Alle Artikel in: Bergneustadt

Sie werden so schnell groß — unsere Katzen sind erwachsen

Seit mein Eddy vor fast 15 Jahren gestor­ben ist, hab ich mir immer gewün­scht, wieder Katzen zu haben. Als wir aus Bay­ern wieder da waren, ver­heiratet und somit gewil­lt den Rest unseres Lebens miteinan­der zu ver­brin­gen, sprach auch nichts weit­er dage­gen, sich von nun an gemein­sam um ein Lebe­we­sen zu küm­mern. Oder zwei. Ver­liebt in große Ohren Zufäl­lig sahen wir eines Tages in Face­book ein Bild der­sel­ben Katze. Mila, eine grau getigerte Schön­heit, suchte ein neues Zuhause. Doch kaum war der Aufruf ges­tartet, war sie auch schon ver­mit­telt. Das war schon ein biss­chen trau­rig, aber da wir eh noch nicht sich­er waren, let­z­tendlich auch nicht so schlimm. Der Kon­takt zur Ver­mit­tlung war aber nun da und auf ein­er weit­eren Pflegestelle waren auch noch die Brüder von Mila untergekom­men: Bai­ley und Mo. Mo hat­te eben­falls schon ein neues Heim in Aus­sicht, aber für Bai­ley fand sich nichts. Dabei hat­te ich mich gle­ich in ihn, vor allem in sein schönes Gesicht und seine riesi­gen Ohren ver­liebt. Da wir uns aber eigentlich doch gegen Katzen entsch­ieden hat­ten, schmachtete …

Bucheckern-Plätzchen selbstgemacht [einfaches Rezept]

Am Tag der Deutschen Ein­heit, genauer am 03.10.2016, war Max mal wieder bei uns in der Casa d’Ahman. Im Rah­men eines kleinen Aus­fluges zum Fried­hof Bergneustadt mit dem Kettcar wurde rel­a­tiv spon­tan entsch­ieden: hier gibt es Unmen­gen an Bucheck­ern — die sam­meln wir! Aber geht da auch mehr? Kurz Google bemüht und auf Chefkoch ein kleines, ein­fach­es Rezept gefun­den. Das bekommt man doch bes­timmt bei den Schwiegerel­tern gewup­pt? Also: alle Taschen vollgestopft und ab zu Ingrid und Man­ni zum Spon­tanüber­fall! Anbei auch noch das Rezept, an welch­es wir uns auch ganz grob gehal­ten haben ^^ Bucheck­er-Cook­ies mit frischen Bucheck­ern aus dem Wald, von Chefkoch-Mit­glied “isabell129”. 180 g Mehl 100 g Bucheck­ern, gemahlen 80 g But­ter, weich 2 Eier 70 g Zuck­er 1/2 Pck. Back­pul­ver Jet­zt muss man dazu sagen, dass Mar­tin ja nicht der größte Back­meis­ter auf diesem Plan­eten ist. Und die Kekse am Ende vom Lied durch zu hohe Tem­per­atur und 2 Minuten zu lange Backzeit sehr trock­en waren. Aber im Geschmack wirk­lich unglaublich leck­er! Deshalb heisst es für uns jet­zt: weit­er­sam­meln und ein eigenes Rezept ersin­nen! Ver­feinerung à …

Bergneustädter Geschichte: Zum Krug

Ich habe meine Kind­heit “Am Wäck­er” ver­bracht. Dieser komis­che Straßen­name war immer schon zu buch­sta­bieren, genau­so wie der Nach­name Ahman. Nach eini­gen Umzü­gen bin ich nun wieder da. Und auch glück­lich da 🙂 Am Woch­enende let­ztens war Max­i­m­il­ian mit sein­er Kinder­gang am Wäck­er unter­wegs. War so ein biss­chen wie bei Daniel und mir früher! Hab mich sauwohl gefühlt da oben, auch mit den anderen Papas. Haben ein wenig gequatscht und eigentlich auch die ersten Bande mit den “neuen” Nach­barn geknüpft. Beson­ders span­nend fand ich die Begeg­nung mit dem Kol­le­gen, der das Wohn­haus und die ehe­ma­lige Kneipe “Zum Krug” gekauft hat. Ein super net­ter Typ türkisch­er Abstam­mung, der mehr und bess­er ober­ber­gisch spricht als alle (leicht) rechts ange­haucht­en Mit­be­wohn­er um und am Wäck­er. Immer wieder witzig, sowas. Wie auch immer: er zeigte mir seine neuen Pro­jek­te, die er mit dem Umbau der Immo­bilie so vorhat. Und so betrat ich nach guten 30 Jahren zum ersten Mal wieder den Krug. Ein komis­ches Gefühl. Aber auch irgend­wie cool. Das Ding kam mir mit 5 so viel größer vor! …

Maximilian übernimmt die Yamaha Electone HS5

Meine erste (und einzige) Orgel. Damals mit 8 Jahren bekom­men. Und es war Liebe auf den ersten Ton! Ich habe das Ding kom­plett auswendig gel­ernt und alle Funk­tio­nen, die irgend­wie möglich waren, genutzt. Sounds und Rhyth­men gebaut, Songs record­ed, viel live gespielt. Damals, 1988, war das Biest ganze 7500 DM wert. Und wie ich finde — jeden Pfen­nig wert! Und nach den ersten Key­boards im Haushalt wurde das Ding dann 10 Jahre später umfunk­tion­iert zu Flur­deko. Knapp 20 Jahre weit­er ist der neue Platz bei Max in seinem Zim­mer gefun­den. Erst­mal etwas auf Abstand, dann aber: “Das macht voll Spaß, Papa!” Das Ding muss etwas entstaubt und gewartet wer­den, ist aber zu 80 % direkt ein­satzbere­it. Dank der Midis­chnittstelle und der Audioin- und out­puts ist nun der Gedanke gereift, das Ding 100 % fit zu machen, einen kleinen Lap­top dran zu bügeln und einen Expander. Dann ist das wirk­lich der genial­ste Midi­con­troller zum Ein­spie­len, den ich mir ger­ade denken kann 😀 Ich denke, da wirds noch den einen oder anderen Bericht hier auf ahman.de geben…!

[Bergneustadt] Blumen vorziehen im Frühling

Das son­ntägliche Früh­stück mit Max­i­m­il­ian bei den Eltern von Miri­am ergibt immer die wildesten Aktio­nen! Die Neuste ist Max­is Liebe zur Natur zuzuschreiben. Er hat bei Ingrid auf der Fen­ster­bank gese­hen, wie die Stock­rosen so langsam das Licht der Welt erblick­en. Faszinierend! Und dementsprechend hat er gefragt, ob er auch eigene Pflanzen set­zen dürfte. Also schnell etwas Eierkar­ton und Erde organ­isiert und schon wur­den Samen von Schmuck­kör­bchen, Zin­nien und Korn­blu­men in kleine Töpfchen sortiert, beschriftet und dann einge­set­zt. Ich mein­er­seits kon­nte mit ungeah­n­ter Textsicher­heit eines bekan­nten deutschen Schun­kelschlagers über let­ztere Blu­men­sorte auf­fall­en 😀 Manch­mal bringt die Allei­n­un­ter­hal­terkar­riere aus früh­ester Jugend den einen oder anderen witzi­gen Moment ins Leben. Wer­den nach und nach die Ergeb­nisse fotografieren und hier ein­stellen. Also Max, dann schau mal zu, wie deine Pflanzen auch in der Ferne wach­sen!

Frühlingsbegrünung in Bergneustadt

Der Früh­ling hat auch in Bergneustadt Einzug gehal­ten. Mit etwas (zwar unge­fragter, davon aber von Herzen kom­mender) Hil­fe der Nach­barin sind in unseren bei­den grü­nen Blu­menkästen vor der Haustür die schön­sten Früh­lings­gestecke ent­standen. Das Küchen­fen­ster zum Hof raus war aber nach wie vor nackt. Da wir anscheinend doch so etwas wie ein Far­bkonzept haben ließen wir uns nicht lumpen und besorgten beim let­zten Kre­mer-Besuch mit Mama Ingrid einen hüb­schen, gel­ben Blu­menkas­ten. Dieser wurde ratz­fatz mit den 4 leck­er riechen­den Kräutern bestückt und schmückt nun das Fen­ster­brett. Die Kräuter kön­nen übri­gens nicht nur ganz toll riechen. Son­dern vor allem toll schmeck­en! Wir haben nun Zitro­nen­melisse, Sal­bei, Basi­likum und Schnit­t­lauch. Eine recht solide Mis­chung 🙂 Aus der Zitro­nen­melisse hat Miri­am bere­its einen her­vor­ra­gen­den Tee gebrüht, Basi­likum vere­delte die let­zte Spaghet­ti Bolog­nese und das Schnit­t­lauch ist Max­i­m­il­ians neue Spaß­mas­chine. Ganz viel davon in den Mund, lange kauen, und dann schön ins Gesicht von frem­den Leuten atmen. 😀 Sal­bei wer­den wir hof­fentlich nicht so schnell brauchen. Dieser ist ein wenig für Erkäl­tun­gen gedacht. Da gibts von Oma noch ein tolles Rezept. …