Monate: April 2016

Aus dem Alltag des Bloggens oder wie Miriam die Kontrolle übernahm

Du hast eine Idee, Du hast ein The­ma, was dich bewegt oder inter­es­siert. Ein Schnapp­schuss am Han­dy oder ein­fach die Hob­bies breit­tre­ten. War­um man so bloggt? Grün­de gibt es genug. Und da es ein gemein­sa­mes Hob­by ist (und sich auch in naher Zukunft der Domain­na­me zu unse­rem gemein­sa­mer Nach­na­me ent­wi­ckeln wird) haben die Miri­am und ich beschlos­sen, das auch hier gemein­sam zu machen. War­um auch nicht! Oder soll­te ich sagen: war­um auch nicht? Ja ich weiss, ich brauch­te bei einem Pro­blem Hil­fe. Aber dass das von der Blog­soft­ware so hart aus­ge­drückt wird… 😀

[update] Prince ist tot. Und nicht nur der. And sometimes it snows in april.

Wegen des Updates im Novem­ber 2016 bit­te kurz run­ter­scrol­len, geht los unter dem Schnee­vi­deo! Lie­bes 2016, wie geht es Dir soweit? Ich kann meckern, wie immer. Ist ja auch ein Stan­dard­spruch von mir. Aber das spricht ja dafür, dass mir nicht lang­wei­lig ist. Bei Dir scheint Lan­ge­wei­le aber Pro­gramm zu sein. Wie sonst soll ich mir erklä­ren, was Du in die­sem ers­ten Ter­ti­al so ange­stellt hast? Bin ja nicht dafür bekannt, der größ­te Rock- und Pop­lieb­ha­ber zu sein. Aber das, was da gera­de pas­siert, fin­de selbst ich unpas­send. Begon­nen hat alles mit der Hob­­by­­al­­ko­ho­­li­ker-Iko­­ne Lem­my. Da haben wir alle noch im Schock gewit­zelt „Tja, trotz in Whis­ky ein­ge­leg­ter Lebens­wei­se doch nicht ewig gehal­ten.“ Und das sich der lie­be Herr­gott im Him­mel einen Topp Front­mann geholt hat. Und dann ging es Schlag auf Schlag. David Bowie, Roger Cice­ro (den ich zwar nicht moch­te, aber ein super Muk­ker war), Hugo Stras­ser, die sin­gen­de Spree­wald­gur­ke Achim Mentzel. Und jetzt auch noch Prince. Dass das dop­pelt tra­gisch ist, was sich in dei­nem komi­schen April­wet­ter spie­gelt, lie­bes 2016, da kom­me …

3 Top250-Filme an 3 Tagen

Ich hab am Sonn­tag hier zum ers­ten Mal dar­über berich­tet, wie bei uns das #projekttop250 läuft. Ich weiß nicht, ob das allei­ne aus­schlag­ge­bend war, oder ob es die net­ten Respon­ses bei Face­book waren, aber irgend­wie hat uns das wie­der etwas mehr ange­fixt. Erleich­ternd kam hin­zu, dass gleich zwei Top250-Fil­­me im Fern­se­hen ohne Wer­bung (!) auf Arte lie­fen, die wir nicht in unse­rer Samm­lung und auch nicht unbe­dingt auf dem Wunsch­zet­tel haben. Am Sonn­tag gleich nach dem Pos­ting ging es los mit „Ver­ti­go — Aus dem Reich der Toten”. Aktu­ell Platz #74, bei uns noch #54. Die­ser Hit­ch­­cock-Film war 1958 nicht gera­de das, was man einen Kas­sen­schla­ger nennt und ist auch bei den Kri­ti­kern nicht beson­ders gut ange­kom­men. Der Film kam eigent­lich erst sehr spät zu Ruhm und Ehre und wur­de 2012 gar von einer Jury zum bes­ten Film aller Zei­ten gewählt. Der Platz in der Top250 ist auf jeden Fall ver­dient, sowohl tech­nisch als auch dra­ma­tur­gisch ist er — vor allem in Anbe­tracht sei­nes Alters — wirk­lich über­ra­schend und hoch­wer­tig. Den­noch muss ich zuge­ben, dass er mich nicht wahn­sin­nig gepackt hat …

[Retro] Abgedrehtes bei Retroblah #8

Tja ja. Senad, Sven und Sebas­ti­an haben da was wirk­lich Fei­nes gemacht. Die Live-Sen­­dung Retro­blah gibt regel­mä­ßig amü­san­tes Nerd- und Retro­wis­sen an die Gene­ra­ti­on Smart­pho­ne wei­ter. Immer fei­ne Games, die auch live gespielt wer­den. Bei Inkar­na­ti­on #8 gab es den Haupt­fo­kus auf abge­dreh­te und schrä­ge Spie­le. Genau mein Ding 😀 Aber seht selbst: Fol­gen­de Games wur­den aus­gie­big gespielt. Attack of The Mutant Camels (C64) Takeshis Chal­len­ge (Fami­com) Par­odi­us (Super Nin­ten­do) Toi­let Kids (PC Engi­ne) Cho Ani­ki (PC Engi­ne / Play­sta­ti­on) LSD Dream Simu­la­tor (Play­sta­ti­on) Sea­man (Dream­cast) Aber mein höchst­per­sön­li­ches Hight­light war defi­ni­tiv Mus­cle March für die Wii. Ein Spiel, was so albern ist, das es wie­der so toll ist, das ich es kau­fen muss. Wahr­schein­lich. Ziem­lich sicher. Ein böser Mensch klaut die Pro­te­in­vor­rä­te von Fit­ness­stu­dio­men­schen. Und flieht. Alle ande­ren hin­ter­her. Mit der Wiimo­te und dem Nun­chuck nur noch alle Posen des flie­hen­den nach­ge­äfft, Fei­er­abend. Aaaaah 😀 Retro­blah ist eins mei­ner Lieb­lings­for­ma­te. Da passt alles: das The­ma, die Aus­füh­rung, die Inter­ak­ti­on mit dem Livechat. Aus­ser­dem der Nach­gang mit You­Tube. Also wirk­lich eine run­de Sache! Wer­de viel­leicht mal ein …

Fit in die Mittagspause in Treidlkofen

In die­sem Bay­ern sind wir arbeits­platz­tech­nisch mit­ten im Grü­nen, im klei­nen Dörf­chen Treidlk­ofen. Gehört zur Gemein­de Boden­kir­chen und ist wirk­lich irgend­wo zwi­schen Nichts und Nir­gend­wo. Auf­grund der aktu­el­len Fit­ness­wel­le hier im Büro nut­zen wir die Mit­tags­pau­sen nicht nur zum rela­xen, son­dern gehen ent­we­der die klei­ne oder die gro­ße Run­de durchs Dorf. Dabei gibt es eigent­lich fast immer was neu­es zu sehen. Vor allem was die Flo­ra und Fau­na betrifft. Stän­dig sind irgend­wel­che neue Kat­zen am Start, die gestrei­chelt wer­den wol­len. Oder ein­fach hoch­nä­sig rum­sit­zen und nix machen. Bei der klei­nen, knapp einen Kilo­me­ter lan­gen Run­de hat­ten wir die letz­ten Tage wirk­lich viel Glück was das Wet­ter betrifft. Des­halb eini­ge Ein­drü­cke vom „Marsch durch Treidlk­ofen”.    

[VST — Windows10] Sylenth1 bedankt sich mit „Thank you for trying this demo”

Argh! Was war das denn? Windows10 Update hin­ter mich gebracht. Cuba­se Icon ist noch da 😀 Also schnell auf­ge­macht die DAW und rum­pro­biert. Alles soweit in Ord­nung. Dann beim bas­teln für einen Track quatscht plötz­lich was aus den Boxen. „Thank you for try­ing this demo”. Stil­le. Alarm. Was ist das?! Schnell geschaut und: der Sylenth1 von Len­nar Digi­tal ist der Übel­tä­ter. Und dabei hab ich noch nicht mal die von vie­len popu­lä­ren Pro­du­cern genutz­te Team­Air Ver­si­on 😀 Mei­ne ist brav regis­triert auf Mar­tin Ahman. Was soll das denn jetzt? Habt ihr auch das Pro­blem mit Sylenth1 und Win­dows 10? Dann hilft euch fol­gen­der klei­ne Work­a­round: Sylenth1 kom­plett deinstal­lie­ren (am Bes­ten über „Ein­stel­lun­gen / Apps & Fea­tures) Am Bes­ten den neus­ten Instal­ler (zur Zeit v.3.0.2) beim Her­stel­ler direkt her­un­ter­la­den (www​.len​nar​di​gi​tal​.com) Instal­lie­ren und mit der alten „license.dat” frei­schal­ten — fer­tig. Also kein Dra­ma alles. Aber ner­vig bis hin­ten gegen war es schon. Beson­ders in fer­tig geren­der­ten MP3 files 🙂

#projekttop250 — Aktueller Stand

Mar­tin und mich ver­bin­det unter ande­rem, dass wir ger­ne Fil­me anschau­en. Nicht umsonst hat er eine wahn­sin­nig gro­ße Laser­­disc- und ich eine gro­ße DVD-Sam­m­­lung. Irgend­wann hab ich mir dann mal über­legt, dass ich ger­ne die laut der Inter­net Movie Data­ba­se 250 bes­ten Fil­me aller Zei­ten anse­hen möch­te. Und der Mar­tin macht mit. Die Top250 schwankt, da sie aus den User-Bewer­­tun­­gen gebil­det wird; also hab ich vor eini­ger Zeit mal einen Stand fest gemacht, den wir seit­dem „abar­bei­ten” — wenn wir gera­de Zeit und Lust dazu haben. Es gibt ein Goog­le Doc, auf dem wir fest­hal­ten, wer wel­chen Film gese­hen hat und wo wir die Fil­me, die noch offen sind anschau­en kön­nen. Eini­ges haben wir näm­lich auf Laser­disc, DVD oder Video zu Hau­se oder kön­nen es uns auf Net­flix oder Ama­zon anse­hen. Ob die Stre­a­­ming-Diens­­te aktu­ell sind, kann ich aller­dings nicht garan­tie­ren, da das Pro­gramm hier häu­fi­ger mal wech­selt. Wer mal rein­schau­en will, wel­che Klas­si­ker wir noch so vor uns haben, kann das Goog­le Doc auf­ru­fen. https://​docs​.goog​le​.com/​d​o​c​u​m​e​n​t​/​d​/​1​X​p​y​s​_​F​w​h​R​O​—​B​f​B​g​I​4​J​T​q​q​M​M​n​O​x​h​—​2​o​k​v​Z​I​E​k​o​v​f​b​6​o​s​/​e​d​i​t​?​u​s​p​=​s​h​a​r​ing Eine Zeit lang im Win­ter haben wir eigent­lich nur Top250-Fil­­me und …

Frühlingsbegrünung in Bergneustadt

Der Früh­ling hat auch in Berg­neu­stadt Ein­zug gehal­ten. Mit etwas (zwar unge­frag­ter, davon aber von Her­zen kom­men­der) Hil­fe der Nach­ba­rin sind in unse­ren bei­den grü­nen Blu­men­käs­ten vor der Haus­tür die schöns­ten Früh­lings­ge­ste­cke ent­stan­den. Das Küchen­fens­ter zum Hof raus war aber nach wie vor nackt. Da wir anschei­nend doch so etwas wie ein Farb­kon­zept haben lie­ßen wir uns nicht lum­pen und besorg­ten beim letz­ten Kre­­mer-Besuch mit Mama Ingrid einen hüb­schen, gel­ben Blu­men­kas­ten. Die­ser wur­de ratz­fatz mit den 4 lecker rie­chen­den Kräu­tern bestückt und schmückt nun das Fens­ter­brett. Die Kräu­ter kön­nen übri­gens nicht nur ganz toll rie­chen. Son­dern vor allem toll schme­cken! Wir haben nun Zitro­nen­me­lis­se, Sal­bei, Basi­li­kum und Schnitt­lauch. Eine recht soli­de Mischung 🙂 Aus der Zitro­nen­me­lis­se hat Miri­am bereits einen her­vor­ra­gen­den Tee gebrüht, Basi­li­kum ver­edel­te die letz­te Spa­ghet­ti Bolo­gne­se und das Schnitt­lauch ist Maxi­mi­li­ans neue Spaß­ma­schi­ne. Ganz viel davon in den Mund, lan­ge kau­en, und dann schön ins Gesicht von frem­den Leu­ten atmen. 😀 Sal­bei wer­den wir hof­fent­lich nicht so schnell brau­chen. Die­ser ist ein wenig für Erkäl­tun­gen gedacht. Da gibts von Oma noch ein tol­les Rezept. …

Weissblaue Geschichten: 01 — Der Kurpfuscher / Der Seemann / Der Kraftprotz

Der Kur­pfu­scher Hier spielt Bayr­ham­mer den Dorf­arzt, wel­cher fest­stellt, dass einem sei­ner Freun­de schwer zuge­setzt wird. Die­ser liegt ver­meint­lich im Ster­ben. Das da was faul ist merkt der nicht auf den Kopf gefal­le­ne Dok­tor aber sofort, als er auf den Hof des ster­ben­den Bau­ern kommt. Dort wird ihm gewahr, das die Bäue­rin ein Ver­hält­nis mit dem Knecht hat. Die kön­nen es kaum erwar­ten, das der Hof­be­sit­zer stirbt. Am Bes­ten durch die Fehl­be­hand­lung durch den angeb­li­chen Kur­pfu­scher und schlech­ten Arzt. Doch nicht mit dem Meis­ter Ed… Dok­tor Georg! Nicht bau­ern­schlau, son­dern mit einer pfif­fi­gen List bringt er die Wahr­heit ans Licht. Wirk­lich schön gemacht. Sehr Ur-Bay­­­risch. Sehr „rea­lis­tisch”. Hier zieht die Flos­kel „aus dem Leben” schon sehr. Die typi­schen, bai­ri­schen Höfe sind hier zu sehen — eine tol­le Sache. Zur Fol­ge: Titel: Der Kur­pfu­scher Län­ge: 16:30 Minu­ten Dok­tor: Gustl Bayr­ham­mer Bau­er: Fritz Straß­ner Bäue­rin: Lisa Fitz Gspu­si / Knecht: Anton Feicht­ner     Der See­mann Der Brief­trä­ger Han­nes, kurz vor der Ren­te, wird von Maria immer beson­ders gern gese­hen. Er bringt nicht nur gute Nach­rich­ten auf die …

DVD: Weißblaue Geschichten

Oha, oha. Mein Fai­ble für bay­ri­schen Humor ist ja soweit bekannt. Und mei­ne uner­klär­li­che Affi­ni­tät zum Bul­len von Tölz spielt da auch mit ein. Aber die Weiß­blau­en Geschich­ten sind ein Relikt aus mei­ner frü­hen Jugend — ohne das ich es aktiv wahr­ge­nom­men habe. In mei­nem gan­zen Leben sah ich eine ein­zi­ge Epi­so­de. Und jetzt gab es bei Ama­zon die kom­plet­te Serie auf DVD für unter 14 €. Na was solls, kann man ja mal pro­bie­ren — viel­leicht lernt man den gemei­nen Baju­va­ren an sich so bes­ser ken­nen. Weiß­blaue Geschich­ten auf DVD im Gro­ßen und Gan­zen Was soll ich sagen: bay­ri­scher Kitsch und Kli­schee vom Aller­feins­ten. Wer tief­grün­di­ges erwar­tet… Fehl­an­zei­ge 🙂 Hier han­delt es sich um sum­ma sum­ma­rum 69 in sich abge­schlos­se­ne Fol­gen. Alle mit dem aller­bes­ten Gustl Bayr­ham­mer. Der ewi­ge „Meis­ter Eder” spielt hier sehr char­mant in typisch 80er hei­te­ren Volks­art vie­le ver­schie­de­ne Rol­len. Ob schlau, gran­tig, her­zig und ein­fach toll. Und manch­mal kommt sein alter, der ewi­ge „Pumuckl” daher. Und beweist bes­te Kennt­nis­se in der Spra­che der Urbay­ern. Dar­über hin­aus sieht man vie­le Gast­auf­trit­te von illus­tren Stars …