Kategorie: Allgemeines

[SingleSonntag 008] Barry White – Never, Never Gonna Giva Ya Up

Immer wie­der Sonn­tags! Kei­ne Ahnung, wie wir nun an DIESE Num­mer gera­ten sind, gera­de nach dem Mari­an­ne Rosen­berg uns die Sin­ne mit 70er Charme ver­ne­belt hat. Es geht also wei­ter mit einem sehr poten­ten Herrn (höhö). Bar­ry White, beson­der bekannt durch sei­ne Hits wie „You’­re the first, the last, my ever­ything” und eine Stim­me hat die dafür sorgt, das Kon­ti­nen­tal gese­hen die Eier­stö­cke sämt­li­cher Zuhö­re­rin­nen in Wal­lun­gen gera­ten. Genau die­se Stim­me waber­te also Sonn­tags zum Früh­stück durch die Bude. Lei­der ist er 2003 schon ver­stor­ben, sonst hät­te man den mal ein­la­den kön­nen, zu Kaf­fee und Kuchen, viel­leicht auch ber­gi­schen Waf­feln (jetzt habe ich beim Schrei­ben auf ein­mal Hunger.….)

Aber mal hören, was die­se klei­ne 7″ Sin­gle so zu bie­ten hat:

Seite A: Barry White – Never, never gonna give ya up

Mar­tin sagt: Ich habe die­sen Song erst­mal nicht erkannt. Beim Refrain hat es dann aber Ping gemacht. Muss zuge­ben, dass an dem Tag die Musik für mich ehr­lich gesagt nicht gepasst hat. War ein­fach nicht in Bar­ry White Stim­mung. Hab dann einen Tag spä­ter noch­mal rein­ge­hört und fand es dann nicht mehr soooo schlimm. Das ist so rich­ti­ge Por­no-Muk­ke, wie sie im Buche steht. Und ich woll­te eigent­lich 3 Ster­ne geben. Aber irgend­wie muss ich auch den Cool­ness­fak­tor berück­sich­ti­gen. Wer­den also dann:

★★★★☆

Miri­am sagt: Hmm­mm … ooohhh … Baby-making music im Hau­se Ahman. Aber kei­ne Sor­ge, wir haben nicht gleich am Geschwis­ter­chen für Max und Fran­zis­ka gear­bei­tet. Der Song ist sexy; das liegt natür­lich pri­mär an Herrn Whites Stim­me. Ich mag sol­che Musik irgend­wie. Nicht nur zum Schmu­sen, son­dern ein­fach so.

★★★★☆

 

Seite B: Barry White – Honey please, can’t ya see

Mar­tin sagt: Weiss nicht. Is ok. Aber. Da gönn ich mir eher die A‑Seite! Wer­de aber Herrn White eher nicht mehr so oft auf den Tel­ler hieven.

★★★☆☆

Miri­am sagt: Mag ich.

★★★★☆

 

[SingleSonntag 007] Marianne Rosenberg – Herz aus Glas

Zuge­ge­ben. Heu­te ist nicht Sonn­tag. Das Wochen­en­de bestand aus Früh­stü­cken und Brunchs. Am Sams­tag bei der lie­ben Bir­t­he mit den Bes­ten und am Sonn­tag bei mei­nen Eltern (eben­falls die bes­ten). Und nach­mit­tags war dann noch etwas Fami­ly Time ange­sagt mit Baby lüf­ten und Poké­mon jagen. Daher hier ein seeeehr ver­spä­te­ter SingleSonntag.

Heu­te etwas Beson­de­res – schon wie­der. Denn es wird deutsch. Und ein Cover ist es noch dazu. Wir wid­men uns heu­te Mari­an­ne Rosen­berg. Wohl am bekann­tes­ten ist ihr Hit „Er gehört zu mir” (1975 der ers­te Song, mit dem sie beim Vor­ent­scheid zum ESC, damals noch Grand Prix d’Eu­ro­vi­si­on de la Chan­son, teil­nahm). Und Mari­an­ne war nicht nur über all die Jah­re aktiv und erfolg­reich, auch heu­te noch ist sie groß im Geschäft. Erst vor zwei Wochen ver­öf­fent­lich­te sie ein Duett mit Eloy de Jong. Der macht nach sei­ner Kar­rie­re bei Caught in the Act (mei­ne gro­ße Lie­be zu Grund­schul­zei­ten) näm­lich jetzt auch Schlager.

Seite A: Marianne Rosenberg – Herz aus Glas

Mar­tin sagt: Ach ja, Mari­an­ne. Auf so vie­len Par­ties hast Du mich beglei­tet, mei­ne Mut­ter war beken­nen­der Fan. Und „Er gehört zu mir” gehört halt zum Deut­schen Kul­tur­gut. Hier haben wir also eine Cover­ver­si­on, auf Deutsch natür­lich, von Blon­dies Klas­si­ker „Heart of Glass”. Die­ses Stück fin­de ich nicht so ver­kehrt, aber auch nicht über­le­bens­wich­tig. Dazu kommt noch, auch wenn ich mich nicht um Tex­te sche­re, dass der Text des Ori­gi­nals irgend­wie selt­sam ist. War näm­lich ein Song bei „Lips” auf der Xbox360. Und da hab ich den Text zum ers­ten Mal bewusst wahr­ge­nom­men. Hier bei Mari­an­ne fällt es mir ähn­lich schwer. Inter­es­san­te Har­mo­nien, coo­ler Dis­co Sound. Aber kommt mir nicht noch­mal auf den Tel­ler, schät­ze ich.

★★★☆☆

Miri­am sagt: Um es mit Guil­do Horns Wor­ten zu sagen: „Ich find Schla­ger toll”. Aber. Mit gro­ßen Ein­schrän­kun­gen. Und eigent­lich nur alte Schla­ger und vor allem kein Mal­lor­ca-Utz-Utz-Gröhl. Außer Mickie Krau­se. Aber ich schwei­fe ab. Mari­an­ne ist cool. „Er gehört zu mir” war schon ein gro­ßer Karaō­ke-Spaß auf der Klas­sen­fahrt nach Hol­land im Jahr 2001 oder so. Hier also ein Cover von Blon­die. Das Ori­gi­nal mag ich eini­ger­ma­ßen gern, abge­se­hen vom bescheu­er­ten Text. In der deut­schen Fas­sung kann der auch nicht wirk­lich etwas rei­ßen. Macht Spaß, aber für mich kein Hit.

★★★☆☆

Seite B: Marianne Rosenberg – Vorbei, vergessen und verzieh’n

Mar­tin sagt: Tja. Dem Stück kann man nicht eine Art… naï­ve Komik abspre­chen. Und genau des­halb gibt es 2 Ster­ne. Sonst wäre es nur einer gewesen.

★★☆☆☆

Miri­am sagt: Klingt jetzt viel­leicht komisch, aber irgend­wie ein Grower in mei­nen Ohren. Ja, kit­schig, ja, kli­schee­be­la­den, aber gehört doch zum Schla­ger irgend­wie dazu. Man bemit­lei­det die Erzäh­le­rin, weil sie dem Typen noch né Chan­ce gibt, aber irgend­wie ver­steht man es doch auch, weil man sel­ber irgend­ei­nem Pen­ner im Leben auch mal eine Chan­ce zu viel gege­ben hat. In mei­nem Ohr blieb es kle­ben, also: Mis­si­on erfüllt. So gut, dass ich es wie­der hören muss, ist es aller­dings noch lan­ge nicht.

★★★☆☆

[SingleSonntag 006] Mike Berry – Tribute to Buddy Holly

Spätes Früh­stück mit Gast. Daher auch heu­te wie­der ein Gast­kom­men­tar. Mar­tin und Alex­an­der haben ges­tern und bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den noch gemein­sam musi­ziert. Heu­te Mit­tag saßen wir daher zu viert am Früh­stücks­tisch. Wir haben Alex­an­der kei­ne Wahl gelas­sen, er war aber von unse­rem Pro­jekt auch recht ange­tan. So griff er blind in die Sin­gle­kis­te und was soll ich sagen? Es gibt eine klei­ne Première.

Wie­der sagen Inter­pret und Titel spon­tan nie­man­dem etwas. Mike Ber­ry – weder ver­wandt mit Dave Ber­ry noch mit Chuck oder Mar­vin Ber­ry. Dabei passt die Musik rela­tiv gut in die Schie­ne. Der Song ist eigent­lich von 1960, ein Hit wur­de aber das eige­ne Remake des Songs im Jah­re 1975. Der Mann ist inzwi­schen übri­gens 76 Jah­re alt, hat aber laut sei­ner Web­site letz­te Woche noch einen Auf­tritt gehabt.

Seite A: Mike Berry – A Tribute to Buddy Holly

Alex­an­der sagt: Kommt locker flo­ckig und ohne viel Dra­ma und Spek­ta­kel daher. Gelun­ge­ner Zwi­schen­part mit Coolness-Faktor.

★★★☆☆

Mar­tin sagt: Hat­te zu beginn etwas Sor­ge. Eine Sin­gle von einem Künst­ler, den ich nicht ken­ne, mit einem nicht wirk­lich ver­trau­ens­er­we­cken­den Cover. Und das ist noch eine vom Gast per Zufall gepick­te Num­mer. Scha­de. Weil die Num­mer ist viel­leicht nicht schlecht, aber bleibt gar nicht in mei­nem Ohr. So né Art Rock n Roll / Twist. Aber da gibt es ein sehr coo­les Tom-Break, wel­ches 2 oder 3 Mal kommt. Die­ses klei­ne Break macht für mich den Song von einem 2‑S­ter­ne-Kan­di­da­ten einen 3‑S­ter­ne-Kan­di­da­ten.

★★★☆☆

Miri­am sagt: Rock’n’Roll mag ich. Bud­dy Hol­ly auch. Da kann ein Tri­bu­te to Bud­dy Hol­ly ja eigent­lich nicht schlecht sein. Ist es auch nicht. Aber auch nicht so riiiich­tig gut.

★★★☆☆

 

Seite B: Mike Berry – Dial my Number

Alex­an­der sagt: Fun­kig, groo­vig, läs­sig lecker ;). Die Auf­nah­me macht tie­risch Lau­ne und ver­setzt einen ins New York der 70er. Stark arran­giert, gut gemixt und lädt zum Wie­der­hö­ren ein.

★★★★★

Mar­tin sagt: Was für né ker­ni­ge B‑Seite! So rich­tig geil, Kopf­ni­cken, Kör­per­tei­le schüt­teln, kna­cki­ger Funk delu­xe! What? Und das nach die­ser Kata­stro­phe auf der A‑Seite? Direkt noch­mal ange­macht! Weil: das ist auch ein sehr kur­zer Spass: 1:59 min für die B‑Seite. Kurz und sehr gut!

★★★★★

Miri­am sagt: Und jetzt die Pre­miè­re: Eine B‑Seite, die die A‑Seite (um Län­gen!) über­trifft! Fun­ky shit, die­se B‑Seite! Erwar­tet man nach der durch­schnitt­li­chen A‑Seite gar nicht. Dial my Num­ber kann hier ger­ne häu­fi­ger laufen!

★★★★★

 

[SingleSonntag 005] The Other Ones – Holiday

Nein, wir haben ihn nicht ver­ges­sen. Gehört haben wir unse­re Sonn­tags­Sin­gle schon heu­te mor­gen beim Früh­stück. Aber dann war der Tag bestimmt von Sky­pe-Ses­si­ons nach Slo­we­ni­en, Poké­mon­jagd und Eis essen bei Oma und Opa Mül­ler. Jetzt ist alles unter 1,50 m im Bett, nur die „Gro­ßen” sind noch auf.

Max, machst du heu­te mit?” „Na klar, ich greif mal blind rein. Was ist denn eine Sin­gle?” „Na, eine von den Klei­nen. Von den KLEINEN!” So unge­fähr trug es sich zu. Und das Cover und der Titel sag­ten zunächst nie­man­dem etwas. The Other Ones mit dem Titel Holi­day also. Die ers­ten Tak­te erklin­gen und es wird sofort wie­der klar: Ah, 80er! Wiki­pe­dia sagt, dass The Other Ones  eine Ber­li­ner Band sei­en und der Song war sogar ein Hit im Jahr 1987. Mar­tin erin­nert sich beim Refrain auch, dass er das Lied kennt. Dann die B‑Seite: Ano­t­her Holi­day – ein Remix. Ganz ehr­lich, wir haben spon­tan kei­nen Unter­schied zum Ori­gi­nal gehört, des­we­gen äußern wir uns auch nur zur A‑Seite.

Seite A: The Other Ones – Holiday

Max sagt: Das ist alt. Das ist doof! Das wür­de doch heu­te nie­mals in die Charts kom­men! Wie vie­le Ster­ne muss ich min­des­tens geben? Null? Null!

☆☆☆☆☆

Mar­tin sagt: Nach­dem ich die Num­mer dann erkannt habe ging sie mir noch bes­ser ins Ohr. Typi­scher Track der mal im Radio lief, aber nicht hän­gen blieb. Aber doch wie­der erkannt, also kann er ja sooo beschi**en nicht sein. Und ganz ehr­lich: beim 2. Durch­gang (ja, der Remix war ein­fach der­sel­be Song noch­mal) ist die Num­mer wirk­lich sehr unter­halt­sam! Kommt noch­mal auf den Teller!

★★★★☆

Miri­am sagt: Yay! Klingt wie Oin­go Boin­go. Was wie Oin­go Boin­go klingt, ist gut. Ich mag die Blä­ser. Der Refrain ist ein Ohr­wurm. Da krie­ge ich gute Lau­ne. Klar, ist typisch 80er, eigent­lich in dem Sin­ne „nix Dol­les”. Aber man muss ja auch nicht immer das Rad neu erfin­den. Mir gefällt’s! Wird zwar lang­sam etwas lang­wei­lig, dass ich immer so vie­le Ster­ne ver­ge­be, aber ich kann ja auch nix dafür, wenn Max zufäl­lig so einen Hit aus der Kis­te zieht!

★★★★☆

[SingleSonntag 004] Huey Lewis and the News – The Power of Love

Huey Lewis and the News – da kennt jeder den Song, aber nicht so vie­le den Namen. Kommt wie­der aus dem Plat­ten­schrank von Miri­am und ist der Titel­song aus dem Ste­ven Spiel­berg Film „Zurück in die Zukunft”!

Die Num­mer ist einen Tag nach Mar­tins 5. Geburts­tag erschie­nen und war ein rich­ti­ger Hit! Er ist 1986 sogar mit dem Ame­ri­can Music Award bedacht worden.

Im ers­ten Teil von „Zurück in die Zukunft” ist er mehr­mals zu hören. Direkt in der ers­ten Sze­ne, wo Mar­ty mit dem Skate­board durch die Gegend fährt. Am Meis­ten ist mir aber hän­gen geblie­ben, als die Schul­band von Mar­ty das Vor­spiel hat und etwas unwirsch abge­lehnt wird.

Seite A: Huey Lewis and the News – The power of love

Mar­tin sagt: Bekannt aus „Zurück in die Zukunft” ist das ein Song, den man auch ken­nen kann, wenn man Radio Berg (oder ähn­lich gene­ri­sche Radio­sen­der) hört. Die Num­mer ist so rich­tig 80er Muk­ke, kei­ne Num­mer, die ich mir frei­wil­lig anma­chen wür­de. ABER wenn sie dann läuft, dann will ich sie auch hören. Dem­entspre­chend run­de 4 Sterne!

★★★★☆

Miri­am sagt: Wie­der mei­ne Plat­te, wie­der abso­lu­ter Favo­rit, was soll es da ande­res geben als 5 Ster­ne (wie lang­wei­lig!). Micha­el J. Fox war mei­ne ers­te Lie­be und natür­lich sieht man gedank­lich sofort Mar­ty McFly auf sei­nem Skate­board flit­zen, sobald der Song ertönt. Aber auch unab­hän­gig von einem mei­ner Lieb­lings­fil­me, ist das né saustar­ke Num­mer! Jesus! Übri­gens, klei­ne Tri­via: Der Mann aus der Jury, der die Pin­heads (Mar­tys Band) beim Vor­spie­len unter­bricht, ist nie­mand gerin­ge­res als Huey Lewis persönlich.

★★★★★

 

Seite B: Huey Lewis and the News – Finally found a home

Mar­tin sagt: Eine B‑Seite, die locker mit der A Sei­te kon­kur­rie­ren kann! Über­haupt kein Ohr­wurm­cha­rak­ter wie „The power of love” – aber ein Gitar­ren­riff, wel­ches so rich­tig geil ist. Ein­fach und unkom­pli­ziert, run­de Num­mer! Wür­de ich mir sogar öfter auf den Tel­ler legen! Lei­der wäh­rend ich die Zei­len schrei­be kei­ne Erin­ne­rung an den Refrain mehr… Trotz­dem gute 4 Sterne!

★★★★☆

Miri­am sagt: Soli­de! Gutes Riff! Refrain knallt nicht ganz so ins Ohr wie bei der A‑Seite, aber immer noch bes­ser als viiieee­le ande­re Songs.

★★★★☆