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Useless Box im DIY-Bausatz | Dominiks Allerlei

Der gute Domi­nik hat mal wie­der ein Video hoch­ge­la­den in sei­nem her­vor­ra­gen­den You­Tu­be-Chan­­nel. Dies­mal geht’s um die welt­be­kann­te Useless Box. Sinn­frei bis hin­ten gegen, nichts­des­to­trotz irre wit­zig und ein tol­les Geschenk für so Geeks wie mich! Eigent­lich bin ich ja gro­ßer Fan von Domi­niks Rei­he der auf­re­gen­den, hek­tisch geschnit­te­nen Natur­­spe­k­­ta­kel-Vide­os. Aber auch das hier geht voll in Ord­nung 😉 Und wo ich das wie­der sehe, muss ich an die Bier­ver­kos­tung in der Advents­zeit den­ken. Wird Zeit für die Som­mer­ver­kos­tung, nicht wahr, der Herr?   Wei­te­re Links: Domi­niks Aller­lei You­Tube Channel

ST​—​FM (DATA999) | Children of Obarski — Amiga Musik auf Tape in 2017

Es ist Febru­ar. Kalt und unge­müt­lich, aber so lang­sam ist der Schnee ver­schwun­den. Da flat­tert ein neu­es Musik­re­lease auf Band­camp rein, wel­ches mei­ne Auf­merk­sam­keit weckt. Der Klap­pen­text liest sich viel­ver­spre­chend: This is a tri­bu­te to one of the most used sam­ple packs of the late 1980’s: ST-01 and ST-02! The­se two flop­py disks came with the Ami­ga soft­ware Sound­tra­cker (made by Kars­ten Obar­ski) in 1987, and was used by thousands of teens around the world! ST-FM cele­bra­tes this move­ment with ST-01 and ST-02 based songs from a selec­tion of artists renow­ned for their work on the Ami­ga, many for over three deca­des. Aha! Da haben sich also eine hand­voll Recken zusam­men­ge­tan, um mit den Sounds mei­ner Jugend neue Musik zu kre­ieren. Krass! In den ers­ten Song rein­ge­spult und *patsch*, sit­ze ich vor mei­nem inne­ren Auge vor mei­nem Ami­ga 2000, irgend­wo 1992 / 1993 in mei­nem Kin­der­zim­mer und lade zum ers­ten Mal das Mod Axel F. in mei­nen Startrek­ker. Mei­ne Kinn­la­de fällt run­ter. Was? Die­ser hei­ße Sound kommt gera­de aus den Moni­tor­bo­xen? Unglaub­lich! Bis­her gabs Axel F. nur …

Musikvideo „Retroblah — We do it for the Spritgeld” endlich online 3

Irgend­wann vor ein paar Wochen kam der gute Senad auf mich zu und mein­te: „Mar­tin.” Er mein­te noch vie­le ande­re Din­ge. Unter ande­rem ging es aber auch dar­um, wie zur Zeit mit dem The­ma „Retro­wel­le” und Geld umge­gan­gen wird. Weni­ge Tage zuvor ist jemand auf­ge­fal­len, der unge­fragt auf Retro­bör­sen Vide­os (zur Erstel­lung von Con­tent) besucht und gefilmt hat und sich hin­ter­her im Inter­net schrift­lich und per Video echauf­fiert hat, dass er nicht meh­re­re Tau­send Euro dafür bekommt. Ist ja klar!!!!!!!!!!!!!11 Als es dann aber auch per­sön­lich wur­de mit wirk­lich blö­den Kom­men­ta­ren (mit wirk­lich vie­len und immer wie­der­keh­ren­den Wör­tern) Rich­tung Retro­blah und Men­schen, die wirk­lich mit Herz­blut an der Sache sind, war die Sache fast schon klar: dar­aus schrau­ben wir doch glatt mal einen klei­nen Hit! Wirk­lich oft das Wort „wirk­lich” in die­sem Absatz. Der Song war recht schnell im Kas­ten, soll­te aber nicht sofort raus. Denn es gab ja noch mehr Men­schen als den Senad, die ange­pisst waren. Und die­se soll­ten auch eine Platt­form bekom­men, um ein Zei­chen zu set­zen. So wur­de ein Auf­ruf gestartet …

Maikäfer retten mit Miriam

Vor 2 Wochen, ganz Kli­schee­haft zum Beginn des Mai 2016, lag auf dem Trep­pen­po­dest vor der Fir­ma ein armer, ein­sa­mer Mai­kä­fer auf dem Rücken. Und da jeden Tag eine gute Tat ansteht wur­de hier direkt ers­te Hil­fe geleis­tet! Auch wenn man nicht weiss, was die Din­ger essen, wie sie leben und was auch immer: auf dem Rücken lie­gen blei­ben ist nix. Hier die Ret­tungs­ak­ti­on in Bil­dern: Dann noch kurz den Mai­kä­fer in Wiki­pe­dia nach­ge­le­sen: Der Mai­kä­fer, auch Melo­lon­tha genannt, ist eine Gat­tung von Käfern (Über­ra­schung) aus der Fami­lie der Blatt­horn­kä­fer. Aha! Dann ist das also auch klar 😀 Auf jeden Fall mit einem Augen­brau­en­zu­cken bedacht habe ich für mich den Umstand, das Mai­kä­fer frü­her wohl kan­diert beim Bäcker gekauft wer­den kön­nen. Nicht so nach­ge­mach­tes Zeug oder aus Mar­zi­pan. Nein. Schön Zucker rein und drü­ber und dann ab in den Schlund… Und es gab wohl eine Mai­kä­fer­sup­pe. Grund­sätz­lich hab ich ja nix gegen sowas. Vor allem, weil das Gan­ze an eine Krebs­sup­pe erin­nern soll (was ja eigent­lich eine lecke­re Sache ist). Aber beim Betrach­ten des klei­nen Käfers hat sich bei mir kein regel­rech­ter Appe­tit breitgemacht. …

Der beste Junggesellinnenabschied aller Zeiten

Mei­ner! Am letz­ten Sams­tag! Es geht in gro­ßen Schrit­ten auf unse­re Hoch­zeit zu und obwohl ich kein Fan vom übli­chen Klim­bim rund um Hoch­zei­ten heut­zu­ta­ge bin, woll­te ich schon ger­ne zum Abschied vom Jung­ge­sel­li­nen­da­sein eine schö­ne Zeit mit mei­nen Liebs­ten ver­brin­gen. Von mir aus hät­ten wir ein­fach nur zusam­men ein Stück Tor­te essen kön­nen, oder ins Kino gehen aber mei­ne Trau­zeu­gin Bir­t­he nimmt ihren Job sehr ernst und so bekam ich eines Tages einen Anruf der mit den Wor­ten begann: „Du, ich hab mir da mal eine Lis­te gemacht…” Zum Glück muss­te ich nicht lan­ge bit­ten und bet­teln, dass auf das Pro­ze­de­re, mit Krön­chen und Bauch­la­den durch die Stra­ßen zu zie­hen, um Penis­lut­scher und Schnäp­se zu ver­kau­fen, ver­zich­tet wird. Und wegen der unter­schied­li­chen Wohn­or­te der Teil­neh­mer und des des­we­gen noch grö­ße­ren Ter­min­fin­dungs­pro­blems wur­de mir zum Glück auch ver­ra­ten, wann es denn so weit ist. So wur­den dann Bir­t­he, Nico­le und ich von mei­nem liebs­ten Mann in spe am Sams­tag Vor­mit­tag nach Köln gebracht. Der Tag hat schon merk­wür­dig ange­fan­gen, weil ich viel zu spät im Bett …

Bergneustädter Geschichte: Zum Krug

Ich habe mei­ne Kind­heit „Am Wäcker” ver­bracht. Die­ser komi­sche Stra­ßen­na­me war immer schon zu buch­sta­bie­ren, genau­so wie der Nach­na­me Ahman. Nach eini­gen Umzü­gen bin ich nun wie­der da. Und auch glück­lich da 🙂 Am Wochen­en­de letz­tens war Maxi­mi­li­an mit sei­ner Kin­der­gang am Wäcker unter­wegs. War so ein biss­chen wie bei Dani­el und mir frü­her! Hab mich sau­wohl gefühlt da oben, auch mit den ande­ren Papas. Haben ein wenig gequatscht und eigent­lich auch die ers­ten Ban­de mit den „neu­en” Nach­barn geknüpft. Beson­ders span­nend fand ich die Begeg­nung mit dem Kol­le­gen, der das Wohn­haus und die ehe­ma­li­ge Knei­pe „Zum Krug” gekauft hat. Ein super net­ter Typ tür­ki­scher Abstam­mung, der mehr und bes­ser ober­ber­gisch spricht als alle (leicht) rechts ange­hauch­ten Mit­be­woh­ner um und am Wäcker. Immer wie­der wit­zig, sowas. Wie auch immer: er zeig­te mir sei­ne neu­en Pro­jek­te, die er mit dem Umbau der Immo­bi­lie so vor­hat. Und so betrat ich nach guten 30 Jah­ren zum ers­ten Mal wie­der den Krug. Ein komi­sches Gefühl. Aber auch irgend­wie cool. Das Ding kam mir mit 5 so viel grö­ßer vor! Natür­lich war auch …

Aus dem Alltag des Bloggens oder wie Miriam die Kontrolle übernahm

Du hast eine Idee, Du hast ein The­ma, was dich bewegt oder inter­es­siert. Ein Schnapp­schuss am Han­dy oder ein­fach die Hob­bies breit­tre­ten. War­um man so bloggt? Grün­de gibt es genug. Und da es ein gemein­sa­mes Hob­by ist (und sich auch in naher Zukunft der Domain­na­me zu unse­rem gemein­sa­mer Nach­na­me ent­wi­ckeln wird) haben die Miri­am und ich beschlos­sen, das auch hier gemein­sam zu machen. War­um auch nicht! Oder soll­te ich sagen: war­um auch nicht? Ja ich weiss, ich brauch­te bei einem Pro­blem Hil­fe. Aber dass das von der Blog­soft­ware so hart aus­ge­drückt wird… 😀

[update] Prince ist tot. Und nicht nur der. And sometimes it snows in april.

Wegen des Updates im Novem­ber 2016 bit­te kurz run­ter­scrol­len, geht los unter dem Schnee­vi­deo! Lie­bes 2016, wie geht es Dir soweit? Ich kann meckern, wie immer. Ist ja auch ein Stan­dard­spruch von mir. Aber das spricht ja dafür, dass mir nicht lang­wei­lig ist. Bei Dir scheint Lan­ge­wei­le aber Pro­gramm zu sein. Wie sonst soll ich mir erklä­ren, was Du in die­sem ers­ten Ter­ti­al so ange­stellt hast? Bin ja nicht dafür bekannt, der größ­te Rock- und Pop­lieb­ha­ber zu sein. Aber das, was da gera­de pas­siert, fin­de selbst ich unpas­send. Begon­nen hat alles mit der Hob­­by­­al­­ko­ho­­li­ker-Iko­­ne Lem­my. Da haben wir alle noch im Schock gewit­zelt „Tja, trotz in Whis­ky ein­ge­leg­ter Lebens­wei­se doch nicht ewig gehal­ten.“ Und das sich der lie­be Herr­gott im Him­mel einen Topp Front­mann geholt hat. Und dann ging es Schlag auf Schlag. David Bowie, Roger Cice­ro (den ich zwar nicht moch­te, aber ein super Muk­ker war), Hugo Stras­ser, die sin­gen­de Spree­wald­gur­ke Achim Mentzel. Und jetzt auch noch Prince. Dass das dop­pelt tra­gisch ist, was sich in dei­nem komi­schen April­wet­ter spie­gelt, lie­bes 2016, da kom­me ich …