Kategorie: Musik

[SingleSonntag 012] Fine Young Cannibals – She drives me crazy

Es gesche­hen noch Zei­chen und Wun­der. Nach­dem wir unse­re Plat­ten­ecke im Wohn­zim­mer end­lich ein wenig auf­ge­mö­belt (!) haben (Mar­tin wird noch berich­ten), ist es end­lich wie­der Zeit für einen Sin­gle­Sonn­tag. Theo­re­tisch hat­ten wir dazwi­schen auch eini­ge, aber wenn man sei­ne Wer­tung nur aus­spricht, aber nicht auf­schreibt, bleibt die­se Kate­go­rie hier lei­der erschre­ckend leer.

Heu­te dann also end­lich wie­der Musik vom Plat­ten­tel­ler. Theo­re­tisch auch mit Max, aber der muss­te sich mehr auf Mine­craft kon­zen­trie­ren. Daher nur so viel: Begeis­tert war er nicht und der B‑Seite gab er nur einen Stern. 

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TranceElements TE#053

Nach lan­ger Zeit ist nun die neus­te Tran­ce­Ele­ments, und zwar TE#053 online. Das ist auch gut so, denn im Sko­da braucht es neue Tran­ce-Musik. Und damit es nicht zu sehr ein­tö­nig wird eine gute hal­be Stun­de Pro­gres­si­ve Tran­ce, von ent­spannt bis knüp­pel­hart. Und dann eine gute hal­be Stun­de Uplif­ting Tran­ce, von kit­schig bis hin zu… naja… Uplifting 🙂

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[SingleSonntag 011] O.K. – Okay!

The pre­si­dent of the United Sta­tes. Das war 1988 Ronald Rea­gan. Wie der so war, das kann ich nicht sagen. Aber höchst­wahr­schein­lich bes­ser in jeder Bezie­hung als die oran­ge­ne Kata­stro­phe im wei­ßen Haus. Und Ker­mit, der alte Fuß­fe­ti­schist, war auf der gan­zen Welt zu hören. Sam­pling war das Zau­ber­wort. Schön digi­tal, schön alles aus dem Zeit­ge­sche­hen in den Song rein­drü­cken. Das war wohl die Idee 🙂

Damals, in den wil­den 80ern, war das Sam­meln von Sam­ples halt nicht so eine easy-peasy Num­mer wie heu­te. Für die Sin­gle hat­te die Band 2 (!) Jah­re nach Sprach­schnipp­seln gesucht und ges­am­pled. Ver­rückt.… Aber es traf mehr als den Zeit­geist. Denn laut Wiki­pe­dia heißt es:
Okay! war fünf Wochen lang auf Platz 2, neun Wochen in den Top 10, und 22 Wochen in den Top 100. Und hat so illus­tre Mit­strei­ter wie Mil­li Vanil­li und Ofra Haza auf Abstand gehal­ten! Gold hat die Schei­be auch noch bekom­men, was damals wohl sowas wie über 250.000 ver­kauf­te Sin­gles hiess. Zah­len, wovon wir Elek­tronik­mu­si­ker heu­te nicht zu träu­men wagen!

Die B‑Seite ist eine genaue Kopie der A‑Seite, nur das 95 % der Sprach-Sam­ples feh­len. Was den Song für mich (Mar­tin) um 1000 Mal erträg­li­cher macht und dem­entspre­chend mei­ne Bewer­tung nach oben brach­te. Aber nicht einer extra Bewer­tung wert wäre. Soviel mal vor­weg: Fran­zis­ka hat ganz schön rum­ge­rührt mit den Armen ab der Sekun­de, wo der dicke Beat einsetzte!

Seite A: O.K. – Okay (Mixed Media Edit)

Max sagt: Weiß ich nicht.

★★★★☆

Mar­tin sagt: Ich mag sinn­los anein­an­der gereih­te Sam­ple­ti­ra­den ein­fach nicht. Dar­an hab ich mich 1992 satt­ge­hört, als ich den Pro­tra­cker auf dem Ami­ga für mich ent­deck­te. Da war es noch etwas beson­de­res, so ech­te Sam­ples zu haben in der Kis­te. Vor allem gab es das welt­be­kann­te Ker­mit-Sam­ple auf einer der ST-01-ST-06 Dis­ket­ten. Mega war das! Aber es nervt halt auch wirk­lich sehr, sehr schnell. Erschwe­rend hin­zu kommt noch der schlim­me Zustand, dass für die Erstel­lung die­ses Mach­werks nicht nur ein Ata­ri genutzt wur­de.… Das war wohl damals en vogue. Aber das auch noch hin­ten auf dem Cover zu bewer­ben?! Ist mir unver­ständ­lich. Amigaaaaaaaah!
Wie auch immer: der Vocal Part ist mega, eine der vie­len will­kür­li­chen Main­Mel­los ist echt fet­zig. Der Groo­ve ist mega, und so gebe ich – vor allem wegen der „Instru­men­tal” B – Sei­te gut gemein­te (denn nur für die A‑Seite gäbe es einen Stern weni­ger, locker!)

★★★☆☆

Miri­am sagt: Zuge­ge­ben: Ich fühl­te mich zunächst erin­nert an die gro­ße künst­le­ri­sche Schaf­fens­pha­se des Ross Gel­ler. Aber irgend­wie ist es dann auch wie­der fet­zig, trotz des schein­bar will­kür­li­chen Sam­ple-Gebal­lers. Der „Refrain”, wenn man ihn denn so nen­nen kann, ist toll und ich ver­ste­he, dass es damals ein Hit war, als das alles neu und beson­ders war. Heu­te klappt das aber nicht mehr so gut.

★★★☆☆

[SingleSonntag 010] A Flock of Seagulls – I Ran

Immenser Ohr­wurm vor­aus! Aber aus der Sicht von Mar­tin war das nicht immer so. Aber fan­gen wir vor­ne an: vor eini­gen Jah­ren gab es bei Ebay ein sehr sexy Ange­bot für eini­ge Sin­gles. Es gab eine aus­führ­li­che Excel-Lis­te. Miri­am und ich einig­ten uns auf 30 Sin­gles, und jeder mach­te eine Aus­wahl. Miri­am ent­schied sich unter ande­rem für die­se Sin­gle. Und die­se sag­te mir nichts. Weder vom Namen, noch von sonst­was. Als ich sie hör­te kam es mir „irgend­wie bekannt vor”. Aber so rich­tig wur­de ich aus der Num­mer nicht schlau. Frag­te mich ernst­haft, wer sowas hört. Frei­wil­lig. Ein­fach so.

Aber wäh­rend ich die­se Zei­len schrei­be fällt es mir wie Schup­pen von den Augen: GTA 3 – Vice City. Da gab es ja so Radio­Sta­tio­nen, und in einer kam die­ser Song als sehr gelun­ge­nes Cover. Top! Und eigent­lich ist das wirk­lich eine 80er Num­mer, wie sie in der „how to 80er” Bibel steht. Also die Bröt­chen auf­ge­schnit­ten und zum erqui­cken­den Sonn­tag­früh­stück eine Her­de Möwen!

Seite A: A Flock of Seagulls – I Ran

Mar­tin sagt: Digi­tal­drums, Delay-Gitar­ren, knapp-schie­fer Gesang – und je öfter man es hört wird es ein­fach immer mehr Ohr­wur­mi­ger. Was für ein gei­ler Song! Kei­ne Ahnung, wie ich den nicht mögen konn­te frü­her! Aber das ist eine Sin­gle, die immer wie­der mal auf dem Tel­ler lan­det. 80er-Galo­re Delu­xe. Schmackhafte:

★★★★★

Miri­am sagt: Eigent­lich bin ich ja „zu jung” für 80er-Musik, aber irgend­wie berüh­ren mich da vie­le Songs, obwohl ich nicht damit groß gewor­den bin. Bei die­sem Song ist es auch so. Zum ers­ten Mal bewusst gehört mit um die 20 und seit­dem heiß geliebt (da ich da so „spät” dran war, kann ich auch kei­ne ein­zi­ge Text­zei­le aus­wen­dig, obwohl ich es so gern hab). Im Gegen­satz zu Sebas­ti­an hab ich mich dem­entspre­chend auch SEHR gefreut, als Mia sich den Song im Film „La La Land” wünscht.  Auch wenn er wohl nichts für serious musi­ci­ans ist.

★★★★★

 

Seite B: A Flock of Seagulls – Pick Me Up

Mar­tin sagt: Komi­sches Intro, aber dann geht’s ähn­lich rund wie auf der A‑Seite. Und das ist alles ande­re als eine Kopie! Macht Bock, bleibt im Ohr. Nicht so sehr wie „I ran”. Aber gut. Hat mir gefal­len, von daher:

★★★★☆

Miri­am sagt: Ich kann mich da nur anschlie­ßen.  In allem.

★★★★☆

Die Fotos: