es ist ganz gut gewor­den, auch wenn das Motiv lei­der ein biss­chen schief sitzt. Der Nach­teil gegen­über den ande­ren Pul­lis: Man merkt, dass der Stoff schon ein biss­chen was hin­ter sich hat und auch die Bünd­chen sind nicht so elas­tisch wie die neu gekauf­ten. Aber mal sehen, ob es spä­ter getra­gen wer­den kann.

The sew must go on!

Nähen ist ein tol­les Hob­by. Ich wer­de auf jeden Fall wei­ter machen. Dem­nächst dann viel­leicht mal Hosen oder einen Body. Oder viel­leicht doch was für uns Gro­ße. Ich war mir frü­her jeden­falls immer sicher, dass ich kei­ne Over­look* brau­che. Jetzt hät­te ich aber doch ger­ne irgend­wann eine. Damit wer­den die Näh­te ein­fach viel schö­ner. Mal sehen, ob ich mir dem­nächst mal eine gönne.

 

 

Bailey schläft auf Martin

Katzenmusik: Bailey macht Musik für die Katz

Habe heu­te etwas Kla­vier­mu­sik für die lie­be Anna­bel Ander­son ein­ge­spielt, nach­dem wir hier einen Abend ein paar Din­ge vor­be­rei­tet haben. Soweit so gut. Wäh­rend des Spie­lens aller­dings kam der lie­be Bai­ley die Trep­pe ins Stu­dio run­ter gestie­felt. Ich weiß nicht, ob mei­ne Musik für ihn auch Kat­zen­mu­sik ist.
Und wie es hier so der Brauch ist, woll­te sich der Kater bei mir auf Brust und Bauch legen — wäh­rend ich musi­zie­re. Dafür muss­te er aller­dings das Mas­ter­key­board über­win­den, wel­ches hier mit­ten im Raum steht. Geis­tes­ge­gen­wär­tig habe ich sofort auf­ge­hört zu spie­len, so dass das fol­gen­de Mach­werk ent­ste­hen konn­te und direkt auf­ge­nom­men wurde:

Katzenmusik a la Bailey

Für die Cuba­se-User unter euch Hasen­bä­ren hier noch das Pia­no­Roll. Sehr infor­ma­tiv, damit man mal die gra­zi­le Anschlag­ar­beit der Kat­zen­pfo­ten erle­ben kann:

Katzenmusik — die neue, moderne Klassik?

Das „Stück” wäre jetzt nichts für mich bei der Auto­fahrt. Aber. Ich erin­ne­re mich an eini­ge musi­ka­li­sche Exkur­se in der Ober­stu­fe, damals, auf dem Wüllen­we­ber Gym­na­si­um in Berg­neu­stadt. Da waren Künst­ler aus Engels­kir­chen, die haben ein­fach mal ihre Instru­men­te ver­ge­wal­tigt und haben behaup­tet, das wäre hohe Kunst. Und auch, wenn ich Stra­win­sky und Co. mag — die Kat­zen­mu­sik von Bai­ley ist wirk­lich 100 mal bes­ser, als die „Musik” der gro­ßen Engels­kir­che­ner Künstler.

Für die, die das Mach­werk mal hören wollen:

 

Für die, wel­che die Musik doch im Auto, beim Trai­nie­ren auf dem MP3 Play­er oder als Klin­gel­ton für das Smart­pho­ne haben wol­len anbei die MP3 zum runterladen.

Kat­zen­mu­sik von unse­rem Kater Bai­ly als MP3 (ca. 500 kb)

Wie auch immer: für die­je­ni­gen unter euch, die des Noten­le­sens mäch­tig sind, habe ich die Noten aus Cuba­se raus­ex­por­tiert und als PDF hier bereit­ge­stellt — zum frei­en Download:

Kat­zen­mu­sik von unse­rem Kater Bai­ley PDF (ca. 55 kb)

 

 

Kowalski — Ein Nachruf

Nach­dem er Frei­tag und Sams­tag nicht nach Hau­se gekom­men ist, haben wir uns wahn­sin­nig gesorgt. Kowal­ski, der ver­fres­se­ne klei­ne Kerl, der mor­gens an der Ter­ras­sen­tür klopft und maunzt, weil er Hun­ger hat.

Eine für Face­book ver­fass­te Such­mel­dung wur­de fast 150 Mal geteilt, jedoch führ­ten die ers­ten hoff­nungs­vol­len Nach­rich­ten lei­der zu nichts. Nach­dem wir zwei Tage lang die Hoff­nung hat­ten, dass er nur irgend­wo ein­ge­sperrt ist, kam dann der Hin­weis, dass an der Stra­ße eine geti­ger­te tote Kat­ze liegt. Es soll­te sich lei­der her­aus­stel­len, dass es unser Kowal­ski war. Zunächst waren wir bei­de nicht sicher, ob er es wirk­lich ist, da sich sein Haupt­merk­mal lei­der nicht mehr erken­nen ließ. Aber die Sta­tur und auch die beson­de­re Fell­zeich­nung lie­ßen am Ende lei­der kei­nen Zwei­fel übrig.

Wir haben unse­ren Stin­ki mit nach Hau­se genom­men und bei uns im Gar­ten beer­digt. Wir sind bei­de am Boden zer­stört und Bai­ley kommt damit irgend­wie auch nicht so rich­tig klar. Ich kann nicht auf­hö­ren zu wei­nen und ver­mis­se mei­nen klei­nen Plüsch­ball so sehr. Obwohl es Quatsch ist, wün­sche ich mir die gan­ze Zeit, dass es an der Ter­ras­sen­tür klopft und er ange­hüpft kommt.

7 Mona­te waren eine viel zu kur­ze Zeit, aber wie wahn­sin­nig toll hat die­ser Kater sich gemacht! Klein, scheu, kränk­lich, toll­pat­schig und ein biss­chen aso­zi­al, hat er sich so toll ent­wi­ckelt. Wur­de groß und schmu­sig, ein fan­tas­ti­scher Jäger und hat sich immer bes­ser mit Bai­ley ver­stan­den. Die Trans­port­box vor der Ter­ras­sen­tür war seit ca. einer Woche sein neu­er Lieblingsplatz.

Das Kat­zen­körb­chen neben mei­nem Schreib­tisch wer­de ich erst­mal weg­tun, weil es zu sehr weh­tut, dass er nicht mehr drin liegt. Chips zu essen wird nie mehr dass­sel­be sein, weil er nicht mehr ange­rast kommt und was abha­ben will, sobald die Tüte raschelt. Das­sel­be gilt fürs But­ter­brot schmie­ren. Er hat But­ter geliebt. Ich bin wahn­sin­nig trau­rig, dass ich mir erst für nächs­te Woche vor­ge­nom­men hab, noch ein­mal Hüh­ner­herz­chen zu kau­fen, weil er da auch ganz wild drauf war.

Bai­ley zu lie­ben, war von Anfang an ein­fach. Kowal­ski jedoch hat sich über die Mona­te immer mehr uns mehr in unse­re Her­zen geschnurrt, genu­ckelt und gefres­sen. Viel­leicht ist es des­halb beson­ders schwer, dass er jetzt weg ist. Gese­hen zu haben, wie die­ser hilfs­be­dürf­ti­ge Toll­patsch immer selbst­stän­di­ger und von Tag zu Tag ein­fach tol­ler wur­de, war eine ganz beson­de­re Erfah­rung. Und ich habe mich wahn­sin­nig auf die nächs­ten Jah­re mit ihm gefreut und dar­auf, was noch so alles aus ihm wird. Lei­der wur­de uns die­se Chan­ce — viel zu früh — genommen.

Kowal­ski, du groß­ar­ti­ger Kater, ich bin froh, dass ich dich ken­nen­ler­nen durf­te und dass du ein Teil unse­rer Fami­lie warst! ❤

TranceElements TE#046 released!

Unter mei­nem Hand­le „Mar­tin Dra­ke” ist nun die neus­te Tran­ce­Ele­ments auf Mix­cloud released wor­den. 1 Stun­de eine klei­ne, fei­ne Aus­wahl von Musik, aus dem Dunst­kreis des Tran­ce, bei 127 BPM für eine Berei­che­rung der geneig­ten Ohren. Und da mei­ne ich nicht die phy­si­ka­li­sche Neigung 😀

Für die Men­schen wie mich, die ger­ne wis­sen wol­len, was einem da so gefällt

Playlist TranceElements 046:

01. Alex­andre Bergheau – Summer’s gone (Yoel Lewis Exten­ded Remix) [Arma­da Captivating]
02. Chi­ca­ne feat. Moya Brenn­an – Salt­wa­ter (Kry­der Remix) [Kon­tor Records]
03. Andy Tau & Max Mil­li­an & Sean Mathews – Shadows Light (Andy Tau Exten­ded Remix) [Coldhar­bour Recordings]
04. Orkidea – Nana (Jero­me Isma-Ae Remix) [Black Hole Recordings]
05. Alpha 9 – The Night Is Ours (Exten­ded Mix) [Coldhar­bour Recordings]
06. Jay­tech & Judah – Boss Fight (Ori­gi­nal Mix) [Anjun­a­beats]
07. Jero­me Isma-Ae feat. Alas­tor – Kub­rick (Exten­ded Mix) [Coldhar­bour Recordings]
08. Esti­va – Uno­wa (Exten­ded Mix) [State­ment!]
09. Tenishia feat. JES – Here & Now (Gai Baro­ne Remix) [Coldhar­bour Recordings]
10. Ruben De Ron­de & PROFF feat. Deird­re McLaugh­lin – Fade Away With Me (Exten­ded Mix) [State­ment!]
11. Cos­mic Gate feat. Tim White – The Deep End (Exten­ded Mix) [Coldhar­bour Recordings]
12. Lumi­na­ry – Ams­ter­dam (Smith & Pled­ger Update) [Coldhar­bour Recordings]

Und hier kann man auch direkt reinhören:

Auch wenn es zu Beginn schon sehr flott los­geht, sind zwi­schen­drin eini­ge sehr erwach­se­ne, ruhi­ge­re Tracks dabei, die aller­dings durch die hyp­no­ti­sche Wir­kung ein­fach nur Gän­se­haut erzeu­gen! Ein per­fek­tes Tape für die Auto­bahn­fahrt und auch bei der Arbeit. Ist auch ganz anders raus­ge­kom­men, wie ich das erst­mal im Kopf hat­te. Da bin ich aber auch froh drum, dass sich ein­fach Din­ge ent­wi­ckeln. Des­halb wün­sche ich allen, die hier mal rein­hö­ren, sehr viel Spaß und Freu­de! Und wer die Musik fürs Auto ohne Strea­ming braucht, der kann ja mal ger­ne auf einen Kaf­fee oder einen Tee vorbeikommen 🙂

[Trance] Allen Watts & Katty Heath — Break Without The Pain

Guten Abend, mei­ne Damen und Her­ren. Vie­le wer­den das hier ja wahr­schein­lich nicht lesen, denn Tran­ce ist nicht mehr en vogue. Vor allem nicht mehr die­ser „sau­be­re, geleck­te, ein­fach gestrick­te, vom Ablauf logi­sche, ach so gayes­que, über­me­lo­di­sche 138 BPM Tran­ce”, wie er mal vor vie­len Jah­ren cool war. Zwar sind seit 1,5 — 2 Jah­ren durch Labels wie „Who’s afraid of 138?!” vie­le Impul­se in die Rich­tung gegan­gen. Was ich teil­wei­se gut, teil­wei­se recht unin­spi­riert fand. Oft hat ja Musik in unse­rer schnell­le­bi­gen Zeit flott das Ver­falls­da­tum erreicht.

Trotz­dem packt es mich dann doch ab und zu. Dann höre ich bei Beat­port auf der Suche nach dem „very best in Tran­ce & Pro­gres­si­ve” für die Rei­he Tran­ce­Ele­ments mei­nes Alter Egos Mar­tin Dra­ke nach Musik, die mich berührt. Im Gegen­satz zu eini­gen mei­ner Kol­le­gen mache ich das weder vom Tem­po, noch von Namen und schon gar nicht von fes­ten Struk­tu­ren abhän­gig. Was für eine Mar­ken­bil­dung viel­leicht der total fal­sche Weg ist. Aber es gibt allen mei­nen Sets einen typi­schen Mar­tin-vibe. Dazu noch fast 3 Mona­te Pau­se im Bereich Tran­ce­Ele­ments… Da hab ich mir gedacht, das ein­fach mal das dop­pel­te Pfund auf die Ohren hau­en wer­de. Dar­un­ter auch 1 Stun­de besag­ten Uplif­ting Tran­ce um die 138 BPM.

Ich schwa­fel hier gera­de etwas zuviel um den hei­ßen Brei. Aber da ich gera­de in der Vor­be­rei­tung für das neue Set bin, um mich dann auf der Auto­fahrt nächs­te Woche sel­ber musi­ka­lisch bespa­ßen zu kön­nen, ist mir ein eigent­lich auf den ers­ten Hörer unauf­fäl­li­ge Song beson­ders hän­gen geblie­ben. Sehr ein­fach. Eigent­lich nichts beson­de­res. Aber irgend­wie magisch. Ein­fach genau mein Ding, schon damals. Und auch jetzt wie­der. Also kein beson­de­res Sound­er­leb­nis, kei­ne „inno­va­ti­ven” PsyT­ran­ce-Breaks, kein WTF-Moment. Strai­gh­tes Arran­ge­ment, eine simp­le Tran­ce­Vo­cal. Oft ja nah dran am Schla­ger­kitsch. Aber das alles stört ein­fach nicht. Weil der Track ein­fach schön ist. Nicht mehr, nicht weni­ger. Wer weiss, ob mir das in ein paar Wochen noch so sehr gefällt, heu­te ist es so. Und auch wenn ich gera­de, wäh­rend ich die­se Zei­len schrei­be was kom­plett ande­res höre (ich schät­ze mal, dass es sich um expe­ri­men­tel­len Death­Me­tal han­delt), ist das für mich der Track des Monats. Bitteschön:

 

Weder Allen Watts noch Kat­ty Heath sind in mei­nem Uni­ver­sum unbe­kann­te. Um so schö­ner, die­se Kol­la­bo­ra­ti­on genie­ßen zu kön­nen. Alle Links zum Künst­ler und/oder der Musik sind im You­Tube Video in der Descrip­ti­on inte­griert. Das woll­te ich eigent­lich auch nur mal los­wer­den. Vie­len Dank für den Beton.

Trash Yard Trio Boom Boom

Trash Yard Trio — Boom Boom

Das Musik­ma­chen ist ja schon sowas wie ein gro­ßes Hob­by von mir. Man könn­te auch von Pas­si­on spre­chen. In mei­ner bis­he­ri­gen Funk­ti­on als Tas­ten­hans und Ghost­pro­du­cer habe ich auch schon den ein oder ande­ren Musi­kus ken­nen­ge­lernt. Zwei beson­ders wacke­re Exem­pla­re haben sich im nah gele­ge­nen Köln zusam­men­ge­tan mit wei­te­ren Men­schen und haben da das „Trash Yard Trio” gegrün­det. Kennt ihr nicht? Soll­tet ihr!

90er können so viel besser sein: Trash Yard Trio

Laut der offi­zi­el­len Face­book-Fan­page (Link ist unten) kön­nen wir uns freu­en auf Blue Grass meets 90s meets deut­schen 60/70er Schla­ger. Aha! Und das trifft es auch schon sehr genau! Gute Lau­ne und ‚né gesun­de Pri­se Hur­ra­tü­te gepaart mit ein­wand­frei­em Gesang bei sta­bi­lem Instru­men­ten­spiel. Gefällt mir sehr!

Die neus­te Reinkar­na­ti­on eines bekann­ten 90er Hits im tra­shi­gen Gewand kam mir heu­te auf die Ohren. Es han­delt sich dabei um den Super­hit „Boom Boom” der Ven­ga­boys. Die­se Kapel­le aus mei­ner Sturm und Drang­zeit hat mich damals in den Anfän­gen mei­ner Fahr­küns­te beglei­tet. Deren Debut­al­bum war näm­lich so viel mehr als die bekann­ten Sin­gle-Aus­kopp­lun­gen. Aber bevor ich mich hier in Anek­do­ten ver­lie­re hier die auf­po­lier­te Ver­si­on vom Trash Yard Trio:

Beson­ders schön ist es, die Men­schen die man kennt beim Eska­lie­ren zu beob­ach­ten. Das ist zum einen der Joon Lau­kamp. Mit dem hab ich damals in der Band Lyri­el zusam­men musi­ziert. Da waren auch noch ein paar mehr Men­schen dabei, aber um die geht es erst dem­nächst hier! Joon habe ich dann zuletzt 2016 auf der Games­com 2016 in Köln getrof­fen. Dort ist er mit der weib­li­chen Sei­te vom Trash Yard Trio über das Mes­se­ge­län­de mean­dert und hat Sai­ten­in­stru­men­te vor­ge­stellt. Kann man machen! Lea Ran­del­la, eben besag­te Krea­tiv­gur­ken­fach­ver­käu­fe­rin des Tri­os hat es dann geschafft, mit mir (inklu­si­ve dem Akkor­de­on), der Game­boy Chip­Tu­ne Kapel­le Mel­ted Moon und einer Hand voll Games­com-Gäs­ten ein knall­har­tes Tetris Musik­vi­deo zu bau­en. Das muss ich mal raus­su­chen… Phil­ipp Keck (auf des­sen Nach­na­men ich schon ein wenig nei­disch bin. Adop­ti­on?) ist der Drit­te im Bun­de. Lei­der ken­nen wir uns bis­her nur via Face­book. Aber das wird sich ja hof­fent­lich bald ändern!

Wie auch immer: es lohnt sich wirk­lich, den You­Tube Chan­nel der Musi­ker zu ergrün­den. Her­vor­ra­gen­der Blue Grass in exor­bi­tan­ten Kul­lis­sen — garan­tiert! Mein Dau­men zeigt sehr nach oben. Und dan­ke für den Ohr­wurm, ihr Ärsche!

Wei­te­re Links:

You­Tubce Kanal vom Trash Yard Trio
Trash Yard Trio auf Facebook