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Mein erstes Mal … Thai-Massage

Ich hat­te im Juni Geburts­tag. Und weil ich da schon schwan­ger war, habe ich unter ande­rem einen Gut­schein geschenkt bekom­men. Die lie­be Ewe­li­na woll­te ger­ne, dass ich mich bei einer Thai-Mas­sa­ge, genau­er gesagt einer „Schwan­ger­schafts­mas­sa­ge” im nahe­ge­le­ge­nen „Sin­t­horn Asia Well­ness” ver­wöh­nen las­se.

Uh-oh. Nicht falsch ver­ste­hen: Mas­sa­gen sind etwas ganz Tol­les, natür­lich auch für mich. Aber ich bin so ziem­lich der unent­spann­tes­te Mensch, den ich ken­ne. Mich fal­len zu las­sen ist schwie­rig. Vor ande­ren frem­den Men­schen aus­zie­hen auch. Von frem­den Men­schen anfas­sen las­sen erst Recht. Unter ande­rem des­we­gen sind auch erst eini­ge Wochen ins Land gegan­gen, bis ich einen Ter­min ver­ein­bart hab. Außer­dem woll­te ich noch ein biss­chen abwar­ten, weil es mir im zwei­ten Tri­mes­ter eh ver­hält­nis­mä­ßig blen­dend ging, und ich eine Mas­sa­ge ein biss­chen als „Per­len vor die Säue” ein­schätz­te. Wie dem auch sei. Der 8. Monat ist ange­bro­chen, die Weh­weh­chen neh­men täg­lich zu und ich woll­te den Gut­schein natür­lich auch nicht ver­fal­len las­sen. Daher ging es dann heu­te Nach­mit­tag mit Herz­klop­fen und vie­len Beklem­mun­gen auf nach Gum­mers­bach zur Thai-Mas­sa­ge.

Aufgeregtheit vor der Thai-Massage

Ich war ein biss­chen zu früh da, weil ich nicht wuss­te, wie es mit den Park­plät­zen dort bestellt ist. Park­plät­ze gibt es übri­gens ohne Ende, also falls jemand vor­hat, dem­nächst dort ein­zu­keh­ren, ist es nicht nötig sehr viel frü­her los­zu­fah­ren.

Als ich ein­trat, hat mei­ne Mas­seu­rin mich gleich begrüßt und gebe­ten, noch einen Augen­blick Platz zu neh­men. Dann hol­te sie mich ab und brach­te mich zu einer klei­nen Empo­re, auf der Stüh­le stan­den vor denen Fuß­be­cken ein­ge­las­sen waren. Ich soll­te mei­ne Schu­he und Socken aus­zie­hen und mei­ne Füße in die­sem mit Rosen­blät­tern deko­rier­ten Becken baden. So weit, so gut. Als die Mas­seu­rin mir dann die Füße noch etwas abwusch und abtrock­ne­te, war mir das aber gleich ein biss­chen unan­ge­nehm. Ich muss­te mir im Kopf immer wie­der sagen: „Es ist eine ganz nor­ma­le Dienst­leis­tung. Kein Grund, sich dabei blö­de vor­zu­kom­men.” Mit Blick auf mei­ne in den letz­ten Tagen lei­der sehr ange­schwol­le­nen Füße frag­te sie mich, ob ich hohen Blut­druck habe. Tat­säch­lich ist er manch­mal leicht erhöht, aber kein Grund zur Sor­ge. Außer­dem frag­te sie mich, ob ich irgend­wo Schmer­zen habe, ob es mei­ne ers­te Schwan­ger­schaft sei und wie weit die fort­ge­schrit­ten ist. Und natür­lich, ob es ein Jun­ge oder Mäd­chen wird. Sie sag­te, dass sie wegen der Schwan­ger­schaft etwas sanf­ter zupa­cken wür­de.

Bevor es in die Kabi­ne ging, war ich noch schnell auf der Toi­let­te. Pri­mär, weil ich so auf­ge­regt war, aber auch weil ich nicht ein­schät­zen konn­te, ob das gut geht. Immer­hin soll­te die Mas­sa­ge gan­ze 50 Minu­ten dau­ern.

Ich soll­te mich bis auf die Unter­ho­se aus­zie­hen und mich dann seit­lich auf die Lie­ge legen. Da ich wohl etwas hek­tisch ans Werk ging (kein Wun­der, wo ich doch so auf­ge­regt war!), mein­te sie zu mir, ich sol­le ganz ruhig machen. Wie man das eben so macht, wenn man sich aus­zieht wäh­rend eine Frem­de zeit­wei­se mit im Raum ist. Augen zu und durch und ab auf die Lie­ge, wo ich dann zum Glück gut mit eini­gen Hand­tü­chern abge­deckt wur­de.

Thai-Massage — angenehmer als erwartet

Die Mas­sa­ge an sich war zum aller­größ­ten Teil sehr ange­nehm. Als ich es zwi­schen­durch schaff­te nicht dar­über nach­zu­den­ken, wie merk­wür­dig es ist, so stel­len­wei­se schon intim berührt zu wer­den, konn­te ich es sehr genie­ßen. Je nach­dem, wel­che Stel­len mei­nes Kör­pers gera­de auf­ge­deckt wur­den oder als ich mich umdre­hen soll­te, hab ich natür­lich auch wie­der viel Scham­ge­fühl gehabt, aber wahr­schein­lich hat die Mas­seu­rin auch schon Schlim­me­res gese­hen und auch das Man­tra „Es ist eine ganz nor­ma­le Dienst­leis­tung” muss­te wie­der her­hal­ten.

Als die Mas­seu­rin mei­nen rech­ten, ange­schwol­le­nen Fuß mas­siert hat, tat das schwei­ne­weh, aber unmit­tel­bar nach der Mas­sa­ge war es viel bes­ser, des­we­gen gehe ich davon aus, dass das ins­ge­samt etwas Gutes war. Der Groß­teil der Mas­sa­ge war sehr schön und ent­span­nend. Nur ganz sel­ten tat es etwas weh. Dann hab ich mich aber immer gefragt: Oha, wenn das jetzt die sanf­te Vari­an­te für Schwan­ge­re ist, dann wer­den alle ande­ren aber gefor­dert. Ich konn­te den Druck aber doch recht locker aus­hal­ten.

Die mehr als 50 Minu­ten gin­gen dann doch erstaun­lich schnell vor­bei. Nach­dem ich kurz auf der Lie­ge sit­zen geblie­ben war, zog ich mich mich wie­der an. Im Foy­er, wo ich auch vor der Mas­sa­ge gewar­tet hat­te, stand eine Tas­se Tee für mich bereit. Das fand ich einen ganz zau­ber­haf­ten Abschluss. So muss­te man nicht direkt von der Lie­ge ins Auto und somit zurück in den All­tag schwe­ben, son­dern konn­te noch ein biss­chen ver­har­ren und die Nach­be­ben genie­ßen. Nach dem Tee also Bade­lat­schen wie­der gegen Stra­ßen­schu­he getauscht, Gut­schein an der The­ke abge­ge­ben, ein biss­chen was in die Trink­geld­scha­le gelegt und dann ab nach Hau­se.

Fazit: Mir wur­den zum ers­ten Mal in mei­nem Leben die Füße geba­det und ich bin von einer Frem­den an Stel­len ange­fasst wor­den, die noch nie jemand ange­fasst hat. Wenn man das Scham­ge­fühl ablegt, ist so eine Mas­sa­ge wirk­lich ein Traum. Vor allem die Mas­sa­ge der Hän­de emp­fand ich als äußerst ange­nehm. Und auch — obwohl das anfangs beson­ders komisch war — die Mas­sa­ge der Bei­ne. Ich glau­be, dass mich das wirk­lich gut ent­krampft hat. Ob ich mir noch­mal so ein Stünd­chen gön­ne vor Ende der Schwan­ger­schaft, weiß ich aber noch nicht. Viel­leicht stat­te ich dem Sin­t­horn Asia Well­ness lie­ber noch­mal unschwan­ger einen Besuch ab. Aber das ers­te Mal Thai-Mas­sa­ge wird wohl nicht das letz­te Mal blei­ben.

Unsere #horrorctober Filme 2017 — Teil 3 — Finale!

Unglaub­lich, aber wahr! Wir haben es tat­säch­lich geschafft, den #horrorc­to­ber erfolg­reich zu been­den. Und sind dabei sogar übers Ziel hin­aus geschos­sen. Für die letz­te Woche des Monats stan­den noch 5 Fil­me an und in unse­rem Enthu­si­as­mus — und weil wir bei­de ein biss­chen blöd und ver­peilt sind — haben wir tat­säch­lich noch 6 Stück geschaut.

Ein klei­nes Fazit von mir: Hor­ror­fil­me wer­den nach wie vor nicht mein Lieb­lings­gen­re. Aber ich fin­de es erstaun­lich, was für eine Band­brei­te wir abge­deckt haben. Ein biss­chen Splat­ter, ein biss­chen Exploi­ta­ti­on und Rape-and-Reven­ge, Klas­si­ker, Fan­ta­sy, Thril­ler, ein Hor­ror-Musi­cal und sogar einen Kin­der­film, der eigent­lich nur für die ganz Klei­nen Hor­ror ist. Und ich muss sagen: Die meis­ten Fil­me haben mich posi­tiv über­rascht und waren bes­ser als erwar­tet — oder auch bes­ser als beim ers­ten Anse­hen.

Ob wir den #horrorc­to­ber nächs­tes Jahr wie­der mit­ma­chen, wis­sen wir noch nicht. Beim #japa­nu­ary sind wir wegen der Ankunft unse­rer Toch­ter wahr­schein­lich auch raus. Aber egal. Es fühlt sich ganz gut an, mal ein spa­ßi­ges Hob­by­pro­jekt zu Ende gebracht zu haben.

Wer sich nur für das Gewinn­spiel inter­es­siert, muss ganz nach unten scrol­len oder das Inhalts­ver­zeich­nis bemü­hen.

Die finalen Filme

Die Nacht der lebenden Toten (1968)

Gese­hen am 13. Okto­ber auf DVD. Par­ti­el­ler Rewatch für Mar­tin.

Im ers­ten Teil der Zom­bie-Rei­he von Geor­ge A. Rome­ro ver­bar­ri­ka­die­ren sich meh­re­re Men­schen auf der Flucht vor Unto­ten zufäl­lig im sel­ben Haus. Sie ver­su­chen zu flie­hen und sich vor den Zom­bies in Sicher­heit zu brin­gen.

Mar­tin sagt: Einer der weni­gen Hor­ror­fil­me, die ich schon mal in Ansät­zen “in mei­nem frü­he­ren Leben” gese­hen habe. Der lief mal auf Arte im Hin­ter­grund beim Musik pro­du­zie­ren. Ab einem gewis­sen Punkt hat­te er mei­ne Auf­merk­sam­keit und ich war so sehr gefes­selt, dass ich mir kurz dar­auf die DVD kau­fen muss­te. Die­ser Film hat mich aus der gan­zen Hor­rok­to­ber­rei­he am meis­ten gepackt. An dem Abend muss­te ich einen Freund vom Flug­ha­fen abho­len, und bin mit Beklem­mun­gen ins Auto gestie­gen. Natür­lich weiß ich, dass an heu­ti­gen Maß­stä­ben gemes­sen weder die schau­spie­le­ri­sche Leis­tung noch die Sto­ry irgend­wen hin­ter dem Ofen her­lo­cken. Für mich aller­dings ech­ter Hor­ror.

★★★★★  

Miri­am sagt: Der ein­zi­ge Schwarz­weiß­film in unse­rer Rei­he. Und ich den­ke, das hat ein biss­chen was für die Stim­mung getan. Über­ra­schend schnell und cle­ver waren die­se Zom­bies. Und sahen auch nicht so ver­zerrt und ver­fault aus, wie sie das heut­zu­ta­ge meis­tens tun. Ins­ge­samt war die Atmo­sphä­re des Films sehr bedrü­ckend. Am meis­ten genervt hat mich das Ende, aber eigent­lich glau­be ich fast, dass er so aus­ge­hen muss­te und auch des­halb so gut war. Das klingt ver­wir­rend, aber ich will natür­lich auch nicht spoi­len. Daher: anse­hen!

★★★★★  

 


 

Hellraiser (1987)

Gese­hen am 28. Okto­ber auf Laser­disc.

Lar­ry und sei­ne Frau Julia zie­hen in das Haus ein, in dem zuvor Lar­rys Bru­der Frank gewohnt hat. Was Lar­ry nicht weiß: Mit­tels eines mys­te­riö­sen Wür­fels ist Frank in eine ande­re, höl­li­sche Dimen­si­on gera­ten. Als Lar­ry sich ver­letzt und sein Blut auf den Dach­bo­den tropft, mate­ria­li­siert sich Frank teil­wei­se wie­der. Er ver­sucht Julia dazu zu über­re­den, ihm mehr Blut zu brin­gen, damit sein Kör­per wie­der voll­stän­dig wird. Julia, die mit Frank eine Affä­re hat­te, ist geneigt, ihm zu hel­fen.

Mar­tin sagt: Wer kennt ihn nicht? Pin­head! Auch auf­grund mei­ner Hard­core­tech­no-Affi­ni­tät ein bekann­tes Sym­bol für das Böse. Aber ich hat­te noch nicht mal die Idee, wor­um es denn da so geht. Also schnell die LD ange­schmis­sen und nach der Eröff­nungs­se­quenz in beschei­de­ner Bild­qua­li­tät einen sehr unter­halt­sa­men, stel­len­wei­se sehr lus­tig-unter­halt­sa­men aber auch 80er pla­ka­tiv ekli­gen Film bewun­dert. Auf­grund der Epo­che, wo er gemacht wur­de, emp­fin­de ich ihn auch nicht wirk­lich als gru­se­lig. Aber abso­lu­te Hoch­ach­tung an die Mas­ken­bild­ner!
Ich habe jetzt nicht wirk­lich viel erwar­tet. Aber die­ser Film hat mich erstaun­lich gut unter­hal­ten. Die nicht spär­lich ein­ge­setz­ten Effek­te sind bil­lig, aber auch irgend­wie wie­der sehr 80er und fet­zig. Genau wie die Sto­ry eigent­lich. Wer­de mir auf jeden Fall noch Teil 2 und 3 die­ser Rei­he antun — natür­lich wie­der von Laser­disc!

★★★★☆

Miri­am sagt: Mit Abstand DER Film mit dem bes­ten Alter­na­tiv­ti­tel. Zumin­dest wenn man Wiki­pe­dia Glau­ben schen­ken darf, schlug eine Mit­ar­bei­te­rin als Titel “What a Woman Will Do for a Good Fuck” vor. Hät­te auch gepasst!
Pin­head hat sicher­lich jeder schon mal gese­hen. Dass er eine ver­hält­nis­mä­ßig klei­ne Rol­le im Film hat, mei­ne ich zwar im Vor­feld schon ein­mal gehört zu haben. Dass sie dann doch SO KLEIN aus­ge­fal­len ist, hat den­noch ver­wun­dert. Der Film war über­ra­schend unter­halt­sam. Und längst nicht so bru­tal wie man es von einem ehe­mals indi­zier­ten Film erwar­ten könn­te. Das 80er-Fee­ling hat mir jeden­falls gut gefal­len. Von Regis­seur Cli­ve Bar­ker hab ich mal ver­sucht ein Buch zu lesen, aber nach weni­gen Sei­ten war mir das schon zu abar­tig und ich hab es wie­der zuge­macht. Die Angst muss man bei dem Film eher nicht haben.

★★★★☆


 

Friedhof der Kuscheltiere (1989)

Gese­hen am 28. Okto­ber auf DVD. Rewatch für Miri­am.

Die Creeds zie­hen in ein Haus, dass an einer viel­be­fah­re­nen Stra­ße liegt. Ihr Nach­bar Jud warnt davor, dass dort vie­le Tie­re über­fah­ren wer­den und zeigt ihnen den nahe­ge­le­ge­nen Tier­fried­hof. Eines Tages pas­siert es lei­der und Church, der Kater der Creeds, wird über­fah­ren. Jud zeigt Fami­li­en­va­ter Lou­is jedoch eine abge­le­ge­ne alte india­ni­sche Begräb­nis­stät­te, wo er den Kater ver­gra­ben soll. Am nächs­ten Tag steht die­ser plötz­lich wie­der putz­mun­ter vor der Haus­tür. Aller­dings hat sich sein Wesen sehr ver­än­dert, er ist aggres­siv und riecht pene­trant nach Erde.

Mar­tin sagt: Ich bin wahr­schein­lich einer der weni­gen mei­nes Jahr­gangs, die die­sen Film nicht in ihrer Jugend gese­hen haben. Fried­hof der Kuschel­tie­re — das muss­te man mit Pulp Fic­tion zusam­men gese­hen haben. Da mir ers­te­rer damals im zar­ten Alter von 13 aller­dings gar nicht gefal­len hat, hab ich auch Ste­phen Kings Gru­sel­scho­cker nicht gese­hen. Aber ähn­lich wie bei Hell­rai­ser bin ich posi­tiv über­rascht: der Film hat mich sehr gut unter­hal­ten. Eine sehr gute Balan­ce aus Sto­ry, Cha­rak­te­ren, Ver­mu­tun­gen, bissl Mys­tik und End-80er Charme. Wer­muts­trop­fen blei­ben die Sze­nen mit dem Kind sowie über­haupt die Kin­der­syn­chro. Aber da kann man drü­ber hin­weg­se­hen. Hat sich doch sehr gelohnt!

★★★★☆

Miri­am sagt: Als ich den Film vor eini­gen Jah­ren sah, war ich eine der weni­gen, die dem Film eine eher schlech­te Rezen­si­on in der ofdb ver­passt hat. Ich hat­te damals unmit­tel­bar zuvor das Buch gele­sen. Ja, man soll Buch und Film nicht all­zu sehr mit­ein­an­der ver­glei­chen. Aber zwei, drei wesent­li­che Punk­te stör­ten mich an der Ver­fil­mung so sehr, dass ich den Film ins­ge­samt als nicht gelun­gen emp­fand. Der ers­te Gang zum India­ner­fried­hof zieht sich, wäh­rend der zwei­te, inklu­si­ve der vor­he­ri­gen Aus­gra­bung, ein regel­rech­ter Spa­zier­gang bei Tages­licht ist. Der “Wen­di­go”, den ich aus dem Buch als sehr bedroh­lich in Erin­ne­rung habe, taucht im Film bes­ten­falls als Wind­hauch auf. Gage, der Sohn der Fami­lie ist lei­der völ­lig lächer­lich insze­niert, was aber vor allem an der mise­ra­blen Syn­chro liegt (und ja, auch der Anruf ist mega unpas­send).
Trotz allem Geme­cke­re, das ich nach wie vor für zutref­fend hal­te, ist der Film Jah­re spä­ter bes­ser als in mei­ner Erin­ne­rung. Mehr Ster­ne gibt es aber trotz­dem nicht.

★★★☆☆

 


 

Hexen hexen (1990)

Gese­hen am 29. Okto­ber auf DVD. Rewatch für Miri­am.

Nach­dem sei­ne Eltern bei einem Unfall ums Leben kom­men, wächst der klei­ne Luke bei sei­ner Oma auf. Die­se ist Exper­tin für Hexen und warnt Luke vor, wor­an er sie erkennt. Denn Hexen has­sen Kin­der und Luke soll sich ja vor ihnen hüten. Zufäl­lig fin­det in dem Hotel, in dem Luke und sei­ne Oma Urlaub machen, ein Hexen­kon­gress statt, auf dem die Ober­he­xe für alle ande­ren Hexen ein Mit­tel bereit­hält, mit dem Kin­der in Mäu­se ver­wan­delt wer­den kön­nen. Unglück­li­cher­wei­se ist Luke zur fal­schen Zeit am fal­schen Ort.

Mar­tin sagt: Ein Film, von dem ich nichts gehört hat­te. Eigent­lich viel­leicht nicht unbe­dingt Hor­ror. Aber nach den bei­den 80er Schin­ken zuvor und den The­men Zom­bies, Höl­len­ver­tre­ter und Psy­cho­pa­ten war das The­ma Hexen doch eine gelun­ge­ne Abwechs­lung. Also “ech­te Hexen”. Nicht so wie die Fake-Hexen aus “Mark of the devil” :p
Und hier kommt der Aspekt Hor­ror dann doch ein wenig durch. Als ich die Hexen gese­hen hat­te bei der ers­ten Ver­samm­lung ver­schlug es mir die Spra­che. Die Mas­ken­bild­ner von Jim Hen­son haben wirk­lich einen mehr als fan­tas­ti­schen Job hin­ge­legt! Alle Hexen sehen aus wie die letz­ten Krea­tu­ren. Schreck­lich, authen­tisch, mit einer hef­ti­gen Geschich­te ver­se­hen. Natür­lich ist es ein Kin­der­film. Aber als Kind hät­te ich mich wahr­schein­lich ver­krü­melt bei eini­gen Sze­nen. Sehr beein­druckt hat mich die Trick­pup­pen­tech­nik der Mäu­se. Schö­ne Geschich­te und beein­dru­cken­de Kulis­sen und Mas­ke­ra­de. Sehr sehens­wert!

★★★★☆

Miri­am sagt: Ein Film aus der Kate­go­rie “Trau­ma­ti­sie­ren­de Kin­der­fil­me”. Denn “Hexen hexen” ist ab 6 Jah­ren frei­ge­ge­ben und als ich ihn zum ers­ten Mal sah, war ich wahr­schein­lich auch nicht viel älter. Und was hat­te ich für Angst vor der fie­sen Ober­he­xe, als die­se ihre Mas­ke ablegt! Doch was will man erwar­ten von einer Roald Dahl-Ver­fil­mung? Das ist halt kein abge­schmir­gel­ter Hei­ti­t­ei­ti-Kram. Als Erwach­se­ne hielt sich das Trau­ma jetzt in Gren­zen, es ist viel­mehr eine fan­tas­ti­sche Mär­chen­ge­schich­te, die vor allem ein paar Bonus­punk­te für die tol­len Mas­ken bekommt.

★★★★☆  

 


 

The Cell (2000)

Gese­hen am 31. Okto­ber auf DVD. Rewatch für Miri­am.

Ein Seri­en­mör­der geht um. Bis er nicht mehr geht. Er fällt ins Koma und das FBI weiß nicht, wie es an Infor­ma­tio­nen kom­men soll, um sein letz­tes Opfer vor dem siche­ren Tod zu ret­ten. Da kommt die Psy­cho­lo­gin Cathe­ri­ne ins Spiel. Sie ist an einer expe­ri­men­tel­len The­ra­pie­form betei­ligt, bei der sie mit dem Unter­be­wusst­sein ihres Pati­en­ten ver­netzt wird und die­sen so in des­sen Gedan­ken­welt “besu­chen” und mit ihm kom­mu­ni­zie­ren kann. Cathe­ri­ne erklärt sich dazu bereit, in die Gedan­ken­welt des per­ver­sen Psy­cho­pa­then ein­zu­drin­gen um ihm zu ent­lo­cken, wo er sein Opfer ver­steckt hält.

Mar­tin sagt: Die­ser Film schafft das, was Silent Hill trotz bes­se­rer CGI nicht schafft. Skur­ri­le Wel­ten, mensch­li­che Abgrün­de, ver­dreh­te Wahr­neh­mung, gro­ße Bil­der — aber auch eine kna­cki­ge Sto­ry. Kei­ne wirk­li­chen Län­gen, aber quä­len­de Zeit­lu­pe in den ver­wir­ren­den Träu­men und Wahr­neh­mun­gen eines Psy­cho­pa­then. Wie immer hab ich den Film nicht gese­hen, als er gehy­ped war. Aber ich emp­fin­de ihn trotz der mitt­ler­wei­le ver­al­te­ten Ani­ma­ti­ons­tech­nik als sehr gut geal­tert. Auch sehr gute Hor­ro­ras­pek­te, obwohl sich das gan­ze eher nach einem Psy­cho-Thril­ler anfühlt. Sehr unter­halt­sam — aber nicht unbe­dingt ein Film, den ich noch­mal sehen muss. Wür­de ihm eigent­lich nur 3 Ster­ne geben wol­len, weil ich ein­fach nicht noch­mal Lust drauf habe. Aber das wür­de dem Gan­zen ein­fach nicht gerecht wer­den. Des­halb:

★★★★☆

Miri­am sagt: Auch “The Cell” ist kein klas­si­scher Hor­ror, son­dern eher ein Thril­ler. Und den­noch ist die Gedan­ken­welt des Psy­cho­pa­then extrem gespickt mit gru­se­li­gen, ver­stö­ren­den Bil­dern. Ich hab den Film jetzt zum 2. oder 3. Mal gese­hen und ich fand ihn wie­der wirk­lich gut, aber irgend­et­was fehlt mir, um den Film rich­tig gut bewer­ten zu kön­nen. Am meis­ten nervt mich wahr­schein­lich, dass es nicht Cathe­ri­ne ist, die den Fall letzt­end­lich löst, obwohl sie die gan­ze “Arbeit” macht. Das ist letzt­end­lich aber jam­mern auf hohem Niveau. Der Film lohnt sich trotz­dem.

★★★☆☆

 


 

Nackt und zerfleischt / Cannibal Holocaust (1980)

Gese­hen am 31. Okto­ber auf Laser­disc. Par­ti­el­ler Rewatch für Miri­am.

Im Ama­zo­nas ist eine Grup­pe von Doku­men­tar­fil­mern ver­schol­len. Der Anthro­po­lo­ge Harold Mon­roe reist ihnen hin­ter­her und ver­sucht sie wie­der­zu­fin­den. Dort ange­kom­men trifft er auf ver­schie­de­ne Ein­ge­bo­re­nen­völ­ker, die auch Men­schen­fleisch essen, sowie die Über­res­te der Film­crew. Der wah­re Hor­ror tut sich jedoch erst auf, als er wie­der zu Hau­se ange­kom­men das Film­ma­te­ri­al sich­tet.  

{Klei­ner Hin­weis: Wir spre­chen in unse­ren Kom­men­ta­ren bei­de von Tiers­nuff. Damit nie­mand googeln muss: In dem Film wer­den vor lau­fen­der Kame­ra Tie­re getö­tet.}

Mar­tin sagt: Vie­le Mythen ran­ken sich um die­ses Mach­werk. Die Laser­disc ist schon lan­ge in mei­nem Besitz und ist auch beim Label Astro in der soge­nann­ten “Schwar­zen Serie” erschie­nen. Miri­am erzähl­te mir sogar, dass sie beim ers­ten Anschau­en vor Jah­ren sogar abge­bro­chen hat­te. Dazu kam noch die eher maue Erfah­rung mit Woo­doo und eigent­lich die Ansa­ge, dass wir kei­nen wei­te­ren Zom­bie­film auf einer Tro­pen­in­sel schau­en woll­ten. Auch nicht unbe­dingt einen die­ser für die­se Ära bezeich­nen­den Ita­lo­scho­cker. Also schob ich die LD mit einem mul­mi­gen Gefühl in den Play­er.

Doch jetzt ist alles anders. Je län­ger ich drü­ber nach­den­ke, des­to mehr hat mich die­ser Film begeis­tert. Natür­lich ist die Ana­lo­gie der moder­nen, zivi­li­sier­ten Welt zu den pri­mi­ti­ven Urvöl­kern recht “ein­fach”. Der Ver­gleich der Unmensch­lich­keit der Sen­sa­ti­ons­lust im Ver­gleich zur angeb­li­chen Unmensch­lich­kei­ten der Busch­be­völ­ke­rung etwas platt gera­ten. Aber die Mach­art des Fil­mes ist sen­sa­tio­nell unkon­ven­tio­nell. Man erlebt die Grau­sam­kei­ten qua­si als Doku­men­ta­ti­on, schön zeit­ver­setzt. Der Hor­ror sind nicht die men­schen­fres­sen­den Kan­ni­ba­len. Son­dern die Ein­dring­lin­ge aus der Zivi­li­sa­ti­on. Den Tiers­nuff in dem Film brau­che ich nicht unbe­dingt. Vor allem die Schild­krö­ten­sze­ne fin­de ich mehr als eine Spur zu lang. Aber kein Grund, den Film nicht noch­mal zu sehen. Ich bin wirk­lich posi­tiv über­rascht.

★★★★☆

Miri­am sagt: “Nackt und zer­hackt”, wie wir ihn ger­ne scherz­haft nen­nen, ist bis dato der ers­te Film gewe­sen, den ich abge­bro­chen habe, weil er mir zu abar­tig war. Ich bin damals, vor über 10 Jah­ren nicht über die “Schild­krö­ten­sze­ne” hin­aus gekom­men. Und auch jetzt beim Rewatch war ich nicht sicher, ob ich den Film auf Teu­fel komm raus zu Ende sehen wol­len wür­de. Jeden­falls stand mei­ne Mei­nung von vorn­her­ein fest: Ein Film, in dem ech­te Tiers­nuff-Sze­nen ver­wen­det wer­den, kann nicht mehr als einen Stern bekom­men.

Lei­der, lei­der, wie das so ist mit vor­ge­fer­tig­ten Mei­nun­gen: Ich muss das Gan­ze revi­die­ren. Kei­ne Fra­ge: Tiers­nuff gene­rell ist über­flüs­sig und gera­de wie das in dem Film teil­wei­se zele­briert wird, ist das ekel­er­re­gend und abar­tig. Und den­noch war der Film in sei­ner Gesamt­heit kein Schlacht­spek­ta­kel, son­dern über­ra­schend gesell­schafts­kri­tisch. Ich gebe zu, dass ich ihn völ­lig unter­schätzt habe. Wahr­schein­lich war damals noch nicht die rich­ti­ge Zeit oder es lag ein­fach an der bes­se­ren Gesell­schaft, aber im Grun­de kann ich den Film durch­aus wei­ter­emp­feh­len. Bis ich ihn mir noch ein­mal anse­he, dür­fen aber ruhig wie­der 10 Jah­re ver­ge­hen.

★★★☆☆

Kleine Statistik zum #horrorctober 2017

Ins­ge­samt haben sowohl Mar­tin als auch ich 49 Ster­ne ver­ge­ben. Das ent­spricht einer durch­schnitt­li­chen Bewer­tung von 3,5 Ster­nen. Am bes­ten abge­schnit­ten hat „Die Nacht der leben­den Toten” (glat­te 5 Ster­ne) dicht gefolgt vom „Baba­dook” (4,5 Ster­ne). Am schlech­tes­ten bewer­tet haben wir „Woo­doo” und „Silent Hill” mit durch­schnitt­lich 2 Ster­nen. Aller­dings ist Mar­tin im Nach­hin­ein immer begeis­ter­ter von „Woo­doo”.

Der ältes­te Film den wir sahen, war von 1968 („Die Nacht der leben­den Toten”) und der jüngs­te von 2014 („Der Baba­dook”). Erstaun­li­cher­wei­se die am bes­ten bewer­te­ten.

2 * 60er
3 * 70er
4 * 80er
2 * 90er
2 * 00er
1 * 10er

Die meis­ten Fil­me haben wir auf DVD (6 Stück) und auf Laser­disc (5 Stück) ange­schaut.

Gewinnspiel!

Da wir unse­ren „Test­sie­ger” „Die Nacht der leben­den Toten” dop­pelt auf DVD haben, möch­ten wir einen ver­schen­ken. Viel­leicht für euren nächs­ten #horrorc­to­ber? Dafür ein­fach hier oder bei Face­book einen Kom­men­tar hin­ter­las­sen, was euer Lieb­lings­hor­ror­film ist. Viel­leicht ist das eine Inspi­ra­ti­on für uns für nächs­tes Jahr.

 

Unsere #horrorctober Filme 2017 — Teil 2

Der #horrorc­to­ber 2017 ist fast vor­bei, und wie es zu erwar­ten war, kom­men wir nicht mehr so rich­tig gut hin­ter­her. Gemein­sam haben wir noch vier wei­te­re Fil­me geschaut und ich habe zusätz­lich noch den Film “Der Hexen­club” von 1996 noch­mal ange­se­hen. Da schrei­be ich dann aber nur etwas drü­ber, wenn wir die 13 sonst nicht mehr voll bekom­men (wo im Moment lei­der noch von aus­zu­ge­hen ist).

Wir sind uns die­ses Mal nicht mehr ganz so einig, wie in Teil 1, aber das ist natür­lich kein Grund für Zank. Gera­de wenn es um Musi­cals geht, ist ja klar, dass wir uns alles ande­re als einig sind, wo ich sie doch lie­be und Mar­tin … eher nicht so. 😀

 

Der Babadook (2014)

Gese­hen am 13. Okto­ber vom Fest­plat­ten-Recei­ver.

Eine allein­er­zie­hen­de Mut­ter und ihr wun­der­li­cher Sohn haben eine schwie­ri­ge Bezie­hung, denn der Vater des Jun­gen starb am Tag des­sen Geburt. Eines Tages fin­den sie das ang­st­ein­flö­ßen­de Bil­der­buch “Mis­ter Baba­dook”. Von da an wird die Bezie­hung noch schwie­ri­ger und sowohl Mut­ter als auch Sohn immer ängst­li­cher.

Mar­tin sagt:  Die­ser Film war in der Tat eine rich­ti­ge Über­ra­schung! Ich habe weder was gehört oder gese­hen davon. Und war direkt von der schau­spie­le­ri­schen Leis­tung über­zeugt. Die­ses Kind hab ich direkt gehasst. Ich habe mit­füh­len kön­nen, wie die Mut­ter es mit der Hass-Lie­be ertra­gen hat. Aber auch der Zer­fall der Mut­ter ist unglaub­lich gut umge­setzt! Hin­ter­her war das Ende dann schon ein wenig “so naja”. Aber ein rund­um unter­hal­ten­der Film.

★★★★☆

Miri­am sagt: Der Film hat mir rich­tig gut gefal­len! Anfangs war das Kind gru­se­lig, dann die Mut­ter und dann der Baba­dook. Obwohl ich zwi­schen­durch dank Twit­ter den Baba­dook als LGBTQ*-Ikone vor mei­nem inne­ren Auge hat­te, habe ich mich qua­si durch­weg gegru­selt. Hier gab es kei­ne Ekel­sze­nen und kei­ne groß­ar­ti­gen CGI-Spe­cial-Effects, statt­des­sen haut­na­hes, atmo­sphä­risch dich­tes durch­gän­gi­ges Unwohl­sein.

★★★★★  

 


 

Der kleine Horrorladen (1986)

Gese­hen am 15. Okto­ber im Free-TV. Rewatch für Miri­am.

Der Blu­men­la­den von Mr. Mush­nik läuft nur so mit­tel­präch­tig. Bis sein Ange­stell­ter Sey­mour eine merk­wür­di­ge Pflan­ze ins Schau­fens­ter stellt, die er einem chi­ne­si­schen Blu­men­händ­ler nach einer Son­nen­fins­ter­nis abge­kauft hat. Audrey II, die Sey­mour nach sei­ner Kol­le­gin und heim­li­chen gro­ßen Lie­be benannt hat, braucht zum Über­le­ben Sey­mours Blut, das sie schön wach­sen und gedei­hen lässt. Doch je grö­ßer sie wird, umso mehr muss sie auch gefüt­tert wer­den …

Mar­tin sagt: Ich has­se Musi­cals. Ich weiß nicht war­um. Aber sie ner­ven mich schon im Vor­feld. Wenn sie dann lau­fen, dann geht das schon irgend­wie klar. Wenn man die Musik nicht mag isses schon grund­le­gend schwie­rig. Wenn man alber­nes Over­ac­ting auch nicht wit­zig fin­det… Ste­ve Mar­tin ganz schön krass, Bill Mur­ray mega ner­vig obwohl ich den Mann mag. Die weib­li­che Haupt­rol­le lis­pelt und die fres­sen­de Pflan­ze ist qua­si ein über­dreh­ter Chef­koch von South­park auf Speed. Aber in dem Fall war es irgend­wie wit­zig. Für ein Musi­cal gut gemein­te:

★★★☆☆

Miri­am sagt: Ich lie­be ihn! Es ist kein Geheim­nis, dass ich total auf Musi­cals ste­he und “Der klei­ne Hor­ror­la­den” hat nun ein­mal die nahe­zu mit­rei­ßends­te Musik über­haupt. Nicht umsonst hab ich den Film auf DVD hier ste­hen, außer­dem die Sound­track-CD und das Song­book. Rick Mora­nis (“Ghost­bus­ters”) und Ellen Gree­ne (“Pushing Dai­sies”) sind groß­ar­tig, die Gast­rol­len von Ste­ve Mar­tin, John Can­dy und Bill Mur­ray eben­falls. Es fällt schwer, nicht stän­dig wäh­rend des Anschau­ens in die Songs ein­zu­stim­men und laut­hals mit­zu­sin­gen.

★★★★★

 


 

Woodoo — Die Schreckensinsel der Zombies (1979)

Gese­hen am 20. Okto­ber auf Laser­disc.

In New York liegt ein ver­meint­lich lee­res Boot im Hafen. Als Poli­zis­ten nach dem Rech­ten sehen, wird einer von ihnen von einer „ent­stell­ten Per­son” ange­grif­fen und getö­tet. Die Toch­ter des Boots­be­sit­zers macht sich mit einem Jour­na­lis­ten auf den Weg zu einer Tro­pen­in­sel, um dort ihren Vater zu suchen. Wie der Titel bereits ver­rät, ist die­se Insel vol­ler Zom­bies.

Mar­tin sagt:

Ich lie­be Laser­discs. Ich mag eigent­lich nicht unbe­dingt Zom­bie-Fil­me. Vie­le Vor­schuss­lor­bee­ren bei dem Film, da er ein Klas­si­ker ist und in diver­sen Laser­disc-Bör­sen für über­trie­be­ne Prei­se gehan­delt wird. Was mich hier bei dem Film wirk­lich mit­ge­nom­men hat, ist die unglaub­lich atmo­sphä­ri­sche Musik. Und eigent­lich dann doch die aus­weg­lo­se Sto­ry (was ich ja eigent­lich nicht unbe­dingt mag). Und hät­te ich das Ding am sel­ben Abend bewer­ten sol­len, wären es 1–2 Ster­ne gewor­den. Je län­ger das Ding nach­wirkt, des­to bes­ser hab ich es in Erin­ne­rung.

★★★☆☆

Miri­am sagt:

Ich kann durch­aus aner­ken­nen, dass der Film eine gewis­se Vor­rei­ter­rol­le in sei­nem Gen­re hat­te und ja, der Unter­was­ser­kampf zwi­schen dem Zom­bie und dem Hai ist mal was ande­res. Mehr aber auch nicht. Und ich habe mich lei­der durch­weg töd­lich gelang­weilt. Die Per­so­nen waren mir egal, die Zom­bies waren mir egal. Ein­zig die letz­te Ein­stel­lung, die ein apo­ka­lyp­ti­sches Ende andeu­tet, fand ich gelun­gen. “Woo­doo” war für mich ein Film, der mir wahr­schein­lich bes­ser gefal­len hät­te, wenn ich zwi­schen­durch ein­ge­schla­fen wäre.

★☆☆☆☆

 


 

Silent Hill (2006)

Gese­hen am 24. Okto­ber auf DVD, Miri­am den ver­schla­fe­nen Rest am 25. Okto­ber auf Ama­zon Prime.

Rose’ Adop­tiv­toch­ter Sharon schlaf­wan­delt, malt und über­malt merk­wür­di­ge Bil­der, ohne sich danach zu erin­nern und spricht immer wie­der davon, dass sie zurück nach Hau­se muss, zurück nach Silent Hill. Ent­ge­gen dem Wil­len ihres Man­nes bringt Rose Sharon nach Silent Hill, eine Geis­ter­stadt wie sie im Buche steht. Rose ver­ur­sacht einen Unfall, als sie einer Gestalt aus­weicht, die Sharon ähnelt. Als sie wie­der zu Bewusst­sein kommt, ist Sharon ver­schwun­den. Auf der Suche nach Sharon ergrün­det sie das Geheim­nis von Silent Hill.

Mar­tin sagt: Sharon! Sharon! Sharon! Sharon? Sharon! Sharon. Sharon?!

Eigent­lich woll­te ich mein Review so ste­hen las­sen. Aber man muss schon sagen: Grund­sto­ry ist eigent­lich cool. Die Optik ist mega! Sehr stim­mungs­vol­le End­zeit­land­schaf­ten. Irres Sound­de­sign (und ja, mei­ne Nacken­haa­re stan­den direkt bei der Musik, wel­che aus der PS1 Ver­si­on kam). Mich stö­ren vor allem die Län­gen in dem Ding. Ja, ist ähn­lich dem Spiel. Aber.

★★☆☆☆

Miri­am sagt: Ich hät­te den Film so wahn­sin­nig ger­ne gemocht! Ich ken­ne das Com­pu­ter­spiel nicht, des­we­gen kann ich da nicht ver­glei­chen. Aber dass die Musik wohl 1:1 aus dem Spiel stammt, ist ein wahn­sin­ni­ger Plus­punkt! Die­se ist näm­lich geni­al. Auch optisch hat der Film eini­ge Lecker­bis­sen zu bie­ten. Ich kann nicht ein­mal in Wor­te fas­sen, was genau mich gestört hat, denn eigent­lich hät­te der Film total mein Ding sein müs­sen. Aber er hat mich über­haupt nicht abge­holt. Irgend­wann wer­de ich den Film noch ein­mal anse­hen, in der Hoff­nung, dass er mir dann bes­ser gefällt. 🙁

★★☆☆☆

Unsere #horrorctober Filme 2017 — Teil 1

Es ist der 8. Okto­ber und die ers­ten vier Fil­me im #horrorc­to­ber 2017 sind schon geschaut. Das geht erstaun­li­cher­wei­se bes­ser als gedacht. Hier also das ers­te Zwi­schen­fa­zit. Wir sind uns über­ra­schend einig, was die Wer­tung der Fil­me angeht. Ein­zig ein paar Wor­te von Mar­tin zum Exor­zis­ten ste­hen noch aus, da wir beim Schau­en ein­ge­schla­fen sind und Mar­tin die zwei­te Hälf­te des Films noch nicht nach­ge­holt hat.

 

Arachnophobia (1990)

Gese­hen am 28. Sep­tem­ber auf VHS.

Durch einen dum­men Zufall wird eine töd­li­che Spin­ne aus Süd­ame­ri­ka in Kali­for­ni­en ein­ge­schleppt. Dort pflanzt sie sich fröh­lich fort und schon bald trei­ben mas­sen­haft gif­ti­ge Spin­nen­kin­der ihr Unwe­sen.

Mar­tin sagt: Ich has­se Spin­nen. Trotz­dem will ich den Film schon seit über 20 Jah­ren schau­en. Habe das Ami­ga-Spiel gespielt und trotz der Ein­fach­heit sehr gemocht. Hab mir im Vor­feld schon ins Hös­chen gemacht, aber war am Ende über­haupt nicht so schlimm wie erwar­tet. Sehr unter­halt­sam irgend­wie, ganz ande­re Stim­mung als erwar­tet. War ein net­ter Ride und ein tol­ler Anfang für unse­re Gru­sel­rei­he im #horrorc­to­ber!

★★★★☆

Miri­am sagt: So rich­tig gru­se­lig war das nicht und auch nur mini­mal eklig. Zum Glück lei­de ich aber auch nicht an einer Spin­nen­pho­bie, sonst hät­te das viel­leicht anders aus­ge­se­hen. Aber wahn­sin­nig unter­halt­sam! Beson­ders John Good­man hat­te als Comic Reli­ef eine tol­le Rol­le als Kam­mer­jä­ger. Sicher­lich nicht der bes­te Film, den ich je gese­hen habe, aber ein mega guter Ein­stieg in den #horrorc­to­ber.

★★★★☆

 


 

Der Exorzist (1973)

Gese­hen am 3. Okto­ber auf DVD. Rewatch für Miri­am.

Die 12-jäh­ri­ge Regan ver­hält sich immer merk­wür­di­ger. Nach­dem sich ihre “Spas­men”, die vul­gä­re Aus­drucks­wei­se, das Schrei­en, Kot­zen und Spre­chen in frem­den Spra­chen nicht län­ger durch Hyper­ak­ti­vi­tät oder eine psy­chi­sche Stö­rung erklä­ren lässt, kon­sul­tiert ihre Mut­ter einen katho­li­schen Pries­ter. Die­ser soll Regan den Dämon aus­trei­ben, von dem sie augen­schein­lich beses­sen ist.

Mar­tin sagt: Tjoa. Hat­te gehofft, hier etwas span­nen­de­res zu sehen. Ich mag ja älte­re Fil­me. Gera­de aus den 70ern. Und dann noch die gro­ße Erwar­tungs­hal­tung. Wer kennt es nicht, das Mäd­chen im Bett, wel­ches vom Teu­fel beses­sen durch die Gegend wütet? Habe den Film in 2 Etap­pen gese­hen. Bin tat­säch­lich nach der Hälf­te ein­ge­schla­fen. Es wirkt wie ein Zusam­men­schnitt von Din­gen, die da ein­fach pas­sie­ren. Es gab auch kras­se Sze­nen, was ja gera­de bei Hor­ror­fil­men mit Kin­dern immer so né Sache ist. Und dann noch das hin und her des Glau­bens.
Tech­nisch recht ordent­lich. Aber für mich unterm Strich irgend­wie lang­wei­lig. Ich wer­de ihn wahr­schein­lich nicht noch­ein­mal sehen. Man soll­te ihn aber viel­leicht doch mal gese­hen haben, um dann ande­re Fil­me bes­ser schät­zen zu kön­nen. Gut gemein­te:
★★☆☆☆

Miri­am sagt: Der Film ist einer der weni­gen Hor­ror­fil­me in der Top 250 der Inter­net Movie Data­ba­se. Gera­de gemes­sen an sei­nem Alter mei­ner Mei­nung nach auch nicht zu Unrecht. Die Span­nung steigt kon­ti­nu­ier­lich an. Und auch wenn man wegen des Titels schon weiß, wor­auf es hin­aus­läuft, fragt man sich: Was zum Teu­fel ist mit die­sem net­ten Mäd­chen los? Auf jeden Fall eine Men­ge und das ganz ohne CGI. Ver­blüf­fend, wenn auch nicht mehr ganz pas­send zu heu­ti­gen Seh­ge­wohn­hei­ten. Der Film ist mega eklig und es wun­dert mich nicht, dass die Men­schen damals im Kino rei­hen­wei­se umge­kippt sind oder von den exklu­si­ven Kotz­tü­ten Gebrauch gemacht haben. Schon allein vom Kult­fak­tor her sicher einer der bes­ten Hor­ror­fil­me aller Zei­ten!

★★★★☆

 


 

Mark of the Devil / Hexen bis aufs Blut gequält (1969)

Gese­hen am 6. Okto­ber auf Laser­disc.

Öster­reich um 1700. Der Hexen­jä­ger Albi­no hat sicht­lich Freu­de dar­an, jun­ge attrak­ti­ve Frau­en und Män­ner nicht nur der Hexe­rei zu bezich­ti­gen, son­dern vor allem durch Fol­ter Geständ­nis­se aus ihnen zu pres­sen, nur um sie schließ­lich auf dem Schei­ter­hau­fen bren­nen zu las­sen. Als mit Lord Cum­ber­land und des­sen Lehr­ling Chris­ti­an de Meron ein wei­te­rer Hexen­jä­ger in die Gegend kommt, wird die Situa­ti­on nicht bes­ser.

Mar­tin sagt: Einer mei­ner High­lights aus der Astro-Laser­disc Samm­lung! Zwar nicht die sel­tens­te LD, aber war nicht so ohne, die zu bekom­men. Dem­entspre­chend habe ich mich sehr gefreut, den Film zu schau­en. Und spä­tes­tens nach dem Intro wuss­te ich nicht, was ich davon hal­ten soll. Allein die Musik aus dem Vor­spann ist so unpas­send für einen Film über die Hexen­jagd… mei­ne Ohren wuss­ten nicht mehr, wo sie hin­pei­len soll­ten. Dazu halt der locker-flo­cki­ge 70er Flair gepaart mit ein wenig Gore — aller­dings in 70er Maßen. Trotz des fie­sen The­mas ein eher lau­er Hor­ror­strei­fen. Kul­tig aber auch wegen der herr­lich doo­fen Zwi­schen­dia­lo­ge. Ist pri­ma, wenn der Frau nach der ers­ten (nicht ero­ti­schen) Nacht im Schloss erst­mal gesagt wird, dass sie schön mal zu Fuß ins Dorf gehen “darf”, um da das Früh­stück zube­rei­ten und die­ses schön wie­der hoch zum Schloß schlep­pen “darf” 😀 Ein Film in einer Män­ner­run­de und einer Kis­te Bier. Aber allein brauch ich den nicht noch­mal sehen. Allein schon wegen des doo­fen Endes.

★★★☆☆

Miri­am sagt: Hor­ror aus Öster­reich. Damit hat­te ich nicht gerech­net. Den Titel kennt man natür­lich, aber mir war völ­lig neu, dass es sich um einen deut­schen Film han­delt, der in eng­li­scher Spra­che gedreht wur­de. Beson­ders ver­stö­rend: Wirk­lich absto­ßen­de Fol­ter­sze­nen wech­seln sich ab mit Tiri­li­ri unter­legt mit Film­mu­sik von Micha­el Holm (ja, dem von “Men­do­ci­no” und “Trä­nen lügen nicht”). Weil es ein­fach echt nicht mein Ding ist, hab ich bei den Fol­ter­sze­nen die meis­te Zeit gar nicht hin­ge­se­hen — aber letzt­end­lich waren die weni­ger schlimm als befürch­tet. Das Ende fand ich mega kacke, aber unter­hal­ten hat der Film mich den­noch irgend­wie. Im Anschluss an den Film lief noch der ori­gi­nal Trai­ler und ich bin sehr froh, dass ich den nicht vor­her gese­hen habe, denn im Prin­zip ist das eine kom­plet­te Zusam­men­fas­sung des gan­zen Films inklu­si­ve des doch etwas über­ra­schen­den Endes.

★★★☆☆

 


 

The Last House on the Left (1972)

Gese­hen am 7. Okto­ber auf Laser­disc.

Zwei Teen­ager wol­len auf ein Rock­kon­zert, gera­ten aber in die Hän­de einer ent­flo­he­nen bru­ta­len Ver­bre­cher­ban­de.

Mar­tin sagt: Noch eine Laser­disc aus dem Astro-Kata­log. Die war wirk­lich schwe­rer zu bekom­men als Mark of the devil. Aber dann war sie da. Das Cover düs­ter und bru­tal, Ket­ten­sä­gen­mas­sa­ker scheint vor­pro­gram­miert. Kran­ke Leu­te, Mord­lust, Ver­ge­wal­ti­gung und der gan­ze Plot ver­dich­tet sich auf das letz­te Haus auf der lin­ken Sei­te. Nach 50 Minu­ten wit­zi­ger Hetz­jagd und fet­zi­ger Coun­try­mu­sik sowie Kli­schee-Poli­zis­ten hab ich mich gefragt, ob ich eine ande­re Vor­stel­lung von dem Begriff “Hor­ror” habe als ande­re. Aber selbst durch die fie­sen Sze­nen hat das gan­ze eher was von ‘nem 70er Film ohne wirk­li­che Schub­la­de. Hab mich aber nicht wirk­lich gelang­weilt und fand den ganz unter­halt­sam. Kei­ne wirk­li­chen Schock­mo­men­te oder ähn­li­ches. Wit­zi­ger Sound­track — außer an den bru­ta­len Key­sze­nen. Da hat dann wohl doch einer mit Durch­fall am Syn­the­si­zer geses­sen.

★★★☆☆

Miri­am sagt: Bei der imdb schreibt jemand, dass “The Last Hou­se on the Left” der ver­stö­rends­te Film ist, den er je sah. Abso­lut nach­voll­zieh­bar. Ich weiß gar nicht, WAS ich erwar­tet habe, aber nicht das. Viel­leicht liegt es am Cover, dass ich etwas mys­ti­sches erwar­tet habe, was eben über­wie­gend in die­sem letz­ten Haus links spielt. Die Bösen sind  eine Grup­pe kran­ker Bas­tar­de und man fragt sich natür­lich ein biss­chen, wie man auf die Idee kommt, so einen Film zu machen und wen das Gan­ze eigent­lich unter­hal­ten soll. Ich muss zuge­ben, dass mich die­ser Film bis­her am rat­lo­ses­ten zurück­ge­las­sen hat. Denn auch wenn er wahn­sin­nig absto­ßend war, so kann ich doch nicht behaup­ten, dass er mich nicht unter­hal­ten hät­te. Gewalt­ver­herr­li­chend bis zum Geht­nicht­mehr und trotz­dem irgend­wie “gut”. In naher Zukunft muss ich den Film aber nicht noch ein­mal sehen.

★★★☆☆

#horrorctober 2017

Zuge­ge­ben: Wir sind bei­de nicht die größ­ten Hor­ror­film-Fans. Bei mir gab es da zwar mal eine Pha­se mit ca. 13, wo ich gele­gent­lich mit Freun­din­nen Fil­me wie „Scream” und „Ich weiß, was du letz­ten Som­mer getan hast” ange­schaut habe, aber mein liebs­tes Gen­re ist Hor­ror trotz­dem nicht. Jetzt, wo es auf den Herbst, Okto­ber und natür­lich Hal­lo­ween zugeht, ist das natür­lich eine ganz ande­re Kis­te. Der #horrorc­to­ber steht vor der Tür. Und wer den Ernst nimmt, schaut im Okto­ber 13 Hor­ror­fil­me. Dass wir das schaf­fen, bezweif­le ich ehr­lich gesagt, auch weil im Okto­ber die zwei­te Staf­fel „Stran­ger Things” anläuft. Aller­dings zum Glück erst am 27. Außer­dem ist der Mann immer schwer beschäf­tigt mit Arbeit und Hob­bys und ich unter ande­rem damit, schwan­ger zu sein.

Da wir es also nie­mals schaf­fen wer­den 13 Fil­me in einem Monat anzu­schau­en, und auch schon gar nicht eine Lis­te aus vor­her fest­ge­leg­ten Fil­men (wes­we­gen das #projekttop250 schon wie­der sta­gniert), wer­den wir den #horrorc­to­ber ganz ent­spannt ange­hen. Wir schau­en mal, was wir noch im Fun­dus an (teil­wei­se unge­se­he­nen) Video­kas­set­ten, Laser­discs, DVDs und Blu-Rays da haben; ob es noch etwas Inter­es­san­tes bei Net­flix, Ama­zon Prime oder im Free TV gibt und dann etwas schau­en, wenn wir Zeit und Lust dazu haben.

Hier wird es also im Vor­hin­ein kei­ne fes­te Lis­te geben, eher so ein paar Ide­en und dann im Anschluss an den Horrorc­to­ber eine klei­ne Nach­le­se.

Filmideen für den #horroctober

  • Arach­no­pho­bia (VHS)
  • Der Babadook (Fest­plat­ten-Recor­der)
  • Die Nacht der leben­den Toten (DVD)
  • Fried­hof der Kuschel­tie­re (DVD)
  • Woo­doo (DVD)
  • Angriff der Kil­ler­to­ma­ten (DVD)
  • Bra­in­dead (DVD)
  • Dra­cu­la (DVD)
  • Der Exor­zist (DVD + Net­flix, #projekttop250)
  • Rose­ma­ries Baby (#projekttop250, müss­ten wir dann noch besor­gen)
  • Death Note (läuft bei Net­flix unter Hor­ror, wir sind bei­de Fans des Ani­me und schon allein des­halb ist schon der Gedan­ke an den Film ein Alb­traum)
  • Armee der Fins­ter­nis (Net­flix)
  • Der Fluch (The Grudge) (Net­flix)
  • Hos­tel (Net­flix)
  • Das Inter­nat: Zum Schwei­gen ver­ur­teilt (Net­flix)
  • I am the pret­ty thing that lives in the hou­se (Net­flix)
  • Im Land der Rake­ten­wür­mer (Net­flix)
  • Con­ju­ring — die Heim­su­chung (Ama­zon Prime)
  • Crim­son Peak (Ama­zon Prime)
  • Orphan — das Wai­sen­kind (Ama­zon Prime)
  • Saw (Ama­zon Prime)
  • The Devil’s Rejects (Ama­zon Prime)
  • Silent Hill (Ama­zon Prime)
  • Der wei­ße Hai (Ama­zon Prime, #projekttop250)
  • Seo­ul Sta­ti­on (Ama­zon Prime)
  • The Others (Ama­zon Prime)
  • So fins­ter die Nacht (Ama­zon Prime)
  • The Fog — Nebel des Grau­ens (Ama­zon Prime)
  • Sie leben! (Ama­zon Prime)
  • Mir­rors (Ama­zon Prime)
  • Das Ding aus einer ande­ren Welt (Ama­zon Prime)
  • Durst (DVD, Ama­zon Prime)
  • Hal­lo­ween Hor­ror Movie Mara­thon: Silent Clas­sics — Nos­fe­ra­tu — The Cabi­net of Dr. Cali­ga­ri (Ama­zon Prime)
  • Bad Tas­te (Ama­zon Prime)
  • Nackt und zer­fleischt (Laser­disc)
  • … (diver­ser ande­rer Kram auf Laser­disc, den der Mann noch durch­schau­en will, aber noch nicht dazu kam wie zum Bei­spiel: Hexen bis aufs Blut gequält und The Last Hou­se on the Left)

Update: Die lie­be Laris­sa hat unse­re Lis­te gese­hen und hat sich inspi­riert gefühlt, selbst noch ein paar Fil­me auf­ge­schrei­eben, die wir doch gege­be­nen­falls noch anscheu­en könn­ten im Lau­fe die­ses #horrorc­to­ber. Ein paar waren aber dop­pelt, des­we­gen lis­te ich jetzt nur die „neu­en” auf.

  • The Haun­ting of Hele­na
  • Mama
  • Pos­ses­si­on
  • Das Haus der Dämo­nen
  • Insidious
  • Sinis­ter
  • Fall 39
  • Zim­mer 1408
  • The Eye
  • Frontier(s)
  • Dog­hou­se
  • Scouts vs. Zom­bies

Mal sehen, ob dir Fil­me irgend­wo gestreamt wer­den oder sogar im Free-TV lau­fen. Wenn es passt, wer­den wir uns viel­leicht auch aus die­sem Pool bedie­nen.

Gewinnspiel!

Außer­dem wird es im #horrorc­to­ber ein klei­nes Gewinn­spiel geben. Was genau man machen muss, um dar­an teil­zu­neh­men, müs­sen wir uns noch über­le­gen. Aber auf jeden Fall wird es „Die Nacht der leben­den Toten” auf DVD zu gewin­nen geben. Den haben wir näm­lich dop­pelt. Dazu am  bes­ten die Ahman-Sei­te bei Face­book oder den Blog im Auge behal­ten.

 

 

Musik mit Annabel … und Martin

Wie Mar­tin bereits erwähn­te (in dem Bei­trag zu Bai­leys Kat­zen­mu­sik), hat er für die lie­be Anna­bel Ander­son ein biss­chen was am Kla­vier ein­ge­spielt. Inzwi­schen sind hier schon meh­re­re Auf­nah­me­ses­si­ons gelau­fen und das Ergeb­nis kann sich durch­aus hören (und auch sehen!) las­sen. Mar­tin ist natür­lich viel zu beschei­den, um die Vide­os hier zu pos­ten, des­we­gen über­neh­me ich das. Ins­ge­samt sind hier bis­lang drei Songs auf­ge­nom­men wor­den. Bis­lang alles Cover, aber mal sehen, was noch pas­siert. Ich bin jeden­falls der Mei­nung, dass es sehr viel­ver­spre­chend klingt. Und dass wir dem­nächst noch mehr hören kön­nen.

Los ging es mit einem Cover von „Herz­be­ben” von Hele­ne Fischer. Der Hele­ne macht so schnell natür­lich kei­ner Kon­kur­renz und das war hier auch nicht das Ansin­nen. Es han­delt sich auch um ein akus­ti­sches Cover, das mit dem Utz-Utz des Ori­gi­nals nicht mehr viel gemein­sam hat. Ich bin da natür­lich nicht beson­ders objek­tiv, aber ich fin­de das Kla­vier, das Mar­tin ein­ge­spielt hat, ganz gran­di­os. Und es gibt dem Song eine ganz beson­de­re, gefühl­vol­le Note. (Ja, Kla­vier spie­len­de Män­ner machen mich schwach. Ein wei­te­rer Grund, war­um ich den Kerl gehei­ra­tet hab!)

Als nächs­tes folg­te dann eine eige­ne Ver­si­on des Lie­des „Mein Ziel”. Ein christ­lich gepräg­ter Song von Andi Weiss. Der Text lässt sich aber auch ganz welt­lich umdeu­ten und ist daher ein fan­tas­ti­scher Song zum Bei­spiel für Hoch­zei­ten. Und — was man den moder­nen christ­li­chen Songs las­sen muss — es sind ganz häu­fig sehr geschmei­di­ge Ohr­wür­mer. Und „Mein Ziel” hat­te ich wirk­lich tage­lang im Ohr.

Heu­te gab es dann schon wie­der die nächs­te Ses­si­on. Und ich weiß gar nicht, ob ich ver­ra­ten darf, wel­cher Song als nächs­tes erscheint. Des­we­gen tu ich es nicht und ihr müsst ein­fach abwar­ten. Wer als ers­ter Bescheid wis­sen will, soll­te Anna­bels You­Tube-Kanal abon­nie­ren oder Anna­bel bei Face­book fol­gen.

Übri­gens: Wer auch so schön sin­gen kön­nen möch­te wie Anna­bel: Sie gibt unter ande­rem auch Gesangs­un­ter­richt! Bei „Musik mit Anna­bel”, ihrer neu­en Web­site, gibt es ein paar Infor­ma­tio­nen zu ihren Kur­sen. Aller­dings befin­det sich die Sei­te noch im Auf­bau — und ich muss das wis­sen, ich hab sie schließ­lich gemacht. 😉

 

Thomas Reinhard — Gib mir mein Herz zurück (Bordeaux Dub Mix)

Und wei­ter geht’s mit einem neu­en Remix aus dem Hau­se Ahman! Auch wenn Schla­ger bis­her nicht das prä­fe­rier­te Gen­re war. Das ändert sich aber gera­de. Vor allem, da die neu­en Schla­ger­sän­ger sich auf aktu­el­len Pop­sound ein­las­sen. Ich will jetzt noch gar nicht zu sehr in die Zukunft schwei­fen, aber da wer­den noch eini­ge Din­ge das hei­mi­sche Stu­dio ver­las­sen. Wenn es soweit ist, wer­det ihr das schon hören 🙂 Des­halb war ich sehr froh über die Anfra­ge des Labels lac­cor­dia, wo Tho­mas Rein­hard nun durch­star­tet.

Als die Vocals hier ein­tra­fen war sofort klar: da geht was in Rich­tung aktu­el­lem Kon­tor Sound! Also muss­te ein Bor­deaux Dub Mix her. Gesagt — getan. Und das Ergeb­nis ist wirk­lich sehr nice gewor­den!

Den kom­plet­ten Bor­deaux Dub Mix sowie den Ori­gi­nal Radio Mix hören könnt ihr auf Spo­ti­fy:

Das Musik­vi­deo auf You­Tube mit dem Ori­gi­nal Mix gibt es hier:

 

Wei­te­re Links:

Web­sei­te von Tho­mas Rein­hard

Face­book­sei­te vom Label lac­cor­dia

Onkel Dominiks meeega Giveaway!

Onkel Domi­nik macht auf sei­nem Kanal „Domi­niks Aller­lei” (OHNE DEPPENAPOSTROPH!) so aller­lei! Ein bun­ter Strauß aus dem Leben des Domi­nik B. und sei­ner Fami­lie, mal infor­ma­tiv, mal amü­sant, ähn­lich wie die­ser Blog hier der Fami­lie A. Und nicht nur weil Ver­peiltheit ver­bin­det, müs­sen wir hier natür­lich auch über Onkel Domi­niks neu­es­ten Genie­streich berich­ten.

Er hat es sich näm­lich zum Ziel gesetzt, in Kür­ze die 100 Sub­scri­ber bei You­Tube zu kna­cken. Und er steht auch ganz kurz vor sei­nem Ziel. Nur noch 2 Spots sind offen, bis die magi­sche Zahl erreicht ist.


Was es zu gewin­nen gibt unter allen, die unter dem Givea­way-Video kom­men­tie­ren? Etwas sehr Groß­ar­ti­ges! So groß­ar­tig, dass ich es nicht in Wor­te fas­sen kann. Der neu­gie­ri­ge Leser soll­te sich also auf jeden Fall das Video anse­hen und dann flugs unter dem Video kom­men­tie­ren. Die Zeit drängt!

Die Ahmans bei Facebook

Natür­lich sind wir als Soci­al-Media-Fans mit unse­ren pri­va­ten Pro­fi­len schon lan­ge (ca. 7 — 8 Jah­re) bei Face­book. Seit kur­zem gibt es aber auch eine extra Ahman-Face­book­sei­te.  Da tei­len wir dann die wich­tigs­ten Bei­trä­ge vom Blog. Und viel­leicht auch das ein oder ande­re Mal klei­ne Bei­trä­ge von unse­ren pri­va­ten Pro­fi­len. Wer nichts ver­pas­sen will, aber kei­ne Lust hat, den Blog direkt zu abon­nie­ren, kann uns also jetzt auf Face­book liken und fol­gen. Dazu ein­fach dem Link oben fol­gen und auf „Gefällt mir” drü­cken. Alter­na­tiv funk­tio­niert das auch direkt über unse­re Side­bar. Da. –>