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Unsere #horrorctober Filme 2017 — Teil 3 — Finale!

Unglaub­lich, aber wahr! Wir haben es tat­säch­lich geschafft, den #horrorc­to­ber erfolg­reich zu been­den. Und sind dabei sogar übers Ziel hin­aus geschos­sen. Für die letz­te Woche des Monats stan­den noch 5 Fil­me an und in unse­rem Enthu­si­as­mus — und weil wir bei­de ein biss­chen blöd und ver­peilt sind — haben wir tat­säch­lich noch 6 Stück geschaut. Ein klei­nes Fazit von mir: Hor­ror­fil­me wer­den nach wie vor nicht mein Lieb­lings­gen­re. Aber ich fin­de es erstaun­lich, was für eine Band­brei­te wir abge­deckt haben. Ein biss­chen Splat­ter, ein biss­chen Exploi­ta­ti­on und Rape-and-Reven­ge, Klas­si­ker, Fan­ta­sy, Thril­ler, ein Hor­ror-Musi­­cal und sogar einen Kin­der­film, der eigent­lich nur für die ganz Klei­nen Hor­ror ist. Und ich muss sagen: Die meis­ten Fil­me haben mich posi­tiv über­rascht und waren bes­ser als erwar­tet — oder auch bes­ser als beim ers­ten Anse­hen. Ob wir den #horrorc­to­ber nächs­tes Jahr wie­der mit­ma­chen, wis­sen wir noch nicht. Beim #japa­nu­ary sind wir wegen der Ankunft unse­rer Toch­ter wahr­schein­lich auch raus. Aber egal. Es fühlt sich ganz gut an, mal ein spa­ßi­ges Hob­by­pro­jekt zu Ende gebracht zu haben. Wer sich nur für …

Unsere #horrorctober Filme 2017 — Teil 2

Der #horrorc­to­ber 2017 ist fast vor­bei, und wie es zu erwar­ten war, kom­men wir nicht mehr so rich­tig gut hin­ter­her. Gemein­sam haben wir noch vier wei­te­re Fil­me geschaut und ich habe zusätz­lich noch den Film “Der Hexen­club” von 1996 noch­mal ange­se­hen. Da schrei­be ich dann aber nur etwas drü­ber, wenn wir die 13 sonst nicht mehr voll bekom­men (wo im Moment lei­der noch von aus­zu­ge­hen ist). Wir sind uns die­ses Mal nicht mehr ganz so einig, wie in Teil 1, aber das ist natür­lich kein Grund für Zank. Gera­de wenn es um Musi­cals geht, ist ja klar, dass wir uns alles ande­re als einig sind, wo ich sie doch lie­be und Mar­tin … eher nicht so. 😀   Der Baba­dook (2014) Gese­hen am 13. Okto­ber vom Fes­t­­pla­t­­ten-Rece­i­­ver. Eine allein­er­zie­hen­de Mut­ter und ihr wun­der­li­cher Sohn haben eine schwie­ri­ge Bezie­hung, denn der Vater des Jun­gen starb am Tag des­sen Geburt. Eines Tages fin­den sie das ang­st­ein­flö­ßen­de Bil­der­buch “Mis­ter Baba­dook”. Von da an wird die Bezie­hung noch schwie­ri­ger und sowohl Mut­ter als auch Sohn immer ängst­li­cher. Mar­tin sagt:  …

Unsere #horrorctober Filme 2017 — Teil 1

Es ist der 8. Okto­ber und die ers­ten vier Fil­me im #horrorc­to­ber 2017 sind schon geschaut. Das geht erstaun­li­cher­wei­se bes­ser als gedacht. Hier also das ers­te Zwi­schen­fa­zit. Wir sind uns über­ra­schend einig, was die Wer­tung der Fil­me angeht. Ein­zig ein paar Wor­te von Mar­tin zum Exor­zis­ten ste­hen noch aus, da wir beim Schau­en ein­ge­schla­fen sind und Mar­tin die zwei­te Hälf­te des Films noch nicht nach­ge­holt hat.   Arach­no­pho­bia (1990) Gese­hen am 28. Sep­tem­ber auf VHS. Durch einen dum­men Zufall wird eine töd­li­che Spin­ne aus Süd­ame­ri­ka in Kali­for­ni­en ein­ge­schleppt. Dort pflanzt sie sich fröh­lich fort und schon bald trei­ben mas­sen­haft gif­ti­ge Spin­nen­kin­der ihr Unwe­sen. Mar­tin sagt: Ich has­se Spin­nen. Trotz­dem will ich den Film schon seit über 20 Jah­ren schau­en. Habe das Ami­­ga-Spiel gespielt und trotz der Ein­fach­heit sehr gemocht. Hab mir im Vor­feld schon ins Hös­chen gemacht, aber war am Ende über­haupt nicht so schlimm wie erwar­tet. Sehr unter­halt­sam irgend­wie, ganz ande­re Stim­mung als erwar­tet. War ein net­ter Ride und ein tol­ler Anfang für unse­re Gru­sel­rei­he im #horrorc­to­ber! ★★★★☆ Miri­am sagt: So rich­tig gru­se­lig war …

#horrorctober 2017

Zuge­ge­ben: Wir sind bei­de nicht die größ­ten Hor­r­or­­film-Fans. Bei mir gab es da zwar mal eine Pha­se mit ca. 13, wo ich gele­gent­lich mit Freun­din­nen Fil­me wie „Scream” und „Ich weiß, was du letz­ten Som­mer getan hast” ange­schaut habe, aber mein liebs­tes Gen­re ist Hor­ror trotz­dem nicht. Jetzt, wo es auf den Herbst, Okto­ber und natür­lich Hal­lo­ween zugeht, ist das natür­lich eine ganz ande­re Kis­te. Der #horrorc­to­ber steht vor der Tür. Und wer den Ernst nimmt, schaut im Okto­ber 13 Hor­ror­fil­me. Dass wir das schaf­fen, bezweif­le ich ehr­lich gesagt, auch weil im Okto­ber die zwei­te Staf­fel „Stran­ger Things” anläuft. Aller­dings zum Glück erst am 27. Außer­dem ist der Mann immer schwer beschäf­tigt mit Arbeit und Hob­bys und ich unter ande­rem damit, schwan­ger zu sein. Da wir es also nie­mals schaf­fen wer­den 13 Fil­me in einem Monat anzu­schau­en, und auch schon gar nicht eine Lis­te aus vor­her fest­ge­leg­ten Fil­men (wes­we­gen das #projekttop250 schon wie­der sta­gniert), wer­den wir den #horrorc­to­ber ganz ent­spannt ange­hen. Wir schau­en mal, was wir noch im Fun­dus an (teil­wei­se unge­se­he­nen) Video­kas­set­ten, Laser­discs, DVDs …

#projekttop250 — aktueller Stand im Mai 2017

Nach­dem wir an den letz­ten Tagen vor Jah­res­wech­sel rich­tig Knall­gas gege­ben haben, ist das #projekttop250 lei­der wie­der ein wenig ein­ge­schla­fen. Vor Ende des Jah­res woll­ten wir die Top 50 kna­cken und das hat auch ziem­lich gut geklappt (Mar­tin berich­te­te). Ers­tes Zwi­schen­ziel erreicht: blaue Häk­chen ein­ge­holt Seit­dem ist aller­dings lei­der nicht mehr viel dazu gekom­men. Ein klei­nes Zwi­schen­ziel ist jedoch auch wie­der erreicht: Mar­tin ist mir nicht mehr vor­aus. Anfangs war es näm­lich so, dass es Fil­me auf der Lis­te gab, die jeweils nur einer von uns gese­hen hat­te. Es gab also blaue Häk­chen für Mar­tin, (deut­lich mehr) grü­ne Häk­chen für mich und wenn wir bei­de einen Film gese­hen hat­ten, wur­de er aus­ge­graut. Nun gibt es also kei­ne blau­en Häk­chen mehr. Der letz­te Film, den Mar­tin mir vor­aus hat­te, war „Ip Man” und den habe ich kürz­lich nach­ge­holt. Und der war so ganz anders als ich ihn mir vor­ge­stellt hat­te. Der Film ist erst ab 18 Jah­ren frei­ge­ge­ben und so erwar­te­te ich ent­spre­chend viel Bru­ta­li­tät. Die kam auch irgend­wann, aber weni­ger schlimm, als ich sie mir …

May the fourth be with you — happy Star Wars Day!

Anfang Mai ist immer eine gute Zeit für Nerds, denn nicht nur jährt sich am 2. Mai die Schlacht von Hog­warts (Rai­se your wands! /*), nein, am 4. Mai ist auch noch Star-Wars-Tag. Mei­ne Time­li­nes bei Face­book und Twit­ter sind voll mit „May the fourth be with you” wün­schen, alle tra­gen Star Wars-Mer­chan­­di­­se, hören den Sound­track. Und nicht nur die „Pri­vat­leu­te”, auch die Unter­neh­men nut­zen die Gele­gen­heit auf der Wel­le mit­zu­rei­ten. In mei­ner Face­book-Time­­li­­ne am heu­ti­gen Mor­gen schon IKEA oder auch die DKMS. „Am vier­ten Mai sind wir bei Ihnen!” Ich hab natür­lich ein biss­chen her­um­ge­g­oogelt, wäh­rend ich das hier schrei­be. Ich war bis­lang näm­lich der irri­gen Mei­nung, dass es den Star-Wars-Tag noch gar nicht so lan­ge gibt. Vor eini­gen Jah­ren gab es bei NTV näm­lich ein Inter­view mit Geor­ge Lucas. Die­ses wur­de simul­tan auf Deutsch über­setzt. Dabei wur­de aus dem bekann­ten Spruch „May the Force be with you!” („Möge die Macht mit dir sein!”) dann eben „Am vier­ten Mai sind wir bei Ihnen.” Wie das pas­sie­ren konn­te? Dem Über­set­zer war die Catch­phra­se offen­sicht­lich nicht …

Spiceworld — der #schlefaz

Völ­lig unver­mit­telt platz­te es aus Mar­tin her­aus: „Es gibt einen Spi­ce Girls-Film?!” — mei­ne Ant­wort: „Ja!”. Das Kurio­se an die­sem klei­nen Zwi­schen­fall: Ich hat­te die DVD von Spi­ce­world*  erst weni­ge Tage vor­her auf mei­nen Ama­zon-Wunsch­ze­t­­tel gesetzt. Fast hät­te ich den Film sogar damals im Kino gese­hen. Ich woll­te mit mei­ner Freun­din Tita­nic anse­hen, wahr­schein­lich zum wie­der­hol­ten Male, und die Leu­te stan­den bis raus in der Schlan­ge, als es plötz­lich hieß, die Vor­füh­rung sei aus­ver­kauft. Ich über­re­de­te mei­ne Freun­din in der Schlan­ge zu blei­ben, da ich mich schon aufs Kino gefreut hat­te und woll­te statt­des­sen eben ein­fach den Spi­ce Girls-Film anse­hen. Es begab sich aber, dass zwei reser­vier­te Tickets nicht abge­holt wur­den, und wir dann doch noch Leo anschmach­ten konn­ten. Auch jetzt im Nach­hin­ein noch das Bes­te, was uns pas­sie­ren konn­te. Spi­ce­world ver­eint (Pseudo-)Doku und Elton John und Ali­ens Spi­ce­world sah ich dann zum ers­ten Mal auf Pre­miè­re und hab ihn mir auch daher auf Kas­set­te auf­ge­nom­men. Denn im Grun­de ist der Film zwar echt mies, aber er hat mich damals den­noch wahn­sin­nig unter­hal­ten. Ich glau­be aller­dings nicht, …

[Laserdisc] Junior — oder zarte Aufklärung für 8-Jährige

Film aus den 90ern, Medi­um aus den 70ern, Papa und Sohn krank. Alles so Din­ge, da kön­nen wie­der­um ande­re Din­ge pas­sie­ren. Als dann das WLan irgend­wann etwas insta­bil den Net­flix-Stream via Wii-Kon­­so­­le zum stot­tern brach­te kam mir die Idee, den Laser­­disc-Play­­er im Schlaf­zim­mer zu akti­vie­ren und mit dem Fili­us einen lus­ti­gen, unver­fäng­li­chen Strei­fen ohne gro­ße Böse­wich­te zu schau­en. Die mag der näm­lich nicht. Kur­zer Blick auf das FSK Logo. Ab 6. Kurz nach­ge­dacht: kein wirk­li­cher Böse­wicht drin. Na dann, ab dafür! Kurz das Cover Rich­tung Max gehal­ten. „Juni­or? Was soll das hei­ßen?” „Na, wer­den wir ja dann wohl sehen, wa?” „Aha. Aber die Leu­te dar­auf ken­ne ich nicht.” Arnold Schwar­zen­eg­ger, Dan­ny DeVi­to. So lang­sam gehört ihr dann wohl doch zum alten Eisen. Wie auch immer. Die LD ele­gant aus dem Slee­ve geholt, die ers­te Fra­ge: „Ehm, wie willst Du denn die Schall­plat­te hier oben abspie­len?” … Als wenn der das ers­te Mal hier in dem Haus wäre 😀 Schnell Disc rein, stau­nen auf der ande­ren Bett­sei­te. Ja, mein Sohn. Film. Beweg­te Bil­der von einer gro­ßen …

… und jährlich grüßt täglich das Murmeltier!

Okay Leu­te, raus aus den Federn! Und nicht die war­men Schüh­chen ver­ges­sen, denn es ist sau­kalt da drau­ßen! Es ist jeden Tag sau­kalt, wo sind wir hier, Mia­mi Beach? Wohl kaum! Tra­di­tio­nen wol­len gepflegt wer­den. Und manch­mal müs­sen auch neue ent­ste­hen. Jedes Jahr am 2. Febru­ar ist Mur­mel­tier­tag. Und das schon seit den 1880er-Jah­­ren. Bei uns ist der Mur­mel­tier­tag ges­tern im vier­ten Jahr gewe­sen — zele­briert wie auch schon in den Jah­ren davor mit dem Film „… und täg­lich grüßt das Mur­mel­tier” und Piz­za. *   Die­ses Jahr stand die Tra­di­ti­on zunächst unter kei­nem guten Stern. Don­ners­tags abends ist Mar­tin nor­ma­ler­wei­se gar nicht zu Hau­se, aber zum Glück ist der Ter­min dann doch aus­ge­fal­len, allei­ne wäre es näm­lich nur halb so schön gewe­sen. Nur lei­der war die DVD (wie auch in den Jah­ren davor) unauf­find­bar. Und lei­der lei­der hat­te auch kei­ner der gän­gi­gen Stre­a­­ming-Diens­­te den Film im Ange­bot. Shame on you, Net­flix, Ama­zon Prime und wie ihr alle heißt! Aber zum Glück hat­te ich Besuch von Nico­le und die fährt den Film seit Jah­ren in …

[Projekt Top250] Frisch ins neue Jahr

Sers! Wie das eben so ist in einem Leben auf der Über­hol­spur (muhar­har :D) bleibt das Fil­me­schau­en nach Plan ab und zu mal auf der Stre­cke. Dem­entspre­chend haben wir uns als klei­nes Zwi­schen­ziel gesetzt, bis zum 1.1.2017 die Top 50 unse­res Pro­jekts Top250 kom­plet­tiert zu haben. Und sie­he da! Es ist! Anbei mal der aktu­el­le Stand. Den ich natür­lich ganz schön kaputt mache. Aber ich gelo­be Bes­se­rung: Im Dezem­ber 2016 waren noch fol­gen­de Fil­me offen. Wir haben uns dazu ent­schie­den, die Fil­me dann in chro­no­lo­gisch kor­rek­ter Rei­hen­fol­ge zu schau­en. Aus Grün­den. Was gar nicht so schlecht war im Nach­hin­ein. Natür­lich fällt auf, dass die Fil­me von vor 70 Jah­ren ein­fach anders geschnit­ten sind und nicht mehr zu den heu­ti­gen Seh­ge­wohn­hei­ten pas­sen. Aber war schon super am „leben­den Objekt” zu erle­ben, wie das von Jahr­zehnt zu Jahr­zent ange­zo­gen hat. Auf jeden Fall ist mein Bedarf an (Anti-)Kriegsfilmen sowie Stumm­fil­men fürs ers­te auf jeden Fall gedeckt 😀 Die mit grü­nem Haken hat­te die Miri­am schon gese­hen. Da muss­te ich ganz schön anzie­hen. Aber zum Glück ist im …