Jahr: 2018

[SingleSonntag 002] Genesis — Land of Confusion

Immer wie­der Sonn­tags! Dies­mal was aus den Charts der 80er, was ja auch mal gut ist. Ein Zufalls­griff in die Plat­ten­kis­ten ergab: Gene­sis ist die Vinyl Sin­gle der Woche. Viel­leicht hier mal ein wenig vor­weg: ohne das er es wuss­te, war und ist Mar­tin ein ech­ter Phil Col­lins Fan! Das kam aller­dings erst nach und nach beim zufäl­li­gen Sin­gle­hö­ren zu Tage. Denn sobald Herr Col­lins aus den Ril­len schmet­tert (oder auf sein Schlag­werk ein­prü­gelt) war direkt ein gutes Gefühl im Raum. So soll es sein! Bei der vor­lie­gen­den Schei­be han­delt es sich um einen Chart­hit von 1986. Das Video ist sehr dem Zeit­geist von damals gewid­met: die Haupt­fi­gu­ren (also die Recken von Gene­sis) wer­den von den damals sehr popu­lä­ren Spit­ting Images Pup­pets dar­ge­stellt — die waren auch hier in Deutsch­land bei der Serie „Hur­ra Deutsch­land” zu sehen. Und bei der hier vor­lie­gen­den Pres­sung von Vir­gin Records sieht man die Pup­pen auch als Cover. Zu der Schei­be muss man lei­der sagen, dass die Vinyl­sin­gle schon ganz schön „durch­ge­rockt” ist, spricht viel gespielt und eiert auch leicht …

[SingleSonntag 001] Plastic Bertrand — Ça plane pour moi

Sonn­tag­nach­mit­tag. Was gibt es da Schö­ne­res, als bei oder nach einem schö­nen spä­ten Früh­stück im Wohn­zim­mer abzu­hän­gen und ein biss­chen Musik “von Plat­te” zu hören? Schon län­ger gab es die Idee, in unse­rem gro­ßen Fun­dus von Sin­gles zu wüh­len und mal genau­er zu schau­en, was wir da eigent­lich haben. Und im Blog soll­te die­ses Jahr auch end­lich mehr pas­sie­ren. So war dann der Sin­gle­Sonn­tag gebo­ren. Das war im Janu­ar. Und dann wur­de erst­mal Fran­zis­ka gebo­ren. Und dann war plötz­lich Sep­tem­ber. Das mit dem “regel­mä­ßig blog­gen” ver­su­chen wir jetzt mal wie­der. Denn Bock haben wir bei­de. Daher ver­su­chen wir jetzt jeden Sonn­tag jeweils die A- und die B-Sei­­te einer will­kür­lich aus­ge­wähl­ten Sin­gle kurz zu kom­men­tie­ren. Dafür haben wir die Lie­der durch­ge­hört und unab­hän­gig von­ein­an­der kur­ze Noti­zen und ers­te Ein­drü­cke in unse­re Han­dys gespro­chen und anschlie­ßend jeweils dar­aus einen Kom­men­tar ver­schrift­licht. Heu­te geht es um den New Wave-Kul­t­hit “Ça pla­ne pour moi” von Plastic Bert­rand. Die B-Sei­­te heißt “Pogo Pogo”. Kli­cken Sie auf den unte­ren But­ton, um den Inhalt von You­Tube nach­zu­la­den.Inhalt ladenPGlmcmFtZSBjbGFzcz0neW91dHViZS1wbGF5ZXInIHR5cGU9J3RleHQvaHRtbCcgd2lkdGg9Jzg0MCcgaGVpZ2h0PSc1MDMnIHNyYz0naHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQveFRvNzlzUENWWEE/dmVyc2lvbj0zJicgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPSd0cnVlJyBzdHlsZT0nYm9yZGVyOjA7Jz48L2lmcmFtZT4= Sei­te A: Plastic Bert­rand …

Ausgepackt: „Ready Player One” in der VHS-Edition

Auf­grund unglück­li­cher Umstän­de habe ich „Ready Play­er One” im Kino lei­der ver­passt. Das Baby war schon da und lei­der lief er nicht lan­ge im Auto­ki­no. Daher fie­ber­te ich der Blu-Ray-Ver­­­öf­­f­en­t­­li­chung mona­te­lang ent­ge­gen. Vor­freu­de auf die Ver­fil­mung von „Ready Play­er One” Obwohl, nicht so ganz. Ich habe „Ready Play­er One” zwei Mal gele­sen und auch als Hör­buch. Trotz aller mir durch­aus bewuss­ten Schwä­chen, mag ich das Buch ein­fach sehr ger­ne. Nost­al­gie und dem 80s-Fee­­ling sei Dank. Als ich hör­te, dass das Buch ver­filmt wird, war das wie immer, wenn Herz­bü­cher ver­filmt wer­den. Man freut sich, obwohl man weiß, dass es sowie­so am Ende nicht aus­sieht, wie man es sich vor­ge­stellt hat. Und so war auch die Ent­täu­schung groß, als ich die Dar­stel­ler der Haupt­fi­gu­ren in den Vor­ankün­di­gun­gen und Trai­lern sah. Daher: gebrems­te Vor­freu­de. Aber Vor­freu­de. Vor allem, als ich zufäl­lig ent­deck­te, dass es eine hüb­sche Aus­ga­be im VHS-Look geben wird. Und die­se Edi­ti­on liegt nun neben mir.   Blu-Ray im VHS-Look und süße Gim­micks Sagt man heut­zu­ta­ge über­haupt noch Gim­micks? In den 80er und frü­hen 90ern …

#japanuary 2018

Zur Zeit des #horrorc­to­ber geis­ter­te plötz­lich auch irgend­wann das Schlag­wort #japa­nu­ary durch die sozia­len Medi­en. Ich bin grund­sätz­lich Fan von Film­chal­len­ges, auch wenn ich die wenigs­ten durch­zie­he. Des­halb wur­de ich natür­lich neu­gie­rig. Was bedeu­tet #japa­nu­ary? Irgend­wie liegt es auf der Hand: Es ist ein Wort­spiel aus Japan und Janu­ary, also Janu­ar. Ziel die­ser Chal­len­ge ist es, im Janu­ar acht japa­ni­sche Fil­me anzu­se­hen. Aus­ge­rech­net acht Fil­me sind es, weil die 8 in Japan als Glücks­zahl gilt. Ich weiß nicht, wes­sen Idee es ursprüng­lich war, aber die gesam­mel­te #japa­­nu­a­ry-Power gibt es bei schoe​ner​-den​ken​.de. Hier ist auch noch ein­mal die Auf­ga­ben­stel­lung aus­for­mu­liert und alle „ange­mel­de­ten” Chal­­len­ge-Teil­­neh­­mer auf­ge­lis­tet. Die meis­ten Teil­neh­mer haben bei Let­ter­boxd ent­spre­chen­de Lis­ten auf­ge­stellt. Ent­we­der lis­ten sie genau die acht Fil­me auf, die sie anse­hen wol­len. Oder sie machen es so wie ich und stel­len eine Aus­wahl auf, aus der dann eben im Lau­fe des Monats die acht Fil­me aus­ge­wählt wer­den. Mei­ne #japa­nu­ary-Fil­me Ursprüng­lich habe ich mich gefragt, ob ich über­haupt ver­su­chen soll, an der Chal­len­ge teil­zu­neh­men. Schließ­lich wird unse­re Toch­ter im Lau­fe der nächs­ten Tage auf die …